UFO-Forschung - The Pentagon’s UFO Report -Update-181 - Pentagon zahlt Entschädigungen für das Havanna-Syndrom aus

20.07.2026

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Pentagon disburses Havana Syndrome compensation, rebrands team focused on ‘Directed Energy Bio-Effects’

The Anomalous Health Incidents cross-functional team has been renamed as officials focus on "non-kinetic threats."
Pentagon zahlt Entschädigungen für das Havanna-Syndrom aus und benennt Team für „biologische Auswirkungen gerichteter Energie“ um
Das funktionsübergreifende Team für „anomale Gesundheitsvorfälle“ wurde umbenannt, während sich die Verantwortlichen auf „nicht-kinetische Bedrohungen“ konzentrieren.
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Die ersten Fälle des "Havanna-Syndroms" traten 2016 bei US-Diplomaten und Militärs in der US-Botschaft in Kuba auf. © US Department of State

The Defense Department has paid out millions of dollars to personnel affected by so-called Havana Syndrome and renamed a key cross-functional team as the Directed Energy Bio-Effects CFT to investigate associated issues, the Pentagon announced Friday.

According to a press release, the disbursements were the first payments associated with the 2021 HAVANA Act made under any presidential administration. The release did not say how many individuals have received compensation thus far.

The term “Havana Syndrome” emerged after U.S. government personnel and their family members began reporting mysterious, often debilitating symptoms including intense ear pain, vertigo, headaches, dizziness, hearing and memory loss, visual disturbances and more in 2016. The first incidents were reported by officials who were stationed at the U.S. Embassy in Havana, Cuba, hence the origin of the name.

Some experts and lawmakers have suggested that these health problems resulted from secretive attacks by a foreign power that used directed energy systems, also known as “non-kinetic” capabilities, targeted at American officials overseas.

Das US-Verteidigungsministerium hat Millionen Dollar an Mitarbeiter ausgezahlt, die vom sogenannten Havanna-Syndrom betroffen sind. Zudem wurde ein wichtiges interdisziplinäres Team (Cross-Functional Team, CFT) zur Untersuchung der damit verbundenen Fragen in „Directed Energy Bio-Effects CFT“ (CFT für biologische Auswirkungen gerichteter Energie) umbenannt; dies gab das Pentagon am Freitag bekannt.
Laut einer Pressemitteilung handelte es sich bei diesen Zuwendungen um die ersten Zahlungen im Rahmen des „HAVANA Act“ von 2021, die unter einer US-Regierung geleistet wurden. In der Mitteilung wurde nicht genannt, wie viele Personen bislang eine Entschädigung erhalten haben.
Der Begriff „Havanna-Syndrom“ kam auf, nachdem US-Regierungsmitarbeiter und deren Angehörige ab 2016 von rätselhaften, oft stark beeinträchtigenden Symptomen berichteten – darunter heftige Ohrenschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Hör- und Gedächtnisverlust, Sehstörungen und mehr. Die ersten Vorfälle wurden von Bediensteten gemeldet, die an der US-Botschaft in Havanna (Kuba) stationiert waren; daher rührt auch die Bezeichnung.
Einige Experten und Gesetzgeber vermuten, dass diese gesundheitlichen Probleme auf geheime Angriffe einer ausländischen Macht zurückzuführen sind, die Systeme für gerichtete Energie – sogenannte „nicht-kinetische“ Fähigkeiten – gegen amerikanische Amtsträger im Ausland einsetzte.

Following a congressional directive, the Pentagon set up a cross-functional team focused on addressing issues associated with these “anomalous health incidents” (AHI). The team first fell under the purview of the Office of the Under Secretary of Defense for Policy, but earlier this year the department announced that it had been put under the Research and Engineering directorate, with a focus on treatments and countermeasures.

Last year, the Pentagon announced that it had started reviewing applications for one-time payments from personnel seeking financial compensation for brain health issues associated with the phenomenon.

“The Department is fully meeting Congressional intent regarding non-kinetic threats by applying a more dedicated warfighter and medical focus to this mission and expanding collaboration with interagency partners to coordinate vital research efforts. The Department is prioritizing the care of affected personnel and has disbursed nearly $3 million in compensation, representing the first HAVANA Act payments made under any presidential administration,” officials wrote in a July 10 press release.

Amid the rebranding of the AHI cross-functional team as the Directed Energy Bio-Effect CFT, the group “continues to facilitate the multifaceted implementation of enduring processes, procedures, and capabilities,” per the release.

