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Sonntag, 12. Juli 2015 - 22:30 Uhr

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-14

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05.05.2002
    
Die Paranoia des Kalten Kriegs sorgte für UFO-Besessenheit
Die große britischen Zeitung The Observer widmet sich am Sonntag den UFO-Erkenntnissen
Reporter Paul Harris widmete sich in London am Sonntag, den 5.Mai 2002, unter der Schlagzeile "Cold War hysteria sparked UFO obsession, study finds" dem UFO-Thema und er wird die meisten UFO-Freunde des Fantastischen frustrieren und enttäuschen. Es geht um die Nachforschungsarbeit die David Clarke und Andy Roberts in militärischen UFO-Aufzeichnungen leisteten. E.T. hat von Erden nie nach Hause telefoniert ist das Ergebnis. Es gibt in England keinerlei Beweise, wonach es irgendeinen bestätigten Alien-Kontakt gibt. Beide Forscher haben selbst zudem zahlreiche UFO-Meldefälle überprüft, praktisch recherchiert und untersucht. Nicht nur am Computer Bildchen angeschaut. Ihre Folgerung: Die Fliegenden Untertassen sind ein Produkt der Paranoia rund um den Kalten Krieg und keine Besucher aus dem Weltraum. Sie sehen die UFO-Story schlußendlich als ein SOZIALES PHÄNOMEN an, mich wundert dies keineswegs nachdem ich selbst über ein Viertel Jahrhundert im Feld tätig bin.
Es stimmt zwar, dass mit Beginn des Radarzeitalters verstärkt auch unidentifizierte Flugobjekte ausgemacht wurden, auch in England - oder gerade auch dort. Die Folge war wieder und wieder der Alarmstart von Jägereinheiten, um nachzuschauen, was da im Luftraum unterwegs ist. Doch je besser die Menschen die Radartechnologie verstanden, um so eher verschwanden die UFOs vom Radar. Natürlich gibt es auch heute noch komplexe Radarwahrnehmungen, denen mangelt es aber an visuellen unabhängigen Bestätigungen. Ja, Berichte über UFO-Sichtungsberichte wurden versucht niederzudrücken, aber nicht weil es außerirdische Besucher gibt, sondern weil die Regierungen nicht imstande waren der öffentlichen UFO-Hysterie richtig zu begegnen.
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Cold War hysteria sparked UFO obsession, study finds
Sunday 5 May 2002 
Budding Fox Mulders and Dana Scullys attracted to the mysteries of the X-Files will be disappointed: a new book claims UFOs are all in the mind and should be seen as a form of cultural mass hysteria.
British researchers, who uncovered thousands of previously secret government and military reports and investigated dozens of sightings, have concluded that flying saucers were a product of Cold War paranoia - not visitors from outer space.
The study by David Clarke and Andy Roberts concluded that none of the evidence pointed to any form of alien contact. Instead the widespread belief in UFOs that began in the 1950s and lasted until the present day should be seen as a social phenomenon.
Clarke said that the UFO craze began at the start of the Cold War, when the new threat of atomic war with the Soviet Union hung over the world. 'It was just simple to want to believe in something up there in the sky that could come and rescue us,' he said.
Many of the early UFO sightings were seemingly confirmed by Britain's fledgling radar system, often scrambling fighter planes into the sky to investigate sightings. But, as the new technology improved, the number of incidents appearing on radar quickly dwindled to zero. 'That cannot be a coincidence. Those early confirmations were just a product of a primitive radar system,' Clarke said.
But Clarke and Roberts, whose research is to be published this week in a book called Out of the Shadows , did uncover evidence that the American Secret Service, with the possible connivance of the British, looked at ways of using the public panic over UFOs as a psychological weapon against the Russians.
In CIA memos marked 'secret' and seen by The Observer, top officials consider exploiting the UFO craze. 'I suggest that we discuss the possible offensive or defensive utilisation of these phenomena for psychological warfare purposes,' wrote CIA director Walter Smith in 1952.
'Shortly after that meeting the CIA sent a delegation to Britain to discuss UFOs. It is hard to imagine that they did not discuss the psychological warfare aspects of it with their British counterparts,' Clarke said.
Clarke, who started out as a believer in UFOs but is now a sceptic, said that the belief in alien visitation had once reached up to the highest positions in government. Prime Minister Winston Churchill once ordered an investigation into it and Lord Mountbatten was a firm believer in flying saucers. In the 1950s Britain set up a flying saucer working party of top Ministers and army staff. 'That is why this field is important for academic research. It did have an impact on government policy at a crucial stage in history,' he said.
One scrap of consolation for conspiracy theorists is evidence that the British and US Governments did embark on a systematic cover-up of UFO sightings, especially by military pilots. Reports were kept secret and military personnel told not to talk about them. But Clarke believes that such actions were taken, not to disguise contact with aliens, but because the Government did not want to admit that it too could not explain the UFO hysteria.
It is a different story now. The Observer revealed last year that the secret army intelligence unit tasked with examining UFO reports has now quietly disbanded.
Quelle: Observer
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12.05.2002
    
Tageslichtmeteor über Illinois am Donnerstagnachmittag
Notrufzentralen wurden mit Meldungen überschüttet
Am Abend des 6.April war Süddeutschland von einem Feuerball-Boliden erschreckt worden, nun wurde gegen 16:15 h lokaler Zeit am Donnerstag (9.Mai 02) zunächst der US-Staat Illinois ebenfalls von einem außerirdischen Eindringling besucht. Wie die in Springfield erscheinende Zeitung State Journal-Register meldete, sahen viele Menschen zur genannten Zeit am östlichen Himmel einen brillianten, feuerartigen Streifen flott über das Firmament ziehen. Aufgrund dessen wurden die 911er-Nummern der Notrufzentralen mit Meldungen in Illinois, Ohio und Indiana überzogen. Zwischen Mt.Vernon und Evansville (Indiana) rückte die Polizei sogar aus um das Gebiet rund um die Meade Johnson Plant nach dem angeblich dort niedergegangen Teil, welches freilich nicht aufgefunden wurde, abzusuchen. UFO-Forscher und Amateur-Astronom Kenny Young erhielt den Anruf eines Herrn aus dem Clermont County, Ohio, der in der Erscheinung ein "tropfenförmiges Objekt" wahrgenommen hatte, welches mit dreimaligen Aufblinken quer über den Himmel schoß.
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13.05.2002
    
NASA und die UFO-Frage
Aussage der US-Regierung zum UFO-Thema im I-Net
Wer dieser Tage die NASA-I-Net-Seite
http://www.hq.nasa.gov/office/pao/f...
aufruft, erhält eine Stellungsname der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und somit auch der US-Regierung zum Thema der UFOs. Klargemacht wird, dass keine Stelle der amerikanischen Verwaltung derzeiten mit der Untersuchung über die Möglichkeit von hochentwickelten außerirdischen Zivilisationen auf anderen Planeten oder betreffs UFOs beschäftigt ist - wenn auch die US-Luftwaffe wie auch die NASA unabhängige Forschungen nach grundsätzlich der Möglichkeit von fremden Leben auf anderen Planeten betreibt. Was freilich wieder etwas anderes ist. Doch bisher ergab sich keinerlei faktischer Beweis, wonach Leben auf anderen Planeten existiert - noch dass die UFOs etwas mit "Aliens"zu tun haben. 1947 bis 1969 hatte die US-Luftwaffe UFOs untersucht und 1977 wurde die NASA von der Carter-Administration danach gefragt, ob sie die UFOs neu untersuchen wolle. Doch nachdem man alle verfügbaren Fakten prüfte, wurde bei der NASA beschlossen, dass eine weitere Untersuchung wohl keinerlei Gewinn mit sich bringen werde. Im Gegensatz dazu begann ab Oktober 1992 eine weitaus vielversprechende Spur aufzunehmen und suchte nach künstlich-erzeugten Funksignalen von anderen Zivilisationen im NASA-eigenen "Towards Other Planetary Systems/TOPS/High Resolution Microwave Survey/HRMS"-Programm - bekannt als das SETI-Projekt. Nachdem der US-Kongress im Oktober 1993 dafür die Mittel stricht, übernahm das neu-gegründete SETI-Institut in Mountain View, Kalifornien, effektiv in privaten Händen das Regierungsprojekt und bekam dazu die NASA-Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Mehr also, als jeder UFOloge sich auch nur träumen lassen kann - und womit auch die realen Gewichtungen/Bedeutungen klar werden.
Die NASA erklärt auch auf ihrer "UFO-Seite", dass es während verschiedener Raumfahrtmissionen Meldungen gab, wonach NASA-Astronauten "Phänomene meldeten, die sie sich nicht direkt erklären konnten". Doch in jedem Fall bestimmte die NASA, dass die Observationen nicht "abnormal" im Umfeld von Weltraumfahrt-Operationen sind und mit ihnen zu tun haben bzw aus ihnen heraus selbst entstehen. Deutlich gemacht wird, das weder die NASA noch USAF heutzutage in der UFO-Forschung engagiert ist.
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14.05.2002
    
Gewaltige Fliegende Untertasse im fernen Weltraum fotografiert!
Kurz vor Star Wars: Wissenschaft & Astronomie steht Kopf wegen einer aufsehenerregenden Entdeckung im Kosmos
In den Aussenbezirken unserer Milchstrasse und in "unmittelbarerer Nähe" zum Sol-System (gerade einmal 500 Lichtjahre von uns entfernt) hat ein Team europäischer Astronomen nichts weniger als eine "Flying Saucer" entdeckt - und dokumentarisch FOTOGRAFIERT. Dies ist kein CENAP-Spass, gerade auch weil wir nicht gerade Spaßvögel sind. Das diesbezügliche Bildmaterial ist sogar brandaktuell in Web veröffentlicht und dies nicht auf irgendeiner der unzähligen obskuren UFO-Seiten mit dauerhaften 1.April-Aspekt, sondern als Featurebeitrag bei www.space.com von CNN-Moneyline-Moderator Lou Dobbs am 13.Mai 2002! Der "dusty, opaque disk" hat aber eine unerwartete "UFO-Erklärung", schier einmalig in der UFO-Welt... Die Erscheinung wurde eher zufällig aufgefunden. Eine Astronomen-Gruppe suchte nach neuen Röntgen-Strahlenquellen im Kosmos über die beiden Satelliten der ESA "XMM-Newton" und der NASA "Chandra X-Ray" in der so genannten Rho Ophichu-Dunkelwolke, der Geburtsstätte neuer Sterne. Unter Einsatz des New Technology Telescope am La Silla-Observatorium in Chile, entdeckten die Astronomen nun dieses "circumstellar disk" am Rande der fotografischen Auflösung. Zur Verifizierung des kosmischen Objektes wurde das Very Large Telescope ebenfalls in Chile eingesetzt, um es mittels Infrarot-Spektrometer und der Array Camera zu dokumentieren. Nicolas Grosso erinnert sich an den ersten Eindruck, als sich die wahre Gestalt des Objektes auf dem Bildmaterial ausbildete: "Wir schauten uns alle gegenseitig an und mit einer Stimme war uns allen klar, dass der Nickname ´Flying Saucer´ dafür genau richtig ist."
Das Untertassen-Objekt ist riesig, megagewaltig: von der doppelten Masse unserer Giga-Nachbarn, dem Planeten Jupiter. Die Leuchtkraft liegt allein bei 40 % unserer eigenen Sonne! Und aus dem oberen Teil der "Untertasse" gibt es einen ungewöhnlich hohen Ausstoß von Infrarotstrahlung, was derzeiten noch völlig unerklärlich ist. Die Wissenschaft wird weitere Beobachtungen des Objektes mit dem Very Large Telescope durchführen um das Phänomen besser zu verstehen. Zudem wollen die Astronomen die kosmische Erscheinung nach Radiowellen abhören! Die wissenschaftliche Welt ist nun in heller Aufregung und man will dem zügigen Aufbau des Atacama Large Telescope Array, ein internationales Projekt zur Schaffung des empfindlichstenb Radioteleskops der Welt, nun auf die Sprünge helfen.
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17.05.2002
    

