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Samstag, 4. Mai 2013 - 21:49 Uhr

Astronomie - App zur Messung der Lichtverschmutzung

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Nicht nur der schöne Sternenhimmel geht durch die Lichtverschmutzung verloren, sondern die natürliche Dunkelheit ist auch wichtig für Ökosysteme und Gesundheit. | Foto: Jeremy Stanley

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Weißt du wie viel Sternlein stehen? – Neue App misst Himmelshelligkeit

Wissenschaftler des Projektes „Verlust der Nacht“ haben eine App für Android Smart Phones entwickelt, mit deren Hilfe die Anzahl der Sterne am Himmel gezählt werden kann. Diese Daten wollen Wissenschaftler nutzen, um die weltweite Lichtverschmutzung besser zu verstehen.

„In natürlichen Gegenden kann man mit dem bloßen Auge Tausende von Sternen sehen“ sagt Dr. Christopher Kyba von der Freien Universität Berlin und vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). „Am Nachthimmel von Berlin sind es immer noch einige Hundert, aber in den meisten Großstädten ist die Situation viel schlimmer.“

Die Smartphone-App soll dabei helfen, weltweit die Himmelshelligkeit zu beschreiben, den sogenannten Skyglow. Sie baut auf das Citizen Science Projekt „GLOBE at Night“ auf, in dem Menschen auf der ganzen Welt die Himmelshelligkeit bestimmen und als Kriterium dafür die Sichtbarkeit der Sterne heranziehen. Daraus entstehen Karten, die die Helligkeitsverteilung und ihre Entwicklung über die Jahre zeigen. Die Daten stehen aber auch anderen Wissenschaftlern zur Verfügung, um mögliche Zusammenhänge mit Gesundheit, Biodiversität, Energieverbrauch und vielen anderen Faktoren zu untersuchen.

Die App leitet den Nutzer zu bestimmten Sternen und fragt ihn nach deren Sichtbarkeit. Durch Bestimmung des lichtschwächsten Sternes können die Wissenschaftler ermitteln, wie hell der Himmel an diesem Ort ist und wie viele Sterne gesehen werden können.

„Das Leben auf der Erde ist evolutiv angepasst an den Wechsel zwischen hellen Tagen und dunklen Nächten“, sagt Dr. Annette Krop-Benesch vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). „Die Erhellung der Atmosphäre durch künstliches Licht bei Nacht kann weitreichende Auswirkungen auf die Ökosysteme weltweit und möglicherweise auch unsere Gesundheit haben. Bisher wissen wir aber viel zu wenig über die nächtliche Helligkeit in den unterschiedlichen Lebensräumen.“
„Mit der App können interessierte Menschen auf der ganzen Welt Daten für die Forschung über Skyglow sammeln, ohne teure Messgeräte zu benötigen“, sagt Fabian Kohler vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Projekt finanziell unterstützt. So kann jeder Smartphone-Besitzer zum Erfolg des Projekts beitragen. Man kann aber auch die Helligkeit am eignen Wohnort mit anderen Orten vergleichen. Nebenbei lernt der Nutzer den Sternenhimmel kennen und bekommt ein Gefühl dafür, wie viele Sterne er an einem dunkleren Ort noch sehen könnte.

Die App wurde zusammen mit der Firma Cosalux (Offenbach am Main) basierend auf Google Sky Map entwickelt. Eine App für Apple-Geräte ist in Planung.

Bisher wurde nächtliche Helligkeit hauptsächlich über Satelliten gemessen, aber diese messen das nach oben abgestrahlte Licht, nicht die Helligkeit, die am Boden von Menschen und anderen Organsimen erlebt wird. Aussagen darüber werden in Modellen berechnet, doch um diese zu testen sind Vergleichsdaten nötig – und genau solche werden mit der App gesammelt. Heutige Satellitentechnologie ist auch noch nicht ausgereift genug, um Lichtintensitäten zu verstehen. So liegt ein Großteil des Lichts aus LED-Straßenlampen beispielweise in einem Spektralbereich, den die Satelliten nicht wahrnehmen. LED-beleuchtete Gebiete erscheinen dadurch dunkler, als sie wirklich sind.

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Die App „Verlust der Nacht“ kann kostenlos heruntergeladen werden:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.cosalux.welovestars.

