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Sonntag, 25. November 2012 - 16:57 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher Start von Langer Marsch-4C

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The Jiuquan Satellite Launch Center confirmed that China successfully launched the Yaogan XVI remote-sensing satellite into space at 12:06 a.m. Sunday.

The satellite, launched from the center in northwest China's Gansu Province, was boosted by a Long March-4C carrier rocket and sent into a predetermined orbit.

The Yaogan XVI remote-sensing satellite was developed by an affiliate research institute of the China Aerospace Science and Technology Corporation.

It has been designed for a variety of uses, including technological experimentation, land resource surveying, agricultural yield estimation and disaster prevention and reduction.

The launch marked the 172th of the Long March series carrier rockets.


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Sonntag, 25. November 2012 - 12:00 Uhr

Astronomie - Die eisigen Begleiter von APEX

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Das Atacama Pathfinder Experiment (APEX) – in diesem ungewöhnlichen Bild von ESO-Fotobotschafter Babak Tafreshi eingefangen – ist eines der ESO-Werkzeuge um außerhalb des sichtbaren Lichts zu forschen. Es steht auf dem Chajnantor-Plateau auf einer Höhe von 5000 Metern.

Ansammlungen von weißem Büßereis sind im Vordergrund des Fotos sichtbar. Die „penitentes“ (Spanisch für Büßer) sind eine eigenartige Naturerscheinung, die großer Höhe auftritt, typischerweise in mehr als 4000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Es handelt sich um dünne Nadeln aus verhärtetem Schnee oder Eis, die mit ihrer Schneide in Richtung der Sonne weisen. Sie erreichen Höhen von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern.

APEX ist ein Teleskop mit einer zwölf Meter durchmessenden Antennenschüssel, die Licht im Wellenlängenbereich von Millimeter- und Submillimeterstrahlung nachweist. Astronomen, die mit APEX beobachten, können Phänomene sehen, die bei kürzeren Wellenlängen nicht sichtbar sind. Das Teleskop ermöglicht ihnen das Studium von Molekülwolken – dichten Regionen aus Gas und kosmischem Staub, in denen neue Sterne geboren werden – die im sichtbaren und infraroten Licht dunkel und von Staub verdeckt sind, aber bei diesen relativ langen Wellenlängen hell leuchten. Astronomen nutzen dieses Licht, um die physikalischen und chemischen Bedingungen zu studieren. Dieser Wellenlängenbereich ist auch ideal für das Studium der frühesten und am weitesten entfernten Galaxien im Universum geeignet.

Gerade noch am Nachthimmel über und etwas linkerhand von APEX als schwache Flecken sichtbar stehen die Kleine und die Große Magellansche Wolke, benachbarte Galaxien unserer eigenen Milchstraße. Die Ebene der Milchstraße zieht sich als schwaches Band über den Himmel und ist am deutlichsten über dem APEX-Kontrollgebäude auf der rechten Seite zu erkennen. Dunkle Flecken in diesem Band sind Regionen, in denen das Licht von interstellarem Staub blockiert wird. Hinter den dunklen Staubwolken liegt das Zentrum der Milchstraße in einer Entfernung von etwa 27.000 Lichtjahren. Teleskope wie APEX sind ein entscheidendes Werkzeug für Astronomen, um durch den Staub zu blicken und das Zentrum unserer Galaxis im Detail zu erforschen.

APEX ist ein Gemeinschaftsprojekt des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR), des Weltraumobservatoriums Onsala (Onsala Space Observatory OSO) und der ESO, die auch für den Betrieb des Teleskopes verantwortlich zeichnet.

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Quelle: ESO


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Sonntag, 25. November 2012 - 11:31 Uhr

Astronomie - Die Welt der Planeten im Bild

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Die Welt der Planeten im Bild

 

23 November 2012
Woher kann man eindrucksvolle Bilder der Planeten, Monde, Kometen und Asteroiden unseres Sonnensystems beziehen? Exklusiver Ansprechpartner im gesamten deutschsprachigen Raum ist hierfür die „Regional Planetary Image Facility“ (RPIF).
 
Ihr Sitz befindet sich am Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Berlin-Adlershof. Diese Planetare Bildbibliothek archiviert die von Raumsonden gewonnenen Bilddaten der Körper unseres Sonnensystems und bietet diese zur allgemeinen Nutzung an. Im Bestand befinden sich vor allem Bilddaten von Raumsonden der NASA und der ESA, aber auch japanischer und russischer Missionen. 

