Blogarchiv

Sonntag, 1. Juni 2014 - 21:49 Uhr

Planet Erde - Bodensee aus dem All gesehen von Sentinel-1A Satelliten

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The freshwater Lake Constance in Central Europe is pictured in this image from the Sentinel-1A satellite.

Formed by the Rhine Glacier during the last Ice Age, it covers an area of about 540 sq km and is an important source of drinking water for southwestern Germany.

The lake has shorelines in three countries: Germany to the north, Switzerland to the south and Austria at its eastern end. Over the water body, however, there are no borders because there is no legally binding agreement on where they lie.

In the lower-right, we can see where the Rhine river flows into the lake from the south, which then flows out of the lake to the west (left). This and other rivers carry sediments from the Alps, extending the coastline and decreasing the lake’s water depth.

The runways of Germany’s Friedrichshafen Airport are visible in the right section of the image. The Aviation & Aerospace Museum is nearby.

This image was acquired on 10 May in ‘interferometric wide swath mode’ and in dual polarisation.

The radar instrument gathers information in either horizontal or vertical radar pulses, and colours were assigned to the different types. In this image, buildings generally appear pink, while vegetation is green. Areas with lowest reflectivity in all polarisations appear very dark, like the water.

Sentinel-1A’s radar is still being calibrated following its 3 April 2014 launch, but early images like this give us a glimpse of the kind of operational imagery that this mission will provide for Europe’s Copernicus environmental monitoring programme.

Quelle: ESA


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Sonntag, 1. Juni 2014 - 21:37 Uhr

Raumfahrt - REXUS-Kampagne des DLR: Studenten forschen mit Sonden und Minisatelliten

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Experimente auf Forschungsraketen REXUS 15 und 16 untersuchen die Atmosphäre und testen neue Technologien

Nicht nur innerhalb einer Rakete kann geforscht werden: Studenten nutzten die Forschungsrakete REXUS 15, die am 29. Mai 2014 um 12 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden startete, um Mess-Sonden und Minisatelliten während des Flugs auszusetzen. Bereits einen Tag zuvor war REXUS 16 mit vier weiteren Experimenten an Bord erfolgreich gestartet. Rund 50 Studentinnen und Studenten aus Deutschland, Schweden, Großbritannien, Belgien, Italien und Rumänien erforschten bei der Doppelkampagne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA die Lufthülle der Erde und testeten neue Raumfahrttechnologien.

Acht Teams hatten rund ein Jahr lang selbständig eigene Experimente entwickelt, gebaut und getestet, die nun in den rund sechs Meter langen einstufigen REXUS-Raketen zum Einsatz kamen. Rund zehn Minuten dauerten die beiden Flüge mit jeweils vier Experimenten an Bord, bei denen REXUS 15 eine Höhe von etwa 80 Kilometern und die leichtere REXUS-16-Rakete rund 87 Kilometer Höhe erreichte.

Mit MEDUSA und ISAAC die Geheimnisse der Atmosphäre lüften

Das Experiment MEDUSA (MEasurements of the D-region plasma USing Active falling plasma probes) von Studenten der Universität Rostock untersuchte die Konzentration von positiven Ionen in der so genannten D-Region der Atmosphäre. Diese Schicht befindet sich in einer Höhe zwischen 70 und 90 Kilometern über dem Erdboden. In diesem Bereich werden durch die Energie der Sonnenstrahlung Elektronen aus den Gasatomen und -molekülen geschlagen. So entsteht ein Plasma, das heißt ein elektrisch geladenes und leitendes Gas mit freien Elektronen und Ionen. Während der Nachtzeit verschwindet die Schicht wieder, da ohne Sonnenenergie die Elektronen und Ionen wieder verschmelzen.

Für die Untersuchungen wurden kurz vor Erreichen des höchsten Punktes der Raketenflugbahn zwei zylinderförmige Sonden ausgeworfen, die während des Falls zurück zur Erde die elektrischen Signale der Ionen registrieren. Zudem enthalten die Sonden GPS-Empfänger, welche punktgenaue Ortsinformationen liefern. Durch die Kombination der Höheninformation mit den elektrischen Signalen können erstmalig zwei zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten gemessene Höhenprofile des Plasmas in der D-Region erstellt werden. Dies ist die Grundlage, um zukünftig dreidimensionale Informationen über kleinräumige Änderungen der Ladungsverteilung zu erhalten. Damit könnten physikalischer Phänomene in der Atmosphäre aufgeklärt werden, wie die im Winter in einer Höhe von der 55 bis 80 Kilometern auftretenden Radarechos und neue Erkenntnisse der chemischen Vorgänge gewonnen werden.

Ziel des Experiments ISAAC (Infrared Spectroscopy to Analyse the middle Atmosphere Composition) des Studententeams der KTH Stockholm war die Bestimmung des Kohlendioxidgehalts in der mittleren Atmosphäre. Während des REXUS-15-Flugs wurde in einem ersten Schritt der Auswurfmechanismus für zwei scheibenförmige Flugkörper getestet, mit denen die Messungen außerhalb der Rakete durchgeführt werden sollen.

Weltraumsegel sollen Satellitenmüll schneller verglühen lassen

Zwei würfelförmige Kleinstsatelliten (CubeSats) mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern bildeten das Herzstück des Strathsat-R2 Experiments der Universität Strathclyde (UK). Einer der Satelliten enthielt ein pyramidenförmiges Segel mit aufblasbaren Stangen, der andere eine Struktur aus kissenförmigen Zellen. Beide Konstruktionen sollten sich nach dem Auswurf entfalten. Mit dem Experiment wollten die Studenten zeigen, dass beide Strukturen sich mit Hilfe des darin enthaltenen Sauerstoffs stabil aufblasen können, da dieser sich im Weltraum-Vakuum ausdehnt. Solche Strukturen können eingesetzt werden, um den Querschnitt eines Satelliten zu vergrößern. Damit wird im Weltall der Druck, den die Partikel aus dem Sonnenwind darauf ausüben erhöht, so dass ausrangierte Satelliten schneller in einen niedrigen Orbit und damit schneller zum Verglühen gebracht werden können.

Mit dem Experiment FOVS (Fiber Optical Vibration Sensing Experiment) testete das Team von der Technischen Universität in München einen sehr kleinen und flexiblen optischen Dehnungssensor, der als Beschleunigungsmesser - beispielsweise für Vibrationsmessungen an Raketen - eingesetzt werden soll. Von Vorteil für den Test waren die vielen Auswürfe von Experimenten auf REXUS 15, in denen die Körper beschleunigt wurden und Störungen hervorriefen.

REXUS 16: Experimente zu Raumfahrttechnik, Atmosphärenforschung und Materialwissenschaften

Die REXUS-Raketen sind ungesteuert. Das heißt sie taumeln und drehen sich während des Fluges. Dies ist für das Team HORACE (HORizon ACquisition Experiment) von der Universität Würzburg eine ideale Testumgebung: Aus Kamerabildern, die während des Flugs vom Horizont aufgezeichnet werden, sollte die Ausrichtung der REXUS-Rakete zum Erdmittelpunkt berechnet werden. Diese Technik soll zukünftig auf Satelliten eingesetzt werden, um diese wieder zur Erde auszurichten, wenn deren Orientierungssystem versagt hat.

An der Zusammensetzung der Atmosphäre ist das MOXA-Team (Measuring ozone and OXygen in the Atmosphere) von der TU Dresden interessiert. Dort wurden kleine Sensoren zur Bestimmung des atomaren und molekularen Sauerstoffgehalts sowie des Ozons entwickelt. Die Studenten wollten mit den Apparaturen, die in die Wand ihres Raketenmoduls eingebaut wurden, die Konzentrationen der Gase in Abhängigkeit von der Höhe messen.

Experimente zur Materialforschung steuerten außerdem die Teams CWIS (Chemical Waves In Soret effect) von Studierenden der Freien Universität Brüssel und der Universität Frederico II in Neapel sowie des Teams LOW-GRAVITY von der Polytechnischen Universität von Bukarest (Rumänien) bei.

REXUS und BEXUS: ein Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Das Deutsch-Schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studenten, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Ihre Vorschläge für Experimente können jährlich im Oktober eingereicht werden. Der diesjährige Aufruf dazu mit dem genauen Datum wird am 16. Juni veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSB hat den schwedischen Anteil für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente für REXUS 15/16 durch das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die programmatische Leitung erfolgt durch das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.

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Letzte Lötarbeiten am Experiment

Die Teams der REXUS-15/16-Kampagne

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Quelle: DLR


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Sonntag, 1. Juni 2014 - 20:59 Uhr

Astronomie - Modellierung unserer Magnetischen Sonne

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Modeling our Magnetic Sun

"Magnetic carpet" on the Sun, simulated with the SolarBox code using NASA's Pleiades supercomputer. The "carpet" consists of small-scale magnetic fields generated by turbulent dynamo action just beneath the solar surface. This image shows a sample of magnetic field lines forming magnetic loops, with footpoints in the solar photosphere (horizontal wavy surface). Orange-red patches on the surface show concentrations of the magnetic field (color intensity is proportional to field strength). Credit: Irina Kitiashvili, Tim Sandstrom, NASA/Ames

Quelle: NASA


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Samstag, 31. Mai 2014 - 23:20 Uhr

UFO-Forschung - Hat ein Meteor wirklich ein Auto gestoppt?

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While perusing through old issues of Flying Saucer review, I stumbled across an article by Dr. Berthold Eric Schwarz with the title of “UFOs: Delusion or Dilemma?” The same article appeared in the October 1968 issue of Medical Times. In that article was a case that had a sketch, which Iooked eerily familiar (see sketch to right).
For those who might not see what I am talking about perhaps these sketches will refresh their memories. They are sketches by witnesses, who saw the Zond IV re-entry.3

They are not alone. Jenny Randles put the following sketches together for her book “Danger in the air” revealing witnesses interpretation of the Cosmos 1068 re-entry on December 31, 1978.4

The UFO story
The description of events in Flying Saucer Review reads:
...at 8:15 p.m. on April 25, 1966, while driving with a friend, Charles Dayton, he noticed a “very awesome, huge, flaming body, which lit up a large area visible for a few seconds. It had a red flame with a green and yellow tail. The second view was of a dark object. The huge flames went out like turning off an electric bulb for a few seconds. There was a dim light in four port holes, and then all darkness. It looked like it was 250 ft. in front of us and 250 ft. up, and it could go at terrific speed. It was about 25 ft. in length and had a tail 35ft. long (see Fig. 3).
The contractor did not detect any odour, but he recalled how warm he felt. He noted that the automobile engine stalled and the lights went out. He soon started the engine again. “ I never saw such a sight.

I was amazed and flabbergasted.” He and his friend were concerned the object would crash into the side of the mountain...5
This is quite an interesting story but the sketch is just too similar to the Zond IV and Cosmos 1068 sketches to be ignored so I decided to check the newspaper archives and bluebook files to see what I could find.