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Quelle: Forschungsverbund Berlin


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Samstag, 4. Mai 2013 - 14:14 Uhr

Astronomie - Vermutlicher Meteorit ist Schlacke

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Mutmaßlicher „Himmelskörper“ zu leicht für einen echten Fund

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Zahlreiche Leser der Lampertheimer Zeitung berichten unserer Redaktion von eindrucksvollen Begebenheiten, die sie erlebt haben, und bitten mitunter um Unterstützung bei der Aufklärung der Hintergründe oder schlicht um eine Veröffentlichung, um die Erfahrungen anderer Leser zu nutzen oder Gleichgesinnte zu finden. So auch LZ-Leser Herr S. (Name und Adresse der Redaktion bekannt), der vor kurzem eine interessante Beobachtung gemacht hat.

Herr S. aus Lampertheim bemerkte eines Abends in seinem Hof, dass wenige Zentimeter seitlich seines Oberkörpers ein Gegenstand, von oben und damit vermutlich vom Himmel kommend, neben ihm eingeschlagen war. Da es dunkel war, markierte er die Stelle in seinem Hof, um am folgenden Morgen Nachforschungen anstellen zu können. Mithilfe eines Spatens ging er am nächsten Vormittag dem Ereignis im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund“ und fand tatsächlich einen Gegenstand, der für seine Beobachtung in Frage kommen konnte. Das Fundstück war allerdings hinsichtlich seiner Zusammensetzung und seiner Form nur schwer zu identifizieren.

Schließlich reifte bei Herrn S. die Vermutung, dass es sich vielleicht um einen Meteoriten handeln könnte, der an dem besagten Abend vom Himmel gefallen war. Sein Verdacht wurde durch den Umstand gestützt, dass tatsächlich von Zeit zu Zeit wahre „Meteoriten-Regen“ („Meteoriten-Fälle“) auf unsere Erde niederprasseln. Warum sollte es sich folglich nicht um einen solchen Himmelskörper gehandelt haben, den er ausgegraben hat und der ihn am Vorabend nur haarscharf verfehlt hatte?

Kurz entschlossen wandte sich der Leser an unsere Redaktion und hinterlegte das ausgegrabene, rätselhafte Objekt bei unserer Zeitung mit der Bitte, bei der Aufklärung seiner Herkunft behilflich zu sein. Ein Mitarbeiter unserer Zeitung versuchte schließlich, Licht in diese Sache zu bringen, was nicht ganz einfach war.

Bei der Untersuchung solcher Phänomene ist es stets hilfreich, bei der Analyse eines unbekannten Gegenstandes, der in diesem Falle für einen Meteoriten gehalten wird, einen echten Meteoriten zur vergleichenden Betrachtung zur Verfügung zu haben. Der Zufall wollte es, dass unser Mitarbeiter im Besitz eines kleinen Meteoriten ist.

Meteoriten sind Festkörper aus dem All oder Kosmos, die die Erdatmosphäre durchdrungen und die Erdoberfläche erreicht haben. Solange sie sich noch im interplanetaren Raum bewegen, werden sie als Meteoriden bezeichnet, so dass sie letztlich beim Eintritt in unsere Atmosphäre entweder als Sternschnuppe verglühen, oder als Meteorit aufschlagen. In der Erdatmosphäre wird ihre ursprüngliche Geschwindigkeit von zirka 70 km/Sekunde oder 250 000 km/Stunde so stark abgebremst, dass sie durch die Reibungsenergie zusammenschmelzen und dabei eine sehr hohe Dichte erhalten. Als Sternschnuppe verglühen oder verdampfen sie unter Lichterscheinung auf ihrer äußerst kurzen Reise durch unsere Atmosphäre, die nur wenige Sekunden anhält.

Die vergleichende Betrachtung des Meteoriten mit dem Fundstück ergab, dass es sich auf den ersten Blick bei dem ausgegrabenen Objekt sehr wahrscheinlich um ein Stück Schlacke handelt, also um einen erstarrten Schmelzrückstand aus Nichtmetallen, der bei der Metallgewinnung entsteht. Dieser Begriff geht auf die Zeiten der Erzverhüttung zurück. Infolge geringerer Dichte wurden die dem gewonnenen Metall anheftenden Rückstände, die auf dem Metallbad schwammen, nach dem Abkühlen durch Abschlagen („Abschlacken“) vom Metall getrennt.