The new name suggests that the Pentagon will be focusing heavily on directed energy devices as a potential cause of health problems like those associated with Havana Syndrome.

Auf Anweisung des Kongresses hin richtete das Pentagon ein funktionsübergreifendes Team ein, das sich mit den Fragen rund um diese „anomalen Gesundheitsvorfälle“ (AHI) befassen sollte. Zunächst unterstand das Team dem Büro des Unterstaatssekretärs für Verteidigungspolitik (Policy); Anfang dieses Jahres gab das Verteidigungsministerium jedoch bekannt, dass die Zuständigkeit auf die Direktion für Forschung und Entwicklung (Research and Engineering) übertragen wurde, wobei der Schwerpunkt nun auf Behandlungen und Gegenmaßnahmen liegt.

Im vergangenen Jahr kündigte das Pentagon an, mit der Prüfung von Anträgen auf Einmalzahlungen begonnen zu haben; diese richten sich an Personal, das eine finanzielle Entschädigung für gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit dem Gehirn anstrebt, die mit diesem Phänomen in Verbindung gebracht werden.

„Das Ministerium setzt die Absicht des Kongresses in Bezug auf nicht-kinetische Bedrohungen vollumfänglich um, indem es bei dieser Mission einen stärkeren Fokus auf die Einsatzkräfte und medizinische Aspekte legt sowie die Zusammenarbeit mit behördenübergreifenden Partnern zur Koordinierung entscheidender Forschungsarbeiten ausbaut. Das Ministerium priorisiert die Versorgung der betroffenen Einsatzkräfte und hat bereits Entschädigungszahlungen in Höhe von fast 3 Millionen US-Dollar geleistet – die ersten Zahlungen im Rahmen des ‚Havana Act‘ unter einer US-Regierung“, erklärten Vertreter des Ministeriums in einer Pressemitteilung vom 10. Juli.

Im Zuge der Umbenennung des AHI-Teams in „Directed Energy Bio-Effect CFT“ (Funktionsübergreifendes Team für biologische Auswirkungen gerichteter Energie) treibt die Gruppe laut der Mitteilung weiterhin die „vielfältige Implementierung dauerhafter Prozesse, Verfahren und Fähigkeiten“ voran.

Der neue Name deutet darauf hin, dass sich das Pentagon verstärkt auf Systeme konzentrieren wird, die gerichtete Energie (Directed Energy) nutzen, da diese als mögliche Ursache für gesundheitliche Probleme – wie sie etwa beim sogenannten Havanna-Syndrom auftreten – in Betracht kommen.

“The Department of War’s commitment to mitigating non-kinetic threats remains absolute,” officials wrote in the press release, using the Trump administration’s preferred name for the Department of Defense.

„Das Engagement des Kriegsministeriums, nicht-kinetische Bedrohungen abzuwehren, bleibt uneingeschränkt“, schrieben Vertreter in der Pressemitteilung und verwendeten dabei die von der Trump-Regierung bevorzugte Bezeichnung für das Verteidigungsministerium.

Quelle: DEFENSESCOOP

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Neurowissenschaften

Havanna-Syndrom: Steckten doch Angriffe dahinter?

Ein tragbarer Pulsgenerator könnte die rätselhaften Symptome ausgelöst haben

Geheimdienst-Krimi: Seit 2016 grassiert ein seltsames Leiden unter US-Diplomaten und Militärs – das „Havanna-Syndrom“. Mehr als 1.500 Betroffene gibt es inzwischen. Nachdem ihr Leiden lange als psychosomatisch abgetan wurde, gibt es nun offenbar neue Erkenntnisse. Demnach sollen US-Geheimdienste ein Gerät erworben haben, das starke gepulste Radiowellen aussendet. Eine solche Bestrahlung könnte die Symptome erklären. Brisant dabei: Teile des Geräts sind offenbar russischer Herkunft.

Das Ganze begann im Jahr 2016 auf Kuba: Mehr als zwei Dutzend Angestellte der US-Botschaft in Havanna litten plötzlich unter Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten und Sprachstörungen und hörten klingelnde, summende oder schabende Geräusche. Ihr Zustand war so ernst, dass sie ausgeflogen und untersucht wurden.