The source
It did not take much searching to find a source for the UFO. I am not sure how much research Dr. Schwarz performed but a cursory check of the media reports on April 26, 1966 indicated a bright fireball was visible all over the northeastern United States on April 25, 1966 around 8:15 PM.
The reports received for this fireball are most interesting. The duty officer at Stewart AFB reported they initially received reports that a plane had crashed, which is common in many fireball sightings. That description appeared in many of the papers. One individual even stated he saw two planes crash in mid-air. Another report to Stewart AFB had the witnesses describing as “funnel-shaped”. In Rhode Island, a woman reported that she called Quonset Point Naval base and they said they would send jets after it. Several reports mirrored the Towanda drawing by describing portholes in a larger craft. One woman called the newspaper demanding they do something because everyone at her location was frightened by the event!
The amusing thing about this is that many people were reported as being skeptical of the meteor explanation. This included a Utica teenager who managed to photograph the fireball. 6

Like so many first time witnesses to these events, they had no idea how bright and slow a fireball can be.
This meteor was widely photographed. The May 6th, 1966 edition of Life Magazine published many of them. From these photographs and films, a rough orbit was computed and published in the Journal of the Royal Astronomical Society of Canada (1968 Vol 62 p. 55). The data indicates the object was a meteor and not re-entering space debris.
Is it just a coincidence that a bright UFO, that was described as a flaming object that lit up the area, was seen at the same time? It seems that this UFO and the fireball were one in the same. Why the vehicle and lights went out is hard to determine but I doubt that the meteor did it. I can think of a couple of ways for a car to stop and the lights to go dim without the need of a UFO.
What is interesting is how this case was interpreted by UFOlogists. For some reason the fireball connection was ignored or missed.
Contamination?
Trying to see if there was more information about the case elsewhere, I discovered that there was a brief mention on NICAP’s 1966 UFO chronology web page:
Night. As their car engine and headlights failed and they felt heat, motorists saw a UFO with four portholes hovering about 350 feet away, flames shooting off of it.7
Somehow the distance moved from 250 to 350 feet away and was hovering instead of moving at terrific speed. Of course, if it were “hovering”, it probably would not be considered to be caused by a meteor. However, the Schwarz article never mentions any hovering so I pulled the string on the source for this entry.
This entry came from Mark Rodeghier’s “UFO Reports Involving Vehicle Interference: A Catalogue and Data Analysis”, which should be expected to be accurate. I found his catalogue and discovered the same errors in distance and “hovering” appearing in Rodeghier’s document so one can not fault NICAP’s chronology. Rodeghier cites as his source for this report as being from John Keel’s book, “Operation Trojan Horse”.
Now if I were an academic, I would think that I would make sure that Keel had his ducks in a row. Before opening Keel’s book, I expected to see the same errors found in the Rodeghier document. I was shocked to see Keel describing something completely different:
On a highway near Towanda, Pennsylvania, Robert W. Martz and a, friend saw the object scoot overhead. Simultaneously, their automobile engine stalled, and the headlights went out. Both men complained of feeling a wave of heat as they watched “a very awesome, huge flaming body which lit up a large area, visible for a few seconds. Then the second view was of a dark object. The huge flames went out like turning off an electric bulb for a few seconds . There was a dim light in four portholes, and then all darkness. It looked like it was 250 feet in front of us and 250 feet up, and it could go at terrific speed .“8
This sounds a lot like the original story in Flying Saucer Review and there is no mention of the UFO “hovering”. The fault lay in Rodeghier’s interpretation of what was written. Even more interesting is that Keel was describing the event as being suspected as a bright fireball. Didn’t Rodeghier bother to check this before putting it into a UFO database that others would cite as being thoroughly investigated? It seems that Dr. Rodeghier may not have researched this case very well.
If this one case was poorly researched, what does it say for all of his other cases? I am not stating that all in the database should be dismissed but it demonstrates that one should not blindly accept such cases and databases as being vetted just because it comes from one of UFOlogy’s leading scientists.
What does this mean?
Aside from the problem associated with these sources not performing due diligence in their research, what else does this case tell us? The obvious one comes from the sketches. Dr. Hartmann, writing in the Condon report, suggested the comparison between the Zond IV sketches/reports and that of the Chiles-Whitted sighting of 1947. If that was produced by a bright fireball, are there any others that might be on the list as potential fireballs?

Drawings by Chiles and Whitted of their UFO encounter in July 1948. 9

Perhaps one can see similarities between these sketches and two sketches by the air crew in the Coyne helicopter-UFO encounter. Phil Klass suggested it was a bright fireball but that has been dismissed as a good explanation by UFOlogists for various reasons. The sketches are similar and makes one think twice about the fireball explanation.

Sketches by Coyne and Yanacsek of their UFO10
Fireballs and re-entries redux
Does this mean that ALL cigar-shaped UFOs are caused by meteors and re-entering space debris? Absolutely not but one has to give serious consideration for such an explanation when one sees such reports and drawings. The existence of all sky meteor networks/cameras becoming more widespread indicates that such reports should be readily solved. Older cases like Chiles-Whitted and Coyne are more difficult to solve. The time of those events were much later at night when the public is less likely to be out. Amateur astronomers do tend to fill the gap when they are out observing. However, if nobody was out observing that night, it would not exist in the records. Without a positive/negative report from experienced meteor observers, who were in a position to observe a fireball, one can only suggest the possibility that a meteor was the cause.
Notes and references
DeGeorge, Dana. “A meteor in full 1. view”. Life Magazine May 6, 1966. Page 43.
Schwarz, Berthold Eric. “UFOs; Delu2. sion or Dilemma?” Flying Saucer Review: Beyond Condon Special Issue no. 2. Bowen, Charles ed. June 1969. Page 49.
Klass, Philip. 3. UFOS Explained. New York: Random House, 1974.

Quelle: SUNlite 3/2014


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Samstag, 31. Mai 2014 - 22:28 Uhr

Luftfahrt - F-35 erreichen bei Hauptflugtest drei Meilensteine an gleichen Tag

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F-35 Achieves Three Major Flight Test Milestones On Same Day

EDWARDS AIR FORCE BASE, Calif. and NAVAL AIR SYSTEMS COMMAND, Md, May 29, 2014 – In three separate flight tests on May 27, Lockheed Martin [NYSE: LMT] F-35 Lightning II aircraft demonstrated air-to-air combat capability, completed the first flight test with the next level software load and accomplished a landing at the maximum test speed and drop rate.

In the Point Mugu Sea Test Range airspace off the Central California coast, an F-35B demonstrated the jet’s air-to-air combat capability when it sequentially engaged two aerial targets with two AIM-120 Advanced Medium Range Air-to-Air Missiles (AMRAAM) during a Weapon Delivery Accuracy mission.

Test pilot Lt. Col. Andrew ‘Growler’ Allen tracked two maneuvering drone targets, making the very first dual AMRAAM shot from any F-35 variant, and the first live AMRAAM shot from the F-35B Short Take Off and Vertical Landing (STOVL) variant.

“The U.S. Marine Corps, which operates F-35Bs, will be the first military service branch to attain combat-ready Initial Operational Capability (IOC) in 2015,” said J.D. McFarlan, Lockheed Martin's vice president for F-35 Test & Verification. “This Weapon Delivery Accuracy test highlighted the air combat capability that will give Marine aviators a decisive combat edge in contested airspace.”
 
The F-35’s internally-carried AIM-120 AMRAAMs are a beyond-visual-range air-to-air missile capable of all-weather day-and-night operations and considered a “fire-and-forget” missile using active target radar guidance.

Flying from Edwards Air Force Base, an F-35A flew a 1.9 hour mission with the first-ever load of Block 3i hardware and software. Block 3i is the next level of capability and is planned to support U.S. Air Force F-35A IOC in 2016.
            
The F-35C, designed for aircraft carrier operations, completed a landing at its maximum sink speed to test the aircraft’s landing gear, airframe and arrestment system at Naval Air Station Patuxent River, Maryland.  “Five sorties were conducted, building up the maximum sink rate test condition of 21.4 feet per second, which represents the maximum sink speed planned for this test,” McFarlan said. During the tests, the F-35C did three arrestments, several touch and goes and one bolter. The landings were to demonstrate structural readiness for arrested landings on an aircraft carrier at sea.

Fleet-wide, the F-35 has, to date, amassed more than 17,000 flight hours, with all three variant aircraft at the F-35 Integrated Training Center at Eglin AFB, Florida, surpassing the 5,000 sorties milestone this week.
 
The F-35 Lightning II, a 5th generation fighter, combines advanced low observable stealth technology with fighter speed and agility, fully fused sensor information, network-enabled operations and advanced sustainment. Three distinct variants of the F-35 will replace the A-10 and F-16 for the U.S. Air Force, the F/A-18 for the U.S. Navy, the F/A-18 and AV-8B Harrier for the U.S. Marine Corps, and a variety of fighters for at least 10 other countries. Following the U.S. Marine Corps’ planned 2015 IOC, the U.S. Air Force and Navy intend to attain IOC in 2016 and 2018, respectively.
 
Headquartered in Bethesda, Maryland, Lockheed Martin is a global security and aerospace company that employs approximately 113,000 people worldwide and is principally engaged in the research, design, development, manufacture, integration and sustainment of advanced technology systems, products and services. The Corporation’s net sales for 2013 were $45.4 billion.

Quelle: Lockheed Martin


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Samstag, 31. Mai 2014 - 17:19 Uhr

Astronomie - Ein junger Stern (IRAS 14568-6304 ) im Focus von Hubble

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Violent Birth Announcement from an Infant Star

This Hubble image shows IRAS 14568-6304, a young star that is cloaked in a haze of golden gas and dust. It appears to be embedded within an intriguing swoosh of dark sky, which curves through the image and obscures the sky behind.

This dark region is known as the Circinus molecular cloud. This cloud has a mass around 250 000 times that of the sun, and it is filled with gas, dust and young stars. Within this cloud lie two prominent and enormous regions known colloquially to astronomers as Circinus-West and Circinus-East. Each of these clumps has a mass of around 5000 times that of the sun, making them the most prominent star-forming sites in the Circinus cloud.

The clumps are associated with a number of young stellar objects, and IRAS 14568-6304, featured here under a blurry fog of gas within Circinus-West, is one of them.

IRAS 14568-6304 is special because it is driving a protostellar jet, which appears here as the "tail" below the star. This jet is the leftover gas and dust that the star took from its parent cloud in order to form. While most of this material forms the star and its accretion disc — the disc of material surrounding the star, which may one day form planets — at some point in the formation process the star began to eject some of the material at supersonic speeds through space. This phenomenon is not only beautiful, but can also provide us with valuable clues about the process of star formation.

IRAS 14568-6304 is one of several outflow sources in the Circinus-West clump. Together these sources make up one of the brightest, most massive, and most energetic outflow regions ever reported. Scientists have even suggested calling Circinus-West the "nest of molecular outflows" in tribute to this activity.

 

Quelle: European Space Agency ESA/Hubble & NASA Acknowledgements: R. Sahai, NASA JPL/ Serge Meunier


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Samstag, 31. Mai 2014 - 14:58 Uhr