Bei den Schlacken handelt es sich um poröse Stoffgemische mit einer Dichte zwischen etwa 2800 und 3800 kg/Kubikmeter. Hochverdichtete Meteoriten liegen deutlich über solchen Werten. Aus diesem Grund wurde mit dem Objekt von Leser S. eine Dichtebestimmung vorgenommen, die sich aus der Division (Teilung) seiner Masse durch sein Volumen errechnen lässt. Bei einer Masse des Fundstückes von 36,6 Gramm und einem Volumen von 14 Kubikzentimetern errechnet sich ein Dichtewert von 2,61 g/cm³, was ziemlich exakt dem Wert von Schlacken entspricht. Die Dichtebestimmung des Meteoriten, der bei einem Volumen von 13 Kubikzentimetern eine Masse von 89,2 Gramm auf die Waage bringt, ergibt einen deutlich höheren Wert von 6,86 g/cm³.

Diese vergleichende Betrachtung lässt für Herrn S. nur einen Schluss zu: Es kann durchaus sein, dass seine abendliche Wahrnehmung mit dem Auftreffen eines Meteoriten zu tun haben könnte. Das Fundstück, auf das er bei seiner Ausgrabung gestoßen ist, kann allerdings aufgrund seiner sehr geringen Dichte kein Meteorit sein, sondern ist vermutlich ein Stück Schlacke.

Die Frage, wie die Schlacke auf sein Grundstück gekommen sein könnte, bleibt natürlich rätselhaft. Allerdings war Schlacke bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als Baustoff und aufgrund der porösen Zusammensetzung als Dämmmaterial verwendet worden, da die in den Poren enthaltenen Lufteinschlüsse eine gute Wärmedämmung ermöglichen.

Viel wahrscheinlicher aber ist ein völlig anderer Ursprung: Bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts herrschte im Bahnhof Lampertheim noch Dampflokbetrieb. Beim Betrieb von Dampflokomotiven fielen Unmengen von Schlacke an, die zum Teil auch als Unterbau für die Gleise verwendet wurde. Da die Bahnanlagen in Lampertheim zu dieser Zeit noch sehr umfangreich waren, stammt dieses Fundstück mit großer Wahrscheinlichkeit aus dieser Zeit, zumal sich der Fundort nicht allzu weit von den ehemaligen Gleisanlagen befindet.

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Quelle: Lampertheimer Zeitung



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Samstag, 4. Mai 2013 - 10:22 Uhr

Astronomie - NASA Fermi, Swift sieht "Schockierend Helle 'Explosion"

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The maps in this animation show how the sky looks at gamma-ray energies above 100 million electron volts (MeV) with a view centered on the north galactic pole. The first frame shows the sky during a three-hour interval prior to GRB 130427A. The second frame shows a three-hour interval starting 2.5 hours before the burst, and ending 30 minutes into the event. The Fermi team chose this interval to demonstrate how bright the burst was relative to the rest of the gamma-ray sky. This burst was bright enough that Fermi autonomously left its normal surveying mode to give the LAT instrument a better view, so the three-hour exposure following the burst does not cover the whole sky in the usual way.
Credit: NASA/DOE/Fermi LAT Collaboration

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Just after 3:47 a.m. EDT on Saturday, April 27, Fermi's Gamma-ray Burst Monitor (GBM) triggered on an eruption of high-energy light in the constellation Leo. The burst occurred as NASA's Swift satellite was slewing between targets, which delayed its Burst Alert Telescope's detection by less than a minute.

Fermi's Large Area Telescope (LAT) recorded one gamma ray with an energy of at least 94 billion electron volts (GeV), or some 35 billion times the energy of visible light, and about three times greater than the LAT's previous record. The GeV emission from the burst lasted for hours, and it remained detectable by the LAT for the better part of a day, setting a new record for the longest gamma-ray emission from a GRB.