Astronaut Frank Culbertson: "Es sah aus, als wenn eine UFO-Formation nach der anderen die Erde erreichen würde..."
Die gemischte Crew der Raumstation ISS wurde am 18.November 2001 Zeuge eines spektakulären Schauspiels, wie die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA soeben mitteilte. "Es sah aus, als wenn eine UFO-Formation nach der anderen die Erde erreichen würde. Drei bis vier Objekte traten aus dem Weltraum kommend gleichzeitig in die Erdatmosphäre ein - es war wirklich spektakulär!" So erklärte nun der ISS-US-Astronaut Frank Culbertson als Zeuge der Ereignisse vom russischen Teil Pirs der Raumstation aus und hielt mit seiner Videokamera voll drauf, auch wenn die Sicht mit dem unbewaffneten Auge weitaus aufregender war als Videoaufnahmen es jemals hergeben können - im Internet ist sogar Filmmaterial hiervon soeben von der NASA der Weltöffentlichkeit freigegeben worden. Doch die außerirdischen Flug-Objekte waren ohne Zweifel echt; damit bestätigte ein Astronaut der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA die Massenbeobachtung von außerirdischen Körpern, die in unsere Erdatmosphäre eintreten. Soetwas kommt immer wieder vor, wir entsinnen uns an den spektakulären außerirdischen Eindringling aus der Nacht des 6.April 2002 der nicht nur über Süddeutschland riesigen Wirbel unter den Erdbewohnern ob seiner himmlischen Darbietung verursachte.
Doch es war in diesem Fall, wie auch im Fall der ISS-Massen-"UFO"-Sichtung, kein außerirdisches Raumfahrzeug-Geschwader, sondern natürliche Materie aus dem Kosmos. Die Observationen von Bord der noch im Aufbaustadium befindlichen Raumstation ISS geschahen inmitten des so genannten Leoniden-Meteor-Sturms und gehen auf eine Menge "Sternschnuppen" zurück die der Komet Tempel-Tuttle als "außerirdisches Minenfeld" in Gestalt von unendlich vielen Kometentrümmerstückchen aus "Stardust" ehemals zurückließ und welches die Erde auf ihrer solaren Umlaufbahn jährlich zur etwa selben Zeit passiert. Es ist nicht das allerste Mal dass Astronauten/Kosmonauten solch ein Schauspiel beobachteten, aufzeichneten und filmten, schon bei früheren Unternehmungen z.B. bei Space Shuttle-Operationen waren aus dem 350 km hohen Orbit herab zur Erde stürzende kosmische Besucher ausgemacht worden, die in etwa 100 km Höhe über der Erde dann in die Lufthülle eintreten und ein Leuchtspektakel beim Verbrennen hergeben. Millionen von Menschen haben schon von der Erde aus Sternschnuppen hoch oben am Firmament gesehen (manche sogar hatten das Glück den großen Bruder der kleinen Sternschnuppe, den Feuerball-Boliden auszumachen - wobei es dann regelmäßig zu UFO-Alarm kommt), doch nur die allerwenigsten sahen von oben herab dieses Schauspiel unter sich ablaufen!
Übrigens wird auch dieses Jahr zu selben Zeit ein neuer und noch intensiverer Meteoriten-Sturm erwartet.
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May 17, 2002: "It looked like we were seeing UFOs approaching the earth flying in formation, three or four at a time," recalls astronaut Frank Culbertson. "There were hundreds per minute going beneath us, really spectacular!"
That was last November, and Culbertson, then the commander of the International Space Station (ISS), was watching the 2001 Leonid meteor storm. No UFOs, just lots and lots of "shooting stars."
News reports had warned sky watchers in advance: On Nov. 18, 2001, Earth was due to plow through a minefield of debris shed by Comet Tempel-Tuttle. Innumerable bits of comet dust would become meteors when they hit Earth's atmosphere at 144,000 mph. Experts predicted an unforgettable display ... and it came.
Millions of people saw the show, but only three of them -- the ones on board the space station -- saw it from above. "We had to look down to see the meteors," says Culbertson. "That's because the atmosphere (where comet dust burns up) is below the station."
"A typical Leonid disintegrates about 100 km above Earth's surface," explains NASA scientist Rob Suggs. "The ISS is much higher than that. The station (like the space shuttle) orbits our planet at an altitude of about 350 km." Suggs is the leader of the Space Environments group at the Marshall Space Flight Center; he helped organize the crew's observations of the Leonids.
"I had seen [meteors] on shuttle flights before," continued Culbertson, "but when the Leonids happened it was supposed to be one of the best showers in a long time, so we stayed up late to see them. Mikhail Tyurin and I were inside the Pirs docking compartment, which had the darkest windows." (Pirs is one of the Russian-built parts of the ISS; it serves as a docking port for visiting Progress supply ships and Soyuz crew capsules.)
Gazing at the nightside of the earth below, they spotted so many meteors that they soon lost count of all the flashes. Culbertson used a handheld video camera to film parts of the storm, but it wasn't designed for low-light photography. The best images were the ones Culbertson saw using nothing but his eyes: "The storm was pretty spectacular," he said again.
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This still frame from a video captured by Frank Culbertson during the 2001 Leonid meteor shower shows a distant sunrise (the wedged-shaped glow) and a Leonid fireball exploding in the foreground. Click on the image for a 15 second movie.
Leonid meteors come from the direction of the constellation Leo -- hence the name Leonids. At one point during the storm, the space station passed almost directly between Leo (above) and the Earth (below). Peering out the window, Culbertson could see meteoroids disintegrating directly underneath the station. "Then's when you start thinking," he recalled, "they're coming right by us! It's like being in the middle of a hailstorm."
"We didn't have any damage, but Vladamir (Dezhurov) said he heard some little pings on the outside of the module," Culbertson said with a smile. "I'm not sure if he really did ... he jokes a lot."
In fact, the station was in little danger. "There are several hundred different shields protecting the crew and critical hardware," says Eric Christiansen, the station's Shielding Subsystem Manager at the Johnson Space Center. "The heavier shielding typically includes meteoroid/debris blankets. These are made of a ceramic fabric (NextelTM) backed by KevlarTM -- the same material found in bullet-proof vests."
The station's windows are sturdy, too. Each one consists of at least two panes -- "always with primary and redundant pressure panes," says Christiansen. "In some cases, the windows include transparent 'debris panes' specifically designed to protect them from meteoroid impacts." Others are shielded (when not in use) by metal shutters and debris blankets.
Although Leonid meteoroids travel much faster than bullets, the vast majority of them are microscopic and fragile. They make pretty lights when they hit Earth's atmosphere -- but that's all. They are not tough enough to penetrate the station's defenses.
Culbertson was grateful for the protection. "We literally did see thousands of Leonids all at once. It makes you think how crowded it is in space sometimes, why it's so important to have those shields on the outside."
Another Leonid meteor storm is due on Nov. 19, 2002, and forecasters say it could be even more intense than the one last year. Unfortunately, a glaring full Moon will diminish the show -- as much for the crew of the ISS as for sky watchers on the ground below.
Air molecules and aerosols -- that is, water droplets, dust and smoke -- scatter bright moonlight. Earth's atmosphere literally glows when the Moon is full. Sky watchers looking up at the Leonids will see them through a 100-km thick layer of glowing air. Astronauts looking down at the Leonids will see them streaking on top of that same glowing layer.
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Leonids from Orbit 
Credit: P. Jenniskens (NASA/Ames, SETI Inst.) et al., APL, UVISI, MSX, BMDO
Explanation: Here is what a meteor shower looks like from orbit. During the peak of the 1997 Leonid Meteor Shower, the MSX satellite imaged from above 29 meteors over a 48 minute period entering the Earth's atmosphere. From above, meteors create short bright streaks. Visible beneath the meteors are clouds lit by reflected moonlight, while visible above is the constellation of Aries. The directions of the meteor streaks are nearly parallel, confirming that the meteors all originate from the same meteor stream. Recent analysis of the 2000 Leonids meteor shower indicates to many astronomers that the 2001 Leonids may develop into a real meteor storm, with meteor rates perhaps exceeding one per second visible from parts of Asia.
Quelle: NASA
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25.05.2002
    