1.500 Fälle des Havanna-Syndroms – auch in Deutschland

Doch die US-Diplomaten aus Kuba blieben nicht die einzigen: Inzwischen gibt es mehr als 1.500 Fälle dieses „Havanna-Syndroms“. So erkrankten im Jahr 2018 mehrere US-Diplomaten in China, 2021 häuften sich Fälle an der US-Botschaft in Wien. Im gleichen Jahr gab es auch an der US-Botschaft in Berlin mehrere Fälle des Havanna-Syndroms. Im Jahr 2020 entwickelten sogar einige Personen in der Nähe des Weißen Hauses solche Symptome.

Was hinter diesem rätselhaften Leiden steckt, ist bis heute ungeklärt. Trotz aller Tests konnten Ärzte keine medizinische Ursache für die Symptome finden. Immer wieder werden daher psychosomatische Ursachen und Stress als Ursache genannt. Auffällig ist jedoch, dass das Havanna-Syndrom fast nur Angehörige des US-Militärs, des diplomatischen Dienstes und der CIA betrifft – und fast alle Fälle ereigneten sich im Ausland.

Gepulste Radiowellen als Ursache?

Dies weckte den Verdacht, dass diese Symptome absichtlich herbeigeführt wurden – beispielsweise durch gezielten Beschuss mit gepulster Radio- oder Mikrowellenstrahlung. Agenten Russlands oder eines anderen Staates könnten demnach die Betroffenen mit solcher Strahlung attackiert haben. 

Gestützt wurde dieser Verdacht 2018 durch eine Studie, die untersuchte, ob gepulste Strahlung solche Symptome auslösen kann. Das Ergebnis: „Gepulste Strahlung im Bereich von 2,4 bis 10.000 Megahertz kann Geräusche im Ohr erzeugen. Auch die Schlafstörungen, Kopfschmerzen und kognitiven Ausfälle passen ins Bild“, erklärte Beatrice Golomb von der University of California in San Diego. In ihren Tests ließen sich auch Hirnschwellungen und andere Hirnveränderungen durch die Bestrahlung erklären.

Doch 2023 veröffentlichten die US-Geheimdienste einen Bericht, indem sie zum gegenteiligem Schluss kamen: Das Havanna-Syndrom sei nicht künstlich ausgelöst, sondern beruhe auf verschiedenen stressbedingten und medizinischen Reaktionen, die einfach nur unter diesem Label zusammengefasst worden seien. 2024 erschienen weitere Veröffentlichungen, die teils für teils gegen die Strahlen-Hypothese argumentierten.

Heimliche Tests mit tragbarem Pulsgenerator

Jetzt gibt es eine neue Entwicklung: Ein Investigativ-Team des US-Nachrichtensenders CNN berichtet, dass die US-Regierung Ende 2024 ein Gerät erworben habe, das gepulste Radiowellen aussenden kann. Dieser Pulsgenerator ist tragbar und so groß wie ein kleiner Rucksack. Laut Quellen in offiziellen Kreisen sollen dafür Millionen von US-Dollar aus dem US-Verteidigungshaushalt geflossen sein – an wen, ist unbekannt.

Das geheimnisvolle Pulswellen-Gerät ist den Quellen zufolge zwar nicht russischen Ursprungs, enthält aber Bauteile, die aus Russland stammen. Während die CIA offiziell keinerlei Kommentar zu der Thematik abgegeben hat, berichten drei Personen aus dem Umfeld der Geheimdienste laut CNN, dass das Pentagon seit gut einem Jahr Tests mit dem Gerät durchführt. Diese hätten ergeben, dass diese gepulsten Radiowellen die Symptome des Havanna-Syndroms reproduzieren können. 

Briefing für Kongress-Komitees

Interessant auch: Die Ergebnisse dieser Tests waren offenbar so überzeugend, dass die Geheimdienst-Komitees des US-Senats und Repräsentantenhauses schon im letzten Jahr darüber unterrichtet worden sind, berichtet CNN unter Berufung auf seine Quellen. Eine Sprecherin von Tulsi Gabbard, Direktorin für die Nationalen Geheimdienste, betonte jedoch: „Wir werden nicht übereilt vorläufige Informationen herausgeben.“ Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen.

Angesichts dieser neuen Erkenntnisse fordern Betroffene des Havanna-Syndroms, die Resultate der Untersuchungen öffentlich zu machen. „Die CIA hat immer behauptet, dass eine solche Technologie und ein solches Gerät nicht existieren. Jetzt muss eine vollstündige Aufklärung erfolgen“, sagt Marc Polymeropoulos, ehemaliger leitender CIA-Agent. Er war 2017 nach einem Einsatz in Moskau selbst vom Havanna-Syndrom betroffen.

Quelle: scinexx.de

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