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This animation shows a more detailed Fermi LAT view of GRB 130427A. The sequence shows high-energy (100 Mev to 100 GeV) gamma rays from a 20-degree-wide region of the sky starting three minutes before the burst to 14 hours after. Following an initial one-second spike, the LAT emission remained relatively quiet for the next 15 seconds while Fermi's GBM instrument showed bright, variable lower-energy emission. Then the burst re-brightened in the LAT over the next few minutes and remained bright for nearly half a day.
Credit: NASA/DOE/Fermi LAT Collaboration

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The burst subsequently was detected in optical, infrared and radio wavelengths by ground-based observatories, based on the rapid accurate position from Swift. Astronomers quickly learned that the GRB was located about 3.6 billion light-years away, which for these events is relatively close.Gamma-ray bursts are the universe's most luminous explosions. Astronomers think most occur when massive stars run out of nuclear fuel and collapse under their own weight. As the core collapses into a black hole, jets of material shoot outward at nearly the speed of light.

The jets bore all the way through the collapsing star and continue into space, where they interact with gas previously shed by the star and generate bright afterglows that fade with time.

If the GRB is near enough, astronomers usually discover a supernova at the site a week or so after the outburst.

"This GRB is in the closest 5 percent of bursts, so the big push now is to find an emerging supernova, which accompanies nearly all long GRBs at this distance," said Goddard's Neil Gehrels, principal investigator for Swift.

Ground-based observatories are monitoring the location of GRB 130427A and expect to find an underlying supernova by midmonth.

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Swift's X-Ray Telescope took this 0.1-second exposure of GRB 130427A at 3:50 a.m. EDT on April 27, just moments after Swift and Fermi triggered on the outburst. The image is 6.5 arcminutes across.
Credit: NASA/Swift/Stefan Immler

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Quelle:NASA


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Samstag, 4. Mai 2013 - 10:00 Uhr

Luftfahrt - Air Force X-51A Hyperschallflugzeug setzt Rekordmarke während des letzten Test

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The U.S. Air Force's sleek, light-colored X-51A Waverider hypersonic vehicle can be seen tucked under the wing of a B-52H Stratofortress for this week's test launch.

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The U.S. Air Force's $300 million, nine-year test program for a hypersonic plane ended on a high note this week, when the last of its X-51A Waverider vehicles made the longest flight of its kind. The success was made sweeter by the fact that it followed last year's high-profile failure.

"I believe all we have learned from the X-51A Waverider will serve as the bedrock for future hypersonics research and ultimately the practical application of hypersonic flight," Charlie Brink, X-51A program manager for the Air Force Research Laboratory Aerospace Systems Directorate, said in a news release.

The 14-foot-long (4.3-meter-long), scramjet-powered vehicle hit a top speed of Mach 5.1 during just over six minutes of flight on May 1, the Air Force said. That's the longest of the Boeing-built X-51A's four test flights, and the longest air-breathing hypersonic flight ever.

Hypersonic scramjet propulsion has been widely touted as eventually opening up the way for flights between London and New York in less than an hour. But in reality, the first application is more likely to come in the form of super-fast cruise missiles.

Scramjet is a short way of saying "supersonic combustion ramjet." There have been many efforts through the years to perfect hypersonic aircraft — that is, vehicles that travel at speeds beyond Mach 5. But the Air Force says the X-51A is unique primarily because it used hydrocarbon fuel rather than hydrogen fuel. Without any moving parts, the fuel is injected into the scramjet's combustion chamber, where it mixes with the air rushing through the chamber. The fuel is ignited in a process that's been likened to lighting a match in a hurricane.      

This week's experiment followed the flight profile used for the X-51A's earlier tests: A B-52H Stratofortress took off from California's Edwards Air Force Base, flew 50,000 feet over a Pacific test range, and then released a solid rocket booster with the plane attached. When the cruiser reached Mach 4.8, the X-51A separated from the booster and lit up its scramjet engine. The scramjet exhausted its fuel in 240 seconds. The sleek vehicle coasted for another couple of minutes and splashed down into the ocean as planned. The X-51 traveled more than 230 nautical miles and yielded 370 seconds of data, the Air Force said.

"This success is the result of a lot of hard work by an incredible team.  The contributions of Boeing, Pratt and Whitney Rocketdyne, the 412th Test Wing at Edwards AFB, NASA Dryden and DARPA were all vital," Brink said.  

All this is a huge improvement over the previous test, which ended in failure last August. During that flight, the X-51A veered off course less than a minute after launch and crashed, due to a problem with one of its control fins. The issue was resolved after a months-long investigation. The first X-51 test was successful in May 2010, resulting in a 200-second flight, but the second test in June 2011 was a disappointment. 