Raumfahrt - Launch-Timeline: ESA Astronaut Alexander Gerst zur ISS - Update

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26.05.2014

EXPEDITION 40 ALL SET TO GO

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Alexander Gerst

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From unusual training to upholding cherished traditions, everything is being done to ensure that ESA astronaut Alexander Gerst and his crewmates arrive at the International Space Station on Thursday safely and in good health – including being flipped upside down and relieving themselves on the wheel of a bus.
The crew landed at the Baikonur launch site in Kazakhstan two weeks before the 28 May launch and continue preparing themselves for the disorientation of living in weightlessness.
Russian physicians believe that tilting astronauts heads-down and spinning them in chairs gives balance organs a first taste of the confusion they will experience in weightlessness.
Most astronauts suffer space sickness during the first days in orbit as their bodies adapt to the new environment, rather like sea sickness.
The brain and other organs receive conflicting signals in weightlessness – Alexander’s eyes will signal that he is moving around the Space Station but his sense of motion will report the opposite.
However, crews must operate the Soyuz immediately after launch and then start work as soon as they board the Space Station. During the first days in space many human physiology experiments study how the body adapts to the new environment.
Crews are quarantined before launch, as contact with people other than physicians and key personnel is kept to a minimum. A simple cold puts the whole mission at risk – and Alexander has been training 2.5 years for his flight.
Traditions
Many traditions have developed over the years in the run-up to a Soyuz ascent. The crew sleep in the ‘cosmonaut hotel’ and sign their room doors before leaving for the last time for the pad.
Earlier, they each plant a tree behind the hotel to leave a living legacy as they circle our planet. The day before launch, they watch the classic Russian film White Sun of the Desert.
On the day itself a bus will take Alexander, Russian commander Maxim Suraev and NASA astronaut Reid Wiseman to the launch site. A pit stop to relieve themselves en route is obligatory because that’s what Yuri Gagarin did on his way to becoming the first human in space.
And as a final precaution, a last blessing is given by an orthodox priest – better safe than sorry.
A lift takes the trio to the top of the 45 m-tall rocket and they clamber into their spacecraft. They have a two-hour wait in the cramped cockpit as technicians complete preparations for the rocket to consume 274 tonnes of propellants on the way to orbit.
In less than 10 minutes they will travel 1640 km and accelerate to an astonishing 28000 km/h before arriving six hours later at their new home for the next six months, the International Space Station.
Follow the launch and mission via the Blue Dot blog live starting on the evening of 28 May; more details will follow.
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Soyuz moving to launch pad
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Quelle: ESA
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The three-member Expedition 40 crew is wrapping up its work week with more life science and an investigation into particle impacts on the International Space Station’s external surface. On Wed., May 28, a new trio of crew members will lift off to join the three orbiting residents of the station. Soyuz Commander and cosmonaut Maxim Suraev, NASA astronaut Reid Wiseman and ESA astronaut Alexander Gerst will launch aboard the Soyuz TMA-13M spacecraft at 3:57 p.m. EDT (1:57 a.m. May 29 Baikonur time) from the Baikonur Cosmodrome.
Quelle: NASA
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Update: 27.05.2014
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Astronaut taxi arrives on the launch pad
Opening a new chapter in a tradition reaching back to the dawn of the Space Age, a Russian Soyuz rocket booster rolled out of a hangar Monday at the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan for a railroad journey to the launch pad. 
The three-stage rocket is set to launch Wednesday (U.S. time) with the next three-man crew to the International Space Station. 
The Soyuz launcher departed its assembly building on a railroad transporter just after sunrise Monday, arriving a few hours later atop Launch Pad No. 1, the facility where Russian cosmonaut Yuri Gagarin launched on the first human spaceflight in April 1961. 
Russian ground teams positioned the rocket vertical on top of the launch pad, then access platforms enclosed the Soyuz to allow technicians to complete the final preflight checklist, preparing the launcher for liftoff at 2057 GMT (3:57 p.m. EDT) Wednesday, or 2:57 a.m. local time Thursday. 
Soyuz commander Maxim Suraev, European Space Agency astronaut Alexander Gerst and NASA flight engineer Reid Wiseman will climb into the Soyuz TMA-13M spacecraft about three hours before launch. 
Suraev, who will occupy the center seat in the Soyuz capsule, is a veteran of a 169-day spaceflight in 2009 and 2010. Gerst and Wiseman are space rookies. 
The trio is scheduled to dock with the space station less than six hours after launch, beginning five-and-a-half months on the outpost before returning to Earth in mid-November 
The crew will join space station commander Steve Swanson and flight engineers Alexander Skvortsov and Oleg Artemyev already aboard the complex, raising the crew complement back to six members. 
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Quelle: SN
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Quelle: DLR
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New Station Trio Set for Wednesday Launch
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While the orbiting Expedition 40 crew supported botanical research and robotics Tuesday aboard the International Space Station, the three crewmates who will return the station to its full six-person crew on Wednesday are in the final stages of preparations for launch.
NASA astronaut Reid Wiseman, cosmonaut Maxim Suraev of the Russian Federal Space Agency and European Space Agency astronaut Alexander Gerst are set to launch aboard their Soyuz TMA-13M spacecraft from the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan at 3:57 p.m. EDT Wednesday (1:57 a.m. Thursday, Kazakh time). Less than six hours later, at 9:48 p.m., Soyuz Commander Suraev will dock the Russian spacecraft to the Rassvet module on the Earth-facing side of the station.
Commander Steve Swanson and Flight Engineers Oleg Artemyev and Alexander Skvortsov, who have been aboard the complex since March 27, will welcome the new flight engineers aboard when the hatches open at 11:25 p.m.
NASA Television coverage of the launch begins at 3 p.m. Wednesday. Live coverage resumes at 9 p.m. for the docking, followed by hatch opening coverage at 11 p.m.
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At the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan, Expedition 40 Flight Engineers Alexander Gerst (left), Maxim Suraev (center) and Reid Wiseman pose for pictures in front of their Soyuz TMA-13M spacecraft.
Image Credit: NASA/Victor Zelentsov
Quelle: NASA
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Update: 28.05.2014
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New ISS crew set to launch Wednesday


The trio hopes to dock at the research complex 260 miles above Earth less than six hours later, at 9:48 p.m.

European Space Agency's astronaut Alexander Gerst, left, Russian cosmonaut Maxim Suraev, center, and NASA astronaut Reid Wiseman, members of the next mission to the International Space Station, take photo during a news conference in Russian leased Baikonur cosmodrome, Kazakhstan, Tuesday, May 27, 2014. The Soyuz is scheduled to launch on Thursday, May 29.
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WATCH OUR LIVE TRANSMISSIONS

Wednesday, 28 May 2014 - 21:00 CEST: WATCH THE LAUNCH OF ALEXANDER GERST AND CREWMATES

 

On 28 May, German ESA astronaut Alexander Gerst, NASA's Reid Wiseman and Russian Maxim Suraev will be launched aboard a Soyuz spacecraft from the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan for a challenging six-month mission on the International Space Station. Launch is scheduled at 1957 GMT.

Docking and ingress to the Space Station will occur very early next morning, with rendezvous taking place just 4 orbits or 6 hours after launch.

Live coverage will be provided in three parts for launch, docking, hatch-opening and crew greetings; with images from the historic cosmodrome, the mission control centre near Moscow, from inside the Soyuz capsule, the docking cameras and onboard the Space Station after hatch-opening.

Launch 19:00-20:15 GMT - 21:00-22:15 CEST
Docking: 01:00-02:00 GMT - 03:00-04:00 CEST (29 May)
Ingress: 03:10-04:00 GMT - 05:10-06:00 CEST (29 May)

Quelle ESA

EUROPAS NEUER BOTSCHAFTER IM ALL

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Er ist Wissenschaftler, Abenteurer und Sympathieträger zugleich: ESA-Astronaut Alexander Gerst soll am 28. Mai mit Sojus TMA-13M als elfter Deutscher ins All fliegen und 166 Tage auf dem Außenposten der Menschheit leben, forschen und Unbekanntes entdecken.
Seine Mission heißt „The Blue Dot“ – Der blaue Punkt. Der Name erinnert an das berühmte Foto, das die NASA-Raumsonde Voyager 1 vor mehr als zwei Jahrzehnten aus den äußeren Regionen des Sonnensystems vom Heimatplaneten machte. Die Erde erscheint darauf als kleiner blasser blauer Punkt, der sich vom tiefen Schwarz des Alls als Oase des Lebens abhebt und gleichermaßen fragil und schützenswert ist.
Feuriger Nachtstart
Verläuft alles nach Plan, hebt die Trägerrakete Sojus-FG mit dem an der Spitze befindlichen Raumschiff Sojus TMA-13M am 28. Mai 2014 um 21.56 Uhr MESZ vom legendären Startplatz 1 des Kosmodroms Baikonur (Kasachstan) ab. Ein geschichtsträchtiger Ort, denn von hier startete am 12. April 1961 der erste Mensch ins All: Juri Gagarin.
Nachtstarts sind etwas Besonderes, schon wegen des feurigen Farbspiels der aufsteigenden Trägerrakete am pechschwarzen Nachthimmel der kasachischen Steppe. Der rot-gelb-weiße Feuerstrahl der Triebwerke taucht das Startgelände in gleißende Helligkeit. Schade, dass dieses Naturschauspiel keine Zugaben erlaubt.
Nach der Kopplung ist die ISS-Crew komplett
An Bord des Raumschiffes befindet sich die aus dem russischen Kommandanten Maxim Surajew (42, 2. Flug) und seinen beiden Erstfliegern, den Bordingenieuren Gregory Wiseman (USA, 38) und Alexander Gerst (ESA/D, 38) bestehende Crew. Nur vier Erdumkreisungen müssen sie zurücklegen. Dann haben sie schon nach einem rund sechsstündigen Flug ihr Ziel in 410 Kilometern Höhe erreicht. Jetzt folgt eine der kritischsten Phasen der Mission, die Kopplung. Sollte sie automatisch nicht möglich sein, dockt der Kommandant per Handsteuerung an die Station an.
Die drei Neuankömmlinge werden von der dreiköpfigen ISS-Stammbesatzung um Kommandant Steven Swanson (USA, 3. Flug), Alexander Skworzow (Russland, 2. Flug) und Oleg Artjomjew (Russland, 1. Flug) bereits sehnsüchtig erwartet. Damit erreicht die Expedition 40 ihre Sollstärke von sechs Mitgliedern.
Im Rahmen der ISS-Expeditionen 40 und 41 wird Alexander Gerst sechs Monate lang als Bordingenieur seinen Dienst auf der Raumstation tun. Er ist damit der siebente ESA-Astronaut, der eine Langzeitmission absolvieren wird und der dritte deutsche ESA-Astronaut auf der ISS.
Ihn erwarten ein umfangreiches wissenschaftliches Programm mit mehr als 100 Experimenten aus den Bereichen Materialwissenschaften, Fluidphysik, Raumfahrtmedizin, Strahlenbiologie, Biotechnologie, Sonnenforschung oder Astrophysik, aber auch innovative Technologiedemonstrationen.
Zu den Höhepunkten seiner Mission zählen die Ankunft des fünften und zugleich letzten europäischen Transportfrachters ATV 5 „Georges Lemaître“ sowie ein mehrstündiger Ausstieg in den freien Weltraum. Alexander Gerst wird damit zu den privilegierten Erdenbürgern gehören, die als Außerirdische auf Zeit das Erlebnis der grenzenlosen Dimension „Weltraum“ erleben dürfen.
Last but not least: Ende September wird die Männerwirtschaft an Bord der ISS etwas aufgelockert. Frauenbesuch ist angesagt: Mit der Ankunft des nächsten Sojus-Raumschiffes gelangt Jelena Serowa als erste Russin an Bord der ISS. Sie ist überhaupt erst die vierte russische Kosmonautin seit 1963.
Langzeitflug ist bis zum 10. November geplant
166 Tage sind für den Flug von Surajew, Wiseman und Gerst eingeplant, bis sie am 10. November 2014 mit ihrem Raumschiff Sojus TMA-13M wieder die Heimreise zur Erde antreten werden. Neu ist die weitere Verfahrensweise. Bislang verbrachten alle europäischen Astronauten ihre ersten Tage in Russland oder in den USA.
Alexander Gerst wird als erster Astronaut unmittelbar nach der Landung in der kasachischen Steppe direkt nach Europa fliegen, nach Köln. Dort werden alle medizinischen Untersuchungen durchgeführt, sogleich mit dem Fitness- und Rehabilitationsprogramm begonnen und die wissenschaftlichen Forschungen fortgesetzt.
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Quelle: ESA

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Update: 13.50 MESZ

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Soyuz spaceship to take new crew to International Space Station

Russian satellite that burned in atmosphere was key one in digital TV system

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BAIKONUR, May 28, The manned spaceship SoyuTMA-13M with an international crew of next long-duration space expedition, the ISS-40/41 mission, will blast off from Baikonur spaceport on Wednesday in a journey to the International Space Station.

A spaceport official told ITAR-TASS, "The carrier rocket Soyuz FG, with the Soyuz TMA-13M atop, is to be launched from Gagarin's Site 1 of Baikonur at 23:57, Moscow time".
The spaceship will be manned by Russian cosmonaut Maxim Surayev, NASA astronaut Gregory Wiseman, and European Space Agency (ESA) astronaut Alexander Gerst. They are to join Russian cosmonauts Alexander Skvortsov and Oleg Artemyev, as well as NASA astronaut Steve Swanson who have been working aboard the ISS since March this year. It is planned that Surayev, Wiseman, and Gerst will work in orbit for 167 days.
The crew will effect the spaceship's docking with the ISS according to a shortened, six-hour, diagram of the flight already at 05:48, Moscow time, on May 29. The spaceship will moor by the smaller research module Rassvet (dawn) (MIM-1) of the orbital station.
One of the advantages of the shortened diagram of flight is that the crew do not have to get adapted to zero gravity in the enclosed space of the Soyuz spaceship where, besides, it is rather cold. Weightless condition begins to tell on the human organism in approximately five hours' time, that is, the crew will be getting adapted to zero gravity aboard the ISS in comfortable conditions.
The first manned flight according to the shortened diagram (when the spaceship makes only four orbital revolutions) was made by the crew of the spaceship Soyuz TMA-08M in March 2013, and by the subsequent manned spaceships 09, 10, and 11. However, during the previous manned space launch in March this year, the Soyuz TMA-12M traveled to the orbital station in accordance with the standard diagram lasting 48 hours.
The arriving crew are to carry out an extensive program of applied research and experiments, video filming and photography on board, do work with cargo transport spacecraft of the Progress series, and accomplish many other tasks.
Along the entire flight path, the safety of the spaceship flight will be ensured by about 20 military aircraft and civil planes and helicopters as well as by a search-and-rescue ship of the Russian Navy against the possibity of an emergency landing of the Soyuz TMA-13M.
Quelle: ITARTASS

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Update: 21.45 MESZ

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Start von Alexander Gerst - NASA-TV-LIVE - FRAMS

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Quelle: NASA-TV

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Update: 23.20 MESZ

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Wenn keine Wolken die Sicht auf das Duo ISS und Sojus behindern lohnt ein Blick in den Himmel für "Nachteulen"

A few hours after the Soyuz TMA-13M spacecraft is launched with Alexander, Max and Reid on board, the International Space Station will fly over Western Europe. You can see our ISS from Earth just by looking up at the right time; here's (all times in local time: Central European Summer Time CEST).

