Blogarchiv

Freitag, 9. März 2012 - 22:20 Uhr

Astronomie - Planeten-Duo Jupiter+Venus

 

Aufgenommen über Mannheim am Abendhimmel

Fotos: ©-hjkc

 


3530 Views

Freitag, 9. März 2012 - 09:38 Uhr

Planet Erde - Aurora-Alarm im Norden

Machen wir uns hier in Deutschland nichts vor, unsere Medien berichten zwar immer von großen Folgen der Sonnen-Eruptionen und gerade ist ja wieder Aurora-Alarm, aber so wie man Nordlicht (und es trägt in unseren Breiten zu recht das Wort "Nord") auf Island oder in Skandinavien sehen kann, davon können wir nur träumen!
Daher ein kleiner Blick über unseren "Tellerrand" in den Norden:
So sah es vergangene Nacht über Island aus:
...und so über Finnland:

3580 Views

Donnerstag, 8. März 2012 - 23:49 Uhr

Astronomie - Planeten-Treffen und Vollmond-Nacht/8.03.2012

 

Trotz absoluten Aprilwetter, waren am Abend die Planeten Jupiter, Venus und Mars bei Vollmond am leicht bewölkten Himmel zu sehen.

Fotos: ©-hjkc


3790 Views

Donnerstag, 8. März 2012 - 09:34 Uhr

Planet Erde - Fukushima No.1 - Heute

 

 

 

Tohoku fears nuke crisis evacuees gone for good
KAWAUCHI, Fukushima Pref. — During a visit in late February to Shidamyo, less than 30 km from the Fukushima No. 1 nuclear plant, a few elderly residents could be seen ambling around the tranquil rural district, but there were no signs of any children.
 
Radiation readings in the area have been high since three reactors at the power plant melted down, and are currently between 1 to 3 microsieverts per hour — about 20 to 60 times higher than levels in Tokyo.
Shidamyo, however, was never designated as an emergency evacuation preparation area since it is part of the city of Iwaki, Fukushima Prefecture, where low hourly radiation readings of around 0.1 to 0.2 microsievert have been recorded in most districts.
But residents alarmed about radioactive fallout still urged parents with children to evacuate anyway, and about 50 of Shidamyo's 140 inhabitants fled the area, including all the children.
"They moved to different places, some to other parts of Iwaki, while others moved outside Fukushima Prefecture altogether. We — the elderly — are the remaining residents," said Chuhei Sakai, a 62-year-old maker of "tsukemono" pickles and a farmer in Shidamyo.
As of Feb. 23, Fukushima had seen 62,674 residents evacuate from the prefecture, a massive increase from the 38,896 evacuees estimated last June, according to the prefectural government. The total includes residents who notified authorities that they were evacuating, but still remain officially registered in the prefecture.
Weiter geht es hier: http://www.japantimes.co.jp/text/nn20120308f1.html

3635 Views

Donnerstag, 8. März 2012 - 09:33 Uhr

Mars-Chroniken - HIRISE nimmt Sand-Teufel auf Mars-Oberfläche auf

 

 

Fotos: HIRISE - NASA


4342 Views

Donnerstag, 8. März 2012 - 09:30 Uhr

Raumfahrt - NASA-Mondsonde-LRO sieht Apollo-11-Landeplatz

 

 

Fotos: LRO-Sonde - NASA

 

 


3967 Views

Donnerstag, 8. März 2012 - 09:02 Uhr

Astronomie - Schritt für Schritt - Massereiche Sterne in W3Main wurden nicht gleichzeitig geboren

 

 