There's no immediate successor to the X-51A, but the Air Force has pledged to continue with hypersonic research. It says the lessons learned during the X-51A program "will pay dividends to the High Speed Strike Weapon program" at the Air Force Research Laboratory.

Quelle: NBC


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Freitag, 3. Mai 2013 - 13:44 Uhr

Mars-Curiosity-Chroniken - NASA-Mars-Rover Curiosity sendet Bilder nach Kommunikation Pause - Sol 262

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A Martian view from one of Curiosity's hazard avoidance cameras, transmitted back to Earth on Thursday, shows the shadow of the instrument turret on the rover's robotic arm.

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NASA's Curiosity rover is back in business after a weeks-long communication gap caused by solar interference. The proof comes in the form of pictures transmitted back to Earth on Thursday from the 1-ton machine's vantage point at Yellowknife Bay on Mars.
NASA's Red Planet probes were on hiatus for most of April due to an unfavorable alignment of Mars, Earth and the sun. During solar conjunction, the sun gets in the way of the communication lines between the two planets, and mission controllers generally put science operations on hold. Such conjunctions occur every 26 months. Opportunity has gone through several communication breaks during its nine years on Mars, but this is the first one to occur since Curiosity landed last August.
The spacecraft weren't completely idle during the break: Curiosity conducted in-place investigations and sent back limited transmissions via X-band radio to let controllers at NASA's Jet Propulsion Laboratory know that it was doing OK. Opportunity autonomously flipped its computer into safe mode during the break, apparently due to a glitch involving a routine camera check. A fresh set of software commands fixed the glitch, and on Wednesday controllers reported that Opportunity was back in working order.
Curiosity is due for its own software upgrade, and then the rover is scheduled to drill out a second sample of ground-up rock for analysis. The first sample, analyzed in March, suggested that the Yellowknife Bay environment was potentially habitable billions of years ago. Scientists want to use the follow-up sample to confirm what they saw in previous chemical analyses.
After Curiosity finishes up its work in Yellowknife Bay and its surroundings in the Glenelg area of Gale Crater, controllers plan to point the rover toward Mount Sharp, 6 miles (10 kilometers) away. The science team suspects that the mountain's many layers of rock will hold further evidence of ancient organic chemistry.
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ChemCam: Remote Micro-Imager 
2013-05-02 06:52:50 UTC
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This image was taken by Navcam: Right B (NAV_RIGHT_B) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 262 (2013-05-02 09:47:53 UTC). 
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This image was taken by Navcam: Right B (NAV_RIGHT_B) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 262 (2013-05-02 09:50:08 UTC). 
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This image was taken by Navcam: Right B (NAV_RIGHT_B) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 262 (2013-05-02 09:51:52 UTC). 
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This image was taken by Navcam: Right B (NAV_RIGHT_B) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 262 (2013-05-02 09:52:27 UTC). 
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This image was taken by Navcam: Right B (NAV_RIGHT_B) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 262 (2013-05-02 09:53:37 UTC). 
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This image was taken by Navcam: Right B (NAV_RIGHT_B) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 262 (2013-05-02 09:55:50 UTC).
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This image was taken by Navcam: Left B (NAV_LEFT_B) onboard NASA's Mars rover Curiosity on Sol 262 (2013-05-02 09:50:08 UTC). 
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Donnerstag, 2. Mai 2013 - 21:46 Uhr

Raumfahrt - Enceladus im Focus von Cassini

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Beautiful Plumage
Like a proud peacock displaying its tail, Enceladus shows off its beautiful plume to the Cassini spacecraft's cameras. 
Enceladus (313 miles, or 504 kilometers across) is seen here illuminated by light reflected off Saturn. 
This view looks toward the Saturn-facing side of Enceladus. North on Enceladus is up and rotated 45 
degrees to the right. The image was taken in visible light with the Cassini spacecraft narrow-angle camera on Jan. 18, 2013. 
The view was acquired at a distance of approximately 483,000 miles (777,000 kilometers) from Enceladus and at a Sun-Enceladus-spacecraft, or phase, angle of 173 degrees. Image scale is 3 miles (5 kilometers) per pixel. The Cassini-Huygens mission is a cooperative project of NASA, the European Space Agency and the Italian Space Agency. The Jet Propulsion Laboratory, a division of the California Institute of Technology in Pasadena, manages the mission for NASA's Science Mission Directorate, Washington, D.C. The Cassini orbiter and its two onboard cameras were designed,developed and assembled at JPL. The imaging operations center is based at the Space Science Institute in Boulder, Colo.
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Quelle: NASA
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Und ein Blick in die Märchenwelt der Ufologie welche in diesen Aufnahmen ihre Fantasie blühen lässt und wie so oft kein wirkliches Wissen über die Vorgänge auf Enceladus hat!
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Donnerstag, 2. Mai 2013 - 21:28 Uhr