Launch: 21:57:41, 28-May-2014
Docking: 3:48, 29-May-2014

The first good chance to see the space station and the Soyuz from Central Europe will be around 02:37 on Thursday morning. The ground track of the station for this pass is shown in the map. Observers directly on this line will see the Station pass right overhead. The station will come from the Southwest and move toward the Northeast. It will pass into the shadows at 02:36 and, depending where you are, you would see the station come out into the sunlight high in the sky (in France) or lower (in Germany and further East).

To the North of the ground track, the ISS will peak in the South (the lower the further away you are from the ground track); observers South of the ground track see the station to the North.

Using the bright reflection of the ISS as a beacon, it should be easy to see the Soyuz as well. At the time of this pass pass, around 02:37, the distance between the station and Soyuz will be about 100 km, which amounts to an angular separation of 13° if the they are flying directly overhead – this is about the same angle as that subtended by your four spread fingers (excluding the thumb) when holding your hand at arm's length. This angle will decrease the lower in the sky you see the space station and Soyuz. Both spacecraft will move across the sky on a similar trajectory.

By the time the spacecraft reaches the Eastern border of Poland, they will only be separated by about 80 km.

A second possibility to see the space station from Europe will occur around 04:14, which is about half an hour after their planned docking.

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Space station path projected over Europe

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Update: 29.05.2014  10.00 MESZ

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Rückblick auf Start von Alexander Gerst :

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Quelle: ESA

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Update: 10.15 MESZ

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Ankunft von Alexander Gerst auf der ISS

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ESA astronaut Alexander Gerst as the hatch opens separating the Soyuz spacecraft and the International Space Station, his new home for six months.

The launch of Expedition 40/41 with Alexander Gerst, NASA astronaut Reid Wiseman and Roscosmos commander Maxim Suraev from Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan took place six hours earlier.

Their spacecraft, Soyuz TMA-13M was propelled to the International Space Station at 21:57 CEST.

Alexander has 100 experiments planned for his Blue Dot mission.

Quelle: ESA


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Samstag, 31. Mai 2014 - 14:56 Uhr

Raumfahrt - ESA Astronaut Alexander Gerst vor Start zur ISS

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19.09.2013

Deutscher ESA-Astronaut Alexander Gerst fliegt 2014 zur Raumstation! 18 September 2011Ein zweiter ESA-Astronaut der neuen Generation hat seinen ersten Missionsauftrag bekommen: Alexander Gerst wird 2014 für eine 6-monatige Mission als Flugingenieur der Expeditionen 40 und 41 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Alexander wird im Mai 2014 an Bord einer russischen Sojus TMA vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan starten und im November 2014 wieder auf die Erde zurückkehren.

Foto: ESA - Alexander Gerst


Der 35-jährige Astronaut hat bereits abgelegene Berge erklimmt und in der Antarktis gearbeitet. Bald wird der promovierte Geophysiker und Vulkanologe als dritter Deutscher zur Raumstation fliegen. Alexander gehört zu den sechs Astronauten, die 2009 rekrutiert wurden und die neue Generation von ESA-Astronauten bilden.
Alexanders Flug wird die sechste Langzeit-Mission eines ESA-Astronauten sein. Mit ihm zusammen werden auch der Russe Fyodor Yurchikhin als Sojus-Kommandant, und der Amerikaner G. Reid Wiseman fliegen. An den Expeditionen 39 und 40 werden auch die Kosmonauten Alexander Skvortsov und Oleg Artemyev sowie NASA-Astronaut Steven Swanson beteiligt sein.

Foto: ESA - Alexander Gerst im Sojus-Simulator

Quelle: ESA

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Update: 21.12.2013

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Alex macht die Lichter an

Bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb der Woche: ESA-Astronaut Alexander Gerst testet die Helmlampen seines Weltraumanzugs

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ESA-Astronaut Alexander Gerst testet einen Weltraumanzug im Johnson Space Center der NASA in Houston, USA. Er trägt dabei zum ersten Mal eine exakte Nachbildung eines sogenannten EMU (Extravehicular Mobility Unit), wie er auch in der Internationalen Raumstation ISS zum Einsatz kommt.

Für die Handhabung des Anzugs absolvierte Alex zahlreiche Unterwasser-Trainingsstunden in ähnlichen Anzügen, die seinem Körper nach und nach angepasst wurden. Dieser „Raumanzug-Passform-Check“ wird durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Änderungen später auch mit dem echten Anzug funktionieren. Unter anderem wird bei diesem Check ein Vakuum erzeugt, um zu gewährleisten, dass der Anzug problemlos in einer weltraumähnlichen Umgebung (ohne Sauerstoff) verwendet werden kann.

Mit den Helmlampen werden Arbeitsbereiche beleuchtet, wenn sich die ISS sich im Schatten der Erde befindet. Der orbitale Außenposten braucht nur 90 Minuten für die Umkreisung unseres Planeten, demnach befindet er sich die Hälfte dieser Zeit in Dunkelheit. In diesen 45 Minuten ermöglichen die Helmlampen den Astronauten, ihre Arbeit im Außenbereich der Raumstation fortzuführen.

Alexander Gerst ist Flugingenieur der ISS-Expedition 40/41, die im Mai 2014 zur ISS fliegen wird. Während dieser Langzeitmission wird die Crew wissenschaftliche Experimente durchführen und den orbitalen Außenposten der Menschheit instand halten.

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Alexander Gerst gehört seit 2009 dem ESA-Astronautenkorps an. Im Mai 2014 soll er an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffes zur Internationalen Raumstation ISS fliegen und dort ein halbes Jahr lang leben und arbeiten. Er wird damit der elfte Deutsche im All und der dritte deutsche Raumfahrer auf der ISS.

Alexander Gerst war einer von 8.413 Aspiranten, die sich 2008 bei der ESA für die Aufnahme in deren Astronautenabteilung bewarben.

Zusammen mit fünf weiteren Kandidaten wurde er im Mai 2009 für das ESA-Astronautenkorps ausgewählt. Am 1. September 2009 nahm Gerst seine Raumfahrerausbildung im Europäischen Astronautenzentrum in Köln auf. Das Training führte ihn auch ins Sternenstädtchen nach Moskau, wo er von September bis November 2010 einen Grundkurs an der russischen Raumfahrttechnik absolvierte. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss erhielt er von der ESA am 22. November 2010 sein offizielles Astronauten-Zertifikat.

Im August 2011 wurde Alexander Gerst als Besatzungsmitglied für die ISS- Crew 40/41 benannt. Gemeinsam mit dem russischen Kosmonauten Maxim Surajew und dem US-Astronauten Gregory Wiseman soll er im Mai 2014 an Bord von Sojus TMA-13M zur Internationalen Raumstation aufbrechen und dort als Bordingenieur ein halbjähriges wissenschaftliches Forschungsprogramm absolvieren. Seine missionsspezifischen Vorbereitungen im Moskauer Sternenstädtchen begannen im April 2012.

Alexander Gerst wurde am 3. Mai 1976 in Künzelsau, Baden-Württemberg, geboren. Er schloss 1995 das Technische Gymnasium in Öhringen bei Heilbronn mit dem Abitur ab. Nach Schule und folgendem Zivildienst ging Gerst ein Jahr lang auf Weltreise. Anschließend studierte er in Karlsruhe und Wellington (Neuseeland) Geophysik.

 Im Studienverlauf nahm Gerst zwischen 1998 und 2003 schon an mehreren wissenschaftlichen Expeditionen teil, die ihn bis in die Antarktis führten. Dabei machte er sich als angehender Vulkanologe auf seinem Fachgebiet bereits einen Namen. Er entdeckte während seiner Forschungen unter einem neuseeländischen Vulkan zeitliche Spannungsänderungen in der Erdkruste. Da diese in der Regel vor Eruptionen auftreten, stellte die Beobachtung einen neuen Beitrag zur Vorhersage von Vulkanausbrüchen dar.

Die neu gewonnenen Erkenntnisse ließ Gerst in seine Diplomarbeit einfließen, die er 2003 an der Universität Karlsruhe mit Auszeichnung bestand. Zeitgleich zum Geophysik-Diplom kam ein Master in Geowissenschaften an der Universität in Wellington – ebenfalls mit Auszeichnung. 

Von 2004 bis 2009 arbeitete Gerst am Institut für Geophysik der Universität Hamburg, wo er in die Entwicklung neuer wissenschaftlicher Instrumente für die vulkanologische Forschung eingebunden war. Hier schrieb Gerst ab 2005 auch an seiner Dissertation über die Eruptionsdynamik des antarktischen Vulkans Mount Erebus, mit der er im Mai 2010 promovierte. Dabei führten ihn seine Forschungen erneut in zahlreiche Länder auf allen Kontinenten. So bereiste er wiederholt die Antarktis und besuchte Vulkane in Äthiopien, Indonesien und Guatemala.

Alexander Gerst ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Organisationen, wie beispielsweise der IAVCEI (International Association of Volcanology and Chemistry of the Earth's Interior), der DGG (Deutsche Geophysikalische Gesellschaft), der EGU (European Geosciences Union), der SVE (European Volcanological Society) und der AGU (American Geophysical Union).

Alexander Gerst bei einem Parabelflugtraining

Quelle: ESA

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Update: 22.01.2014 

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Alexander Gerst wird im Mai 2014 für ein halbes Jahr zur ISS fliegen. Zusammen mit Maxim Surajew aus Russland und Reid Wiseman aus den USA startet er von Baikonur (Kasachstan) mit einem Sojus-Raumschiff ins All. Hier einige Infos zu seiner Mission.

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Wenn Alex mit seinen beiden Kollegen auf der ISS eintrifft, befinden sich dort bereits drei weitere Raumfahrer, sodass die Crew dann wieder aus sechs Mitgliedern besteht. Auf Alexander Gerst warten dann viele wissenschaftliche Experimente – und zahlreiche andere Aufgaben zur Wartung und Instandhaltung der Station, die er als Bordingenieur ausführen muss. Außerdem soll Alex auch noch eine Reihe von Versuchen absolvieren, die insbesondere Schülerinnen und Schülern zeigen, was man alles in Schwerelosigkeit erforscht. Am Ende seiner Zeit auf der ISS geht es dann für Alex und seine beiden Kollegen wiederum mit einer Sojus-Kapsel zurück zur Erde.