Wenn außerirdische Erscheinungen wie Venus & Jupiter am Nachthimmel zu UFOs werden
Beispielsfall: Deutschland, Europa und die Welt am 23.Februar 1999 - einer der größten UFO-"Hammerfälle" überhaupt
"Wissen Sie, wie viele Male wir bereits der Venus Landefreigabe gegeben haben?" - so ein Kommentar eines FAA-Beamten am Detroit Metropolitan Airport gegenüber CUFOS-Chefuntersucher Allen Hendry, "The UFO Handbook" (1979), S.27. Wenn es um das UFO-Rätsel geht, sind oftmals die Menschen verunsichert. Viele wissen diesbezüglich einfach nicht mehr weiter und Tor und Tür für Interpretationen, Spekulationen und wilden Auslegungen wird in solchen Fällen geöffnet. Egal ob Privatmensch, Journalist oder auch als Behörden-Vertreter. Wie wir wissen, herrscht oftmals aus der Unwissenheit heraus eine Art Notstandslage, wenn z.B. Polizei, Flugsicherung, Sternwarten und Planetarien mit UFO-Reporten ob bestimmter ungewohnter Himmels-Phänomene konfrontiert werden. Im ersten Moment stehen sie dem vielleicht hilflos und ohnmächtig gegenüber. UFOs stehen nämlich nirgends auf den Lern-, Einsatz-, Notfall- und Stundenplänen. Aus der unerwarteten Konfrontation mit diesen Objekten heraus können unvermittels kautzige, neunmalkluge und gar dumme Reaktionen erfolgen, die die Verwirrung nurmehr steigern. Aufgrund der in Sachen UFOs aufgeheizten Stimmung in Zeiten des Mystery ist es schnell geschehen, wenn falsche Vorstellungen nur noch weiter genährt werden. Deswegen ist es kein Wunder, wenn mit "Ah´s" und "Oh´s" selbst die Reflektionen der Projektionen von Lichteffektgeräten an Wolken begleitet werden, wenn die Zeugen darin endlich mal selbst UFO zu sehen glauben und ihnen deswegen ein leichter Schauder über den Rücken läuft. Immer wieder sind die Menschen dann enttäuscht, wenn ihnen gesagt wird, dass die vermeintlich echte UFO-Erscheinung nichts weiter als eine Narretei war. Wie oft haben wir schon von Zeugen den Satz "Und ich dachte, jetzt bekam ich endlich mal UFOs zu Gesicht" gehört?
Es gab einige Aufregung in Deutschland betreffs zwei hell-strahlenden Lichtobjekten am Himmel in der späten zweiten Monatshälfte im Februar 1999! Ab dem 19.jenes Monats erreichten etwa zwei bis drei Anrufe quer durch Deutschland jeden Abend die UFO-Hotline, der Höhepunkt der Ausbruchs von UFO-Meldungen war der Abend des 23.Februar. Alle Zeugen sahen ein und das selbe Phänomen am Himmel kurz nach Sonnenuntergang, gegen 19 h bis 19:30 h: Am Westhimmel erschien "in 500 Meter Höhe" eine ungewohnte Erscheinung. Zwei mysteriöse Lichtobjekte standen da schräg versetzt übereinander und mit einer "Handbreit" bis "zwei Finger" Abstand zueinander, die im Zuge der Zeit herabsanken. Die Meldungen liefen aus der Nähe von Hamburg, aus Izehoe ("Es sieht schon komisch aus, war noch nie da, was kann das nur sein?"), aus Baden-Baden, Karlsruhe ("Kommen die, um nach unserem Hochwasser zu schauen?" - eine 50-jährige Lohnbuchhalterin), Leverkusen, Bocholt (ein Taxifahrer beim Abholen eines Kunden an der Peripherie der Stadt: "Ich spinn doch nicht, das ist dort oben nicht normal!"), Kaufbeuren und bis nach Schleswig ein. Die Zeugen: Ein Architekt, eine Lohnbuchhalterin, ein Polizist in Urlaub, ein Bundeswehr-Soldat auf dem Weg in seine Stube, eine Hausfrau, ein Student und mehrere Jugendliche. Teilweise hatten sie diese Erscheinung über 60 Minuten hinweg gesehen und fanden sie "völlig außergewöhnlich", auch wenn ein paar Leute sagten, dass das "eine Ding irgendwie an den Abendstern" erinnert, aber ein Mann fragte sich schon "ob dies ein Zeichen zum Jahrtausendwechsel sei". Hellweiß bis gelblich, in einem Fall "wie ein Diamanten-Funkeln" von einem Brillenträger beschrieben, seien sie gewesen, ansonsten stationär "noch nicht einmal habhoch am Himmel". Jeden Abend näherten sich die Erscheinungen immer mehr an, eines der Objekte (das Obere in der Formation) war wegen seiner geringen "Lichtabstrahlung" als kleiner beschrieben worden. Am 23.Februar dann der spektakuläre Höhepunkt.
Deutschland lag geraume Zeit grau-in-grau da und oftmals war im Februar der Himmel bevölkt gewesen und es gab Niederschläge, als dann ein paar Tage lang der Himmel teilweise oder ganz, gerade auch erst in die späten Nachmittagsstunden hinein, aufriß, erschien dann in Richtung Sonnenuntergang das wunderliches "Gebilde". Es handelte sich um eine seltene astronomische Konstellation: VENUS & JUPITER standen "gebündelt" am Himmel beieinander. Während man normalerweise den "Abendstern" (Venus) kennt, war in diesem Fall der ´Verfolger´ (Saturn) ungewohnt hinzugekommen und mystifizierte diese Erscheinung, gerade auch, weil sich optisch gesehen die Venus durch ihren unmittelbaren Begleiter Jupiter sozusagen "aufblähte". Diese astronomische Konstellation (eine Konjunktion) rief mal wieder mit mächtiger Kraft die Phantasie hervor. Während jeweils die Venus ("Queen of the IFOs" genannt) und der Jupiter für sich individuell hervorragende UFO-Stimulis sind, war ihr gemeinsamen Intermezzo am selben Fleck des Himmels selbstverständlich Anlaß für eine UFO-Hysterie sondersgleichen, wenn sich ihr UFO-Melde-Potential plötzlich aufsummiert. Es setzte eine Berichtewelle wie selten ein.
Wie die Oldenburger Zeitung uns am 24.Februar mitteilte, erhielt man dort in der vorausgehenden Nacht ebenfalls mehrere Anrufe von Zeugen des Schauspiels, was man in der Redaktion nachdenklich beachtete. Eine Redakteurin: "Man bekommt ja immer mal wieder sowas einzeln gemeldet, aber nun haben uns zig Leute über Tage hinweg angerufen, da müßen wir den Dingen doch mal nachgehen." Unser damaliger Regionalermittler fürs Ruhrgebiet wurde ebenfalls von Sat1 darüber informiert, dass der Düsseldorfer Flughafen um die "2.000" Anfragen betreffs dieser Himmelserscheinung erhalten hatte. Tatsächlich berichtete die Sendung "17:30" am selben Tag vom "UFO-Alarm über Nordrhein-Westfalen". Vermutete Beinahe-Zusammenstöße von Flugzeugen und UFOs waren das Thema der besorgten Menschen, andere wieder brachten ihre kruden Weltuntergangstheorien deswegen ein. Bemerkenswert jedoch: Kameramann Gordon Kalbfleisch sah die Erscheinung am Himmel und dachte sich sofort, "jetzt werden wieder viele in Panik ausbrechen, die Polizei anrufen und UFOs melden". Man kann sich gut vorstellen, was unter dem Eindruck allein dieser bisher bekanntgewordenen Gegebenheiten in Deutschland an den betreffenden Abenden losgewesen ist! Im ganzen Land wurden sicherlich Polizeistationen, Zeitungsbüros, Sternwarten und Flughäfen etc mit Berichten aus der Bevölkerung heraus ´getroffen´, sodass man tatsächlich von einem übermächtigen nationalen Flap sprechen kann. Beobachter dieses Flaps waren mehr als außer sich, weil sie sich bis zu einer Stunde lang in ihrer Region zwischen Polizei, Feuerwehr, Flughäfen, Wetterwarten, Zeitung, bis hin zur Sternwarte (!) die Finger wundwählten und ihnen niemand sagen konnte, was da am Himmel erschien und sie schließlich ans CENAP durch das Luftfahrtbundeamt in Braunschweig verwiesen wurden. Herr Schwarte aus der Nähe von Hamburg, ein Architekt, war ganz besonders scharf drauf: "Ich habe heute abend mit einem Dutzend Leute telefoniert und keiner weiß was, was glauben Sie, was mich das alles schon gekostet hat? Wir hier im Büro sind alle genervt. Nun bin ich in Mannheim gelandet, jetzt sagen Sie nur nicht, Sie wissen auch nichts!" Doch, jetzt endlich konnte dem Zeugen geholfen werden und er bekam sofort eine astronomische Lageberechnung zugefaxt. Auf der anderen Seite war der Wehrpflichtige (noch in Grundausbildung) Ingo Iller auf dem Weg zu seiner Stube mit ein paar Kameraden von dem Phänomen nahe Schleswig überrascht worden und machte bei seinen Offizier deswegen Meldung, dem es aber nicht interessierte. Daraufhin rief er noch am selben Abend seine Eltern und einen Freund an, um denen zu berichten. Die Ruhr-Nachrichten vom 24.Februar 1999 meldete "ein Phänomen am Abendhimmel: Wenn Jupiter und Venus sich küssen". Unzählige Anrufe "beunruhigter Bürger" erreichten auch hier die Polizei sowie die genannte Zeitung. "Von zwei grell strahlenden Scheinwerfer-Lichtern, die auch noch die Farbe änderten, berichteten die Bürger. Das Wort UFO fiel nicht nur einmal. Das Dortmunder Flughafen-Personal im Tower, ebenfalls beunruhigt, suchte mit Radar den Himmel - konnte aber kein Flugobjekt ausmachen. Weil die Telefone nicht stillstehen wollten, fragten die Beamten der Bochumer Leitstelle, inzwischen selbst neugierig geworden, bei der Flugsicherung in Düsseldorf nach" und da wußte man inzwischen die Erklärung. Man stelle sich vor, da werden UFOs am Himmel ganz klar ausgemacht und das Radar nahm sie nicht wahr! Welch ein Schmaus für Alien-Technology-UFO-Fans, wenn man den Zusammenhang nicht kennt! Und daraus können dann ganz beliebte Legenden sich entpuppen... Noch am selben Tag kontaktierte uns die Coburger Zeitung, welche inzwischen auch vom UFO-Fieber erfaßt worden war, da in den vergangenen Tagen immer wieder sich Menschen bei ihr meldeten, um über zwei seltsame Lichter, "vielleicht UFOs", am Westhimmel bei Sonnenuntergang zu berichten, die "bewegungslos am Himmel stehen, scheinbar weil von dort aus was beobachtet wird". Die Affäre nahm also immer größere Ausmaße an.
Wie uns Klaus Bagschik (als Teilnehmer der GWUP-Email-Liste) vom Observatorium Hoher List der Uni Bonn am selben Tag mitteilte, waren am Dienstag-Abend insgesamt 15 Meldungen ob dieser astronomischen Besonderheit, die quasi soetwas wie eine Neuauflage des Stern von Bethlehem darstellte und genauso wie damals für Wunderglauben sorgte. Die an der Uni Bonn auflaufenden Anrufe diesbezüglich kamen bis aus den neuen Bundesländern. Darunter auch eine Meldung des Bundesgrenzschutzflughafen Hangelar, wo der Tower nach Anrufen aus der Bevölkerung selbst aufmerksam wurde und deswegen berichtete "wir sehen zwei Objekte, die nicht auf dem Radar erscheinen". Bagschik wunderte sich ob dieser Zeugen vom Bundesgrenzschutz, "die hätten es doch wissen können" (woher aber, auch die Angehörigen des Bundesgrenzschutz sind keine Astronomen und man muß ihnen das Recht zusprechen, sich verwundert die Augen zu reiben, wenn sie soetwas ungewohntes am Himmel ausmachen). Immerhin, noch in der darauffolgenden Mittwochnacht erreichte Bagschik eine weitere Meldung hierzu. Am Donnerstag, den 26.Februar war das Spektakel schon nicht mehr so auffällig am Himmel und verlor sich. Auch Mark Vornhusen von der VdS-Fachgruppe Atmosphärische Erscheinungen konnte eine Rückmeldung nach Mannheim machen und einen Artikel vom 25.Februar der Neuen Osnabrücker Zeitung uns zumailen: "UFO-Alarm nach astronomisches Schauspiel - Viele Anfragen bei Sternenkundlern". Somit war auch das Münsterland belastet worden und wir erfahren, das dort die Notrufleitungen bei Polizei und Feuerwehr mit Anrufen überschwemmt wurden. Gleichsam fragten die Menschen im Osnabrücker Planetarium um Rat nach. Rund 20 Menschen fragten bei der Luftfahrtaufsicht am Flughafen Münster/Osnabrück deswegen nach, auch das Osnabrücker Museum am Schölerberg bekam ob der himmlischen Lichter "seltsame Fragen und abenteuerliche Vermutungen" vorgetragen. Bis hin ins Emsland meldeten sich bei den öffentlichen Einrichtungen Menschen, um nachzufragen, was es mit den UFOs auf sich hat. Die Stuttgarter Nachrichten meldeten am 25.Februar 1999, daß diese zwei Lichter am Himmel in und um Stuttgart herum zahlreiche Menschen in Aufregung versetzt haben und deswegen bei der Polizei die Telefone heißliefen und selbst Polizeistreifenwagen-Besatzungen fragten "vorsichtig" bei der Sternwarte diesbezüglich nach.
Auch die Sternwarte Neanderhöhe hatte auf ihrer schönen Homepage eine aktuelle Meldung einzubringen gewußt. Stefan Wallentowitz berichtete unter "UFOs über Deutschland?" gleich trendy, dass die seltene Planetenkonstellation auch dort für "viel Furore" gesorgt hatte. Viele Anrufe hatten das dortige Observatorium erreicht. "Hallo, hier ist Herr Müller aus Mettmann und ich sehe etwas seltsames im Westen. Was ist das?" So fingen an diesem Abend die fast 100 Anrufe an, die die Sternwarte im 30-Sekunden-Takt erreichten. "So etwas habe ich noch nie gesehen", hieß es wieder und wieder. Und: "Sind das UFOs?" war immer wieder zu hören. Besorgte Menschen sahen in dieser "außergewöhnlichen Erscheinung" gar apokalyptische Zusammenbrüche heraufkommen. Der verwirrende Effekt entlockte sogar den Astronomen "Boah"-Rufe, weswegen es durchaus zu verstehen ist, wenn auch Laien ihre Augen rieben. Wie uns Otto Fargo vom Schwäbischen Observatorium in Stuttgart mitteilte, wurde auch dort pausenlos angerufen: "Der UFO-Alarm über Polizei, Medien und Deutsche Flugsicherung ist in Stuttgart erwartungsgemäß auch eingetroffen." Wie wir später erfuhren, berichtete auch die Nordsee-Zeitung vom 24.Februar 1999 über den "UFO-Alarm durch Planeten", nachdem zwei strahlende helle Lichter über der Weser zu sehen waren und die Spekulationen darüber ins Kraut schossen. Bei der Wetterwarte, bei der Zeitung selbst, am Flughafen - überall klingelte von 18:30 h an das Telefon, weil diese Erscheinung "nicht nur Neugier hervorrief, sondern auch Wissensdurst und manchmal auch Sorge". Selbst der Flugleiter am Luneort, Rüdiger Hennig, dachte in Anbetracht der Erscheinung der beiden astronomischen Objekte an ein in der Luft geschlepptes Flugzeug oder an ein Luftbetankungsmanöver, als er die beiden hellen Lichtpunkte am Himmel über Nordenham vom Tower aus sah. Selbst die Feuerwehr war dort verblüfft und dachte an eine "außergewöhnliche Situation zweier Flugzeuge". Wie wir anhand des vorhergehenden Berichts von Flugleiter Hennig erkennen können, interpretiert selbst erfahrenes Tower-Personal in ungewöhnlichen Situationen wie dem Erscheinen zweier befremdlich-wirkender Objekte entsprechend des Erfahrungsschatzes und versucht sich entsprechend dieser Empirie einen Reim zu machen - und der kann, wie gesehen, total falsch sein. Das altbacken daherkommente ufologische Argument "erfahrener Zeuge", "in einem Beruf wo er das korrekte Beobachten gewöhnt" und "zudem weiß was Sache ist" zerschmilzt damit wie Eis in der Mittagssonne von Nevada.
Die Norddeutsche Rundschau vom 25.Februar schrieb die Schlagzeile "UFOs entpuppen sich als Planeten" nieder. An jenem berühmten Dienstagabend waren die Telefone bei der Glückstädter Polizei und vor allem in der Einsatzleitstelle Stade nicht mehr stillgestanden. Vermutungen um "ein Bundeswehrexperiment" (also Geheimwaffen!), "zwei UFOs" bis hin zu in "Warteschleife befindlichen Hubschraubern" kamen auf. Insbesondere die Vermutung, daß die beiden astronomischen Körper auf ein militärisches Experiment und damit auf Geheimwaffen zurückgehen mögen, zeigt auf, wie breit die Palette der Interpretationen aufgrund eines in seiner Natur eigentlich harmlosen Ereignisses ausfällt! So unglaublich es in Anbetracht des realen Auslösers auch ist... Am 26.Februar 1999 hieß es dann in der Nürnberger Zeitung: "Bei der Sternwarte standen in den letzten Tagen die Telefone nicht mehr still - Zwei ´UFOs´ am Gaswerk gesichtet!" »Ich bin ja sonst ein sachlicher Mensch«, sagte Inge Bayerlei aus dem Nürnberger Ortsteil Steinbühl. Als sie am Dienstag- und am Mittwochabend jedoch am Himmel zwei sich schnell bewegende Lichtpunkte sah, war die überzeugt: »Das müssen UFOs sein. Die waren zwischen Gaswerk und Müllverbrennung« erzählte sie. Da sich die hellen Flecke (»die waren viel größer als Sterne« [was sogar stimmt!]) so schnell bewegt haben, konnte Inge Bayerlei ihrem Mann, der schon längst annimmt, daß es außerirdische Existenzen gibt, bald keine rationalen Argumente mehr entgegensetzen. Vielmehr ließ die Südstädtlerin das Himmelsphänomen kaum mehr los: »Ich habe mein Fernglas ausgepackt und dauernd raufgeschaut, da kann man doch fernsehen und alles andere vergessen.« Am Dienstagabend waren die beiden "Erscheinungen" noch waagerecht nebeneinander, am Mittwoch standen sie übereineinander am Nürnberger Nachthimmel.
Auch Jan Willem Nienhuys aus Holland meldete sich und berichtete, daß diese Erscheinung in der Mitte und im Süden der Niederlande bei Polizei, Flughäfen und Sternwarten für eine Meldeflut sondersgleichen gesorgt hatte, weswegen gar die Polizei den "Teletext" (Videotext bei uns) des Fernsehens einschaltete, um nach Bekanntwerden des Auslösers ´Entwarnung´ an die Öffentlichkeit zu geben. Auch in Italien gab es deswegen eine große UFO-Welle. Wie Maurizio Baiata vom Journal Notiziario UFO meldete gab es einen UFO-Sichtungsflap auch in verschiedenen Regionen des nördlichen Teils Italiens am Abend des 23.Februar. Wieder waren am Westhimmel gegen Sonnenuntergang zwei stillstehende Leuchtkörper aufgetaucht, die nichts weiter als Venus/Jupiter waren. Die Meldungen kamen gleichfalls aus Bologna, Turin, San Giovanni Valdarno, Cuneo, Vendig, Genua, Ravenna, Novara, Pescara, Gualdo Tadino, Lucca und Rom. Die italienische UFO-Hotline stand die ganze Nacht nicht mehr still. Unter den Beobachtern waren manche, die darin "eine perfekt geometrische Formation künstlicher Natur sahen" und jegliche natürliche Erklärung streng von sich wiesen. Einige Leute, die mit dem PKW versuchten der Erscheinung zu folgen, erklärten, daß die "Objekte intelligent gesteuert waren und sich vor uns immer zurückzogen, sodaß wir sie nicht erreichen konnten". Die Telefonzentralen der Polizei wurden mit Meldungen überschüttet und stundenlang blockiert. Die Militärstützpunkte in Istrana und Tessera sowie Veneto wurden angeblich deswegen schon mal in Bereitschaftsalarm versetzt, weil auch bei ihnen zahllose Meldungen und Anfragen aus der Bevölkerung wie auch von der Polizei aufliefen. Mindestens drei Leute nahmen das Geschehen via Video auf und schickten diese zur Untersuchung als UFO-Phänomen ein. Auch Edoardo Russo vom Centro Italiano Studi Ufologici (CISU) konnte meldeten, dass die Gruppe von UFO-Berichten überschwemmt wurde, drei Tage lang standen hier die Telefone nicht mehr still. Zwischen "zwei Objekten wie Halogen-Lampen" bis zu "einem am Himmel geparkten Wagen mit eingeschalteten Scheinwerfern" wurde alles mögliche in die beiden Planeten unseren Sonnensystems hineininterpretiert. Journalisten, Polizisten auf Streife, Piloten in ihren Maschinen auf dem Flug, Carabinieri-Posten an Flughäfen und sogar eine Hafenmeisterei riefen bei CISU-Leuten an, um in Erfahrung zu bringen, was da "seltsames am Himmel" sei und was sie besorgten Anrufern deswegen weitergeben konnten! Die Ereignisse vom Februar 1999 glichen denen vom Neujahrstag 1979 in Italien, als ebenso Venus & Jupiter in ganz Italien für UFO-Wirbel sorgten und diverse Polizei- wie Carabinieri-Einheiten die Erscheinung am Himmel verfolgten und Fotomaterial dieser Konjunktion als UFO-Bilder in der Presse kursierten. Ähnliches lief bereits in Italien im Dezember 1978 ab und vorher schon am 17.Februar 1975.
Auch Ole Henningsen von der dänischen SUFOI meldete sich über die Euro-UFO-Liste: "Ähnliches haben auch wir durchgemacht, unsere Alarmzentrale erhielt einige Anrufe deswegen, insgesamt 25 Meldungen. Im nachhinein kamen noch 20 Emails. Wie die Zeitungen heute meldeten, wurden auch das Kommando-Zentrum der Königlichen Dänischen Marine sowie das Operations-Kommando der Königlich-Dänischen Luftwaffe in Karup, Jylland, mit UFO-Anrufen wegen den beiden Planeten eingedeckt." In Australien wurde auf Channel 9 in Brisbane, Queensland, ein Video gezeigt, welches in Galen am späten Nachmittag aufgenommen wurde und von einem Paar stammte, welches gerade Freunde verabschiedete. Dabei sahen sie eine sehr helle Erscheinung niedrig am Himmel schweben, die Frau rannte ins Haus und holte die Videokamera herbei, um ein paar Minuten lang die Erscheinung aufzunehmen. Gemächlich verschwand die Erscheinung dann in Baumwipfelhöhe außer Sicht... Auch Ricardo Campo aus Spanien von der Anomaly Foundation meldete sich und erklärte uns, daß die Venus/Jupiter-Konjunktion genauso in Spanien eine große Sache und nach zwei/drei Jahren ufologischer Meldungsflaute dies astronomische Konstellation den seither größten UFO-Wirbel verursachte. Zahlreiche Zeitungen, Radio- und Fernsehsender wurden mit Telefonanrufen überschüttet, weil alle "zwei seltsame Lichter am Himmel" meldeten, die sich gelegentlich sogar "auf und ab" bewegt haben sollten. Auch wenn man ihnen oftmals erklären konnte, daß diese Erscheinung nur auf zwei Planeten basierte, "wollten viele daran nicht glauben".
Über die Email-Liste des Project 1947 meldete sich sogar Raymond Fowler beim CENAP um zu berichten, daß es ebenso in den USA bei ihm "viele Anrufe gab, die sich insbesondere um den 23.Februar zentrierten. Am 26.Februar 1999 erhielten wir Filer´s Files # 9-1999. Bereits am Abend des 22.Februar war in Ackworth, Georgia, gegen 20 h UFO-Alarm wegen zwei seltsamen Lichtern am westlichen Horizont ausgelöst worden, einer der Zeugen war irritiert, weil die zwei voneinander abgesetzten Körper scheinbar ihre Farbe "wechselten, von grün zu gelb hin zu weiß". Gleichsam auch veränderte sich die Dimension des größeren Körpers von der Größe einer "Perle hin zu einem Vierteldollar, wenn man ihn bei ausgestrecktem Arm zwischen den Fingern hält". Auch ihre Leuchtstärke schien sich "wabernd" zu ändern, als sie nach zehn Minuten am Horizont verschwanden. Andere Zeugen wollen gesehen haben, wie insgegsamt fünf Flugzeuge in der Ferne nahe an diesen Objekte vorbeiflogen, "wie bei einer Aufklärungsmission". Auch Peter Davenport erhielt ab dem 22.Februar zahlreiche Meldungen über die Erscheinung der beiden Planeten in ihrer Konjunktion, ein Zeuge in der kalifornischen Desert-Wüste beschrieb die nahe am Horizont stehenden Objekte als "glühende Feuerbälle". Nahe Tucson, Arizona, sah der UFO-Forscher Greg Sandow von seinem Pool aus die beiden Körper am Himmel erscheinen und merkte, wie die Leute um ihn herum zu raunen begannen und in Debatten verfielen. Einer der Leute war sich völlig sicher und erklärte völlig überzeugt in die Runde: "Das sind Satelliten, die außer Kurs geraten sind, wahrscheinlich welche von Motorola." Don Ledger erhielt Berichte aus dem kandischen Nova Scotia, alle Anrufer waren von der Erscheinung "beeindruckt", doch er konnte ihnen erklären, um was es sich dabei handelte. Doch alle UFO-Meldungen waren nichts weiter als die Annäherung von Jupiter und Venus am abendlichen Himmel". Holland, Italien, Dänemark und auch die USA wurden vom "UFO-Blitz" gleichsam und ob des selben astronomischen Phänomens getroffen, soetwas gab es noch niemals!
Am 1.März erhielten wir die neueste Ausgabe von "UFO Roundup" (Nr.9/99) zugemailt. Nun folgte der Hammer, da im russischen Perm (Sibirien, 550 km nordöstlich von Moskau) die Gäule durchgegangen waren. Am 23.Februar hatte das Lokalfernsehen KIFEY in seiner Spätabend-Sendung das Video eines Bürgers ausgestrahlt, der an diesem Abend ein UFO "schwebend über der Stadt" ausgemacht hatte, welches knapp zwei Stunden erschienen war und aus zwei nahestehenden "Scheinwerfern" nebeneinander bestand. In Folge dessen drehten die Zuschauer durch und am Tag darauf riefen unzählige Menschen den Sender an, um ebenfalls zu bestätigen, daß das UFO von ihnen gesehen wurde. Der UFOloge Nikolai V.Subbotin legte sich dann am Abend mit seiner Videokamera auf die Lauer und es gelang ihm diese Erscheinung ebenso aufzunehmen: "Die Lichter schienen leicht zu tanzen und gelegentlich wurden sie schwächer, um dann wieder grell aufzuleuchten." Auch in England gab es wegen unseren "UFOs" in London und Leeds Alarm, der sich ab dem 21.Februar aufbaute und seinen Höhepunkt am 23.2. fand. Man sprach hier von "leuchtenden UFOs", "mysteriösen Lichtern" und "ungewöhnlichen Sternen". Zig Menschen hatten am süd-westlichen Himmel bis zu 90 Minuten lang diese Erscheinung gesehen, die dann gegen 20 h langsam herabsinkend verschwanden. Eine Zeugin in Leeds will sogar gesehen haben, wie ein Polizei-Hubschrauber in Richtung der UFOs geflogen ist, sie aber nicht erreichte, weil sie "zu hoch waren". Arthur Jenkins, 59 Jahre alt, gehört zu den Zeugen, er will soetwas bereits 1964 gesehen haben, "aber die haben das als zwei Planeten wegerklärt" sagte er schmunzelnd der Yorkshire Evening Post. Bereits seit dem 21.Februar hatte Niall S. immer wieder nächtlings von seiner Wohnung im Norden Londons zwei seltsame Lichter immer zur Dämmerungszeit gesehen, die "einfach zu hell für Sterne waren - sie hingen da einfach am Himmel, eines höher und nach links versetzt, dann verschwanden sie nach 15 Minuten oder so. Sie tauchten jeden Abend auf und schienen sich am 23.Februar ´gefunden´ zu haben, da standen sie direkt nebeneinander, da wirkten sie wie die Rundumleuchten von Polizeiwagen." Ein anderer Zeuge sah die UFOs über den Heathrow-Flughafen stehen und "immer wieder Flugzeuge in deren Richtung starten", doch (seltsamer Weise) schienen sie sich nicht weiter darum zu kümmern.
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02.06.2002
    