Weltweites Netz von Bildbibliotheken
 
Wie kam es zur Gründung dieser Bildbibliothek? Die Erfolge bei der Erkundung des Sonnensystems führten in den 1970er- und 80er-Jahren zu einem sprunghaften Interesse der Öffentlichkeit an Bildern der erstmals aus unmittelbarer Nähe beobachteten außerirdischen Welten.

Ob Medien, Bildungseinrichtungen oder Einzelpersonen: Viele Interessierte wollten über die faszinierenden Bilder verfügen, sie in Publikationen verwenden oder für Lehre und Forschung einsetzen. Die US-Raumfahrtbehörde NASA gründete daraufhin regionale Bildbibliotheken, sogenannte Regional Planetary Image Facilities (RPIF).

So entstand ab 1977 ein ganzes Verbundsystem von Bildbibliotheken. Insgesamt 17 solcher Einrichtungen existieren heute weltweit. Neun befinden sich in den USA, fünf in Europa und je eine in Kanada, Japan sowie in Israel. Sie sind über das Planetary Data System (PDS) der NASA miteinander vernetzt und bieten umfangreiche Recherchemöglichkeiten.

Eine dieser 17 Institutionen ist die Planetare Bildbibliothek in Berlin-Adlershof. Sie wurde 1985 auf der Grundlage eines Abkommens zwischen der NASA und dem DLR gegründet.

Einzigartig im deutschsprachigen Raum
 
Die Berliner RPIF hat sich zur ersten Adresse für planetare Bilddaten im gesamten deutschsprachigen Raum entwickelt. Sie kann auf einen einzigartigen Fundus zurückgreifen. Über eine Million missionsbezogene Originalaufnahmen, mehr als 17 500 für die Öffentlichkeit aufbereitete digitale Bilddaten und 6500 Dias füllen momentan die vier großzügig ausgestatteten Räume mit einer Gesamtfläche von 200 Quadratmetern.

Hinzu kommen Videos, DVDs sowie 16-mm-Filme. Besonders stolz sind die Berliner auf den lückenlosen Besitz des originalen Bildmaterials der beiden Viking-Marslandemissionen (1976) und der fünf Lunar-Orbiter-Mondsonden (1966/67). Hinzu kommen mehr als 2400 Karten aller Planeten und Monde des Sonnensystems.

Der Bestand wächst täglich. Die NASA übermittelt kontinuierlich die neuesten Bilder der Saturnsonde Cassini, der Asteroidenmission Dawn, der Merkursonde MESSENGER sowie der Mars-Erkunder Opportunity, Curiosity, 2001 Mars Odyssey und Mars Reconnaissance Orbiter. Die Europäische Weltraumorganisation ESA stellt die aktuellen Bilddaten ihrer Raumsonden Mars Express, Venus Express und Rosetta zur Verfügung.

Aktuell und öffentlichkeitsbezogen
 
Die Zunahme von Anfragen aus öffentlichen Einrichtungen und von Privatpersonen unterstreicht die wachsende Popularität dieser bibliothekarischen Schatzkammer. Für den einzelnen Nutzer sind Information und Datenrecherche kostenlos. Kleinere Bildmengen liefert die RPIF digital als E-Mail-Anhang oder auf Datenträgern zum Selbstkostenpreis. Größere Mengen, insbesondere für Forschungszwecke, müssen beim National Space Science Data Center (NSSDC) in Greenbelt, Maryland (USA) bestellt werden, wobei Adlershof hilfreich zur Seite steht.

In Vorbereitung befindet sich die Neuauflage ihres Bestsellers „Unser Sonnensystem“. Auf nunmehr fast 100 Seiten erhält der Leser einen Überblick über die Planeten unseres Sonnensystems und deren Erkundung mit Raumsonden. Die leicht verständlich geschriebene Broschüre ist mit eindrucksvollen Fotos und Grafiken sowie übersichtlichen Tabellen versehen. Sie soll noch in diesem Jahr erscheinen. Interessierte Lehrer können bei Bedarf ganze Klassensätze ordern.

Die Bildbibliothek bietet auch thematische Vorträge für Besuchergruppen, Schulklassen und im Rahmen einer Lehrerfortbildung an. Zudem präsentiert sich die RPIF auf zahlreichen Fachtagungen, Ausstellungen und Messen. Der Internetauftritt, die Bereitstellung von Postern, Bastelsets und Bildserien sowie das Publizieren von Broschüren runden das Angebot ab.

Mehr dazu unter: www.dlr.de/rpif.