 

Das Training hat für Alex längst begonnen. In Simulatoren lernt er zusammen mit seinen beiden Crewmitgliedern, wie man sich bei Start und Aufstieg in die Umlaufbahn auch im Falle kritischer Situationen verhält und sie meistert. Viel Zeit wird auch auf die Einübung aller Handgriffe verwendet, die für eine erfolgreiche Durchführung der Experimente nötig sind. Schließlich warten da viele Wissenschaftler-Teams auf der Erde auf die Ergebnisse. Es geht dabei um ganz verschiedene Forschungsgebiete – von den Materialwissenschaften bis zur Medizin. Kein Astronaut kann in all diesen Disziplinen Spezialist sein. Aber er benötigt ein umfangreiches naturwissenschaftliches Wissen und muss jeden Versuch exakt kennen. All diese Versuche sind im Bordstundenplan auf die Minute genau eingetragen – so wissen Alex und alle anderen Crewmitglieder immer ganz präzise, was sie an welchem Tag zu tun haben. Diese Timeline regelt nicht nur, wann die Crew welche Arbeiten ausführen muss, sondern auch, wann Essen, Schlafen und auch Sport anstehen. Sport auf der ISS? Ja, das ist sogar vorgeschrieben! Denn in Schwerelosigkeit werden unsere Muskeln ja viel weniger beansprucht, so dass man sich nur mit einem intensiven Krafttraining fit halten und auch auf die Rückkehr zur Erde vorbereiten kann.
Die Versorgung der Crew wird mit Raumfrachtern sichergestellt – sowohl mit den russischen Progress-Frachtschiffen als auch mit dem europäischen ATV und inzwischen auch mit den amerikanischen Dragon-Transportern.
Übrigens: Alexander Gerst hat ja Geowissenschaften studiert, sich also in seinem Studium mit der Erde befasst – genauer mit Vulkanen. Da wird er es sich in seiner Freizeit sicher nicht nehmen lassen, den wunderbaren Anblick unseres „Blauen Planeten“ aus der 400 Kilometer hohen Umlaufbahn zu bewundern. Wir dürfen uns also auf viele tolle Fotos der Erde freuen!
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Alex sieht aus dem Bus den Startvorbereitungen zu. In ein paar Monaten sitzt er da oben in der Rakete.
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Baikonur: Die Triebwerke der Sojus-Rakete haben zusammen 26 Millionen PS! Hier wird gerade der Start für den 7. November vorbereitet. Danach ist Alex mit seiner Crew dran.
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Hier hat Alex die Raumanzüge im Test fotografiert.
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Prüfung geschafft! Alex und seine ESA-Kollegin Samantha Cristoforetti, die nach ihm zur ISS fliegen wird: Mit einer Tasse Tee stoßen sie darauf an, dass sie das russische Unterwasser-Training erfolgreich absolviert haben.  
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Alex und Samantha Cristoforetti (ESA-Astronautin aus Italien) vor dem Tauchtraining im „Sternenstädtchen”. Samantha fliegt nach Alex zur ISS.
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Tauchtraining im „Sternenstädtchen”. 
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Alex im Simulator der „Aussichtsplattform” der ISS. Von hier aus bedient man den Robotikarm der Station.  
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Auch am Computer werden die Ausstiege ins All eingeübt.  
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Alex mit Ed Van Cise im Kontrollraum in Houston. Ed wird der Flugdirektor während der Mission von Alex sein.
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Quelle: DLR

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Update: 26.01.2014

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Deutscher Astronaut Alexander Gerst auf der ISS

"Blue Dot - Shaping the future" - unter diesem Missionsmotto soll Alexander Gerst  (37) als nächster deutscher ESA-Astronaut am 28. Mai 2014 vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) zur Internationalen Raumstation ISS starten. Nach 166 Tagen im All wird der Geophysiker am 10. November 2014 auf der Erde zurückerwartet. Alexander Gerst wird mit rund 100 Experimenten aller ISS-Partner befasst sein. Bis zu 160 Stunden Crew-Zeit stehen für die "europäische Nutzung" der ISS zur Verfügung. In dieser Zeit wird Gerst an rund 40 ESA-Experimenten arbeiten, davon 25 unter Führung deutscher Projektwissenschaftler oder mit deutscher Industriebeteiligung. Die Experimente stammen aus den Human- und Materialwissenschaften, der Biologie, Flüssigkeitsphysik, Strahlungsdosimetrie, sind Technologiedemonstrationen oder dienen der Bildung und Nachwuchsförderung. Alexander Gerst wird im Juni auch das letzte ATV - ATV 5 "Georges Lemaître" in Empfang nehmen, das unter anderem die Experimentieranlage EML, ein DLR-ESA Kooperationsprojekt, zur ISS bringt. EML ist ein Schmelzofen, der mithilfe elektromagnetischer Felder unterschiedliche metallische Legierungsproben aufschmelzen kann, um sie im flüssigen Zustand zu untersuchen. Gerst soll EML installieren und erste Proben prozessieren. ATV-5 soll auch das vom DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des BMWi geförderte Experiment MFX/MagVector zur ISS befördern. Dies wird Alexander Gerst ebenfalls installieren und das Experiment starten und überwachen.

Quelle: DLR

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Update: 11.02.2014 

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ESA astronaut Alexander Gerst (DE) is assigned to fly on the Soyuz TMA-13M spacecraft to the International Space Station, scheduled for May 2014 and as part of the Expedition 40/41 crew. Expedition 40 begins with the scheduled undocking of Soyuz TMA-11M in May 2014. Three new Soyuz TMA-13M crew members, Gerst, cosmonaut Maxim Surayev and NASA astronaut Reid Wiseman, will be launched shortly after. They join cosmonauts Alexandr Skvortskov and Oleg Artemyev and NASA's Steve Swanson.
The Expedition 40 patch depicts the past, present, and future of human space exploration. The crew wrote the description, as follows: "The reliable and proven Soyuz, our ride to the International Space Station (ISS), is a part of the past, present, and future. The ISS is the culmination of an enormous effort by many countries partnering to produce a first-class orbiting laboratory, and its image represents the current state of space exploration. The ISS is immensely significant to us as our home away from home and our oasis in the sky. The commercial cargo vehicle is also part of the current human space exploration and is a link to the future. A blend of legacy and future technologies is being used to create the next spacecrafts which will carry humans from our planet to destinations beyond. The sun on Earth’s horizon represents the new achievements and technologies that will come about due to our continued effort in space exploration."
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Description
ESA astronaut Alexander Gerst (DE) is assigned to fly on the Soyuz TMA-13M spacecraft to the International Space Station, scheduled for May 2014 and as part of the Expedition 40/41 crew. Expedition 41 begins with the scheduled undocking of Soyuz TMA-12M in September 2014. Three new crew members will arrive shortly after. Gerst, cosmonaut Maxim Surayev and NASA astronaut Reid Wiseman will be joined by the Soyuz TMA-14M crew, cosmonauts Alexandr Samokutyayev and Yelena Serova, and NASA astronaut Barry Wilmore.
The patch was designed by the Expedition 41 crew and Blake Dumesnil. The crew wrote some text to go along with the design: “Portraying the road of human exploration into our vastly unknown universe, all elements of the Expedition 41 patch build from the foundation, our Earth, to the stars beyond our solar system. The focus of our six-month expedition to the International Space Station is Earth and its inhabitants, as well as a scientific look out into our Universe. The distinguishing ISS solar arrays reach onward and serve as the central element, with the icon of an atom underneath representing the multitude of research on board that will bring new discoveries for the benefit of humanity. The Sun is rising over Earth’s horizon, spreading its light along the road of human exploration. Equipped with the knowledge and inspiration gained from ISS, our successful multinational cooperation will lead human space exploration to the Moon, Mars, and ultimately, the stars. We are Expedition 41. Join us for the adventure."
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Spaceflight is all about teamwork. From the five space agencies that build and maintain the International Space Station to the mission control centres on Earth and the European, Japanese, American and Russian astronauts who fly to the space laboratory, international cooperation and knowhow is critical for a successful mission.
Here, ESA astronauts Alexander Gerst and Samantha Cristoforetti pose with their suited Russian colleagues Anton Shkaplerov and Maksim Surayev.
All four will leave Earth for the International Space Station this year. Alexander and Maxim are first up, on 28 May, while Samantha and Anton have their departure planned for 24 November. They will stay on the orbital outpost for around six months.
The ESA astronauts will support their Russian colleagues as ‘third operators’ if the cosmonauts venture outside the Space Station in their Orlan spacesuits. Here they are preparing to train with the airlocks that separate astronauts in the Space Station from the harsh vacuum of outer space. Third operators help the spacewalkers put on and remove their spacesuits.
Alexander and Samantha are obvious choices to help the cosmonauts because they have both trained with the Orlan suit themselves. All Station astronauts must speak Russian and English.
Alexander’s Expedition 41 mission patch is visible below the European Astronaut Corps patch on his flight suit.
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Quelle: ESA

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Update: 18.02.2014 

In 100 Tagen wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation ISS starten

Die Uhr tickt: In 100 Tagen wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation ISS starten – gemeinsam mit seinem Kollegen, NASA-Astronaut Reid Wiseman und dem russischen Kosmonauten Maxim Surajew.
An Bord einer Sojus-Trägerrakete werden 274 Tonnen Treibstoff sie auf 28.000 Stundenkilometer beschleunigen. Damit werden Sie den orbitalen Außenposten der Menschheit in weniger als sieben Stunden erreichen. Der für den 28. Mai 2014 geplante Start ist der Beginn von Alexanders sechsmonatiger Mission „Blue Dot“ als Teil der ISS Expedition 40/41. 
Alexander Gerst wurde 2009 für das Astronautenteam der Europäischen Weltraumorganisation ESA ausgewählt. Stationiert ist Alexander Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln, doch sein Weltraumabenteuer hat ihn zur Ausbildung rund um die Welt geführt – in die USA sowie nach Kanada, Japan und Russland.
“Ich möchte vermitteln, wie es sich anfühlt, ins All zu Fliegen und unsere Erde aus der Ferne zu betrachten.  Unseren Heimatplanten,  unser blaues Raumschiff, das uns alle durch das Universum trägt. Kommen Sie mit mir auf die Reise!“
Als ausgebildeter Vulkanologe ist Alexander fasziniert von der Erforschung des Unbekannten. Er hat „Shaping the future - die Zukunft gestalten“ als Motto für seine „Blue Dot“-Mission gewählt.
“Die bemannte Raumfahrt ermöglicht uns nicht nur eine einzigartige Perspektive auf ein besseres Verständnis unseres Planeten, sondern auch darauf, wer wir sind. Wir sind eine Spezies von Forschern - und wir gestalten unsere Zukunft“, erläutert Gerst.
Im Rahmen seiner Mission wird Alexander Gerst unter anderem Experimente mit Plasma, Robotern und Metallen durchführen – und für ein Schulprojekt auch Seifenblasen mithilfe von Schallwellen bewegen.
Er ist der 14. ESA-Astronaut, der ins All fliegt und wird der dritte Deutsche an Bord der ISS sein.
Quelle: ESA
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Update: 24.02.2014
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Quelle: ESA

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Update: 28.02.2014

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Expedition 40/41 prime crew during winter survival training

Russian cosmonaut Max Suraev (left), ESA astronaut Alexander Gerst and Reid Wiseman of NASA (right) take part in winter survival training near Star City, Russia, on 23 January 2013.

Survival training is an important part of all Soyuz mission training. There is always the possibility that a Soyuz spacecraft could land in a remote, cold area. All astronauts have to learn to survive in harsh climates while waiting for rescue.

Alexander Gerst is flight engineer for Expedition 40/41, which will be launched to the Station in May 2014 on a long-duration mission to run science experiments and maintain humankind’s space base.

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ESA astronaut Alexander Gerst (left), Russian cosmonaut Max Suraev and Reid Wiseman of NASA (right) take part in winter survival training near Star City, Russia, on 25 January 2013. Survival training is an important part of all Soyuz

Quelle: ESA

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Update: 4.03.2014

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Alexander during training
ESA astronaut Alexander Gerst during training at Star City, Russia, on 13 February 2014. The exercice provides training for operations that Alexander would have to perform to attach himself safely in case he had to be airlifted by rescue helicopters.
Survival training is an important part of all Soyuz mission training. When a Soyuz spacecraft returns to Earth there is always the possibility that it could land in water.
Alexander Gerst is flight engineer for Expedition 40/41, which will be launched to the International Space Station in May 2014 on a long-duration mission to run science experiments and maintain humankind’s space base.
Credits: Gagarin Cosmonaut Training Centre
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Alexander during training
ESA astronaut Alexander Gerst during training at Star City, Russia, on 13 February 2014. The exercice provides training for operations that Alexander would have to perform to attach himself safely in case he had to be airlifted by rescue helicopters.
Survival training is an important part of all Soyuz mission training. When a Soyuz spacecraft returns to Earth there is always the possibility that it could land in water.
Alexander Gerst is flight engineer for Expedition 40/41, which will be launched to the International Space Station in May 2014 on a long-duration mission to run science experiments and maintain humankind’s space base.
Credits: Gagarin Cosmonaut Training Centre
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Alexander during training
ESA astronaut Alexander Gerst during training at Star City, Russia, on 13 February 2014. The exercice provides training for operations that Alexander would have to perform to attach himself safely in case he had to be airlifted by rescue helicopters.
Survival training is an important part of all Soyuz mission training. When a Soyuz spacecraft returns to Earth there is always the possibility that it could land in water.
Alexander Gerst is flight engineer for Expedition 40/41, which will be launched to the Station in May 2014 on a long-duration mission to run science experiments and maintain humankind’s space base.
Credits: Gagarin Cosmonaut Training Centre
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Quelle: ESA

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Update: 11.03.2014
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ESA astronaut Alexander Gerst is all set for his Blue Dot mission to the International Space Station in May. Crewmates Reid Wiseman and Maxim Surayev will hold a media conference on Tuesday 18 March and ESA is inviting you to ask questions via Twitter.

