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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-408

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13.07.2009

UFOs über Frankfurt/Main und einem Wardenburg in der Samstagnacht

Es geht wieder los...

 

Frau Sch. aus Frankfurt a.M. meldete sich um 10:30 h. Sie war gegen 0:30 h in der Samstag-Sonntag-Nacht mit ihrem Mann an einer Bushaltestelle in Frankfurt-Ginnheim gestanden und wartete eben auf den Bus. Zunächst kamen aber "etwa 10 ganz warme, goldene Lichter in einer wilden Anordnung - mal sah es grob in der Gesamt-Formation "wie etwa ein Dreieck, dann wieder wie eine Art Rechteck groß am Himmel aus" - gar nicht mal so hoch am Himmel geräuschlos herbei und zogen etwa einige Minuten lang durch - eine Minute später kam ihnen dann ein Nachzügler genauso ausschauend nach". Ingesgesamt sah das "eigentlich schön aus, war aber wegen der Lautlosigkeit war es absolut unheimlich". Flugzeuge waren dies nie und nimmer, "die kennen wir hier bis zum Abwinken - aber die Dinger, die komischen Lichter..." Da kam dann der Bus und der Fahrer ein Inder, weswegen sie auch nichts weiter erwähnten. Die Lichter waren noch am Himmel, als der Bus abfuhr...

 

Um kurz vor 12 h meldete sich Carola S. aus einem Wardenburg, die am Samstagabend gegen 23 h mit ihrem Freund auf dem Balkon stand, als da plötzlich "drei seltsame orange-goldene Lichtgestalten in der Ferne hochkamen". Und grob in ihre Richtung zogen! Die Lichter wurden dabei auch etwas größer und zeigten sich nebeneinander als kleine kugelartige Objekte, "die wie lebendig aus sich heraus wirkten", in der Art, dass sie zwar in den Himmel mehr und mehr stiegen, gleichsam aber an ihnen wie "Feuerquallen" vorkamen. Frau S. gestand selbst lachend ein, "dass sich dies zwar blöd anhört, aber es ist die beste Beschreibung die ich Ihnen geben kann und wir ja auch deswegen überzeugt waren sowas wie UFOs gesehen zu haben". Sie hatten dies noch niemals gesehen. Die ´Feuerquallen ohne Beine" zogen dann über den Häuser außer Sicht. Waren etwa "gold-gelb bis rot" ausschauend, geräuschlos sowieso. Die Beobachtung mag mindestens 2 Minuten gedauert haben.

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Einen deutschen Effekt zur deutschen PM gab es aber auch durch dpa am frühen Mittag, dadurch entstand natürlich einiger Wirbel und viele Medien griffen danach. Nehmen wir hier einmal die ´Finanzial Times Deutschland´ ( http://www.ftd.de/politik/internati... ) nur als Muster (viele Zeitungen verwendeten auch entsprechendes Bildmaterial von Himmelslaternen am Nachthimmel - sehr gut):

 

>Immer öfter UFO-Alarm durch Himmelslaternen

Asiatische Himmelslaternen rufen immer häufiger UFO-Gläubige auf den Plan. "Das UFO-Meldepotenzial hat sich in nie gekannte Höhen verändert", sagte der Hobbyastronom Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) am Montag. Die Zahl der UFO-Meldungen habe sich in diesem Jahr mehr als verzehnfacht. Gebe es normalerweise jährlich nur etwa 70 Anrufe wegen angeblicher außerirdischer Fortbewegungsmittel, so seien es vor allem wegen der weitgehend verbotenen Himmelslaternen allein in diesem Jahr bereits 800 Meldungen gewesen, sagte Walter.

Die meisten der mehr oder minder besorgten Meldungen stammen laut CENAP aus den Regionen, in denen der Gebrauch der Laternen verboten ist oder genehmigt werden muss*. "Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin sind die Spitzenreiter", sagte Walter, der ein Import- und Verkaufsverbot für die Flugobjekte fordert. Himmelslaternen sind seit einiger Zeit der Renner auf Partys und vor allem Hochzeiten. Sie funktionieren wie Heißluftballons: Ist die Luft in der Hülle durch die Flamme erhitzt, steigt die Laterne senkrecht auf und hält sich - abhängig von der Größe - bis zu 20 Minuten in der Luft. Erlischt die Flamme, sinkt die Laterne herab.