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Quelle: ESA 


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Freitag, 23. November 2012 - 10:30 Uhr

Mars-Chroniken - MRO sieht Sandsturm auf Mars

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Martian Dust Storm, Nov. 18, 2012
This nearly global mosaic of observations made by the Mars Color Imager on NASA's Mars Reconnaissance Orbiter on Nov. 18, 2012, shows a dust storm in Mars' southern hemisphere. Small white arrows outline the area where dust from the storm is apparent in the atmosphere.
Locations of NASA's Mars rovers Opportunity and Curiosity are labeled.
Black areas in the mosaic are the result of data drops or high angle roll maneuvers by the orbiter that limit the camera's view of the planet. Equally-spaced blurry areas that run from south-to-north (bottom-to-top) result from the high off-nadir viewing geometry, a product of the spacecraft's low-orbit.
Malin Space Science Systems, San Diego, provided and operates the Mars Color Imager. NASA's Jet Propulsion Laboratory, a division of the California Institute of Technology in Pasadena, manages the Mars Reconnaissance Orbiter for NASA's Science Mission Directorate, Washington. Lockheed Martin Space Systems, Denver, is the prime contractor for the project and built the spacecraft. 
Image Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS 
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PASADENA, Calif. -- A Martian dust storm that NASA's Mars Reconnaissance Orbiter has been tracking since last week has also produced atmospheric changes detectable by rovers on Mars.
Using the orbiter's Mars Color Imager, Bruce Cantor of Malin Space Science Systems, San Diego, began observing the storm on Nov. 10, and subsequently reported it to the team operating NASA's Mars Exploration Rover Opportunity. The storm came no closer than about 837 miles (1,347 kilometers) from Opportunity, resulting in only a slight drop in atmospheric clarity over that rover, which does not have a weather station.
Halfway around the planet from Opportunity, the NASA Mars rover Curiosity's weather station has detected atmospheric changes related to the storm. Sensors on the Rover Environmental Monitoring Station (REMS), which was provided for Curiosity by Spain, have measured decreased air pressure and a slight rise in overnight low temperature.
"This is now a regional dust storm. It has covered a fairly extensive region with its dust haze, and it is in a part of the planet where some regional storms in the past have grown into global dust hazes," said Rich Zurek, chief Mars scientist at NASA's Jet Propulsion Laboratory, Pasadena, Calif. "For the first time since the Viking missions of the 1970s, we are studying a regional dust storm both from orbit and with a weather station on the surface."
Curiosity's equatorial location and the sensors on REMS, together with the daily global coverage provided by the Mars Reconnaissance Orbiter, provide new advantages compared with what Viking offered with its combination of orbiters and landers. 
Each Martian year lasts about two Earth years. Regional dust storms expanded and affected vast areas of Mars in 2001 and 2007, but not between those years nor since 2007.
"One thing we want to learn is why do some Martian dust storms get to this size and stop growing, while others this size keep growing and go global," Zurek said.
From decades of observing Mars, scientists know there is a seasonal pattern to the largest Martian dust-storm events. The dust-storm season began just a few weeks ago, with the start of southern-hemisphere spring.
Starting on Nov. 16, the Mars Climate Sounder instrument on the Mars Reconnaissance Orbiter detected a warming of the atmosphere at about 16 miles (25 kilometers) above the storm. Since then, the atmosphere in the region has warmed by about 45 degrees Fahrenheit (25 degrees Celsius). This is due to the dust absorbing sunlight at that height, so it indicates the dust is being lofted well above the surface and the winds are starting to create a dust haze over a broad region.
Warmer temperatures are seen not only in the dustier atmosphere in the south, but also in a hot spot near northern polar latitudes due to changes in the atmospheric circulation. Similar changes affect the pressure measured by Curiosity even though the dust haze is still far away.
Besides the research value in better understanding storm behavior, monitoring the storm is also important for Mars rover operations. If the storm were to go global, the Opportunity rover would be affected most. More dust in the air or falling onto its solar panels would reduce the solar-powered rover's energy supply for daily operations. Curiosity is powered by a radioisotope thermoelectric generator, rather than solar cells. The main effects of increased dust in the air at its site would be haze in images and increased air temperature.
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Curiosity's Eastward View After Sol 100 Drive, Stereo
NASA's Mars rover Curiosity drove 6.2 feet (1.9 meters) during the 100th Martian day, or sol, of the mission (Nov. 16, 2012).
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NASA's Mars rover Curiosity completed a touch-and-go inspection of one rock on Sunday, Nov. 18, then pivoted and, on the same day, drove toward a Thanksgiving overlook location.
Last week, Curiosity drove for the first time after spending several weeks in soil-scooping activities at one location. On Friday, Nov. 16, the rover drove 6.2 feet (1.9 meters) to get within arm's reach of a rock called "Rocknest 3." On Sunday, it touched that rock with the Alpha Particle X-Ray Spectrometer (APXS) on its arm, and took two 10-minute APXS readings of data about the chemical elements in the rock. Then Curiosity stowed its arm and drove 83 feet (25.3 meters) eastward toward a target called "Point Lake."
"We have done touches before, and we've done goes before, but this is our first 'touch-and-go' on the same day," said Curiosity Mission Manager Michael Watkins of NASA's Jet Propulsion Laboratory, Pasadena, Calif. "It is a good sign that the rover team is getting comfortable with more complex operational planning, which will serve us well in the weeks ahead."
During a Thanksgiving break, the team will use Curiosity's Mast Camera (Mastcam) from Point Lake to examine possible routes and targets to the east. A priority is to choose a rock for the first use of the rover's hammering drill, which will collect samples of powder from rock interiors.
Although Curiosity has departed the Rocknest patch of windblown sand and dust where it scooped up soil samples in recent weeks, the sample-handling mechanism on the rover's arm is still holding some soil from the fifth and final scoop collected at Rocknest. The rover is carrying this sample so it can be available for analysis by instruments within the rover if scientists choose that option in coming days.
JPL, a division of the California Institute of Technology, Pasadena, manages the Mars Science Laboratory Project for NASA's Science Mission Directorate, Washington. JPL designed and built the rover.
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Quelle: NASA