Mit Hilfe des neuen LUCI-1-Instruments am größten Teleskop der Welt, dem Large Binocular Telescope (LBT) in Arizona, haben Astronomen deutscher Institute erstmals entdeckt, dass die massereichen Sterne in der galaktischen Sternentstehungsregion W3Main nicht gleichzeitig geboren wurden. Diese Entdeckung hat wichtige Konsequenzen für unser generelles Verständnis des Sternentstehungsprozesses und stellt das bisherige einfache Bild in Frage, nachdem sich solche Sterngruppen in einem einzigen Ereignis bilden. Während der letzten Jahre gab es immer mehr Hinweise darauf, dass dieser Prozess in den meisten Fällen offenbar komplexer abläuft. Dank der aktuellen Beobachtungen wissen wir nun, dass Sterne sich nacheinander über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren bilden können.
Massereiche Sterne – also Sterne mit 10 bis 100 Sonnenmassen – bilden sich immer zusammen in Gruppen oder Haufen innerhalb von dichten Wolken aus Gas und Staub – so genannten Molekülwolken. Ein Beispiel einer solchen Umgebung in unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, ist W3Main in einer Entfernung von 6000 Lichtjahren. W3Main ist Teil einer größeren Sternentstehungsregion im nördlichen Sternbild Kassiopeia. Die Annahme, dass alle Sterne in solchen Gebieten gleichzeitig entstehen, ist seit langem in Frage gestellt. Vielmehr ist denkbar, dass eine zuerst entstandene Generation von Sternen die Bildung einer späteren Generation erst bewirkt oder zumindest beeinflusst. Der einzige Weg, die tatsächliche Geschichte und den Zeitraum der Sternentstehung zu bestimmen, besteht darin, das genaue Alter der Sterne zu messen.
Die Dunkelheit durchdringen – das Unsichtbare sichtbar machen
Solche Beobachtungen sind eine Herausforderung, weil sich massereiche Sterne tief eingebettet in Molekülwolken bilden und deshalb versteckt sind hinter einem dichten und scheinbar undurchdringlichen Vorhang aus Gas und Staub. Dies macht ihre Geburt und die Frühphasen ihres Lebens unbeobachtbar für Teleskope, die im sichtbaren Licht arbeiten. Glücklicherweise kann man mit Beobachtungen bei längeren Wellenlängen im Nahinfrarot durch den Staub hindurch sehen und die versteckten Sterne beobachten.
Das neue LUCI-1 Instrument am LBT – ein Vielzweckinstrument für Spektren und Bilder im Nahinfrarot – ist perfekt geeignet um solche jungen und kürzlich entstandenen massereichen Sterne zu studieren und deren Alter zu messen.
Zum Vergleich zeigt Abb. 1 das LUCI-1 Bild von W3Main im Nahinfrarot (oben links) und ein Bild im sichtbaren Licht (oben rechts). Während das normale Bild nur wenige Sterne zeigt, enthüllt das LUCI-1 Bild eine reiche Gruppe junger Sterne.
LUCI-1 Spektren – Fingerabdrücke der Sterne
Bilder liefern jedoch nur Informationen zu den Helligkeiten und Farben der Sterne und sind deshalb nur begrenzt nützlich, um genaue stellare Eigenschaften zu ermitteln. Spektren hingegen sind wie Fingerabdrücke und erlauben eine viel bessere Charakterisierung. Dort wird das Licht wie bei einem Regenbogen in seine individuellen Farben (Wellenlängen) zerlegt und es zeigen sich dabei eine Menge Spektrallinien die Aufschluss über den chemischen und physikalischen Zustand geben. Dies erlaubt die Bestimmung ihres Spektraltyps und damit eine genaue Messung der Leuchtkraft und Temperatur. Daraus wiederum kann im Vergleich mit Sternentwicklungsmodellen das Alter präzise bestimmt werden.
Spektren von einer repräsentativen Zahl der fernen und damit lichtschwachen Sterne in W3Main zu erhalten erfordert jedoch lange Beobachtungszeiten, um die notwendige Menge an Licht zu sammeln – auch mit den größten Teleskopen.
Doch jetzt gelang es einer Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Arjan Bik vom Max-Planck Institut für Astronomie in Heidelberg, hochqualitative Spektren von 16 der massereichsten Sterne in W3Main gleichzeitig zu messen (vgl. Abb. 2).
Dies war möglich durch die Verwendung des Multi-Objekt-Spektroskopie-Modus (MOS) von LUCI-1 am LBT. 
Weiter geht es hier:http://www.mpia.de/Public/menu_q2.php?Aktuelles/PR/2012/PR120216/PR_120216_de.html
Fotos: MPI-Heidelberg