Update zur bundesweiten UFO-Irritation durch Venus und Jupiter
"Es war so hell, ich konnte kaum hinsehen" - UFOs interessieren mehr als der tiefe Ausschnitt der Biergarten-Bedienung
Ab dem frühen Mittag erreichten weitere Beobachter die Mannheimer UFO-Hotline, nachdem sie selbst anfingen zu recherchieren, wem sie ihre Wahrnehmungen melden könnten und der vielleicht auch wüsste, was da am Himmel gelaufen war.
Herr Z. aus Bad Bramstedt sass mit seiner Familie noch spät in der Samstagnacht im Garten. Da machte seine Tochter ihn auf "zwei helle Lichter" aufmerksam, die ganze Familie schaute hoch. Doch die "Flugzeugscheinwerfer, hell wie Magnesiumfackeln" bewegten sich nicht von der Stelle. "Die waren so hell, ich konnte kaum hinschauen. Sofort ging die eher lustig gemeinte Ansicht um, dass das UFOs seien, weil die beiden Lichter wie Scheiben ausschauten und so groß waren", erklärte der Anrufer, ein ehemaliger Kunstlehrer, Stunden später immer noch sichtlich beeindruckt und verdattert. Die ganze Familie habe dann noch etwa eine halbe Stunde lang verfolgt, "wie ganz langsam dieses Paar am Horizont wegsackte". Frau Olga B. aus Unna führte gerade ihren gehbedinderten Mann zum Luftschnappen raus. Dabei sahen die beiden, "sofort als wir aus der Haustür traten" genau gegenüber "zwei weiß-gelbe Supersterne" niedrig am Himmel über einem kleinen Weiler stehen. Da ihr Weg sowieso forthin führen sollte, gingen sie 200 Meter hinüber und konnten am See auf einer Parkbank Platz nehmen. Dabei bemerkten sie, dass das Licht der beiden "Supersterne" sich sogar im Wasser spiegelte. So verweilten sie bis die beiden Lichter hinter den Bäumen nach vielleicht 20 Minuten verschwunden waren. Beide waren sich sicher, "dass das nichts Irdisches" war - nur eben was sonst? Solche helle "Sterne" hatten sich noch nicht gesehen gehabt, "und dann noch wie auf dem Lineal genau nebeneinander". In Schramberg sassen noch einige Leute in einem Biergarten, um es sich gut gehen zu lassen. Der Kaufhaus-Azubi Andreas L. wurde dabei auf "zwei UFOs" aufmerksam, die da plötzlich, "eines nach dem anderen und immer greller werdend" niedrig am West-Horizont über dem Büschen am gegenüberliegenden Zaun des Biergartens "an einer Stelle" erschienen. Er machte seine Kumpane darauf aufmerksam, aber die "waren schon sehr bierselig" und machten nur ihre Späße ohne sich weiter darum zu kümmern. Da L. aber von seinem Platz aus gute Sicht hatte, schaute er immer wieder "erstaunt und verblüfft da hin, ich mußte es einfach tun und das interessierte mich mehr als der tiefe Ausschnitt der hübschen Bedienung" (!). Insgesamt wird es wohl eine halbe Stunde oder so gedauert haben, bis "die beiden Leuchtdinger ganz stark strahlend" am Horizont verschwunden waren - "so als wenn sie recht schnell weggeflogen seien". Dem jungen Mann beschäftigte die Sache den Sonntag über noch so stark, das er mehr dazu wissen wollte und "fast zwei Stunden lang überall herumtelefonierte" bis er zur Mannheimer UFO-Meldestelle durchkam.
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02.06.2002
    