Erst am Wochenende hatte eine Hochzeitsgesellschaft im südhessischen Dieburg mit asiatischen Himmelslaternen zwei Häuser in Brand gesteckt und einen Schaden von etwa 250 000 Euro verursacht. Auch bei einem Feuer im historischen Kern der Weimarer Innenstadt, bei dem ein Millionenschaden entstand, wurden die beleuchteten Mini-Ballons als Brandursache nicht ausgeschlossen.<

 

*= Heiterer Weise und neben der Kappe hat in einem I-Net-UFO-Klub sofort ein Exologe darauf regiert und fragte sich: "Müssen wir also, bei einem generellen Verbot der MHBs, mit einem Anstieg der Sichtungsmeldungen rechnen?" Der Anstieg der Meldungen gerade in den Bundesländern mit MHB-Flugverbot ist für den Insider nicht NEU, man muss a) nur mal den CENAP-Newsticker studieren oder und b) einfach mal die UFO-Fall-Datenbank hernehmen, da erkennt man dies sofort durch die Verteilung der Sichtungen quer übers Land! Laien mit der großen Klappe eben... - und vor allen Dingen von den Wirklichkeiten keine Ahnung, weil sie eben jene nicht haben wollen. Überhaupt wundert mich seit ca einen Jahr die allen I-Net-UFO-Klubs die auch diesbezüglich Naivität, wo man einfach so tut: "Es kann ja kein MHB gewesen sein, weil diese ja hier nicht fliegen dürfen!" Es zeigt sich hier der Fluch der ufologischen Hormone, da hilft auch ein doppelter Illobrand auch nichts mehr dagegen - außer Placebo-Wirkungen. Aber Fluchen über die Analogkäse-UFOlogie und ihre so gewichtigen Promoter mit pseudoschlauen Sprüchen soll ja den Schmerz lindern...

 

Auch ´´BILD.de´ (´Immer häufiger UFO-Alarm wegen Himmelslaternen´, http://www.bild.de/BILD/regional/st... ), die ´Kölnische Rundschau´ (´Verkaufsverbot gefordert: Himmelslaternen sorgen für UFO-Alarm´, http://www.rundschau-online.de/html... ), der ´Focus-Online´ ( http://www.focus.de/panorama/welt/b... ) seien als Beispiele genannt. Schließlich ging die Meldung auch quer durch die Schweiz über die dortige sda und z.B. ´Der Bund´ (´Himmelslaternen versetzen Ufo-Gläubige in Aufregung´, http://www.derbund.ch/panorama/verm... ) griffen zu. Auch verschiedene Radiosender riefen im Zuge des Nachmittags zwecks Interviews an, wie der WDR1 und RTL-Berlin.

 

Eine erweitere Neuauflage wurde dann nochmals 1 1/2 Stunden später von der dpa ausgegeben, wie sie z.B. die ´Stuttgarter Nachrichten´ ( http://www.stuttgarter-nachrichten.... ) aufgriff:

 

>Daueralarm wegen Laternen: Ufos aus Fernost

Mannheim - Modellheißluftballons wie die populären "asiatischen Himmelslaternen" begeistern nicht nur Hochzeitspaare, sie rufen auch immer häufiger die Ufo-Gläubigen auf den Plan. "Das Ufo-Meldepotenzial hat sich in nie gekannte Höhen verändert", warnte der Hobbyastronom Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) am Montag. Die Zahl der angeblichen Ufo-Meldungen habe sich mehr als verzehnfacht. Gibt es normalerweise bis zu 70 Anrufe wegen angeblicher außerirdischer Fortbewegungsmittel, so waren es vor allem wegen der weitgehend verbotenen Himmelslaternen allein in diesem Jahr bereits 800 Meldungen.