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Freitag, 23. November 2012 - 09:52 Uhr

Mars-Curiosity-Chroniken - Curiosity-News Sol 100-105

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This image was taken by Mastcam: Right (MAST_RIGHT) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 100 (2012-11-16 16:50:45 UTC) . 
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This image was taken by Mastcam: Left (MAST_LEFT) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 100 (2012-11-16 20:11:14 UTC) . 
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This image was taken by Mars Descent Imager (MARDI) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 100 (2012-11-16 23:07:23 UTC) . 
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This image was taken by Mars Descent Imager (MARDI) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 103 (2012-11-20 02:44:49 UTC) . 
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This image was taken by Navcam: Right A (NAV_RIGHT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 103 (2012-11-20 01:47:44 UTC) . 
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This image was taken by Navcam: Right A (NAV_RIGHT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 103 (2012-11-20 01:49:29 UTC) . 
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This image was taken by Navcam: Right A (NAV_RIGHT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 103 (2012-11-20 01:50:04 UTC) . 
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This image was taken by Navcam: Right A (NAV_RIGHT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 104 (2012-11-21 00:18:44 UTC) . 
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This image was taken by Navcam: Left A (NAV_LEFT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 104 (2012-11-21 00:18:44 UTC) . 
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This image was taken by Rear Hazcam: Left A (RHAZ_LEFT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 104 (2012-11-21 00:17:52 UTC) . 
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This image was taken by Front Hazcam: Right A (FHAZ_RIGHT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 104 (2012-11-21 00:17:25 UTC) . 
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This image was taken by Navcam: Left A (NAV_LEFT_A) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 105 (2012-11-21 22:50:29 UTC) . 
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Fotos: NASA

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Donnerstag, 22. November 2012 - 23:55 Uhr

Astronomie - 300 Kilogramm schwerer Meteorit in Polen gefunden

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Der Meteorit wurde im Reservat "Meteorit Morasko" ans Licht geholt - in der Umgebung des Dorfes Morasko gibt es viele dieser Funde.
(pap)
Polnische Geologen haben den größten je in Osteuropa gefundenen Meteoriten ausgegraben. Der 300 Kilogramm schwere, vom Himmel gefallene stark eisenhaltige Brocken wurde zwei Meter unter der Erde nördlich von Posen entdeckt, wie der Wissenschaftler Andrzej Muszynski in der westpolnischen Stadt sagte. Der Fund könne "unser Wissen über den Ursprung unseres Universums erweitern", zitierte ihn die Nachrichtenagentur PAP.
Zwei Geologen hatten den Meteoriten mithilfe eines Detektors für elektromagnetische Anomalien vor einem Monat aufgespürt. "Wir waren sehr aufgeregt", berichtete Muszynski. "Wir dachten nicht mehr ans Essen - wir haben einfach immer weiter gegraben", beschrieb er den Tag der Entdeckung.
Forscher von der Universität Posen, die den Brocken untersuchen, schätzen, dass er vor rund 5000 Jahren auf der Erde aufschlug. Demnach besteht er vor allem aus Eisen mit Spuren von Nickel.
Quelle:ntv
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Update: 22.11.2012 Frams: AFP-Video
Mehr als 250 Kilogramm schwer ist ein Meteorit, den Forscher nahe der polnischen Stadt Posen im Waldboden aufgespürt haben. Es ist der größte bislang im Land entdeckte Meteorit. Das Schwergewicht dürfte vor 5000 Jahren auf die Erde gefallen sein.
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Donnerstag, 22. November 2012 - 23:36 Uhr