Zusätzliche Verwirrung über Ereignisse am Nachthimmel
Feuerkugel zerbrach gegen 1:25 h in drei rotglühende Stücke über dem Westerwald
Nachdem die beiden himmlischen Körper Venus & Jupiter schon in der Samstagnacht als "Strahler-Duo" für Aufregung sorgten, kam nun ein zusätzlicher Körper ins Spiel, der über dem Westerwald am frühen Sonntagmorgen gesehen worden ist. Aus Richtung Süden zog gegen 1:25 h eine auffallende "Feuerkugel" cirka 2 bis 3 Sekunden quer über den Himmel nach Norden dahin um dann in drei rotglühende Stücke zu zerbrechen. Der Beobachter Thomas G.berichtete, dass das Schauspiel sehr groß und hell war.
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04.06.2002
    
dpa-Meldung erbringt neue UFO-Meldungen - Doch es sind alles IFOs
Nachdem am Montag viele deutsche Zeitungen die Meldung "Glimmende Fackeln" am Himmel sind Planeten Venus und Jupiter Mannheim abdruckten, haben viele Menschen recherchiert (meistens über die Telefonauskunft), um mich zu erreichen - da auch sie Erscheinungen oder Phänomene beobachteten, für die sie eine Erklärung suchen. In allen Fällen sind die auslösenden Stimuli relativ schlicht und banal, wenn man um sie weiß. Sicherlich wäre es einmal an der Zeit, wenn das Fernsehen sich an das Thema ´wagt´ und die gängigsten UFO-Erzeuger im Film vorstellt. Daran mangelt es seit Jahrzehnten. Hier die Meldeeingänge, so wie sie reinkamen:
Zunächst ging eine eMail von Herrn Ralf B. aus Stuhr ein. Dieser war am Sonnabend-Morgen des 1.6.02 gegen 0:30 h mit dem PKW nach Hause zurückgekehrt und sah dabei zwei große, etwa wie eine Glühbirne, "rötlich-orangene Leuchtkugeln" aus Westen Richtung Osten und ca.30-40º kommen. Die beiden flogen zunächst ungefähr parallel dahin, später trieben sie etwas auseinander. "Die beiden Leuchtkugeln hatten eine vielfache Leuchtintensität der Venus und einen klar erkennbaren Umfang...aber ihre Leuchtintensität schwankte, aber auch wenn sie immer sehr stark war. Sie bewegten sich langsam fort, Geräusche waren nicht zu hören. Die Sichtungsdauer mag bis zu 5 Minuten betragen haben. Der Beobachter riß seine Frau aus dem Schlaf und machte die beiden Kinder (Sohn, 19, und Tochter, 25) darauf aufmerksam, die das Verschwinden mitbeobachten konnten. Die Witterungslage: Atmosphäre stabil, kühl, kein Wind, sternklarer Himmel. Zeuge rief am nächsten Tag beim Polizeirevier in Weyhe und bei der Bremer Flugleitstelle an, um zu hören, ob ähnliche Beobachtungen gemacht worden sind - doch bei beiden Stellen waren keine weiteren Berichte eingegangen. Herr B. machte sich die ganze Nacht über weitere Gedanken ob der Erscheinung, kam aber zu keiner Folgerung. Am Abend des 4.Juni interviewte ich ihn telefonisch und alle Parameter der Beobachtung gehen einmal wieder auf den relativ in der Öffentlichkeit unbekannten Miniatur-Heißluftballon, z.B. vertrieben von der Firma Schorr-Flugbedarf in Staffelstein, auf.
Die 83-jährige Frau L.wohnte in einem Dorf nahe Böblingen, nachdem ihre Zeitung über die Venus & Jupiter-Irritation berichtete, bat sie dort darum, meine Telefonnummer ausfindig zu machen. "Vor einigen Jahren musste ich mal wieder gegen 4 h morgens zum Klo raus. Als ich auf dem Rückweg an meinen Panorama-Fenster im Wohnzimmer vorbeiging, sah ich etwas ´Mystisches´ am südlichen Himmel hinter und leicht über den gegenüberliegenden Häusern. Mir war dies völlig Unheimlich", berichtete sie. Leider konnte sie weder Jahr noch Jahreszeit noch irgendwie festmachen, aber die Lichterscheinung als solche ist ihr lebhaft in Erinnerung geblieben, weil sie soetwas "ein leblang" noch nie gesehen hatte. Und was war nun die mystische Lichterscheinung gewesen? Für etwa 10 Minuten sah sie einen "fahl-rötlichen halben Lichtkreis" quer über den Horizont, der waberte und flimmerte - intensiver im Kern, nach außen hin immer schwächer werdend. Durchsetzt gelegentlich von grünen, gelben und weißen "Strahlenbahnen", die sich aber unscharf zeigten und recht schnell wieder verglommen. "Irgendwie sah dies aus wie ein ein wallender Teppich am Himmel, der plötzlich in sich zusammenfiel und nurmehr schwarzen Himmel zurückließ", berichtete die Dame. In den nächsten Tagen sprach sie mit den Nachbarn, Freunden und Famlienangehörigen darüber, aber niemand wusste dazu etwas zu sagen, geschweige denn als dass jemand dies ebenso gesehen hatte. Für mich hörte sich dies sofort wie ein Polarlicht-Phänomen an und fragte nach, ob die alte Dame soetwas schon einmal gesehen hatte - leider nein. Aber die Darstellung ist dafür typisch.
Herr N. fuhr als ehemaliger Schriftsetzer der Zeitung "Hannoversche Allgemeine Zeitung" in der Nacht des 1.Juni auf der Autobahn von Walsrode nach Großburgwedel (b.Hannover) von einem Freundenbesuch nach Hause. Dabei hatte er 30 Minuten lang "vor mir über der Autobahn zwei helle Objekte" ausgemacht, die niedrig am Horizont erschienen und mal, entsprechend der Strassenführung, mal "direkt vor mir quer über die Winschutzscheibe und dann mal im Seitenfenster zu sehen waren, aber immer vor mir herflogen - total gelblich-weißglühend". Einmal hielt er ob seiner Verwunderung auf dem Seitenstreifen an, "und die beiden Lichtkugeln verharrten ebenso sofort. Dies ist doch verrückt." Dann stieg der Mann ein und fuhr weiter, immer noch die beiden Objekte im Auge behaltend. Bis er sein Ziel erreicht hatte, waren die beiden "eine halbe Armspange voneinander entfernten Leuchten", am westlichen Horizont "abgetaucht". Er verbrachte eine schlaflose Nacht deswegen, weil die Observation so eindrücklich war. Noch in der Nacht rief er aufgeschreckt Freunde, Bekannte und Leute aus der Familie an, weil ihm die Beobachtung keine Ruhe ließ. Niemand konnte ihm sagen, was er da ausgemacht hatte. Als er dann im Radio während des Montags von meiner Erklärung des Ereignisses hörte, versuchte er schlußendlich erfolgreich mich ausfindig zu machen. Wir sprachen nochmals über die Observation und der Mann war froh, "nun endlich zu wissen, was da los war" - eben Venus & Jupiter am Himmel.
Aus Reinsdorf bei Zwickau meldete sich Herr Kurt K., Lebensmittelfahrer bei "Penny". Jener hatte im Sommer 2001 Freunde zu einer Grill-Party im nahen Ortmannsdorf besucht. Es war irgendeine Samstagnacht, "irgendwann vor 24 h". Die Stimmung war gut und man hatte bereits ein paar gekühlte 5-Liter-Dosen Bier konsumiert. "Aber ich war nicht total zu, wenn auch sicherlich nicht mehr fahrtüchtig, weswegen ich auch über Nacht bei den Freunden blieb und erst am Vormittag zurückfuhr", gab der Berichterstatter ehrlich zu. "Glauben Sie mir, ich war nüchtern genug, um mir keine Fantasien zu halluzinieren, aber wir alle sahen doch dies: Plötzlich rief jemand: ´Da ist ein UFO, schaut doch mal hin!´. Und da schwebte ein vielleicht halbmondgroßer eiförmiger Leuchtgegenstand mit orange-roter Lichtaustrahlung um sich herum herbei", berichtete der Mann. Untenrum war irgendwie soetwas wie "ein Brennen" zu sehen. Dann stand das Gebilde 20 oder 30 Sekunden lang still am Himmel, "unten fiel ein brennender Gegenstand senkrecht herab", um schließlich hoch in den Himmel zu entschwinden - dabei immer kleiner werden. Die ganze Schau dauerte etwa 5 Minuten an und war völlig geräuschlos. Die Observation verfolgte ihn zwar nicht direkt, aber immer wieder denkt er mal daran, "weil soetwas doch zu Ungeheurerlich ist". Nachdem er nun erstmals von CENAP erfuhr und dass wir außergewöhnliche Himmelsphänomene untersuchen, setzte er sich ans Telefon um die zentrale Meldestelle zu ermitteln. Meine anhand der Beobachtungs-Parameter geäußerte Vermutung Miniatur-Heißluftballon (MHB) verblüffte den Herrn.
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15.06.2002
    
Amerika: Schon wieder mysteriöse "Spaceballs" gefunden
Das Rätsel "außerirdischer Billard-Kugeln" lässt die UFOlogie seit den 60er Jahren nicht mehr los
Alles kommt wieder, gerade auch in der UFOlogie. Wie die "The Post and Courier" aus Charleston, South Carolina/USA, am 13.Juni 02 berichtete, trieb an der Isle of Palms eine silberne Kugel an den Strand eines Strandhauses in der vorausgehenden Montagnacht, welches Marie Segneri besitzt. Sie und ihre Familie fragte sich um nun Aliens bei ihr gelandet waren und dieses Souvenir zurückließen. Der dumpf-metallische Ball hat 1 Meter im Durchmesser und wiegt ein paar Hundert Pfund. Auf der Oberfläche jedoch befinden sich einige Zahlen aufgedruckt, was eher eine irdische Herkunft andeutet. Wie es scheint, war die Kugel einige Zeit auf See gewesen, bevor sie strandete. Nachdem Segneri den Fund meldete besuchten sie einige Behördenvertreter lokaler, staatlicher und bundesstaatlicher Einrichtungen umd en seltsamen "Ball" zu begutachten, nachdem Palms Feuerwehrchefin Ann Graham es ein UFO genannt hatte - ein "unidentified floating object". Die Feuerwehr war direkt von der Finderin benachrichtigt worden, die zwei Mann entsendete und das Ding dort zurückließ, wo man es gefunden hatte. Da man nicht wusste, was man damit anfangen sollte, rief Frau Segneri schließlich am Mittwoch die Polizei an. Die kam vorbei und sah keinerlei Anlass deswegen das Gebiet abzusperren. Danach rückte sogar die Bomben-Entschärfungsabteilung der US-Luftwaffe an, Personal der US-Küstenwache und sogar jemand vom Gesundheitsministerium. Inzwischen war der "globe" zu einer kleinen Sensation geworden und wurde von Familie Segneri neben dem Barbecue-Grill plaziert. Mehr und mehr Leute kamen inzwischen herbei, um den Findling aus dem Meer zu begutachten und zu fotografieren. NASA und die National Oceanic and Atmospheric Administration wurden informiert, doch keine der beiden Forschungseinrichtungen deklarierte sich als Eigentümer des Fundes. Schlußendlich wurde die metallische Kugel entlang einer Schweißnaht aufgebrochen, aber es erschienen keinerlei kleine grüne Männchen, sondern nur altes Seewasser ergoss sich. Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung: "Da war nichts grünes, was glühte oder so. Nun werden wir das Ding wohl auf die Mühlhalde werfen."
Nun, diese Findlinge sind, wie bekannt, gar nicht so neu. So wurde Ende Januar 1997 ein weiterer "spaceball" von knapp 1 Meter Durchmesser in einem Feld in Südtexas gefunden, welcher von militärischen Vertretern der Randolph AFB in San Antonio einkassiert wurde. Auch in Ocean City, Maryland, wurde Ende Januar 2002 in Assawoman Bay ein basketballgroßes, silbernes Metallobjekt gefunden, welches die Anwohner in Alarmzustand versetzte. In diesem Fall hing jedoch ein orangenfarbener Fallschirm an dem Objekt. Die Spekulationen schossen an Ort ins Kraut: zwischen Tests bei der Ballistic Missile Defense Organization bis hin zu Tests im Zusammnahng mit dem Patriot-Raketenabwahrsystem an Ocean City Municipal Airport war die Rede. Erst nach Monaten gestand ein vertreter der Patuxent River Naval Air Station ein, dass das Ding eine hohle Aluminium-Kugel war, die man von dort aus in verschiedenen Küstengegenden der Staaten regelmäßig ablässt, um Radarverbesserungen vorzunehmen. Etwa 12 dieser Kalibrierungstests werden allein von dieser Einrichtung pro Monat durchgeführt - und dies nun bereits seit etwa 30 Jahren. Andere Stellen lassen ebenso diese Metall-Kugeln vom Himmel fallen. Mal werden die Silberbälle von Flugzeugen abgeworfen und mal werden sie von heliumgefüllten Ballons hochgetragen und beim Platzen der Ballons freigelassen. Derartige Kugeln haben also einen ganz verblüffenden Hintergrund. Von ihnen gibt es unterschiedliche Größen - und sie sind völlig harmlos, sie können genauso wie andere Aluminium-Produkte recycled werden. 
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Quelle: CENAP-Archiv

Tags: UFO-Forschung 

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Sonntag, 12. Juli 2015 - 20:00 Uhr

Raumfahrt - Erfolgreicher ISRO-Start PSLV C28 mit drei Satelliten von UK für das Katastrophenmanagement