Die meisten mehr oder minder besorgten Meldungen stammten laut Cenap merkwürdigerweise genau aus den Regionen, in denen der Gebrauch der Laternen begrenzt ist oder genehmigt werden muss. "Nordrhein- Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin sind die Spitzenreiter", sagte Walter, der verärgert ein grundsätzliches Import- und Verkaufsverbot für die eher friedlichen Flugobjekte forderte. Himmelslaternen sind seit einiger Zeit der Renner auf Partys und Hochzeiten. Sie funktionieren wie Heißluftballone: Ist die Luft in der Hülle durch die Flamme ausreichend erhitzt, steigt die Himmelslaterne senkrecht auf und hält sich - abhängig von der Größe der Laterne - bis zu 20 Minuten in der Luft. Erlischt die Flamme, sinkt die Laterne herab.

Zwar ist der Verkauf in Baden-Württemberg legal, doch wird das Steigenlassen von Himmelslaternen streng bestraft*. Die Mini-Heißluftballons gelten als ungesteuerte Flugkörper mit Eigenantrieb - und deren Aufstieg muss vom Regierungspräsidium erlaubt werden. In der Regel ist eine Genehmigung aber nicht möglich, da der Flugverkehr gefährdet wird. "Wir haben in diesem Jahr noch keinen derartigen Antrag genehmigt und werden es auch grundsätzlich nicht tun", sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Außerdem geht nach Ansicht der Behörden von den Trend-Laternen eine erhebliche Brandgefahr aus, weil die Flugbahn nicht beeinflusst werden kann. Himmelslaternen können somit zu einem teuren Vergnügen werden: Denn wer eine Laterne ohne Genehmigung steigen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden könne.<

 

*= Was gekauft wird, wird natürlich auch eingesetzt und es wird NICHT wie bei den Himmelslaternen gekauft, um an die Wand genagelt zu werden - sondern natürlich um fliegen gelassen werden. Gesetzeslage hin oder her, sonst käme es z.B. in Baden-Württemberg NICHT zustande, dass es MHB-Sichtungen gäbe, wie es sei auffallend viele in diesem Bundesland auch als UFO-Meldungen gibt! Auch darüber gibt es keine Zweifel, wir berichten ja laufend darüber. Gerade an diesem Wochenende habe ich 3 dieser Objekte selbst ausgemacht und nahe Wiesloch wurden sie auch fotografiert... Ist doch alles bekannt und KEIN Geheimnis! Wir nennen dies einfach unserem Informations- und Demokratiegespür nach ... Transparenz. Und dies war unserem Eigen- und Selbstverständnis nach in den unterschiedlichen ´Medienzeitaltern´ schon immer so und ganz normal, also dementsprechend sowieso nichts Neues (gerade Linie nennt sich dies). Es muss nur GENUTZT werden, wenn man aber extern nicht WILL, dann... - dann kann man nur den legendären Herrn Wiersgalla rufen, der sich am besten mit Dummheit in der praktischen Form auskennt: http://www.myvideo.de/watch/3303411... .

 

Wie auch immer, hoffen wir dringlichst - dass das alles in der Öffentlichkeit fruchtet und zündet... - und auf Dauer eine Reduzierung der durch Himmelslaternen-erzeugten UFO-Meldungen herbeigeführt wird!

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15.07.2009

Mittwoch, der 15.Juli 2009 - der nächste Tag in Sachen anspruchsvoller UFO-Phänomen-Erforschung - und seiner dadurch bedingten besonderen Atmosphäre. Die zunächst durch uns als UFOs bekanntgewordenen Himmelslaternen waren gestern nach dem neuerlichen Flugverbot als ´fliegende Brandbomben´ in NRW Thema im ´RTL-Nachtjournal´ mit ausführlichsten YouTube-Videos fast 3 Minuten lang - auch dies sollte doch bei den Zuschauern sitzen, um ihnen die Heißluft für die künftigen hoffentlich reduzierten ´UFO-Meldungen´ in Deutschland zu nehmen!