Raumfahrt - Im Focus von Cassini

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ISS begins its observations for Rev175 the day after apoapse with a pair of observation of a gibbous Titan from a distance of 2.53 to 2.61 million kilometers (1.57 to 1.92 million miles). These observations are designed to look for clouds in the moon's atmosphere as part of the "Titan Monitoring Campaign" (TMC). These two observations are designed to monitor clouds over the moon's southern and trailing hemispheres. ISS also will be taking shorter-wavelength images to study changes in Titan's upper haze layers. ISS will image Titan again on November 22 and 23 covering the southern and sub-Saturn hemispheres once more.

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On November 20 and 23, ISS will ride along with Ultraviolet Imaging Spectrometer (UVIS) scans of Saturn. The camera system will then acquire a series of WAC images of Saturn in order to measure wind speeds over a period of 5 hours. Similar sets will be taken on November 21, 23, and 24. On November 24, ISS will ride along with a Composite Infrared Spectrometer (CIRS) observation of Saturn's south polar aurora. In addition to making a movie of the planet's aurorae, the images will be used to independently measure the rotation period of Saturn's magnetic field. ISS's observations of the aurora will continue into a pair of Visual and Infrared Mapping Spectrometer (VIMS) observations of the planet's south pole on November 24 and 25.

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On November 27 at 02:15 UTC, Cassini will reach periapse for Rev175 at an altitude of 355,680 kilometers (221,010 miles) from Saturn. During the periapse period on November 26, ISS will image the limb of Saturn while the Sun is behind the planet. This will provide an excellent opportunity for observing the various haze layers in the planet's upper atmosphere. Early on the 27th, ISS will acquire a short movie of the planet's north polar region. Researchers will be looking to see if there is a north polar vortex to match the one observed at the south pole earlier in the mission. In addition, spring has progressed far enough that the entirety of the hexagonal jet stream that lies near 77 degrees North latitude will be in sunlight. The hexagon should fill the Wide-angle-camera (WAC) images for this observation. Later on the 27th, ISS will ride along with VIMS in order to acquire a WAC mosaic of Saturn's northern hemisphere and north polar region.

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On December 2, ISS will acquire four quick observations of Saturn using the wide-angle camera (WAC). These observations are part of a series of "Storm Watch" observation sequences designed to take advantage of short, two-minute segments when the spacecraft turns the optical remote sensing (ORS) instruments back to Saturn as a waypoint between other experiments' observations. These sequences include blue, clear, two methane band, and one full-frame, continuum band filter images. After the second Saturn storm watch observation, ISS will acquire an astrometric observation of Saturn's small, inner moons. Astrometric observations are used to improve our understanding of the orbits of these small satellites, which can be influenced by Saturn's larger icy moons. Also on December 2, ISS will look for propellers within the Saturn's outer A ring.
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Quelle: NASA

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Donnerstag, 22. November 2012 - 09:30 Uhr