 

Alexander is putting the finishing touches to his training in the US and Russia before he heads to the Baikonur launch site in Kazakhstan about a week before launch, set for 28 May. Their Soyuz spacecraft will dock with the microgravity laboratory orbiting 400 km above Earth at 28 800 km/h around six hours after its launch. Alexander will serve as a flight engineer for Expedition 40 and 41 before he returns to Earth in November 2014.
During their six months in space, Alexander and his crewmates will assist in the docking and unloading of six visiting spacecraft that ferry supplies and experiments. Alexander is prime operator for Europe’s fifth and last Automated Transfer Vehicle, George Lemaître. He will monitor the arrival and docking of the vessel and take responsibility for distributing the items held in its cargo bay.
Alexander’s science roster includes the first use of the Electromagnetic Levitator. This furnace can melt and solidify metal alloys away from the container’s walls, helping scientists to understand the solidification and physical properties of molten alloys.
ESA is offering you the chance to ask the astronauts a question during the press conference via Twitter. Send your questions in English on any topic. The best questions will be asked at the media conference that can be followed live on NASA television 18:00–19:00 GMT (19:00–20:00 CET) on 18 March.
Post questions to @ESA using hashtag #bluedot. The deadline for receiving the questions is 12:00 GMT (13:00 CET) on Monday 17 March.
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Expedition 38/39 crew arrives at the Baikonur airport in Kazakhstan 26 October 2013 after flying from their training base at the Gagarin Cosmonaut Training Centre in Star City, Russia.
ESA astronaut Alexander Gerst (left), cosmonaut Maxim Surayev (centre) and NASA astronaut Reid Wiseman went to Baikonur as Expedition 38/39 backup crew to see the launch of the prime crew.
Alexander, Maxim and Reid then became the prime crew for Expedition 40/41, set for its own mission to the Space Station in May 2014.
Quelle: NASA

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Update: 8.04.2014 

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We all know what to do if something harmful splashes into our eyes: wash with lots of water. As with many things in space, however, a simple operation on Earth can become quite complicated when floating around in weightlessness.
Imagine you are an astronaut on the International Space Station and a fleck of dust gets in your eye or you accidently splash chilli sauce or something even worse in there. Where do you get the water from and how do you rinse your eyes? There are no flowing-water taps and even if there were cupping water in your hands is impossible in zero-gravity.
And think of cleaning up afterwards – water floating around electrical equipment in space is not a good idea.
Engineers came up with the idea seen in this picture. ESA astronaut Alexander Gerst is practising the space version of “wash copiously under running water” at NASA’s Johnson Space Center in Houston, USA. The goggles are connected to an eyewash solution that is pumped around the eyes and then away.
Although the contraption might look painful, Alexander comments: “It does not feel weird, but on the contrary it is good to know that we have these items onboard.”
This medical refresher course is getting Alexander ready for his Blue Dot mission that begins 28 May when he leaves for space with cosmonaut Maxim Suraev and NASA astronaut Reid Wiseman for a six-month expedition on the International Space Station.
Quelle: ESA

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Update: 28.04.2014

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"The Blue Dot" - Alexander Gerst auf den Spuren der Voyager

DLR und ESA geben das Logo und den Namen der ISS-Mission des nächsten deutschen ESA-Astronauten bekannt
Alexander Gerst ist seinem lange verfolgten Ziel einen wichtigen Schritt näher: Am Tag der Luft- und Raumfahrt von DLR und ESA am 22. September 2013 in Köln hat der parlamentarische Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Peter Hintze, das Logo für die ISS-Mission des nächsten deutschen ESA-Astronauten enthüllt und zugleich den Missionsnamen "The Blue Dot" bekanntgegeben. Das Missions-Logo ist angelehnt an das einprägsame Bild, das einst die NASA-Raumsonde Voyager beim Verlassen des Sonnensystems von der Erde, unserem blauen Planeten, zurückschickte.
Der weltbekannte US-Astronom Carl Sagan beschrieb dabei die Erde als Pale Blue Dot, als blassen blauen Punkt, der sich vom tiefen Schwarz des Alls als Oase des Lebens abhebt und gleichermaßen fragil und schützenswert ist. Unter dem Motto "Shaping the future - Zukunft gestalten" soll der promovierte  Geophysiker und ausgebildete ESA-Astronaut Alexander Gerst am 28. Mai 2014 vom Weltraumbahnhof in Baikonur in Kasachstan zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Im November 2014 soll der 37-jährige Künzelsauer zur Erde zurückkehren. Alexander Gerst wird zusammen mit dem russischen Kosmonauten Maxim Wiktorowitsch Surajew und NASA-Astronaut Gregory Reid Wiseman an Bord des russischen Sojus-Raumschiffes zur ISS fliegen. 
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"Mit seiner Mission 'The Blue Dot' tritt Alexander Gerst in die Fußstapfen der zuletzt vor ihm zur ISS geflogenen deutschen ESA-Astronauten Thomas Reiter und Hans Schlegel. Als promovierter Vulkanologe richtet er seinen Blick vom Innern der Erde nun auf deren äußere Umgebung - das All. Das Motto der Mission „Shaping the Future“ verkörpert in besonderer Weise die wissenschaftliche Aufgabe, die Alexander für ein halbes Jahr an Bord der Internationalen Raumstation, wahrnimmt“, erklärte DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner. „Zugleich aber auch  die Verantwortung, die wir mit der Raumfahrt für die Erde übernehmen. Das DLR hat Alexander bei seiner Ausbildung begleitet und wird - gemeinsam mit der ESA - seine Mission tatkräftig unterstützen. Zum Beispiel über das beim DLR angesiedelte Columbus-Kontrollzentrum der ESA",  betonte Prof. Wörner im Beisein von Thomas Reiter, Direktor für bemannte Raumfahrt der ESA.
Von der Materialforschung bis zur Strahlenbiologie: 40 Experimente in 166 Tagen
Während seiner für 166 Tage angesetzten Mission wartet auf den nächsten deutschen ESA-Astronauten ein umfangreiches wissenschaftliches Programm: Etwa 40 Experimente aus der Materialphysik, Humanphysiologie, Strahlenbiologie, Sonnenforschung, Biologie und Biotechnologie, Fluidphysik, Astrophysik und Technologiedemonstrationen gehören zu seinem Arbeitspensum. Darüber hinaus sind zahlreiche Experimente und Vorhaben zur Bildung und Nachwuchsförderung geplant, darunter zum Beispiel das COLUMBUS-Eye, ein Erdbeobachtungsexperiment mit ferngesteuerten Kameras an Bord der ISS, das das DLR-Raumfahrtmanagement und die Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der NASA durchführen soll. Beim Wettbewerb "Aktion 42", der gemeinsam von ESA und DLR mit "Jugend forscht" ausgeschrieben wurde, entwickeln Jugendliche Experimente mit ISS-Bordmitteln.
Die Vielzahl der Experimente und der beteiligten Wissenschaftler des so genannten ISS Inkrements 40/41 stammt dabei aus Deutschland. Darunter auch der EML, der elektromagnetische Levitator. Das ist ein Schmelzofen, der berührungslos die unterschiedlichsten Materialproben aufschmelzen kann. Ziel der Forschung ist es, auf der Erde nicht erreichbare Präzisionsmessungen bestimmter thermophysikalischer Eigenschaften (Viskosität und Oberflächenspannung, spezifische Wärmekapazität, thermische Ausdehnung, elektrische Leitfähigkeit) von chemisch aggressiven Metallschmelzen vorzunehmen und die frühen Phasen der Entstehung des Werkstoffgefüges (Keimbildung) zu analysieren und maßgeschneiderte Gefüge zu erzeugen. Die Ergebnisse versprechen ein großes Anwendungspotenzial; etwa zur Optimierung von Produktionsprozessen mithilfe von Computermodellen, die möglichst genaue Eingabedaten der thermophysikalischen Parameter verlangen. Dies trifft besonders auf filigrane und komplizierte Gussteile zu, zum Beispiel  leichtere Turbinenschaufeln mit besserer Kühlung.
Außerdem soll Alexander Gerst das Magnetfeldexperiment MFX/MagVector installieren und in Betrieb nehmen. Das Experiment wird vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert. „MFX“ soll die Stärke und Qualität des schützenden Erdmagnetfelds innerhalb der ISS vermessen. Darüber hinaus soll mit dem Experiment weltweit erstmals die Wechselwirkung des Erdmagnetfeldes und einem elektrischen Leiter untersucht und mit hoher Auflösung gemessen werden. Ein weiterer Schwerpunkt der „Blue Dot“-Mission ist die Humanphysiologie. Dazu sind eine Reihe anspruchsvoller Experimente zu den Themen Hautalterung und Hautschutz, Ernährung und Stoffwechsel sowie Strahlenschutz vorgesehen.
Alle Experimente dienen dazu, das Leben auf der Erde zu verbessern und dazu, weitere  Explorationsvorhaben vorzubereiten. Das umfangreiche Programm für die Mission von Alexander Gerst wird von der ESA gemeinsam mit dem DLR Raumfahrtmanagement in Bonn vorbereitet.
Quelle: DLR 
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Update: 6.05.2014
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ISS-40/41 Сrews Working Day on Russian ISS Segment Simulator
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For two weeks ISS-40/41 mission main and back-up crew members have been passing preflight exams in GCTC. Cosmonauts and astronauts demonstrated their skills of manual approaching, docking and descent of Soyuz TMA-M spacecraft and cargo vehicles manual remote control.
According to preflight preparation program both main and back-up crews were to have a standard flight day. In the framework of this training it is necessary to practice full working day on Russian ISS segment simulator coping with possible nominal and off-nominal situations.
ISS-40/41 mission main crew comprising Maksim Surayev (Roscosmos), Reid Wiseman (NASA) and Alexander Gerst (ESA) has already had its standard flight day. The cosmonauts accomplished training program in the course of which they had to face various off-nominal situations.
Back-up crew members Anton Shkaplerov (Roscosmos), Samantha Christoforetti (ESA) and Terry Virts (NASA) also had the same training.
Upon the completion of all operation state commission assessed the crew’s actions. Training participants successfully coped with the tasks set in accordance with the time schedule.
Main and back-up crews have complex examination trainings on ISS Russian segment simulator and Soyuz TMA-M spacecraft simulator in front of them. The trainings are scheduled for May 6 and 7, 2014.
Quelle: Russian Space News
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ESA astronaut Alexander Gerst (left) and NASA astronaut Reid Wiseman look on as their Expedition 40 commander Maxim Suarev signs exam forms. Today, the crew had their first day of tests on the Russian segment of the Space Station. If all goes well, they will be launched to the International Space Station 28 May.
Also passing their exams was the backup crew of ESA astronaut Samantha Cristoforetti, NASA astronaut Terry Virts and cosmonaut commander Anton Shkaplerov. They performed their first day of exams on the Soyuz spacecraft they will fly to the outpost. The backup crew will be launched in November as Expedition 42, once Expedition 40/41 are back on Earth.
Both exams last all day and see the astronauts dealing with a range of demanding scenarios, with the examiners surprising them with emergency situations.
Quelle: ESA
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Update: 13.05.2014
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Image above: Russian cosmonaut Maxim Suraev (right), Expedition 40 flight engineer and Expedition 41 commander; along with NASA astronaut Reid Wiseman (center) and European Space Agency astronaut Alexander Gerst, both Expedition 40/41 flight engineers, participate in an emergency scenario training session in the Space Vehicle Mock-up Facility at NASA's Johnson Space Center. Photo credit: NASA
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Update: 14.05.2014
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Quelle: NASA
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Update: 15.05.2014 
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Ein Astronaut im Endspurt

Am 28. Mai 2014 wird Alexander Gerst seine Reise zur Internationalen Raumstation ISS antreten. Sechs Monate wird er dann in der fliegenden Forschungsstation leben und arbeiten. Nun beginnen die letzten Trainingseinheiten, der Start ins All rückt näher und der Abschied von der Erde steht bevor.