 

Wie z.B. im italienischen Milano hier als kleine Flotte, aufgenommen im September 2008 als spezielle ´Airshow-Magic´ und jetzt erst veröffentlicht: http://www.youtube.com/watch?v=AIQu....

 

Auch in der RTL-Sendung ´Punkt 12´ an diesem Mittwoch, wurde eine um etwa eine Minute schlankere Version der ´Nachtjournal´-Himmelslaternen-Sendung ausgestrahlt. Dies ist deswegen interessant, weil beide genannte Sendung in ihrem Format die meistgesehenen Nachrichtensendung des Landes sind! Nebenbei: Als gerade der Beitrag in ´Punkt 12´ lief, meldete sich eine Reportin der Nachrichtenagentur ddp in dieser Angelegenheit und führte ein längeres Gespräch mit mir zur allgemeinen UFO-Lage durch die Situation durch die Himmelslaternen und zur Gesetz-Entwicklung in NRW und Thüringen. Ich betonte hier auch, dass ich nur auf schlechtes Wetter in dieser Affäre hoffe und nicht mehr auf den Gesetzgeber setze, solange nur das Auflassen der Laternen verboten ist - eben der Status Quo nach wie vor erhalten bleibt. Zudem verwies ich darauf, dass die zwar teuren Miniaturballons von Schorr oder Partyballon.de einiges ingenieurtechnisch aufwändiger sind, aber auch im Vergleich zu den asiatischen Billgheimern sicherer - es gab jahrzehnteang keine Probleme mit ihnen.

 

Gegen dem frühen Nachmittag erschien dann diese ddp-Nachricht (die nochmals in den frühen Abend hinein neu aufgesetzt wurde), worauf mich unser SPD-Kontakt im NRW-Landtag aufmerksam machte:

 

>Immer mehr Länder planen Verbot der Miniballons - Feuerwehrverband will bundesweite Regelung

 

Berlin (ddp). Die umstrittenen Himmelslaternen sollen nach einem Todesfall und mehreren schweren Bränden in immer mehr Bundesländern verboten werden. In Mecklenburg-Vorpommern sei ein Verbot wegen der erhöhten Brandgefahr in Kürze geplant, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch in Schwerin. Auch in Schleswig-Holstein sollen die brennenden Flugobjekte untersagt werden. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) fordert dagegen ein bundesweites Verbot.

In Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bayern und in Nordrhein-Westfalen dürfen die Leuchten bereits nicht mehr in den Himmel steigen. In Schleswig-Holstein soll im Oktober oder spätestens im November eine entsprechende Verordnung in Kraft treten, kündigte ein Sprecher des Innenministeriums an. In Nordrhein-Westfalen kann ein Verstoß gegen die ab Samstag geltende Verordnung mit einer Geldbuße von bis zu 1000 Euro geahndet werden. Auch in Thüringen sollen laut Innenministerium nach dem Brand eines Hauses in Weimar die Himmelslaternen verboten werden. Betroffen sind Fluglaternen aus Papier, bei denen die Luft mit einer offenen Flamme erwärmt wird und die insbesondere unter den Namen "Himmelslaterne, Flammea" oder "Kong-Ming-Laterne" bekannt sind. Dem Deutschen Feuerwehrverband gehen die landesweiten Einschränkungen noch nicht weit genug. Er fordert ein bundesweites Verbot der Himmelslaternen. "Das Problem ist, dass sie nicht zu steuern sind", sagte Verbandssprecherin Silvia Darmstädter. Sie seien von Wind und Thermik abhängig. An der deutschen Ost- und Nordseeküste gebe es wegen des böigen Windes und den mit Reed gedeckten Häusern zudem eine erhöhte Gefahr.

In der Vergangenheit mehrten sich Hinweise aus der Bevölkerung bei der Feuerwehr, sagte Darmstädter. "Wir bemerken besonders an den Wochenenden ein verstärktes Auftreten." Oft würden die Mini-Heißluftballons bei Hochzeiten gestartet. Für die Bevölkerung seien sie zudem gefährlich, da sie meist kilometerweit vom Startort entfernt unbemerkt auf Häuser landeten.