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30.05.2015

Long launch queue at SHAR

The Satish Dhawan Space Centre, ISRO’s rocket launch centre located at Sriharikota, has a busy year ahead.
On July 10, the Polar Satellite Launch Vehicle PSLV C28 is scheduled to launch three satellites designed by the U.K. for disaster management. This will be followed soon after by the test flight of the RLV-TD (Reusable Launch Vehicle- Technology Demonstrator) from the same launch pad, and the launch of the PSLV C30 carrying the Astrosat satellite designed to serve as a space observatory.
ISRO is expected to cross a major milestone in August when it launches the GSLV- D6 powered by the indigenously developed cryogenic upper stage. The assembly of the engine is on at Mahendragiri, VSSC Director M.C. Dathan told reporters here on Friday.
In January and February 2016, ISRO will launch the satellites that are part of the Indian Regional Navigation Satellite System (IRNSS) aboard the PSLV C29 and C30 rockets.
Developmental flight
The first developmental flight of the Geosynchronous Satellite Launch Vehicle, GSLV Mark 3, a landmark event for ISRO, is scheduled for December 2016. The biggest rocket made in India, the Mk3 carries an indigenous cryogenic engine for the upper stage. “Tests on the cryo stage are progressing. The mock trial is expected by mid- 2016. If successful, it will give us confidence to launch the Insat, GSAT series of satellites into orbit on our own”, Mr. Dathan said.
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ISRO developing heavy lift launch vehicles
The Indian Space Research Organisation (ISRO) is developing a series of heavy lift launch vehicles (HLV) capable of lofting satellites up to 10 tonnes into the orbit.
Mindful of the need to keep development costs under control, we have adopted a modular approach to the design of the HLV, Vikram Sarabhai Space Centre Director M.C. Dathan told mediapersons here on Friday. “While the GSLV Mk3, scheduled to undergo operation flight test in December 2016, will be capable of carrying satellites up to four tonnes, the standard size of satellites is expected to go up to six tonnes in the near future, requiring rockets with more heft,” he explained.
ISRO is toying with the idea of adding a semi-cryogenic stage to the GSLV Mk3 to generate a lift up to six tonnes. A more powerful cryo upper stage is expected to add the required muscle to handle satellites up to 10 tonnes. “What we have in mind is a progressive development to come up with need-based variants of the Mk3 instead of coming up with a new rocket altogether,” Mr. Dathan said.
Explaining the rationale behind the modular approach, he said the miniaturisation of electronics could lead to the development of lighter satellites requiring lesser lift capability. “This is where the modular design makes sense.”
Mr. Dathan said ISRO was developing an orbiter, lander, and rover for Chandrayaan-2, India’s second mission to the moon planned for 2017. “The initial proposal for a Russian lander was dropped after they changed the design, making it too heavy for the PSLV rocket.”
Quelle: The Hindu
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Update: 4.07.2015
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ISRO to undertake biggest commercial launch on July 10
n the heaviest ever commercial mission undertaken by ISRO and its commercial arm Antrix, the country's workhorse the Polar Satellite Launch Vehicle (PSLV) will put in orbit five foreign satellites from the spaceport of Sriharikota in Andhra Pradesh on July 10.
With the overall lift-off mass of the five satellites amounting to about 1,440 kg, this mission becomes the heaviest commercial mission ever undertaken by Antrix/ISRO, the Indian space agency said.
In its 13th flight, PSLV-C28 will launch three identical DMC3 optical earth observation satellites built by Surrey Satellite Technology Limited (SSTL), United Kingdom (UK).
The three DMC3 satellites, each weighing 447 kg, will be launched into a 647 km Sun-Synchronous Orbit (SSO) using the high-end version of PSLV (PSLV-XL), ISRO said on its website. PSLV-C28 will be the ninth flight of PSLV in 'XL' configuration.
In addition, the rocket will also carry two auxiliary satellites from UK - CBNT-1, a technology demonstrator earth observation micro satellite built by SSTL, and De-OrbitSail, a technology demonstrator nano satellite built by Surrey Space Centre, it said.
Accommodating the three DMC3 satellites each with a height of about 3 metre within the existing payload fairing of PSLV, was a challenge, ISRO said.
To mount these satellites onto the launcher, a circular Launcher adaptor called L-adaptor and a triangular deck called Multiple Satellite Adapter-Version 2 (MSA-V2), were newly designed and realised by ISRO for this specific purpose. 
These international customer satellites are being launched as part of the arrangement entered into between DMC International Imaging (DMCii), a wholly owned subsidiary of SSTL, UK; and Antrix Corporation Limited (Antrix), it said.
The DMC3 constellation, comprising three advanced mini-satellites DMC3-1, DMC3-2 and DMC3-3, is designed to address the need for simultaneous high spatial resolution and high temporal resolution optical Earth Observation.
Launched into a single Low-Earth Orbit plane and phased with a separation of 120 degrees between them, these satellites can image any target on the Earth’s surface every day. Major application areas include surveying the resources on earth and its environment, managing urban infrastructure and monitoring of disasters.
CBNT-1, weighing 91 kg, is an optical Earth Observation technology demonstration micro satellite built by SSTL. The 7 kg De-orbitSail from Surrey Space Centre, is an experimental nano satellite for demonstration of large thin membrane sail and drag deorbiting using this sail.
Quelle: DECCAN HERALD
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Update: 6.07.2015
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Isro to Launch 5 British Satellites on Friday
As an Indian rocket is getting ready to put five British satellites into orbit on July 10, officials at the Sriharikota space port are also working on an Indian satellite launch, an official said on Monday.
India will launch a communications satellite GSAT6 sometime after July 10.
"Work is progressing smoothly for the July 10 night rocket launch. The PSLV (polar satellite launch vehicle) rocket is ready. We are carrying out the launch rehearsal now. We will be rehearsing the activities that are to be done on the launch day," a senior official of Indian Space Research Organisation (Isro) told IANS on Monday.
According to him, the four stage/engine PSLV rocket in XL variant is slated to blast off at 9:58pm on July 10 and the 62.5-hour countdown is expected to start at 7:28 am IST on July 8.
The official said the Launch Authorisation Board (LAB) is slated to meet on July 7 and take a decision on the PSLV rocket launch.
Of the five British satellites, together weighing around 1,440kg, three are identical DMC3 optical earth observation satellites weighing 447kg. These will be put into a 647km sun-synchronous orbit.
Of the other two satellites, CBNT-1 weighs 91kg and also is an optical earth observation technology demonstration microsatellite, while the De-OrbitSail weighs 7kg. This is an experimental nano satellite for demonstration of large thin membrane sail and drag deorbiting.
The three DMC3 and the CBNT-1 satellites are built by Surrey Satellite Technology Ltd. The De-OrbitSail is built by Surrey Space Centre.
According to Isro , accommodating the three DMC3 satellites each with a height of about three metres within the existing payload fairing or the heat shield of the PSLV was a challenge. Thus, a circular L-adaptor and a triangular Multiple Satellite Adapter-Version 2 (MSA-V2) were newly designed and realised by Isro for this specific purpose.
France's SPOT 7 satellite weighing 714kg was the heaviest single foreign satellite carried by a PSLV rocket till now. It was launched on June 30, 2014.
Meanwhile, the GSAT6 communication satellite is expected to reach Sriharikota space port on July 6 after it was flagged off from Bengaluru, the official said on the condition of anonymity.
He said the GSAT6 communication satellite will be put into space aboard a heavier rocket called geosynchronous satellite launch vehicle (GSLV).
The GSLV rocket's first stage/engine has been assembled and the activities relating to that rocket assembly are progressing smoothly.
Only after the GSLV rocket launch the testing of a small model of reusable launch vehicle shaped like an aeroplane would be done, the Isro official said.
Earlier, it was said the test reusable launch vehicle would happen in July 2015.
Isro officials had told IANS that the test model reusable launch vehicle would be mounted on a strap-on solid booster of PSLV rocket with 9-tonne fuel.
At an altitude of 70km, the model would get separated and would glide back to earth. The descent speed would be around 2 kilometres per second.
"The descent speed would be controlled through the fins on the machine. In order to protect the equipment from friction heat when it comes back, necessary protective tiles are fixed," the Isro official had told IANS.
The experimental vehicle would weigh around 1.5 tonne which is a far cry from the actual vehicle that is expected to carry a satellite.
In December 2014, Isro sent up a 3.7-tonne giant cup cake shaped module - called Crew Module Atmospheric Re-entry Experiment - to study its re-entry characteristics, aero-braking and validation of its end-to-end parachute system.
A 630-tonne rocket went up to 126km when the crew capsule got detached and fell into the Bay of Bengal, 20 minutes after the blast off.
The descent speed of the crew module was controlled by three parachutes.
However, the aircraft shaped vehicle will not have any parachutes to control the descent speed but the fins and other parts would do so.
Quelle: NDTV
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Update: 9.07.2015
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ISRO to launch heaviest commercial mission tomorrow
Its workhorse will lift-off 44.4 metre tall PSLV-XL version from the Satish Dhawan Space Centre at Sriharikota and would put into orbit five satellites
Indian space agency ISRO is all set to launch its heaviest commercial mission that would put five British satellites on board PSLV-C28 from the spaceport of Sriharikota near here tomorrow.
The 62.5 hour countdown began yesterday at 07.28 AM and was progressing smoothly for the launch scheduled for 09.58 PM tomorrow, ISRO officials said.
Indian Space Research Organisation's workhorse would lift-off 44.4 metre tall PSLV-XL version from the Satish Dhawan Space Centre at Sriharikota and would put into orbit five satellites.
With the overall mass of five satellites is about 1,440kg, this launch becomes the "heaviest commercial mission" ever undertaken by ISRO and its commercial arm Antrix Corporation.
PSLV, in its 30th mission, would launch three identical DMC3 optical earth observation satellites, built by Surrey Satellite Technology Limited (SSTL), United Kingdom, and two auxiliary satellites.
The three DMC3 satellites, each weighing 447 kg, will be launched into a 647 km Sun-Synchronous Orbit (SSO) using the high-end version of PSLV-XL.
The earlier successful launches by ISRO -- Mars Orbiter Mission which was launched in November 5, 2013 and the Chandrayaan-1 launched in October 22, 2008 were with similar PSLV-XL variants.
PSLV C28, in addition to the three DMC3 satellites, will also carry two auxiliary satellites from UK -- CBNT-1, a technology demonstrator earth observation micro satellite built by SSTL, and De-OrbitSail, a technology demonstrator nano satellite built by Surrey Space Centre.
The five satellites are being launched as part of the arrangement entered into between DMC International Imaging (DMCii), a wholly owned subsidiary of SSTL, UK and Antrix Corporation Limited.
The DMC3 constellation, comprising three advanced mini-satellites DMC3-1, DMC3-2 and DMC3-3, is designed to address the need for simultaneous high spatial resolution and high temporal resolution optical Earth Observation.
These satellites can image any target on the Earth's surface every day. Major application areas include surveying the resources on earth and its environment, managing urban infrastructure and monitoring disasters.
The life of the mission is seven years.
Quelle: BS
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Update: 10.07.2015 / 15.00 MESZ
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Start von PSLV-28
PSLV C28 / DMC3 Update: Propellant filling operations are completed. Countdown operations are progressing normally.
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Quelle: ISRO
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Erfolgreicher Start von PSLV-28
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Quelle: NDTV
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Update: 12.07.2015
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PSLV Successfully Launches Five Satellites from UK
In its thirtieth flight, conducted from Satish Dhawan Space Centre (SDSC) SHAR, Sriharikota today night (July 10, 2015), ISRO's Polar Satellite Launch Vehicle PSLV-C28 successfully launched three identical DMC3 commercial Earth Observation Satellites, along with two smaller satellites from United Kingdom, into a polar Sun Synchronous Orbit which was very close to the intended orbit of 647 km height. The five satellites together weighed about 1440 kg at lift-off. 
These five satellites were launched as part of the agreement entered into between DMC International Imaging (DMCii), a wholly owned subsidiary of Surrey Satellite Technology Limited (SSTL), UK and Antrix Corporation Limited, the commercial arm of the Indian Space Research Organisation (ISRO), a government of India Company under the Department of Space (DOS).  This was the twenty ninth consecutively successful flight of PSLV.
PSLV was launched today in its heaviest ‘XL’ version with six strap-on motors of the first stage. This flight was unique since for the first time, the ‘XL’ version of PSLV was used to launch foreign payloads exclusively.  Till now, the lighter ‘core alone’ version of PSLV has been used to launch foreign payloads exclusively. PSLV has successfully launched 45 satellites for customers from abroad including five UK satellites launched today.
Through 29 successful flights during 1994-2015 period, PSLV has launched a total of 77 satellites with a total mass of 32.04 tons, of which 4.64 tons (about 14%) comprises 45 satellites for customers from abroad. The vehicle has repeatedly proved its reliability and versatility by successfully launching satellites into a variety of orbits including polar Sun Synchronous, Geosynchronous Transfer and Low Earth orbits thereby emerging as the workhorse launch vehicle of India.    
After a 62.5 hour smooth count down, the 320 ton PSLV-C28 lifted off from the First Launch Pad (FLP) at SDSC SHAR at 2158 hrs (9:58 pm) IST with the ignition of its first stage. The important flight events included the ignition and separation of strap-ons, separation of the first stage, ignition of the second stage, separation of the payload fairing at about 118 km altitude after the vehicle had cleared the dense atmosphere, second stage separation, third stage ignition and third stage separation, fourth stage ignition and fourth stage cut-off.  
Once in proper orbit, the three DMC3 satellites were successfully deployed about 18 minutes after lift-off in quick succession.  Following this, the 7 kg Nanosatellite De-OrbitSail and the 91 kg Microsatellite CBNT-1 were also successfully deployed.
Today’s successful commercial launch of PSLV further underscores the country’s capability in launch vehicle technologies
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Quelle: ISRO

Tags: Raumfahrt 

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Sonntag, 12. Juli 2015 - 19:43 Uhr

Astronomie - Das Magnetfeld von Neptun

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Neptune’s badly behaved magnetic field
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Combining 26-year old data with supercomputer simulations, a team of scientists at Imperial College London have modelled Neptune’s magnetic field in detail for the first time. The researchers find that the furthest planet from the Sun has a badly behaved magnetic field, but one that may help us understand the risks from ‘space weather’ around Earth. Lars Mejnertsen, of Imperial College London, presented their findings in a presentation today (8 July) at the RAS National Astronomy Meeting at Venue Cymru, in Llandudno, Wales.
Neptune, the outermost planet of the solar system, has only been visited by one spacecraft, Voyager 2, which zoomed past in 1989 and is now on its way to interstellar space. The Voyager 2 dataset was incredibly rich, but raised more questions than answers. One of the biggest puzzles is that Neptune’s rotation axis is tilted relative to the Sun, its magnetic axis is not at all aligned with its rotation and its magnetic field environment has a lopsided shape.
 