Astronomie - Zwergplanet Makemake hat keine Atmosphäre

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Astronomen haben mit drei Teleskopen an ESO-Standorten in Chile beobachtet, wie der Zwergplanet Makemake vor einem Hintergrundstern vorüberzog und so für kurze Zeit das Licht des Sterns abdunkelte. Durch diese neuen Beobachtungen konnte man erstmalig prüfen, ob Makemake eine Atmosphäre besitzt. Der kalte Zwergplanet umkreist die Sonne weit draußen im äußeren Sonnensystem, und bisher gingen die Wissenschaftler davon aus, dass er genau wie Pluto (eso0908) eine Atmosphäre besitzt. Wie sich nun aber herausstellte, ist das nicht der Fall. Den Wissenschaftlern gelang es bei dieser Gelegenheit auch, die Dichte von Makemake zu bestimmen. Die Ergebnisse der Beobachtungen werden am 22. November in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Der Zwergplanet Makemake [1] hat etwa zwei Drittel der Größe von Pluto und bewegt sich in noch größerer Entfernung als dieser um die Sonne. Noch weiter draußen befindet sich die Umlaufbahn von Eris, des massereichsten bekannten Zwergplaneten im Sonnensystem (eso1142). Die bisherigen Beobachtungen des eiskalten Makemake zeigten, dass er gewisse Ähnlichkeiten mit anderen Zwergplaneten aufweist, so dass einige Astronomen erwartet haben, dass seine Atmosphäre – falls er eine besitzen sollte – der von Pluto ähneln würde. Die hier vorgestellte neue Studie zeigt jedoch, dass Makemake stattdessen genau wie Eris keine nennenswerte Atmosphäre besitzt.
Makemake ist zu weit entfernt, um seine Eigenschaften direkt zu untersuchen. Dennoch bot sich durch die intensive Beobachtung einer sogenannten Sternbedeckung, während der er vor einem fernen Hintergrundstern vorbeizog [3], die Gelegenheit, ihnen auf die Spur zu kommen. Das von José Luis Ortiz vom Instituto de Astrofísica de Andalucía (CSIC) in Spanien geleitete Team wertete dazu die Daten von drei verschiedenen Teleskopen an den chilenischen ESO-Standorten La Silla und Paranal – dem Very Large Telescope (VLT), dem New Technology Telescope (NTT) und TRAPPIST (TRAnsiting Planets and PlanetesImals Small Telescope) – und von anderen kleinen Teleskopen in Südamerika [2] aus.
„Als Makemake vor dem Stern vorüberwanderte und ihn dabei vollständig bedeckte, verschwand der Stern abrupt, anstatt allmählich zu verblassen. Nach dem Ende der Bedeckung tauchte der Stern ebenso abrupt wieder auf. Das bedeutet, dass dieser Zwergplanet keine nennenswerte Atmosphäre haben kann”, so José Luis Ortiz. „Bisher sind wir davon ausgegangen, dass durchaus gute Chancen für das Vorhandensein einer Atmosphäre bestünden. Dass dem nicht so ist, zeigt uns wieder einmal, wie viel wir noch über diese rätselhaften Objekte lernen müssen. Die erste genaue Untersuchung der Eigenschaften von Makemake ist ein großer Schritt für unser Verständnis der Mitglieder des exklusiven Clubs der eisigen Zwergplaneten.”
Da Makemake keine bekannten Monde besitzt und sehr weit von der Erde entfernt seine Bahn zieht, sind genaue Untersuchungen sehr schwierig [4], und die wenigen bisher vorhandenen Erkenntnisse waren relativ ungewiss. Die neuen Beobachtungen des Wissenschaftlerteams fügen unserem Wissen über Makemake eine Fülle von Details hinzu: eine genauere Bestimmung von Makemakes Größe, die Erkenntnis dass er keine nennenswerte Atmosphäre haben kann und eine erste Abschätzung seiner Dichte. Ebenso war es den Astronomen möglich, die sogenannte Albedo von Makemake messen, eine Größe, die angibt, welcher Anteil des einfallenden Sonnenlichts von Oberfläche des Zwergplaneten zurückgeworfen wird [5]. Das Ergebnis ist, dass die Albedo von Makemake etwa 0,77 beträgt – ein Wert, der höher ist als für Pluto und niedrigerer als für Eris und etwa der Albedo von schmutzigem Schnee entspricht.