Astronomie - Anarchie in Sternentstehungsgebieten

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Diese eindrucksvolle Aufnahme des dänischen 1,54-Meter-Teleskops am La Silla-Observatorium der ESO in Chile setzt das Sternentstehungsgebiet NGC 6559 eindrucksvoll in Szene und dokumentiert so die Anarchie, die herrscht, wenn Sterne im Inneren einer interstellaren Wolke entstehen. Diese Himmelsregion enthält sowohl rot leuchtende Wolken, die im Wesentlichen aus Wasserstoffgas bestehen, als auch blaue Bereiche, in denen Sternlicht von kleinen Staubpartikeln reflektiert wird, sowie dunkle Stellen, in denen der Staub dicht und undurchsichtig wird.

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Diese Aufnahme des dänischen 1,54-Meter-Teleskops am La Silla-Observatorium der ESO in Chile setzt das Sternentstehungsgebiet NGC 6559 eindrucksvoll in Szene und dokumentiert so die Anarchie, die herrscht, wenn Sterne im Inneren einer interstellaren Wolke entstehen.
NGC 6559 ist eine Wolke aus Gas und Staub, die etwa 5000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Sagittarius (der Schütze) liegt. Diese leuchtend helle Himmelsregion ist vergleichsweise klein – nur wenige Lichtjahre im Durchmesser – und steht damit in starkem Kontrast zu den mehr als einhundert Lichtjahren, die ihr bekannter Nachbar, der Lagunennebel (Messier 8, siehe eso0936) einnimmt. NGC 6559 wird daher oft nur als Anhängsel des Lagunennebels betrachtet und häufig übersehen. Dennoch spielt die kleine Sternentstehungsregion in diesem neuen Bild die Hauptrolle.
Das Gas in NGC 6559 besteht größtenteils aus Wasserstoff und bildet den Grundstoff für die Entstehung von Sternen. Sammelt sich in einem abgegrenzten Bereich des Nebels genügend Materie an, beginnt sie unter ihrer eigenen Schwerkraft in sich zusammenzufallen. Das Zentrum dieser Wolke wird dabei immer dichter und heißer, solange bis die thermonukleare Fusion von Wasserstoff zu Helium einsetzt und damit der Stern geboren ist. Die bei den Fusionsprozessen freigesetzte Energie lässt den Stern aufleuchten.
Die hellen, jungen Sterne, die sich innerhalb der Wolken gebildet haben, führen dem verbliebenen Wasserstoffgas mehr und mehr Energie zu [1]. Das Gas strahlt diese Energie in Form von Strahlung wieder ab, wodurch das faserige rote Leuchten nahe der Bildmitte entsteht. Ein solches Objekt nennt man einen Emissionsnebel.
NGC 6559 besteht allerdings nicht nur aus Wasserstoffgas. Er enthält außerdem feste Staubkörnchen, die aus schwereren Elementen wie Kohlenstoff oder Silizium bestehen. Der bläuliche Fleck neben dem rötlichen Emissionsnebel kommt dadurch zustande, dass Licht, das von den gerade erst entstandenen Sternen ausgeht, an solchen mikroskopischen Staubpartikeln in dem Nebel gestreut – also in alle Richtungen reflektiert – wird. Astronomen bezeichnen solche Strukturen daher als Reflexionsnebel. Sie erscheinen üblicherweise bläulich, da die Streuung des Lichtes für kürzere Wellenlängen effizienter ist [2].
In Bereichen, in denen der Staub besonders dicht ist, blockiert er das Licht dahinterliegender Sterne vollständig, so wie in den dunklen, isolierten Flecken und den gewundenen Filamenten unten links und rechts im Bild. Um sehen zu können, was hinter diesen dunklen Wolken passiert, müssten die Astronomen den Nebel bei längeren Wellenlängen beobachten, in denen der Staub das Licht nicht absorbiert.
Der Hintergrund des Bildes wird von unzähligen älteren, gelblichen Sternen in der Milchstraße angefüllt. Einige von ihnen erscheinen aufgrund des hohen Staubgehalts in NGC 6559 schwächer und rötlicher.
Dieses augenfällige Porträit der Sternentstehung wurde mit der Danish Faint Object Spectrograph and Camera (DFOSC) am dänischen 1,54-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile aufgenommen. Dieses nationale Teleskop ist seit 1979 auf La Silla in Betrieb und wurde kürzlich generalüberholt und in ein fernsteuerbares Teleskop mit neuester Technik verwandelt.
Endnoten
[1] Diese jungen Sterne haben üblicherweise den Spektraltyp O oder B und daher Oberflächentemperaturen im Bereich von 10.000 bis 60.000 Kelvin. Sie strahlen große Mengen hochenergetischer Strahlung um Ultravioletten ab, die in der Lage ist, Wasserstofatome zu ionisieren.
[2] Die sogenannte Rayleigh-Streuung, benannt nach dem britischen Physiker Lord Rayleigh, findet statt wenn Strahlung an Partikeln gestreut wird, die viel kleiner als die Wellenlänge des Lichts sind. Sie ist für kurzwellige Strahlung viel effizienter, also in Richtung des blauen Endes des sichtbaren Spektrums. Das Resultat ist ein diffuses, bläuliches Leuchten. Derselbe Mechanismus erzeugt auch die blaue Farbe des wolkenfreien Taghimmels.
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Diese Aufsuchkarte zeigt die Position der leuchtenden Wolken der Sternentstehungsregion NGC 6559 im Sternbild Sagittarius (der Schütze). Eingezeichnet sind die meisten der unter guten Bedingungen mit bloßem Augesichtbaren Sterne. Die Position von NGC 6559 ist mit einem roten Kreis markiert. Bei diesem Objekt handekt es sich nur um einen kleinen Teil einer größeren Himmelsregion voller Sternentstehungsgebiete und hell leuchtender Wolken.
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Quelle: ESO