Alexander Gerst auf der letzten Etappe zur Mission „Blue Dot“

„In einem halben Jahr, da sitzt Du auf diesem Ding.“ Alexander Gerst stand am Raketenstartplatz in Baikonur, als ihm dieser Gedanke kam. So real war ihm seine Mission ins Weltall noch nie erschienen. Monatelang simulierte Landungen in der Sojus-Kapsel, Tauchtraining für den Außenbordeinsatz, Überlebensübungen bei minus 20 Grad Celsius – und trotzdem war es ihm erst in diesem Moment am 7. November 2013 so richtig klar, als Kochi Wakata, Michail Tjurin und Richard Mastracchio zur Internationalen Raumstation ISS starteten und er als Ersatzmann am Boden blieb: Nicht mehr lange, und er selbst würde seine Reise in die Schwerelosigkeit antreten.

„Hätten die noch einen Platz frei gehabt, ich wäre sofort ein- gestiegen und mitgeflogen.“

Zwei Wochen lang hatte Gerst mit der Crew in Baikonur gemeinsam trainiert, mit ihnen gegessen, hatte die Quarantäne vor dem Start mit ihnen verbracht und ihnen kurz vor dem Start noch in die Raumanzüge geholfen. Als Mitglied der Back-Up- Crew jederzeit bereit, für einen ausgefallenen Astronauten ein-

zuspringen und ins All zu fliegen. „Man hilft der Crew, ihre Ausrüstung zur Rakete zu bringen, sieht, wie sie in die Rakete steigt, und ist bis zum Schluss mit dabei.“ Ein wenig Sehnsucht schwingt in diesen Sätzen mit – nach dem Weltraum, nach dem Leben und Arbeiten in der Schwerelosigkeit, danach, dass auf das irdische Training endlich die überirdische Realität in der Raumstation folgt.

Landung in Echtzeit

Jetzt bereitet Alexander Gerst sich im Sternenstädtchen bei Moskau, dem russischen Ausbildungszentrum für Kosmonauten, weiterhin auf seine Mission „Blue Dot“ vor, als nächstes folgen wieder Houston, Köln und Japan. Der sorgfältig geplante Trai- ningsalltag hat ihn wieder. „Im Moment ist meine Mission noch einmal in die Ferne gerückt – auch wenn ich mittlerweile die Tage bis zum Start schon zählen kann.“ Heute ist er mit seinen Crew- Kollegen Reid Wiseman und Maxim Surajew mal wieder mit der Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe gelandet, zumindest virtuell. 30, vielleicht 40 Mal hat er das in den vergangenen Monaten bereits getan. Nicht immer ist es gut gegangen, dieses Mal hat alles geklappt. Auch wenn die Trainer versucht haben, die Crew ziemlich unter Stress zu setzen und etliche Pannen in die mehrstündige Simulation eingebaut haben.

„Acht Fehler sind aufgetaucht, auf die wir reagieren muss- ten“, erzählt Gerst. Das Triebwerk schaltete sich zu früh ab, in verschiedenen Bereichen gab es einen Druckabfall. Der Deutsche war für die Beobachtung der Lebenserhaltungssysteme zuständig, hat beispielsweise den Sauerstoffgehalt sorgfältig überwacht und reguliert. Die gemeinsamen Trainingsstunden haben das Team noch mehr zusammengeschweißt, die Absprache mit Wiseman und Surajew funktioniert auch ohne viele Worte. Einen lebens- gefährlichen Feuerausbruch haben die Trainer ihnen allerdings erspart. „Die waren dieses Mal gnädig mit uns.“
Leben und trainieren auf verschiedenen Kontinenten
Ein roter, von vielen Astronautenschuhen abgenutzter Tep- pich bedeckt die Stufen, die zur Sojus-Kapsel führen. Einzelne Topfpflanzen versuchen, ein wenig heimelige Atmosphäre in die Trainingshalle zu bringen, in der mehrere Sojus-Kapseln aufgebaut sind. Im Kontrollraum der Trainer blickt Juri Gagarin, Held der So- wjetunion und Idol der Raumfahrt, von der Wand auf die Steuer- konsolen. Der Mensch, der als Erster in einem Raumschiff die Erde umrundete, ist allgegenwärtig im Sternenstädtchen: In Gagarins Spind hängen noch dessen Sportsachen, Gerst nutzt das Schwimm- becken, in dem auch der Raumfahrt-Pionier schon seine Bahnen gezogen hat. In der Sauna trifft der 37-Jährige auf die russischen Kosmonauten, die schon in der MIR um die Erde gekreist sind oder den ersten Weltraumausstieg absolviert haben.
Alexander Gerst wohnt immer auf dem Gelände des Ster- nenstädtchens, wenn er seine Trainingseinheiten in den russi- schen Modulen hat. In Houston lebt er im eigenen Apartment, in Köln hat er eine Wohnung. „Alle drei bis vier Wochen fliege ich zur nächsten Trainingseinheit.“ Er überlegt kurz. „Und egal, wo ich lande, ich fühle mich, als ob ich zu Hause ankomme.“ Weltweit hat er sich einen Freundeskreis aufgebaut: Ein gemein- sames Abendessen in den USA, Grillen in der Garage mit den russischen Trainern, Jogging mit Crew-Kollege Reid Wiseman. Seinen Haushalt hat Gerst auf verschiedenen Kontinenten ein- gerichtet: drei Mal Joggingschuhe, drei Mal Kleidung. Jetzt bringt er so langsam die ersten Dinge wieder nach Köln. Die Trainingsstunden in Moskau und Houston gehen dem Ende zu, die Mission rückt immer näher. Für Gerst gleich zwei Dinge, die er sich noch nicht so ganz vorstellen kann: die sechs Monate auf der Internationalen Raumstation, 400 Kilometer über der Erdku- gel, und die Zeit danach, wenn das weltweite Pendeln zwischen den Trainingsstätten ein Ende hat.
Von Verantwortung und der Folge großer Fehler
Zurzeit arbeiten weltweit hunderte Menschen daran, dass die letzten Trainingseinheiten für Alexander Gerst ihn optimal auf seine Mission vorbereiten. Da sind die Teams, die den Start vom Weltraumbahnhof Baikonur organisieren. In den Kontrollzentren der NASA in Houston oder auch des DLR in Oberpfaffenhofen und in Köln werden Mannschaften an den Konsolen sitzen, wenn Gerst in der Raumstation arbeitet und lebt. „Ich bin als Astronaut ja nur der ausführende Arm für ein riesiges Team“, sagt Gerst.
„Und ich bin bereit, ihnen allen zu vertrauen.“ Ohne Vertrauen in Ingenieure, Techniker und Trainer funktioniert Raumfahrt nicht. Wenn er als Mitglied der Expeditionen 40 und 41 für sechs Monate auf der Raumstation arbeitet, wird zudem ein großes Wissenschaftler-Team darauf angewiesen sein, dass der Geophysiker im All ihre Experimente gewissenhaft und erfolg- reich durchführt. „Das ist eine große Verantwortung für mich. Wenn ich dabei einen Fehler mache, kann die Arbeit einer großen Forschergruppe über mehrere Jahre hinweg zunichte gemacht werden.“
Gerst ist selbst Wissenschaftler. Das ist ihm wichtig, und seine Erfahrungen will er einbringen. „Am meisten freue ich mich auf den elektromagnetischen Levitator.“ Der Astronaut wird den Schmelzofen mit dem europäischen Automated Transfer Vehicle (ATV) in Empfang nehmen, ins Columbus-Forschungsmodul trans- portieren, dort aufbauen und zum ersten Mal in Betrieb nehmen. Mit dem Ofen wollen unter anderem die Wissenschaftler am DLR- Institut für Materialphysik im Weltraum neue Legierungen testen. Für Gerst ist eines dabei sehr wichtig: Mit den Daten, die er durch seine Arbeit im All ermöglicht, können die Wissenschaftler am Boden neue Materialien entwickeln. „Dann gibt es vielleicht ein- mal neue Flugzeugtriebwerke, die leichter sind und weniger Treib- stoff verbrauchen. Mich freut das, wenn ich mit meinen Händen daran mitarbeiten kann, dass es uns besser geht auf der Erde.“
Blick zurück zur Erde
„Blue Dot“ heißt seine Mission, das Logo zeigt Hände, die sich schützend um die Erdkugel wölben. Und auch der Au- genblick, auf den er sich am meisten freut, ist der Blick zurück auf die Erde. Aus der Sojus-Kapsel beim Start wird dies noch kaum möglich sein, aus der Raumstation selbst dafür umso mehr. „Wenn die Luke aufgeht, ich die Kollegen an Bord der Raumstation begrüßt habe und dann aus der Aussichtskuppel auf die Erde blicke – das wird der Moment sein“, sagt Gerst. Schon als er als Geophysiker in der Antarktis stand und über die einsame Landschaft blickte, hätte er das Gefühl und diesen Anblick am liebsten konserviert und mit allen geteilt, die nicht mit ihm dort stehen konnten. In der ISS, sagt er, wird er mit seinen fünf Kollegen zu den wenigen Menschen gehören, die diesen Blick auf die Erde genießen können. Fotos von Freunden und der Familie und Erinnerungsstücke aus seinem irdischen Alltag sollen dabei für ihn der Anker sein, der ihn auch in der Schwere- losigkeit des Weltalls an die Erde bindet.
„Wir dringen mit der Raumfahrt in eine vollkommen neue, unintuitive Umwelt vor, die lebensfeindlich ist – um zu entdecken, was es dort gibt.“ Gerst gerät nicht schnell ins Schwärmen – doch wenn es um den Weltraum und den Entdeckergeist geht, schon.
„Wir gehören ja immer noch zu der ersten Welle von Entdeckern, die seit 50 Jahren in eine Umgebung vorstoßen, in der vorher noch niemand war.“ Im selben Trainingscenter wie Juri Gagarin, in Houston fast neben dem Büro von Neil Armstrong oder in Baikonur vor dem Baum, den Sigmund Jähn vor seinem Flug gepflanzt hat – für Gerst ist das alles ein Privileg, den Spuren der Raumfahrtpioniere so nah zu sein. Mit seiner Mission ins
All wird er dazugehören.
Respekt statt Angst
Respekt hat er – vor Start und Landung, aber auch vor dem Leben in der Internationalen Raumstation, die mit 28.000 Kilome- tern in der Stunde um die Erde kreist. „Man muss ehrlich sein: Die bemannte Raumfahrt ist nicht ungefährlich, wir arbeiten an der Grenze der Technologie.“ Beim Start wird er auf 300 Tonnen Treibstoff sitzen, „unter mir sind dann 26 Millionen PS“. Das Risiko geht er ganz bewusst ein. Angst? „Davon kann sich sicher- lich kein Mensch freisprechen. „Jeder hat Angst, wenn er weiß, dass das eigene Leben in Gefahr ist.“ Aber Angst entstehe nur dann, wenn man befürchtet, die Kontrolle zu verlieren. Und dem könne man vorbeugen. „Wir versuchen, das zu vermeiden, in- dem wir unser Raumschiff in- und auswendig kennen lernen.“ Jedes Training, jede Notfallübung trage dazu bei. Das häufige Training versetzt einen in die Lage, die Angst zur Seite zu schie- ben, um seine Arbeit machen zu können.“ Angst empfindet er deshalb also nicht, Respekt auf jeden Fall.
An seinem Job hat der Astronaut noch in keiner Minute gezweifelt. Ein wenig wundert ihn das selbst, man denke nur an den anstrengenden Crash-Kurs in Russisch oder die vielen Stunden im Klassenzimmer, um Schaltpläne zu lernen. Aber alles hat sich gelohnt, sagt er. Im Weltall wird Gerst Tagebuch führen und seine Eindrücke konservieren – weil der Mensch nun einmal schnell vergisst und vieles in der Erinnerung verblasst. Dass ihn das Weltall unberührt und unverändert lassen könnte, das wird wohl nicht passieren. Da ist er sich sicher, ohne bisher geflogen zu sein. „Ich werde die Erde aus einer ganz anderen Perspektive sehen – nämlich als eine Kugel aus Stein, mit einer hauchdünnen Atmosphäre, verletzlich und einzigartig.“ Schon die Forschungsreisen in die Antarktis haben ihn verändert, der Weltraum wird es noch viel mehr. „Eine Reise ins All hat das Potenzial, einen einfach umzuhauen.“ 
Quelle: DLR-Magazin
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Update: 20.05.2014
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RAKETENSTART MIT ASTRONAUT ALEXENDER GERST LIVE IN KÖLN ERLEBEN
Die Uhr tickt, die Vorbereitungen für den Countdown laufen auf Hochtouren: Am Mittwoch, 28. Mai 2014, startet der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst um 21.56 Uhr MESZ an Bord eines Sojus-Raumschiffs vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur Internationalen Raumstation ISS.
Damit beginnt seine sechsmonatige Mission „Blue Dot“ als Wissenschaftsastronaut und Flugingenieur im Rahmen der ISS-Expeditionen. Im Gepäck hat der in Köln ausgebildete Gerst unter anderem ein Stück Sandstein aus dem Mauerwerk des Kölner Doms und eine Kölner Stadtfahne.
Der Wissenschafts- und Raumfahrtstandort Köln, Sitz des Europäischen Astronautenzentrums (ESA/EAC) und des DLR, fiebert bei dem „exorbitanten“ Ereignis mit und lädt alle Bürger sowie alle Medienvertreter ein, den großen Moment „live“ mitzuerleben: Gemeinsam übertragen ESA, DLR und Stadt Köln die Startvorbereitungen und den Start von 20 Uhr bis 22.15 Uhr auf einer Großbildwand auf dem Alter Markt im Herzen der Kölner Altstadt. Dazu gibt es ein spannendes Talk- und Showprogramm auf der Bühne. Für die passende musikalische Grundstimmung sorgt eine Pop-Ikone der „Neuen Deutschen Welle“ der 80er Jahre: Peter Schilling wird unter anderem seinen legendären Hit „Major Tom – Völlig losgelöst“ spielen. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.
Die offizielle Eröffnung des Abends übernimmt der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters. Der deutsche ESA-Astronaut Reinhold Ewald, der 1997 selbst in einer Sojus-Kapsel zur russischen Raumstation „Mir“ flog, wird die Übertragung des Starts auf der Bühne kommentieren.
Weitere Experten des Europäischen Astronautenzentrums EAC und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wie der Raumfahrtmediziner Professor Rupert Gerzer werden dem bekannten Radio-Moderatorenduo Tobi Schäfer und Andreas Bursche von 1 LIVE Rede und Antwort stehen.
Die Zuschauer haben im Laufe des Abends die Möglichkeit, Fragen direkt an Reinhold Ewald, die Experten und die Moderatoren zu stellen. Außerdem wird es tolle Clips und Videobotschaften von Alexander Gerst und weiteren internationalen Raumfahrern geben.
Mit der „Blue Dot“-Mission von Alexander Gerst wird nach einer achtjährigen Pause wieder eine Langzeitmission eines deutschen Astronauten zur ISS realisiert. Der Missionsname „Blue Dot“ beschreibt die Ansicht der Erde aus dem Weltraum: Ein kleiner, blauer Punkt in den Tiefen des Alls.
Insgesamt wird Alexander Gerst der elfte deutsche Raumfahrer sein. Nach Thomas Reiter und Hans Schlegel ist er der dritte Deutsche an Bord der ISS. Während seiner sechsmonatigen Mission stehen für den Geophysiker und Vulkanologen Gerst zahlreiche wissenschaftliche Experimente im europäischen Columbus-Labor an. Als Wissenschaftsastronaut und Flugingenieur im Rahmen der ISS-Expeditionen 40/41 wird er außerdem während seines Aufenthaltes an Bord das europäische Transportraumschiff ATV „Georges Lemaître“ in Empfang nehmen.
Köln ist der Standort des Europäischen Astronautenzentrums (EAC). Dort erhalten alle europäischen Astronauten ihre Grundausbildung, spezielle Trainingseinheiten und werden während ihres Aufenthalts an Bord der ISS medizinisch betreut.
Die deutschsprachige Liveübertragung des Starts ist abrufbar unter: http://www.esa.de
Außerdem wird der Kölner Stadt-Anzeiger als Medienpartner die Startveranstaltung als Live Web Streaming übertragen: www.ksta.de
Wissenschaftstag spezial mit Public Viewing in Frankfurt am Main
In Frankfurt am Main laden wir gemeinsam mit dem Hessischen Rundfunk in das Foyer des großen Sendesaals. Dort werden ESA-Astronaut Gerhard Thiele und der für die Wissenschaft an Bord der ISS verantwortliche ESA-Manager Martin Zell über die Ziele der Blue Dot-Mission von Alexander Gerst berichten. Die Liveübertragung des Starts aus Baikonur wird auf großer Leinwand gezeigt. Moderiert wird das Event von den hr-iNFO-Moderatoren Sylvia Kuck und Dirk Wagner. Los geht es auch hier um 20:00 Uhr, der Eintritt ist ebenfalls frei.
Quelle: ESA
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Update: 21.05.2014 
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Trio Conducts Science to Benefit Life on Earth and Future Crews
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Expedition 40/41 crew members plant trees as part of ceremonial activities before their May 28 (U.S. time) launch to the International Space Station.
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The three member Expedition 40 crew was conducting more science work Wednesday to improve life on Earth and in space. The trio comprised of Commander Steve Swanson and Flight Engineers Alexander Skvortsov and Oleg Artemyev also continued their daily maintenance and exercise activities.
Swanson began Wednesday with a few minutes of spacesuit work inside the U.S. Quest airlock. He completed the regeneration of the metal oxide (METOX) canisters by baking out the carbon dioxide that is absorbed by the METOX during a spacewalk.
After that work, the commander worked on a fluids science experiment and a botany investigation. He then finished his workday with some plumbing and science hardware maintenance.
Swanson spent the majority of his time on the Advanced Colloids Experiment (ACE) exploring the properties of microscopic particles suspended in a liquid such as a gel or a cream. He mixed a sample for the ACE experiment with a magnet being careful to not touch the sample.
Results from the ACE study could improve the shelf life of products here on Earth. The object of ACE is to prevent the coarsening, or the clumping of particles, of certain liquids which can spoil a product.
Swanson also did some light gardening Wednesday attending to lettuce being grown for the Veggie experiment. He checked the water bags that hydrate the lettuce and photographed the growing crop. The lettuce will be harvested but not consumed as scientists want to analyze the crop to determine its suitability for consumption by