Auch das Centrale Erforschungsnetz Außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) in Mannheim wird seit 2007 immer öfter über die vermeintlichen UFOs informiert. "Das Verbot ist völlig nutzlos, solange die Laternen verkauft werden dürfen", kritisierte Werner Walter, der seit mehr als 30 Jahren bei der CENAP arbeitet und UFO-Meldungen entgegennimmt. Er fordere ein grundsätzliches Importverbot. Immer mehr Menschen meldeten sich bei der CENAP, weil sie die Himmelslaternen für UFOs hielten. "Ich verstehe das vollkommen, dass die Leute fast einen Herzinfarkt bekommen", sagte Walter, der selbst einmal 40 leuchtende Flugobjekte auf sich zukommen sah. Die Laternen sind etwa einen Meter groß und könnten 500 Meter hoch steigen. "Das wird von den Beobachtern jedoch weitaus höher eingeschätzt", sagte er. Die wachs- und kerzenartigen Brenner könnten zwischen drei und fünf Minuten für ein Leuchten sorgen.

Werner verwies darauf, dass im Handel auch sichere, sogenannte Miniaturheißluftballons erhältlich seien. "Bei ihnen liegen die Brennsätze in einer Schale, die nach unten zu ist", sagte er. Zudem hätten sie einen Windschutz. Bei der "Billigversion" seien die Brennsätze dagegen nur in Drahtsätze eingespannt.

Durch Himmelslaternen war Ende Juni in Siegen bei einem Feuer ein zehnjähriger Junge ums Leben gekommen. In der Vergangenheit hatte es bundesweit zudem mehrere Wohnungsbrände gegeben.<

 

Nach: http://www.dernewsticker.de/news.ph... oder http://www.die-topnews.de/laender-p...

 

Selbst in Bayern wurde die Geschichte von ´Radio Charivari´ ( http://www.charivari.com/aktuell/me... ) aufgegriffen...

 

Der lustige Knüller war eine Schlagzeile, die wirklich nur noch vom Wunschglaube erfüllt war und jenseits aller Realitäten angesiedelt ist: "Partyhimmel bleibt künftig dunkel!" ( http://www.derwesten.de/nachrichten... )

 

DA MÜSSEN DOCH DIE UFOLOGISCHEN EXOS SCHWER DURSCHNAUFEN, wenn sie mit den Wirklichkeiten aus dieser Welt konfrontiert werden. D.h. - hierdurch versaut sich doch das ganze Karma.

 

Himmelslaternen bei den Kollegen Sternguckern - und die Kernpunkte, um die es wirklich geht!

 

Beim Astrotreff.de kam daher eine Diskussion so deswegen auf:

 

"...dann treiben sie eben demnächst von den Niederlanden und Belgien hier herüber..." -"...sind sie in Bayern schon länger verboten - allein es hält sich keiner dran..." - "Hier in BaWü sind sie schon längst verboten, aber ich habe in den letzten 3 oder 4 Monaten von meinem Balkon mindestens 10 gesehen. Meistens werden die auf Partys steigen gelassen, und wenn dann genug Leute die Zugrichtung beobachten, könnte man schon Hinweise auf den Startort und damit die Verursacher finden. Hoffen wir mal, dass auch der Import von den Dingern bald reglementiert wird, dann hört die Seuche bald auf. Ich war ja neulich ganz schockiert, dass sogar Astromedia (die sonst tolles Wissenschaftsspielzeug vertreiben) diese Dinger im Programm hat."

Auch bei Astronomie.de gab es jetzt wieder eine Thema-Debatte:

 

"Mittlerweile sind die Laternen in einigen Bundesländern bereits verboten, u.a. auch hier. Dennoch werden sie weiter genutzt..." -"Eine brennend abstürzende Himmelslaterne habe ich erst dieses Frühjahr gesehen - diese ollen Mistdinger! Ich hoffe, die Teile werden bald flächendeckend verboten - auch der Verkauf. Daß jeder Start - dort, wo er noch erlaubt ist - erstmal bei der Deutschen Flugsicherung anmeldepflichtig (!) ist, weiß anscheinend kein Mensch."