Team member Dr Adam Masters, a planetary scientist at Imperial, commented: “Imagine taking the Earth, tipping it over diagonally, and then moving its magnetic north pole to central Europe, and you start to get a sense of what Neptune is like. The planet’s unique magnetic field is still very poorly understood, and our new modelling represents a big leap forward.”
 
Understanding Neptune is important because it challenges our basic understanding of how the magnetic fields of planets and exoplanets can behave, and the lessons learned modelling Neptune can also be applied to understand how the Earth’s magnetic field affects space weather.
 
Although new missions to Neptune have been proposed, none are likely to arrive for many decades. So for now, the only way to better understand how the planet works is through computer simulations. In a new example of interdisciplinary research at Imperial College London, the space and atmospheric physics group and the plasma physics group have been working together to address this challenge.
 
Prof Jerry Chittenden of the plasma physics group worked with Dr Jonathan Eastwood, a lecturer in the space and atmospheric physics group, and PhD student Lars Mejnertsen. The scientists took simulations designed to understand plasma experiments in laboratories on Earth and applied them to space environments. Plasma, the gaseous ‘fourth state’ of matter consisting of electrically charged particles, is commonly found in space, albeit in highly rarefied amounts, and this causes planetary magnetic fields to form structures in space known as magnetospheres.
 
Modelling an entire planet needs a vast simulation, so the team turned to the Science and Technology Facilities Council’s DiRAC supercomputer. DiRAC’s ability to use hundreds or even thousands of processors in parallel was crucial to vastly speeding up the calculations.
 
The results show that Neptune’s magnetic field is constantly rotating and changing, and has revealed that the structure is quite different to the cartoons that were inferred from the original Voyager 2 measurements. Dr Masters commented: “Magnetic fields are tricky to understand, even when they are in simple systems. But Neptune is particularly badly behaved. Its odd properties challenge our basic ideas on how magnetospheres work.”
“Modelling a whole planet is no easy task. But supercomputers now make it possible and the new simulations explain a lot of what Voyager saw all those years ago. For example, we can now see how the solar wind (the stream of electrically charged particles from the Sun) enters and circulates around Neptune’s magnetic field. The combination of the dramatic planetary rotation and this circulation pattern is why Voyager 2 found a ‘lopsided’ magnetosphere.”
 
Understanding Neptune better will also help astronomers understand planets outside the solar system. A large number of those found to date are Neptune-sized, so studying the gas giant should give an insight into conditions on those other distant worlds.
 
And while Neptune is one of the most exotic planets in the solar system, this work also finds applications closer to home, for models of the magnetic field of the Earth. The Earth’s field plays a key role in controlling space weather, which can harm technology in space and on the ground. Basic research into the magnetic fields of other planets will help scientists improve our ability to forecast space weather events such as geomagnetic storms.
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A snapshot of Neptune’s magnetic field from the movie. Credit: Lars Mejnertsen, Imperial College London.
Quelle: The Royal Astronomical Society (RAS)

Tags: Astronomie 

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Sonntag, 12. Juli 2015 - 19:14 Uhr

Astronomie - WA Radio Teleskop macht Jagd nach Galaxien, die 5-8000000000 Jahre alt sind

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A GROUND-BREAKING radio telescope project in remote Western Australia has captured a signal emitted before the solar system was born.
SIX of the Square Kilometre Array Pathfinder project's 36 dishes, situated 300km inland from Geraldton, have picked up a wisp of cosmic radio waves coming from the galaxy PKS B1740-517 in the direction of the southern constellation of Ara.
The discovery has astronomers salivating because the five-billion-year-old signal shows ASKAP will be able to detect galaxies other telescopes can't.
The signal carries the 'imprint' of cold hydrogen gas - the raw material for forming stars and plentiful in most galaxies - that it passed through on its way here. Astronomers can detect a galaxy from its hydrogen gas even when its starlight is faint or hidden by dust.
Although tiny, the signal stood out clearly in the ASKAP data.
"This catch shows we're going to bag a big haul of galaxies," research leader James Allison of the CSIRO said.
While many radio telescopes are bedevilled by radio interference - unwanted signals that clutter up the spectrum - the ASKAP site is exquisitely radio quiet.
ASKAP also gives astronomers a very large 'net' with which to trawl for signals, a 300 MHz wide chunk of radio spectrum to search through.
"That's more than most telescopes have, and it gives us a better chance of finding something new," Dr Allison said.
Elaine Sadler, Professor of Astrophysics at the University of Sydney and a member of the research team, plans a large ASKAP survey aimed at detecting several hundred galaxies.
"ASKAP looks at a relatively unexplored part of the radio spectrum, 700 to 1800 megahertz," Professor Sadler said.
"This means we'll be able to detect hydrogen gas deeper in space and, thanks to ASKAP's wide field of view, also over a much larger volume than we could before.
"We'll be hunting for galaxies that are five to eight billion years old, a timespan that represents a fifth of the universe's history."
Ten billion years ago, galaxies were making stars 10 times faster than they do now. By studying galaxies five to eight billion years old, astronomers hope to understand why the rate dropped.
"We want to learn how much hydrogen galaxies had in this period for forming stars," Professor Sadler said.
"Until now we've had few tools for doing that."
The Square Kilometre Array will be 50 times as sensitive as the best existing radio telescopes, consisting of thousands of linked antennas spanning WA and South Africa.
Quelle: News

Tags: Astronomie 

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Sonntag, 12. Juli 2015 - 18:17 Uhr

Raumfahrt - Raketen-Start Risiken

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Seconds after liftoff, the ORB-3 Antares rocket fell near the launch pad due to an apparent failure in the turbopump supplying fuel to one of the two first-stage engines. Range Safety Officers engaged the Flight Termination System to stop the remaining engine. Credit: Elliot Severn

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BEHIND THE SCENES OF LAUNCH CONTROL
Space flight is dangerous and not just for the astronauts. Over the hundred plus years of rocket technology and space flight growth, many have died just working on rockets or even testing them, from engineers to flight pad crew to even spectators. Progress comes with a price and with that, measures have been taken and improved over the years to try and prevent such events from happening again.
With all the advancements we’ve made, launching rockets is still a risky business. We were reminded of this on Oct. 28, 2014 when Orbital Science’s third resupply flight to the International Space Station came to a fiery end moments after liftoff. The first fifteen seconds of the launch was uneventful before one of the two Aerojet Rocketdyne AJ26 engines in the Antares rocket’s first stage failed, robbing the thirteen story tall Antares rocket of the thrust needed to overcome Earth’s gravity. Early analysis of telemetry points to a failure in the turbopump providing fuel to the engine according to a statement released by Orbital days after the accident.
Along with the Antares rocket, a Cygnus spacecraft carrying 2,215 kg (4,883 lbs) of cargo for the astronauts aboard the ISS was lost. This included crew supplies (food and clothing), another third included spare parts for equipment aboard the station, and the remainder was science experiments.
Among those experiments were some created by students from around the United States and Canada participating in the Student Spaceflight Experiments Program (SSEP). These fourth graders though undergraduate students were studying everything from creating soil for growing food in space to muscle development in microgravity. That’s the bad news.
The good news is that only property was damaged or lost. No one was injured because the Range Safety System and the people who run it did their job.
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Before making the go-nogo decision wind conditions are evaluated not just for how they will affect the vehicle’s flight but how debris might spread should that flight be terminated. Credit: NASA/CCT Corp
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Each launch site has a range safety system designed to protect people and property both near the site and under the path the rocket overflies known as downrange.
Launches from the Wallops Flight Facility in Virginia are monitored from the launch site itself as well as another site on North Carolina’s Outer Banks not far from where the Wright Brothers first took flight over 100 years ago. That second view of the rocket’s path allows controllers to better monitor the vehicle without interference from the rocket’s plume.
As the flight continues, tracking stations further downrange in Bermuda or the Bahamas take over providing a continuous view as the rocket heads to orbit.
Spacecraft and the rockets that carry them are relatively fragile. Overcoming Earth’s gravity isn’t easy. About 90% of a rocket’s weight on the pad is highly explosive fuel. Should a flight go wrong, Range Safety Officers have a very powerful tool available to help protect people and property on the ground: flight termination. Also known as self-destruct, the Flight Termination System (FTS) is to make the path of an errant rocket more predictable by ending thrust from the engines immediately. This is the first line of defense against a failing vehicle and is one of the most highly reliable systems involved in the launch.
This is done by strategically placed linear-shaped charges which release a tremendous amount of very focused force. These charges can rip open an engine or fuel tank like a zipper. Remaining fuel either dissipates into the atmosphere or explodes destroying the rest of the vehicle. It’s a sad way to see a highly anticipated launch end, but at least the team knows the debris can land safely inside a predefined zone.
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As a rocket flies, its instantaneous impact point (IPP), or point where debris would land should the flight be terminated, is constantly updated. If the IPP strays beyond predetermined destruct lines, the flight is terminated ensuring debris does not land on populated areas. Credit: USAF/Rice
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The first few seconds of the flight are critical and where most problems occur. This is also the most difficult to track electronically. Since the earliest days of rocketry, liftoff has been observed through a vertical wire sky screen developed by James Van Allen in his work ensuring tests of the V2 and Aerobee rockets could be done safely. A long rectangular frame with 2 or more wires provides a visual reference for the rocket’s path off the pad. Should the Range Safety Office see the rocket touch either wire during liftoff, the command to terminate flight is given.
Once the vehicle is safely off the pad and enters the downrange portion of its flight, all flight termination decisions are based on maps prepared far in advance of the launch day. A new map is drawn up for each launch based on the type of rocket, its engines, fuel and payload. This information helps determine where destruction lines radiating out from the launch site are drawn.
Before launch day this information is used to create Notices to Airman (NOTAMs) and Notices to Mariners (NOTMARs) about areas to avoid around launch time. On launch day the United States Coast Guard supports NASA in launches from Wallops Island Virginia, Cape Canaveral Florida and Vandenberg Air Force Base, California in enforcing these avoidance areas. Launches have been postponed or even scrubbed when a small boat ventures into these areas covering many square miles. These represent not just the area where a rocket stage is planed to fall back to Earth but also where debris could fall.
The data gathering isn’t through though. Monitoring weather conditions, especially wind continues up until the launch. While weather conditions near the pad may be perfect, high winds elsewhere in the area or downrange may cause Range Safety to deny permission to launch. This ensures the maps remain reliable.
Throughout the launch, Range Safety officers track the vehicle’s position and instantaneous impact point (IPP); an unpowered, ballistic path where debris is predicted to land if the rocket is destroyed at that moment. If the rocket goes off course and its IPP reaches a destruction line, the flight is terminated. This ensures debris lands within a safe zone while giving the rocket every chance to straighten up and flight right either through-automated systems or commands from the ground.
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The FAA’s NOTMAR map issued before the SpaceX CRS-7 launch.
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Six months later a Progress resupply spacecraft launched from the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan failed when controllers in Russia lost communication and the capsule tumbled out of control before reentering Earth’s atmosphere 11 days later. In June 2015, SpaceX experienced their first launch failure after 18 successful ones. This was particularly difficult for a group of high school students from Palmetto Scholars Academy in North Charleston, South Carolina. After losing their experiment in the Antares failure in October, they again watched their work destroyed aboard the SpaceX Dragon capsule.
Despite the apparent break up of the rocket 159 seconds after launch, flight termination signals were sent 70 seconds later to ensure any remaining components would not endanger anyone.
“45th Space Wing Mission Flight Control Officers sent command destruct functions in accordance with Air Force policy and procedures to ensure public safety,” the Air Force said in a statement. The action may have also help disperse rocket fuel harmlessly in the atmosphere making the search for debris safer.
When watching in person, from near the launch site or on TV, hearing that launch has been scrubbed because the “range is red” is frustrating. But know that this helps keep everyone on the ground out of harm’s way so that should something go wrong after liftoff, the Range Safety Officers can terminate that flight safely.
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The FAA’s NOTAM map issued before the SpaceX CRS-7 launch.
Quelle; RocketSTEM

Tags: Raumfahrt 

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Sonntag, 12. Juli 2015 - 11:00 Uhr

Astronomie - NOAO: NGC 2346 - Ein kosmischer Schmetterling mit zarten Flügel

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Figure 1: The new image of NGC 2346 showing unprecedented resolution of the molecular hydrogen gas. The image is about 1 arc minute on a side: north is up, east is to the left. In contrast, the size of the full moon is 30 arc minutes.