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Samstag, 31. Mai 2014 - 10:22 Uhr

Planet Erde - Wolken-Phänomen

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CLOUDTOP PHENOMENON: For years, researchers have been studying red sprites and blue jets--strange forms of lightning that come out of the tops of clouds. On May 27th, a new form appeared. Pilot Cherdphong Visarathanonth was in the cockpit of an A320 at the airport in Bangkok, Thailand, when he saw a white tornado-like beam dancing atop this cumulonimbus cloud:

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"We could see the same phenomenon through both windshields even after the aircraft has pushing back in a different direction," says Visarathanonth. "I made a 4 minute video in which we can see the phenomenon quickly moving and disappearing from time to time."

Brian Whittaker, another pilot with extensive sky watching experience, says, "I have seen Blue Jets and Sprites, but this is something totally different. Good luck figuring out what it is."

One reader suggests that it is a "jumping sundog." Lightning discharges in thunderclouds can temporarily change the electric field above the clouds where charged ice crystals were reflecting sunlight. The new electric field quickly re-orients the geometric crystals to a new orientation that reflects sunlight differently. Videos of the phenomenon show that it might be related to what Visarathanonth saw.

Other ideas are welcomed. If you have one, post it in the comments section of Visarathanonth's Space Weather Gallery page.

Quelle: Spacewather


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Freitag, 30. Mai 2014 - 21:15 Uhr

UFO-Forschung - Anekdotische Beweise und Wissenschaft

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Kevin Randle made a recent blog posting that basically repeats the same old argument about anecdotal evidence and how science will accept it for certain sciences but not for UFOs. As expected, Randle makes his case by drawing parallels with the discovery that meteorites came from falling out of the sky.
Were professors lying?
President Thomas Jefferson made the mistake of suggesting that it was impossible for rocks to fall from the sky. He would live to regret making the statement when science eventually determined that this was the case. If you listened to many UFOlogists, it was the anecdotal testimony of the eyewitnesses that established this. However, they also had the rocks that fell, which demonstrated the story the witnesses were telling were accurate. So, it was not the anecdotal testimony alone that established the fact that meteorites came from the sky.
Anecdotal meteor observations
As an amateur astronomer, I am fully aware of how anecdotal testimony has played a role in observations of astronomical events. One of the fields I first became involved with was meteor observing. I spent hundreds of hours in my backyard, counting meteors as a teenager. Reflecting on my observations back during that time period, I suspect that some of my observations were not that accurate. I just did not have the experience to differentiate between what I thought might have been a meteor and just tricks of the eye. I probably counted these “tricks” (flickering lights/dark meteors) as meteors when they probably weren’t. What this demonstrates is that one has to be careful at accepting such observations at face value.
My meteor observations had also gotten me involved with help researching a potential meteor shower, called the Upsilon Pegasids. It had been proposed by Hal Povenmire in the 1970s and 80s based on anecdotal reports from meteor observers, who reported seeing meteors coming from the constellation of Pegasus. However, having some meteor observers claiming they saw a few meteors from a specific area of the sky is not good enough to establish the shower’s existence. The maximum for the shower was amid all the other summer showers in early August so it would require photographs of point/near point meteors to verify the shower’s existence. I took many photographs of the great square on the dates in question but never was able to record a single Upsilon Pegasid. At one point, meteor observers began to doubt the radiant even existed and it was jokingly referred to by some as the “Halsieds”. I lost track of the research regarding the Upsilon Pegasids over the past few decades but I see that Mr. Povenmire has written at least one paper on the subject and seemed to be making some headway in getting the shower established. The point of this is that Povenmire could not rely on anecdotal evidence alone. He needed calibrated photographic/video evidence to support his theory. The meteors he has recorded may or may not be simple sporadics and it is going to take much more work to confirm the existence of this meteor shower.
A final type of anecdotal report associated with meteors are fireball reports. In the past, before the advent of all sky video cameras, it was mostly visual observations of these fireballs that were used to look for meteorite falls. These anecdotal reports can be valuable if they are accurate. However, when the analysis of the trajectory is based on just a few observers, errors can produce inaccurate conclusions. Only the discovery of meteorites will confirm which observations are correct and those that are not.
Other astronomical reports
Amateur and early professional astronomers reported many events based on their observations. Some of them have been accurate and others have not. The ones that haven’t (like the Martian canals or the planet Vulcan), have been discarded but the others needed to be confirmed. Recent amateur astronomer recordings of bright flashes due to reflections on Mars and impacts on Jupiter have confirmed some observations made in the past. Before these recordings, they were just anecdotal reports which may or may not be correct until they were confirmed.
What this means is that anecdotal testimony can play a role in scientific research but one can’t establish something as being factual/accurate without a lot more evidence than anecdotal reports. The more exotic the observation, the more convincing the evidence has to be to support it.
When it comes to astronomical observations one has to remember that for every Edward Barnard, there are a dozens of Percival Lowells. Suspect images/videos/observations need confirmation no matter how convinced the observer is that he could not be mistaken.
UFOs and anecdotal evidence
Allan Hendry once stated that science can be initiated by feelings but can not be based on them. While anecdotal evidence can be used to initiate research into a new phenomenon, like UFOs, it is usually inadequate by itself to convince the scientific community to take it seriously. Sure, people are reporting something they don’t understand and it might be significant. However, when one looks at the reports and the fact that most UFOlogists admit that 80-90% of them are misperceptions of ordinary phenomena, one has to wonder if the remaining 10-20% are also misperceived mundane events that just have not been identified.
I have repeatedly pointed out In this newsletter, methodologies/technology for gathering data beyond the anecdotal reports that UFOlogy relies upon to make their case. As long as UFOlogists rely on this anecdotal testimony as their primary source of “evidence” for UFOs being an exotic phenomenon, their endeavor to legitimize their research will result in failure. It is time for UFOlogy’s leading minds to take the next step! What is stopping them?
Anecdotal evidence and science

Quelle: SUNlite 2/2012


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