Derart detaillierte Beobachtungen von Makemake waren nur möglich, weil er vor einem Stern vorüberzog – ein Ereignis, das man als Sternbedeckung bezeichnet. Nur diese seltenen Ereignisse eröffnen den Wissenschaftlern die Chance, viele Erkenntnisse über die manchmal sehr dünnen Atmosphären und viele weitere Eigenschaften dieser fernen und dennoch wichtigen Mitglieder des Sonnensystems zu gewinnen.
Sternbedeckungen durch Makemake sind besonders selten, da er sich zur Zeit durch ein relativ sternarmes Himmelsareal bewegt. Die präzise Vorhersage und Beobachtung eines solchen Ereignisses ist extrem schwierig. Daher ist die nun vorgestellte erfolgreiche Beobachtungskampagne, an der zahlreiche Teammitglieder und Instrumente an verschiedenen Standorten in Südamerika teilnahmen, ein großer Erfolg.
„Pluto, Eris und Makemake gehören zu den größeren Vertretern der vielen eisigen Objekte, die unsere Sonne in großer Entfernung umkreisen”, ergänzt Ortiz. „Unsere neuen Beobachtungen haben uns viele neue Erkenntnisse über Makemake beschert. In der Zukunft werden wir auf diese Erkenntnisse aufbauen und diese faszinierenden Objekte noch eingehender untersuchen.”
Endnoten
[1] Makemakes ursprüngliche Bezeichnung lautet 2005 FY9. Er wurde im März 2005, wenige Tage nach Ostern, entdeckt, und erhielt daher zunächst den Spitznamen Osterhase. Im July 2008 erhielt er offiziell den Namen Makemake. Makemake ist die Schöpfer- und Fruchtbarkeitsgottheit der Kultur der Osterinsel.
Makemake ist einer von fünf Zwergplaneten, die bislang von der Internationalen Astronomischen Union anerkannt werden. Die vier weiteren sind Ceres, Pluto, Haumea und Eris. Weitere Informationen zum Thema Planeten und Zwergplaneten sind auf den Webseiten der Internationalen Astronomischen Union erhältlich (auf Englisch).
[2] Zu den Teleskopen, die bei dieser Beobachtungskampagne zum Einsatz kamen, gehörte auch das 84-Zentimeter-Teleskop der chilenischen Universidad Católica del Norte. Dieses Teleskop befindet sich auf dem Cerro Armazones, am zukünftigen Standort des European Extremely Large Telescope (E-ELT).
[3] Makemake bedeckte am 23. April 2011 den Stern NOMAD 1181-0235723 (dabei steht NOMAD für „Naval Observatory Merged Astrometric Dataset“). Das Astronomenteam beobachtete das Ereignis mit sieben verschiedenen Teleskopen, die über Brasilien und Chile verteilt stehen. Da die Bedeckung nur etwa eine Minute dauerte, verwendeten die Astronomen eine spezielle Hochgeschwindigkeitskamera namens ULTRACAM (eso0520) und eine Hochgeschwindigkeits-Infrarotkamera namens ISAAC für die Beobachtung.
[4] Wenn Objekte von einem oder mehreren Monden umkreist werden, kann man anhand der Bewegungen der Monde die Masse des Objekts bestimmen. Da Makemake keine bekannten Monde besitzt, konnte diese Strategie hier jedoch nicht angewandt werden.
[5] Die aus den Beobachtungen abgeleitete geometrische Albedo des Zwergplaneten ist 0,77± 0,03, größer als bei Pluto aber kleiner als bei Eris. Ein perfekt reflektierender Körper hätte eine Albedo von 1, während eine nicht reflektierende, schwarze Oberfläche den Wert 0 hätte. Zusammen mit früheren Resultaten ergeben die Beobachtungen für Makemake eine Dichte von 1,7 ± 0,3 Gramm pro Kubikzentimeter. Dieser Wert wiederum ermöglichte es dem Team anschließend, die Form von Makemake zu bestimmen: Der Zwergplanet ist eine an beiden Polen leicht abgeflachte Kugel mit Achsen, die 1430 ± 9 Kilometer und 1502 ± 45 Kilometer lang sind. Makemake besitzt anders als Pluto keine globale Atmosphäre, zumindest keine, die mehr als ein Tausendstel der Dichte derjenigen des Pluto hätte. Eine lokale Atmosphäre, die nur einen Teil der Oberfläche bedeckt, wäre theoretisch denkbar und kann durch die hier vorgestellten Beobachtungen nicht ausgeschlossen werden.
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Quelle: ESO