 

Hoffnung

 

Jetzt, nachdem die Geschichte mit den Himmelslaternen als die "Brandbomben des Himmels" aktuell öffentlich durchgekaut wird, sollte man eigentlich annehmen, das zumindest in der nächsten Zeit die die potentiellen Auflasse der Himmelslaternen - das Steigenlassen - aufgrund der geweckten Sensitivität zurückhalten und zurücknehmen werden! Zumindest solange ´bis Gras über die Sache gewachsen ist´ - und wir damit auch eine Art natürliche Ruhepause wie nach der Lesch-Sendung erleben werden, wenn nicht sogar noch viel heftiger - schließlich war ja jetzt der Wirbel wirklich intensiv. Es ist ja ganz einfach: Werden keine Himmelslaternen aufgelassen, kann es dadurch auch keine UFO-Irritationen geben und damit ist Ruhe an der Front. Uff und Puh... Drücken Sie die Daumen mit! Es ist ja eh wieder viel zu viel in 2009 gelaufen! Und wenn das Wetter nicht so mies wäre... - was uns aber von den anderen europäischen UFOs nicht verschont... WW

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16.07.2009

Wahrheit - und Klarheit, als Gegensatz zur ufologischen Dialektik und dem dortigen Populismus - der ewige Zündstoff, aber er gibt den sagenhafte Gesprächsstoff erst her - deswegen ist dies hier eine eine Art ´Gedenkzug für die Meinungsfreiheit´

 

Die gesellschaftliche Atmosphäre, den Ruch des Image, rund um die UFO-Legende ist entscheidend - und nicht das ´Fliegende Untertassen´-Phantom allein, den ... es ist zu schwach, zu schwächlich auf den Beinen. Das übermächtige IFO-Problem ist eben das .... Kernproblem. Trotz allem strategischem/taktischen Gerede (= legendärer Gesprächsstoff) der Pro-UFO-Fraktion. Gerade in diesen Tagen durch die Himmelslaternen als das große UFO-Meldeproblem, welches uns seit Pfingsten 2007 heimsucht - in der größten UFO-Meldewelle (geradezu ein SCHOCK) überhaupt seither in unserem Land. Als ´Brandbomben des Himmels´ sind die MHBs der billigen Himelslaternen-Art derzeiten in der öffentlichen Verrissdebatte - und überall präsent, auch bildlich präsent. Wird dadurch das Problem in Form der UFO-Fehlermeldungen auch ´behoben´? Wie bereits moniert, im Grunde ist eigentlich weder ein wirkungsvolles und damit effektives VERKAUFS- noch ein IMPORT-VERBOT der Himmelslaternen eingeläutet, sondern nur das ´Du-darf-die-Dinger-nicht-Steigenlassen´-Gesetz in verschiedenen Bundesländern schon wieder angepackt. Verbote des ´Du-darf-die-Dinger-nicht-Steigenlassen´ aber kennen wir schon seit Ende 2007 aus NRW, genutzt hat es nichts - die Zahlen der Meldungen von darauf zurückgehenden ´UFOs´ sind gerade dort wo sie verboten bzw genehmigungspflichtig sind - EXPLODIERT. So sieht es in der Wirklichkeit eben aus - und so wird soeben wieder der Skylaterns-Start gezeigt: http://www.youtube.com/watch?v=6bWv... / http://www.youtube.com/watch?v=nDb5... . Auch in Baden-Württemberg..., meiner Heimat. Zu Erinnerung: 2007 gab es zusammen mit den GEP-Meldefällen insgesamt 600 Fälle aufgrund der als UFOs gemeldeten MHBs, 2008 allein bei CENAP fast unglaubliche 1600 Fälle und dieses Halbjahr 2009 schon wieder die Halbzeitzahl von etwa 800 - und dies bei einem mieseren Wetter als 2008. Was sagt uns dies? Was nur...? (Naja mal abgesehen davon, dass wir schon wieder dabei eine satte Anzahl von Planeten-, ISS- und Meteore-Fehldeutungen als UFO-Meldungen haben, aber dies ist ja für echte UFO-Freunde des Fantastischen auch kein wirklicher Trost, weil ja schon wieder KEINE echten UFOs übrigbleiben!)