3702 Views

Mittwoch, 7. März 2012 - 23:03 Uhr

Luftfahrt - Sichere Hubschrauberlandungen mit neuem Helm-Display

Hubschrauberflüge und -landungen unter eingeschränkten Sichtbedingungen wie beispielsweise bei Einsätzen in der Wüste oder im Schnee stellen immer eine besondere Herausforderung für die Piloten dar. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit einer Testreihe im Flugsimulator ein neues Helm-Display in Betrieb genommen, das in Zukunft Hubschrauberpiloten bei Landungen in Ausnahmesituationen unterstützen kann.
"Eine große Gefahr bei Rettungsflügen der Bergwacht oder bei Einsätzen in Wüstengebieten stellt die Aufwirbelung von Staub oder Schnee bei der Landung auf unbefestigten Untergründen dar", erklärt Dr. Helmut Többen vom DLR-Institut für Flugführung. "Dies kann die Sicht gerade auf den letzten 20 bis 30 Höhenmetern massiv einschränken."
Display im Helm schafft mehr Sicherheit
Abhilfe kann hier das so genannte Helmet Mounted Display (HMD) schaffen. Dabei handelt es sich um ein am Helm befestigtes Display, das die Piloten in Zukunft in schwierigen Situationen unterstützen soll. Während herkömmliche Anzeigeninstrumente vom Piloten einen ständigen Blickwechsel zwischen der Außensicht und der Anzeige erfordern, wird dies im Helm über das Display kompensiert. Wesentliche Flugführungsinformationen wie Höhe, Geschwindigkeit, Flugrichtung und Lage im Raum werden mit Hilfe des HMD ebenso in das Blickfeld des Piloten eingeblendet wie Informationen über mögliche Hindernisse, beispielsweise Strommasten. Zusätzlich entlastet es die  Augen, die sich so nicht mehr permanent an Anzeige und Außenwelt anpassen müssen; die Arbeitsbelastung wird verringert. Das wiederum erhöht die Sicherheit.
Helm im Praxistest
In einer Testreihe durchflogen  Hubschrauberpiloten der Bundeswehr, der Bundespolizei und des ADAC verschiedene Testszenarien mit dem neuen Helm-Display im Cockpit-Simulator des DLR-Instituts für Flugführung und bewerteten diese im Anschluss. Die Ergebnisse werden nun weiter bearbeitet, so dass Mitte des Jahres reale Flugversuche mit den DLR-Forschungshubschraubern BO105 und EC135 stattfinden können.
Das Display konnte mit Unterstützung des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung angeschafft werden. Später einmal stellt es eine mögliche Lösung für Flüge unter schlechten Sichtbedingungen dar.  Dann könnten Luftrettung und Bergwacht auch nachts, bei Nebel, Staub oder Schnee zu ihren oft lebensrettenden Flügen aufbrechen.
Quelle+Fotos: DLR

3801 Views

Mittwoch, 7. März 2012 - 09:05 Uhr

Astronomie - SDO-Aufnahmen der Sonnen-Aktivität im Frühjahr 2012

 

Fotos: SDO-Sonde - NASA

 

 

Aufnahme vom 7.03.2012 - SDO-Sonde-NASA


3820 Views

Dienstag, 6. März 2012 - 09:31 Uhr

Mars-Chroniken - Die acht Kilometer hohe Abbruchkante von Ius Chasma

 