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Donnerstag, 2. Mai 2013 - 21:16 Uhr

Raumfahrt - China startet erfolgreich Zhongxing-11-Satelliten

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China launches communications satellite
         
XICHANG, Sichuan, China launched a communications satellite, "Zhongxing-11", at 0:06 a.m. Thursday (Beijing time) from the Xichang Satellite Launch Center in southwest China's Sichuan Province.
"Zhongxing-11" will be mainly used in providing commercial communications services for users in the Asia-Pacific region, according to a statement from the center.
The satellite was sent by a Long March-3B rocket into the preset orbit, the statement said.
It marked the 176th launch of China's Long March series of rockets.
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The Chinese have launched the Chinasat-11 (Zhongxing-11) communication satellite via a Long March 3B/E (Chang Zheng-3B/E) rocket on Wednesday. The launch took place at 16:06 UTC from the Xichang Satellite Launch Center, in the south west region of China.


Long March 3B/E Launch:
Zhongxing-11 has a lift-off mass of around 5,000 kg and a design lifetime over 15 years. The satellite is based on the DFH-4 manufactured by the CAST (China Academy of Space Technology) and features multiple high power fixed and mobile beams and transponder switching capability.
It will provide services for commercial broadcasting and communications via 45 C-band and Ku-band transponders, aimed at meeting the needs of Direct-to-Home, data transmission, digital broadband multimedia and streaming media for clients in Asia, Africa, Australia – whilst covering large regions of China Sea, Indian Ocean and Arabian Sea.
As was the case with Zhongxing-12 (ChinaSat-12) – launched on November 27, 2012 – part of the satellite’s communications payload has been leased to Sri Lanka, co-branded as SupremeSat-II.
In 2012, SupremeSat has entered into a partnership agreement with CGWIC (China Great Wall Industry Corporation) for the design, manufacturing and launch of the SupremeSat-III satellite, a deal that also secured the marketing facilities of many other satellites owned and operated by CGWIC and the China Satellites Communications Corporation.
SupremeSat-III will be based on the DFH-4 platform, to be positioned at 50 degrees East Longitude, once launched by a Long March 3B/E launch vehicle.
The CAST manufactured DFH-4 (Dongfanghong-4) platform is a communications satellite bus featuring high capability and a long operational lifetime. It sports an output power and communication capability equivalent to the similar international bus specifications, and consists of propulsion and service modules, solar arrays and 3-axis stabilization.
The applications for the DFH-4 platform are not limited to high capacity broadcast communication satellites, with the ability to be used as tracking and data relay satellites and regional mobile communication satellites.
The spacecraft has a payload capacity of 588 kg and an output power of 10.5 kW through to the end of its lifetime.
The satellite is equipped with three receiver antennas and two transmission antennas. The DFH-4 satellite also features mitigation hardware to counter hostile jamming.
China’s second launch of 2013 was also the 176th successful Chinese orbital launch and the first from Xichang this year. A total of 78 orbital launches have been conducted out of Xichang.
Developed from the Chang Zheng-3A, the Chang Zheng-3B is the most powerful launch vehicle on the Chinese space launch fleet. The Apstar-7 launch was the 23rd flight of CZ-3B and the 55th flight of CZ-3A series launch vehicles.