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Mittwoch, 21. November 2012 - 17:34 Uhr

Luftfahrt - US-NAVY testet UCAS X-47B für Flugzeugträger-Einsatz

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Northrop Grumman and the U.S. Navy have taken a first critical step toward demonstrating that the X-47B Unmanned Combat Air System (UCAS) demonstrator can be maneuvered safely and wirelessly on the crowded deck of an aircraft carrier.
In early November, the team successfully completed its first shore-based trials of a new wireless, handheld device called a Control Display Unit (CDU). Developed by Northrop Grumman, the device will allow deck operators to maneuver the X-47B by remote control on the carrier deck.
The team demonstrated the CDU's ability to control the X-47B's engine thrust; to roll the aircraft forward, brake and stop; to use its nose wheel steering to execute tight, precision turns; and to maneuver the aircraft efficiently into a catapult or out of the landing area following a mock carrier landing. Northrop Grumman is the Navy's prime contractor for the UCAS Carrier Demonstration (UCAS-D) program.
"The CDU is fundamental to integrating the X-47B seamlessly into carrier deck operations," said Daryl Martis, Northrop Grumman's UCAS-D test director.
"It will allow us to move the aircraft quickly and precisely into the catapult for launch, or out of the landing area following recovery. Both of these activities are essential to maintaining the rhythm of the flight deck."
In practice, a deck operator will work in tandem with the flight deck director - aka a "yellow shirt" - to move the X-47B via the CDU to a designated flight deck location. Standing in front of the aircraft, the director will use traditional hand signals to indicate how, when and where the aircraft should move, the same way he would communicate with a pilot in a manned aircraft.
The deck operator will stand behind the director and use the CDU to duplicate the director's instructions as digital commands to the aircraft.
According to Martis, the CDU will help streamline and, in fact, enable many of the flight test operations required for UCAS-D shore-based carrier suitability testing.
"Instead of towing the aircraft out to the flight line, we can now start the X-47B outside its hangar, then use the CDU to taxi it out to the runway, or into a catapult for launch," he said.
"Use of the CDU is the most time-efficient way to move the X-47B into the catapult or disengage it from the arresting gear after landing."
The UCAS-D program plans to conduct its first shore-based catapults of X-47B aircraft later this month. That testing will be followed by hoisting an X-47B aboard an aircraft carrier, and using it to validate the performance of the CDU in an actual carrier environment.
In 2013, the program plans to demonstrate the ability of an X-47B to safely operate from a Navy aircraft carrier, including launch, recovery, and air traffic control operations. The program also plans to mature technologies required for potential future Navy unmanned air system programs.
Quelle: Northrop Grumman

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Mittwoch, 21. November 2012 - 17:03 Uhr

Astronomie - Weltraum-Teleskop Planck entdeckt heiße Gas-Brücke zwischen Galaxienhaufen

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Planck spots hot gas bridging galaxy cluster pair

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Planck has discovered a bridge of hot gas that connects galaxy clusters Abell 399 (lower centre) and Abell 401 (top left). The galaxy pair is located about a billion light-years from Earth, and the gas bridge extends approximately 10 million light-years between them.
The image shows the two galaxy clusters as seen at optical wavelengths with ground-based telescopes and through the Sunyaev-Zel'dovich effect (in orange) with ESA's Planck satellite. 
Credits: Sunyaev–Zel’dovich effect: ESA Planck Collaboration; optical image: STScI Digitized Sky Survey
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ESA’s Planck space telescope has made the first conclusive detection of a bridge of hot gas connecting a pair of galaxy clusters across 10 million light-years of intergalactic space.
 
Planck’s primary task is to capture the most ancient light of the cosmos, the Cosmic Microwave Background, or CMB. As this faint light traverses the Universe, it encounters different types of structure including galaxies and galaxy clusters – assemblies of hundreds to thousands of galaxies bound together by gravity.
If the CMB light interacts with the hot gas permeating these huge cosmic structures, its energy distribution is modified in a characteristic way, a phenomenon known as the Sunyaev–Zel’dovich (SZ) effect, after the scientists who discovered it.
This effect has already been used by Planck to detect galaxy clusters themselves, but it also provides a way to detect faint filaments of gas that might connect one cluster to another.
In the early Universe, filaments of gaseous matter pervaded the cosmos in a giant web, with clusters eventually forming in the densest nodes.
Much of this tenuous, filamentary gas remains undetected, but astronomers expect that it could most likely be found between interacting galaxy clusters, where the filaments are compressed and heated up, making them easier to spot.
Planck’s discovery of a bridge of hot gas connecting the clusters Abell 399 and Abell 401, each containing hundreds of galaxies, represents one such opportunity.
The presence of hot gas between the billion-light-year-distant clusters was first hinted at in X-ray data from ESA’s XMM-Newton, and the new Planck data confirm the observation.
It also marks Planck’s first detection of inter-cluster gas using the SZ effect technique.
By combining the Planck data with archival X-ray observations from the German satellite Rosat, the temperature of the gas in the bridge is found to be similar to the temperature of the gas in the two clusters – on the order of 80 million degrees Celsius.
Early analysis suggests the gas could be mixture of the elusive filaments of the cosmic web mixed with gas originating from the clusters.
A more detailed analysis and the possible detection of gas bridges connecting other clusters will help to provide a more conclusive answer.
The new finding highlights the ability of Planck to probe galaxy clusters to their outskirts and beyond, examining their connection with the gas that permeates the entire Universe and from which all groups of galaxies formed.  
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Quelle: ESA

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