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NOAO scientists, using the Gemini Observatory 8-meter telescope in Chile, have obtained the highest resolution image ever obtained for the planetary nebula NGC 2346. Shaped like a butterfly, or an hourglass, but known scientifically as a bipolar planetary nebula, this object is at a distance of 2300 light years from our sun in the constellation Monoceros.
The new observations of this gaseous nebula, shown in the first figure, resolve details comparable in size to our own solar system. The team detected previously unresolved knots and filaments of molecular hydrogen gas - details that no other telescope on the ground or in space, not even the Hubble Space Telescope, has been able to resolve.
Molecular hydrogen in the bipolar lobes of NGC 2346 was detected almost 30 years ago, although previous observations suggested only a smooth torus. This filamentary structure observed by the team matches the mechanism they have proposed in which a hot bubble of gas surrounding the central star breaks out and fragments the shell of surrounding gas. The gaseous knots probably represent a common phenomenon that occurs whenever two fluids (or gasses) of different densities come in contact, and the lighter fluid is pushing on the heavier fluid. This is easily seen by anyone who has ever watched colored oil in a glass of water.
The authors have constructed computer models to understand how the gasses are expected to interact: the accompanying movie shows how the gas will evolve in time. As first author Arturo Manchado said, “In this movie we show the model results in time steps up to 9000 yrs. The blue color corresponds with the emission of the molecular hydrogen gas. The model shows an initial toroid of cool gas at the equator. Once the swept-up shell is highly fragmented, the toroid is no longer visible and only the large clumps will be seen.”
NGC 2346 is a star caught in the final phases of its lifecycle. It began life as a double star system, each companion about twice as massive as the sun and both revolving around their common center of gravity. The more massive of the two stars burned through its fuel faster than its lower mass companion, expanded as a red giant, and has now shed its outer layers to become a white dwarf star, with a present mass between 0.3 and 0.7 solar masses. The bipolar nebula, or butterfly shape of this planetary, has probably been sculpted by the star pair, although this is still under study. With an orbital period of 16 days, the two stars are closer together than the sun and Mercury. Material spilling from the more massive star over the lifetime of the pair makes it difficult to calculate the initial mass of the star.
The observations were taken with the new near infra-red Adaptive Optics Imager system on the Gemini telescope during the initial testing phase of this instrument. Adaptive optics is a novel technique that allows for real time correction of distortions to an astronomical image caused by the earth’s atmosphere.
The paper will appear in the Astrophysical Journal (Authors Arturo Manchado, Letizia Stanghellini, Eva Villaver, Guillermo García-Segura, Richard A. Shaw and D. A. García-Hernández)
NOAO is operated by Association of Universities for Research in Astronomy Inc. (AURA) under a cooperative agreement with the National Science Foundation.
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Movie caption:
Computer simulation showing how the nebula is expected to evolve over a period of about 9,000 years. Presently the nebula is just starting this process. The thumbnail above shows the process in nine, 1,000 year, steps. There is also a version of the movie that uses increments of 200 years.
Quelle: National Optical Astronomy Observatory

Tags: Astronomie 

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Sonntag, 12. Juli 2015 - 10:45 Uhr

Astronomie - Frühes Gigantisches Schwarzes Loch könnte Evolutionstheorie kippen

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In this illustration a black hole emits part of the accreted matter in the form of energetic radiation (blue), without slowing down star formation within the host galaxy (purple regions).
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Maunakea, Hawaii – An international team of astrophysicists led by Benny Trakhtenbrot, a researcher at ETH Zurich’s Institute for Astronomy, discovered a gigantic black hole in an otherwise normal galaxy, using W. M. Keck Observatory’s 10-meter, Keck I telescope in Hawaii. The team, conducting a fairly routine hunt for ancient, massive black holes, was surprised to find one with a mass of more than 7 billion times our Sun making it among the most massive black holes ever discovered. And because the galaxy it was discovered in was fairly typical in size, the study calls into question previous assumptions on the development of galaxies. Their findings are being published today in the journal Science.
The data, collected with Keck Observatory’s newest instrument called MOSFIRE, revealed a giant black hole in a galaxy called CID-947 that was 11 billion light years away. The incredible sensitivity of MOSFIRE coupled to the world’s largest optical/infrared telescope meant the scientists were able to observe and characterize this black hole as it was when the Universe was less than two billion years old, just 14 percent of its current age (almost 14 billion years have passed since the Big Bang).
Even more surprising than the black hole’s record mass, was the relatively ordinary mass of the galaxy that contained it.
Most galaxies host black holes with with masses less than one percent of the galaxy. In CID-947, the black hole mass is 10 percent that of its host galaxy. Because of this remarkable disparity, the team deduced this black hole grew so quickly the host galaxy was not able to keep pace, calling into question previous thinking on the co-evolution of galaxies and their central black holes.
“The measurements of CID-947 correspond to the mass of a typical galaxy,” Trakhtenbrot said. “We therefore have a gigantic black hole within a normal size galaxy. The result was so surprising, two of the astronomers had to verify the galaxy mass independently. Both came to the same conclusion.”
“Black holes are objects that possess such a strong gravitational force that nothing – not even light – can escape,” said Professor Meg Urry of Yale University, co-author of the study. ”Einstein’s theory of relativity describes how they bend space-time itself. The existence of black holes can be proven because matter is greatly accelerated by the gravitational force and thus emits particularly high-energy radiation.”
Until now, observations have indicated that the greater the number of stars present in the host galaxy, the bigger the black hole. “This is true for the local Universe, which merely reflects the situation in the Universe’s recent past,” Urry said.
Furthermore, previous studies suggest the radiation emitted during the growth of the black hole controlled, or even stopped, the creation of stars as the released energy heated up the gas. This cumulative evidence led scientists to assume the growth of black holes and the formation of stars go hand-in-hand.
The latest results, however, suggest that these processes work differently, at least in the early Universe.
The distant young black hole observed by Trakhtenbrot, Urry and their colleagues had roughly 10 times less mass than its galaxy. In today’s local Universe, black holes typically reach a mass of 0.2 to 0.5 percent of their host galaxy’s mass. “That means this black hole grew much more efficiently than its galaxy – contradicting the models that predicted a hand-in-hand development,” he said.
The researchers also concluded stars were still forming even though the black hole had reached the end of its growth. Contrary to previous assumptions, the energy and gas flow propelled by the black hole did not stop the creation of stars.
"From the available Chandra data for the source, we also concluded that the black hole has a very low accretion rate, and is therefore reached the end of its growth. On the other had, other data suggests that stars were still forming throughout the host galaxy," Trakhtenbrot said. 
The galaxy could continue to grow in the future, but the relationship between the mass of the black hole and that of the stars would remain unusually large. The researchers believe CID-947 could be a precursor of the most extreme, massive systems that we observe in today’s local Universe, such as the galaxy NGC 1277 in the constellation of Perseus, some 220 million light years away from our Milky Way.
The W. M. Keck Observatory operates the largest, most scientifically productive telescopes on Earth. The two, 10-meter optical/infrared telescopes near the summit of Mauna Kea on the Island of Hawaii feature a suite of advanced instruments including imagers, multi-object spectrographs, high-resolution spectrographs, integral-field spectrographs and world-leading laser guide star adaptive optics systems.
MOSFIRE (Multi-Object Spectrograph for Infrared Exploration) is a highly-efficient instrument that can take images or up to 46 simultaneous spectra. Using a sensitive state-of-the-art detector and electronics system, MOSFIRE obtains observations fainter than any other near infrared spectrograph. MOSFIRE is an excellent tool for studying complex star or galaxy fields, including distant galaxies in the early Universe, as well as star clusters in our own Galaxy. MOSFIRE was made possible by funding provided by the National Science Foundation and astronomy benefactors Gordon and Betty Moore.
Keck Observatory is a private 501(c) 3 non-profit organization and a scientific partnership of the California Institute of Technology, the University of California and NASA.
Quelle: W. M. Keck Observatory

Tags: Astronomie 

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Samstag, 11. Juli 2015 - 22:45 Uhr

Raumfahrt-History - Frankreich´s Weg ins All - Teil 1

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Die Saphir Testraketen war das fünfte in der Familie der Edelsteine.
Es besteht aus zwei Ebenen durch die Kombination aus der ersten Etage in Emerald und Topaz. Es erfolgten 15 Starts zwischen 1965 und 1967 .
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Die Testrakete Rubis ist das vierte Mitglied in der Familie der Edelsteine.Diese unbemannte Rakete wurde durch Drehung stabilisiert.
10 Starts gab es  1964 in Hammaguir / Algerien 
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Topaz war die zweite Testrakete aus der Familie der Edelsteine.
Er bestand aus einem einstufigen Pulverrakete, welche mit vier beweglichen Düsen ausgestattet war. Insgesamt gab es 14 Starts zwischen 1962 und 1965.
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Topaz
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Topaz
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Die Adler Agate Testrakete war die  erste aus der Familie der Edelsteine von VE110 Agate entwickelt.
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VE110 Agate 
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Die Saphir Testrakete war die fünfte der Familie der Edelstein-Entwicklung.
Sie bestand aus zwei Ebenen durch die Kombination aus der ersten Etage in Emerald und Topaz.15 Starts sind zwischen 1965 und 1967 in Algerien bei Hammaguir Joint Center erfolgt.
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Le Diamant Eine Trägerrakete ist der Höhepunkt der fünf Testfahrzeuge aus der Familie der Edelsteine.
Es besteht aus einer ersten Stufe Smaragd 10 m Höhe 1,40 m Durchmesser, der 14,7 Tonnen wiegt. Seine LRBA Vexin Motor Schubdüse läuft für 93 Sekunden und liefert einen Druck von 269 kN auf dem Boden (304 kN im Vakuum). Der zweite Stock Topaz Messung 4,7 m hoch und 80 cm im Durchmesser und wiegt 2,9 Tonnen. Es liefert einen durchschnittlichen Schub von 156 kN bei 44 Sekunden. Die dritte Etage P064 Mess 2 m hoch und 65 cm im Durchmesser. Es wiegt 709 kg 640 kg einschließlich des ISOLANE - daher der Name. Er arbeitet für 45 Sekunden durch die Bereitstellung eines Druck 27-53 kN. Mit dem Deckel, Diamant Mess 18,95 m hoch und wiegt 18,4 Tonnen.
Starts zwischen 1965 bis 1967 auf CIEES (Joint Center for Special Weapons Testing) zu Hammaguir Sahara erfolgt.
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Guiana Space Center.
Die algerische Basis kann nicht mehr verwendet nach dem 1. Juli 1967 gemäß den Vereinbarungen von Evian 1964 CNES muss eine Startrampe für Satelliten Anfang 1967 spätestens verwendet zu suchen.
Alle von der CSG Einführung Diamant liegt 4 km nördlich von allen Höhenforschungsraketen entfernt und 17 km von Kourou auf National Highway 1
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Entwicklungs-Legende
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Luftaufnahme von Diamant Startplatz an der Guiana Space Centre im Jahr 1970.
Die algerische Basis kann nicht mehr verwendet nach dem 1. Juli 1967 gemäß den Vereinbarungen von Evian 1964
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Start von Diamant A-2 mit Diapason (D1A) bei Hammaguir, 17. Februar 1966.
Am 9. Mai 1962 Präsident des CNES und der Minister Delegierter für Rüstung unterzeichnen ein neues Protokoll für das Studium und die Umsetzung der Diamant Satelliten-T
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Startplatz von Diamant (Brigitte) bei Hammaguir (Algerien) im Jahr 1967.
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Quelle: CNES

Tags: Raumfahrt 

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Samstag, 11. Juli 2015 - 17:38 Uhr

Raumfahrt-History - 1934: Invasion der Kühnen Raketenmänner in die Stratosphäre

 

Aus dem CENAP-Archiv:

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Quelle: CENAP-Archiv


Tags: Raumfahrt 

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Samstag, 11. Juli 2015 - 12:20 Uhr

Raumfahrt-History - 1984: Bruce McCandless, 47, erster ungebundener Raumflug

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‘It was a wonderful feeling, a mix of personal elation and professional pride.
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The main aim of our nine-day mission on Challenger was the release and deployment of two communications satellites; the walk would follow that. It was a long time in the making: decades earlier, I helped develop the jet-propelled backpack I’m wearing, an MMU, or Manned Manoeuvring Unit. We were still testing and tweaking it six weeks before we went up. I was delighted to have been picked for the mission: it was a murky selection process, lots of back and forth between mission command and management.
The day before my walk, we reduced the pressure and increased the oxygen in the shuttle to get the nitrogen out of my bloodstream, otherwise I’d get the bends. Where I live now, outside Denver at an altitude of 8,300ft, has lower oxygen levels than the cabin did that day.
On the day itself, I put on my underwear, complete with airducts and flexible tubing filled with water to cool me down, and my pressure suit. The crew said, “You’re ready. Go, go, go!” so I stepped into the airlock, closed the hatch, depressurised it, opened it – and away I went.
I don’t like those overused lines “slipped the surly bonds of Earth”, but when I was free from the shuttle, they felt accurate. It was a wonderful feeling, a mix of personal elation and professional pride: it had taken many years to get to that point. Several people were sceptical it would work, and with 300 hours of flying practice, I was over-trained. My wife was at mission control, and there was quite a bit of apprehension. I wanted to say something similar to Neil [Armstrong] when he landed on the moon, so I said, “It may have been a small step for Neil, but it’s a heck of a big leap for me.” That loosened the tension a bit.
I’d been told of the quiet vacuum you experience in space, but with three radio links saying, “How’s your oxygen holding out?” “Stay away from the engines!” “When’s my turn?” it wasn’t that peaceful.
My walk lasted six hours 45 minutes, and I stayed alongside the shuttle the whole time, moving 100 yards one way, 100 yards back. I was travelling at more than 18,000 miles an hour, but wasn’t aware of it, because the shuttle was going at the same speed. It was only when I looked at the Earth that I could tell we were moving fairly rapidly. At one point, I noticed we were over the Florida peninsula: it was reassuring to see something I recognised.
An untethered space walk like this would be unlikely today, with the shuttle programme wound up, though Nasa is now working on an advanced version of the MMU for the exploration of asteroids. You can’t walk on them – there’s nothing to hold on to, they’re like big lumpy potatoes – but what you can do is fly around them, push up against them.
This photograph, taken by Robert Gibson from the shuttle, is beautiful, partly because the sun is shining directly on me. That’s why I have my visor down (although if you look closely, you can make out a few of my features). It’s also one of its attractions: my anonymity means people can imagine themselves doing the same thing. At visitor centres, they often have life-sized cardboard versions with the visor cut out, so people can peep through. Like Neil said in 1969, I was representing mankind up there.
Quelle: the guardian

Tags: Raumfahrt 47 erster ungebundener Raumflug 

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