Fotos: DLR - Mars-Express 

Ius Chasma ist eines der Haupttäler der Valles Marineris, dem größten Riftsystem im Sonnensystem. Über eine Länge von 940 Kilometer bildet Ius Chasma in der Westhälfte dieses gewaltigen Grabenbruchs den nördlichen Rand zum Marshochland. Diese Bilder, die mit der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Stereokamera HRSC auf der ESA-Sonde Mars Express aufgenommen wurden, zeigen einen Ausschnitt der nördlichen Abbruchkante von Ius Chasma, entlang der es zu Hangrutschungen kam.
Ähnlich wie beim Ostafrikanischen Rift auf der Erde brach die Marskruste und bildete dieses dreieinhalbtausend Kilometer lange und bis zu elf Kilometer tiefe, gigantische Canyon-System. Auslöser für die Krustentektonik ist die Tharsis-Aufwölbung: Diese größte vulkanische Region auf dem Mars besteht aus vielen Lavaströmen mit einer Gesamtmächtigkeit von mehreren Kilometern. Aufgrund dieser Auflast entstanden immense Spannungen in der Kruste, die zur Riftentstehung führten. Die Aufwölbung von Tharsis begann vor mehr als dreieinhalb Milliarden Jahren während des Noachiums, der ältesten Periode in der Marsgeschichte, und setzte sich bis in die Periode des späten Hesperiums fort, die vor etwa drei Milliarden Jahren endete. Während dieser beiden geologischen Perioden kam es zu verstärkt auftretendem Vulkanismus auf dem Mars. Die Abbildung zeigt einen Teil des Rifts, das nach Norden von einem Plateau des Marshochlands abgegrenzt wird.
Rechtwinkliges System von tektonischen Brüchen
Die Abbruchkante fällt bis zu 8,2 Kilometer zum Boden des Chasmas hin ab. Die immensen Spannungen im Gestein erzeugten mehrere parallele Störungen zum Rift, deren Spur sich auch auf dem Plateau verfolgen lässt, wo die Spannungen stellenweise zu tektonischen Gräben führten. Rechtwinklig zum Hauptgrabensystem bildeten sich außerdem weitere Störungen (Bildausschnitt 1).
Mehrere, sich überlagernde, großflächige Hangrutsche stürzten in das Chasma hinab (Bildausschnitt 2). Entlang der obersten und damit jüngsten Rutschung erkennt man eine helle, schlierige Zone. Sie könnte ein Hinweis auf einen Materialwechsel im Aufbau des anstehenden Hochlands sein. In Bildausschnitt 3 sind die Überreste einer älteren Hangrutschung zu sehen. In der Mitte der abgebildeten Szene fallen großflächige, dunkle Strukturen auf. Dabei handelt es sich um Dünen, die der Marswind dort angehäuft hat und deren dunkle Färbung vermutlich von zu Staub und Sand verwittertem Basalt herrührt, einem auch auf der Erde häufigen eisen- und magnesiumreichen vulkanischen Gestein.
Einige helle Ablagerungen in dieser Umgebung könnten von abgerutschtem Material herrühren, das noch nicht so lange den Kräften der Verwitterung ausgesetzt ist und das anstehende Gestein des Marshochlands repräsentiert, das entlang und unterhalb der Abbruchkante aufgeschlossen ist. Die Ablagerungen der Hangrutsche weisen zudem Fließstrukturen auf, erkennbar an länglich gewundenen Rillen, die sich mit zunehmender Entfernung auffächern. Möglicherweise spielte im Hochland gespeichertes Eis oder Wasser bei den Hangrutschungen eine Rolle.
Mit dem Begriff Chasma (griechisch für Kluft, Abgrund, Spalte; Plural Chasmata) werden von der Internationalen Astronomischen Union langgestreckte, von steilen Abhängen begrenzte Vertiefungen, Erdspalten oder von steilen Abhängen begrenzte Brüche im Gelände bezeichnet. Der Name Ius bezieht sich auf Io, eine Geliebte des Zeus’ in der griechischen Mythologie, nach der auch der vulkanisch aktive Jupitermond Io und das Ionische Meer benannt sind. Die Aufnahmen mit der hochauflösenden Stereokamera HRSC entstanden am 16. September 2005 während Orbit 2149 von Mars Express aus einer Höhe von etwas mehr als 250 Kilometern über der Marsoberfläche. Die beste Bildauflösung beträgt etwa 13 Meter pro Bildpunkt (Pixel). Die Abbildungen zeigen einen Ausschnitt bei 7 Grad südlicher Breite und 282 Grad östlicher Länge.
Weiter geht es hier: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10453/651_read-2742/

3293 Views


Weitere 1 Nachrichten nachladen...