The CZ-3B features enlarged launch propellant tanks, improved computer systems, a larger 4.2 meter diameter payload fairing and the addition of four strap-on boosters in the core stage that provide additional help during the first phase of the launch.
The rocket is capable of launching a 11,200 kg satellite to a low Earth orbit or a 5,100 kg cargo to a geosynchronous transfer orbit.
The CZ-3B/E (Enhanced Version) launch vehicle was developed from the CZ-3B, increasing the GTO capacity up to 5,500kg. The CZ-3B/E has nearly the same configurations with CZ-3B bar its enlarged core stage and boosters.
On May 14, 2007, the first flight of CZ-3B/E was performed successfully, accurately sending the NigcomSat-1 into pre-determined orbit. With the GTO launch capability of 5,500kg, CZ-3B/E is dedicated for launching heavy GEO communications satellite.
The Xichang Satellite Launch Centre is situated in the Sichuan Province, south-western China and is the country’s launch site for geosynchronous orbital launches.
Equipped with two launch pads (LC2 and LC3), the centre has a dedicated railway and highway lead directly to the launch site. The Command and Control Centre is located seven kilometers south-west of the launch pad, providing flight and safety control during launch rehearsal and launch. The CZ-3B launch pad is located at 28.25 deg. N – 102.02 deg. E and at an elevation of 1,825 meters.
Other facilities on the Xichang Satellite Launch Centre are the Launch Control Centre, propellant fuelling systems, communications systems for launch command, telephone and data communications for users, and support equipment for meteorological monitoring and forecasting.
The first launch from Xichang took place at 12:25UTC on January 29, 1984, when the CZ-3 Chang Zheng-3 (CZ3-1) was launched the Shiyan Weixing (14670 1984-008A) communications satellite into orbit.
Quelle: China Daily

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Donnerstag, 2. Mai 2013 - 10:26 Uhr

Raumfahrt - FERMI-Teleskop Beinahe-Crash mit Cosmos-1805

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A high-tech NASA telescope in orbit escaped a potentially disastrous collision with a Soviet-era Russian spy satellite last year in a close call that highlights the growing threat of orbital debris around Earth.  
NASA's $690 million Fermi Gamma-ray Space Telescope — which studies the most powerful explosions in the universe — narrowly avoided a direct hit with the defunct 1.5-ton Russian reconnaissance satellite Cosmos 1805 on April 3, 2012, space agency officials announced Tuesday (April 30). The potential space collision was avoided when engineers commanded Fermi to fire its thrusters in a critical dodging maneuver to move out of harm's way.
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Frams: NASA-Video
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Quelle: NASA

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Donnerstag, 2. Mai 2013 - 10:11 Uhr

Astronomie - Spektakuläre Sonnen-Aufnahme von SDO

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NASA’s Solar Dynamics Observatory satellite has captured video images of a massive explosion that erupted Wednesday from the edge of the sun.
The explosion, known as a coronal mass ejection (CME), can shoot over a billion tons of particles into space at more than one million miles per hour (1.6 million kilometers per hour), NASA said on its website.
None of the particles shot into space are expected to impact Earth as the CME is headed in a different direction, the US space agency said.
The Solar Dynamics Observatory was launched in February 2010 and is designed to fly for five years, although many satellites developed by NASA continue to operate long past their estimated expiration date.
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Quelle: NASA

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