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Donnerstag, 29. September 2011 - 23:50 Uhr

Raumfahrt - Messenger sieht narbigen Merkur

 

Der Merkur ist keine vollkommen ausgedörrte und erstarrte Welt. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Entdeckung zahlreicher kleinerer Senken auf dem sonnennächsten Planeten. Die planetarischen Aknenarben entstehen möglicherweise, indem flüchtiges Material aus dem Untergrund entweicht. Viele der Senken sind von hellem, offenbar recht jungem Material umgeben, berichten David Blewett von der Johns Hopkins University und seine Kollegen im Magazin “Science”. Das reichliche Vorhandensein solcher Merkmale an der Merkuroberfläche lasse vermuten, dass die geologische Evolution des Planeten noch nicht abgeschlossen sei, so die Gruppe.

Skizze: NASA - Blick auf Nordpol-Region von Merkur

Foto: NASA - Ein großer Krater welcher teilweise bedeckt wird durch viele verschmolzenen Höhlen Hier ist ein hochauflösendes einfarbiges Bild mit einem Farbkontrast-Bild kombiniert worden. Die Höhlen erscheinen cyan-blau, einem Resultat ihres hohen Reflexionsvermögens und bläulicher Farbe im Verhältnis zu anderen Teilen des Planeten. Die große Grube in der Mitte des Kraters kann eine vulkanische Entlüftungsöffnung sein, aus der das orange Material ausbrach.

Foto: NASA - Schematische Abbildung des von MESSENGER' s eingesetzten -Gammastrahl-Spektrometer (GRS). Kosmische Weltraumstrahlen wirken auf die Oberfläche von Merkur bis zu einer Tiefe von 10 Zentimeter ein und produzieren energiereiche („schnelle ") Neutronen. Diese Neutronen wirken sich wechselnd auf die Oberfläche von Merkur aus, mit dem Ergebnis der Emission der Gammastrahlen mit der Energie, die von den ausstrahlenden Elementen und von den Niederenergetischen Neutronen charakteristisch ist („verlangsamen Sie "). Natürlich vorkommende radioaktive Elemente wie Kalium (K), Thorium (Th) und Uran (U) strahlen auch Gammastrahlen aus. Abfragung der Gammastrahlen und der Neutronen durch GRS erlaubt Ermittlung des chemischen Aufbaus der Oberfläche.

Foto: NASA - Schematische Ansicht der Magnetosphäre des Merkur und des schweren Plasma-Ionenflusses. Das Magnetfeld von Merkur schirmt die Oberfläche stark vom Überschall-Sonnenwind ab, der ununterbrochen von der Sonne ausströmt. Messenger ist in einer nah-polaren, in hohem Grade exzentrischen Bahn (gestrichelte rote Linie) seit dem 18. März 2011 gewesen. Maximum der schweren Ionenflüsse, die Messenger von seiner Bahn beobachten konnte, werden in hellblau angezeigt.

 

Mehr darüber hier: http://www.nasa.gov/mission_pages/messenger/media/Telecon20110929.html

 

 


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Donnerstag, 29. September 2011 - 16:30 Uhr

Raumfahrt - Tiangong-1 erfolgreich ins All gestartet

Mehr darpber hier: http://news.xinhuanet.com/english2010/china/2011-09/29/c_131168314.htm
und hier: http://www.xinhuanet.com/english2010/special/tiangong1/

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Mittwoch, 28. September 2011 - 10:32 Uhr

Raumfahrt - Tiangong-1 vor Start

Das 8.5 t Tiangong-1 auf der Langen Marsch Rakete-II-F steht bereit zum Start von Jiuquan-Satelliten-Start-Center seit dem 20.September. China's Raumlabormodul Tiangong-1 s wird morgen am 29.September zwischen 9:16 P.M. und 9:31 P.M. starten. Das unbemannte Modul leitet Bahnregelungen ein, nachdem es den Orbit erreicht hat. Das Tiangong-1 sollte ursprünglich zwischen 27. und 30. gestartet werden. Der Start wurde dann für 29 oder 30 wegen der Wetterbedingungen neu festgelegt.
Foto: JSSC 

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Montag, 26. September 2011 - 13:10 Uhr

Raumfahrt - Eutelsat Atlantic Bird-7 auf Seeplattform gestartet

 

Eutelsat startete für die Westnachbarschaft des Mittleren Osten- und Nordafrika  den ATLANTIc BIRD-7 Satelitt erfolgreich in seinen Orbit mit einer Zenit-3SL Rakete. Sie startete von Sea Launch AG - See-Plattform im internationalen Gewässer des Pazifischen Ozeans. Start der Rakete, die den von Astrium gebauten 4.6-Tonnen-Satelliten trägt, fand am Samstag, dem 24. September am 20:18 GMT/UTC statt (22: CET 18) statt. Nach einem minuziösen 1-stündigen Flug wurde der Satellit von der Zenit-3SL Rakete in seine Übergangsbahn in den Orbit gebracht.

Aufnahmen vom Start der Zenit-3SL-Rakete von Sea Launch AG

 


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