 

Der UFO-Schock durch die IFO-Himmelslaternen geht als ´Ordnungswidrigkeit´ weiter... - Der UFO/IFO-Anlaß für Bussgeld ab ins Steuersäckel...

 

´Hessen will Himmelslaternen verbieten - Bußgelder von 5000 Euro vorgesehen´ meldete das ´Darmstädter Echo´ ( http://www.echo-online.de/suedhesse... ):

 

>Hessen. Die Landesregierung wird den Gebrauch von Himmelslaternen verbieten. Diese fliegenden Laternen verursachten immer mehr Brände, begründete Innenminister Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden das Verbot, das "in Kürze" in Kraft treten werde. Bei einem Verstoß könne ein Bußgeld bis zu 5000 Euro verhängt werden. In der vergangenen Woche hatte eine Himmelslaterne in Dieburg einen Brandschaden von 250.000 Euro an zwei Häusern verursacht (wir haben berichtet). Die bis zu 80 Zentimeter hohen Himmelslaternen sind seit langem umstritten und in drei Bundesländern bereits verboten. Zuerst war angedacht gewesen, dass die Kommunen für den Umgang mit den Lampions eigene Regelungen finden. Dies wurde zumindest im Landkreis Darmstadt-Deiburg diskutiert. "Das allerdings heißen wir nicht gut", sagte Bernd Beilstein, stellvertretender Leiter des Dieburger Ordnungsamtes, bereits am Montag. "Wenn die eine Gemeinde die Ballons erlaubt, die andere aber nicht, ist das Problem nicht gelöst." Die Laternen könnten schließlich über Gemeindegrenzen hinwegfliegen und Schäden anrichten. Die Kommunen begrüßen daher die Lösung auf Landesebene.

Die Himmelslaternen werden von vielen offenbar für unidentifizierte Flug-Objekte (UFO) gehalten. "Das UFO-Meldepotenzial hat sich in nie gekannte Höhen verändert", sagt Hobbyastronomen Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap). Die Zahl der UFO-Meldungen habe sich in diesem Jahr mehr als verzehnfacht. Gebe es normalerweise jährlich etwa 70 Anrufe, seien es vor allem wegen der Himmelslaternen allein in diesem Jahr bereits 800 Meldungen gewesen, sagte Walter. Die meisten der mehr oder minder besorgten Meldungen stammen laut Cenap aus Bundesländern, in denen der Gebrauch der Laternen bereits verboten ist oder genehmigt werden muss. "Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin sind die Spitzenreiter", sagte Walter, der ein Import- und Verkaufsverbot für die Flugobjekte fordert.

Himmelslaternen sind derzeit der Renner auf Partys und vor allem Hochzeiten. Sie funktionieren wie Heißluftballons: Ist die Luft in der Hülle durch die Flamme erhitzt, steigt die Laterne senkrecht auf und hält sich - abhängig von der Größe - bis zu 20 Minuten in der Luft. Erlischt die Flamme, sinkt die Laterne herab.<

 

Die ´Stuttgarter Zeitung´ ( http://www.stuttgarter-zeitung.de/s... ) setzte diese Meldungen unter der Sparte ´Wirtschaft & Finanzen´ auf:

 

>Himmelslaternen - Gefährliche Flüge ins Ungewisse

Stuttgart - Die Leute von der deutschen Ufo-Zentrale sind sauer: In jüngster Zeit werden sie geradezu mit Meldungen über unbekannte Flugobjekte überrannt. So berichtete das Centrale Erforschungsgnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene dieser Tage, dass sich die Zahl der Ufo-Sichtungen mehr als verzehnfacht habe. In diesem Jahr seien bereits 800 Ufo-Meldungen eingegangen, üblich seien in diesem Zeitraum gerade einmal 70. Ursache dieses Booms sind asiatische Himmelslaternen, auch Skyballons, Kong-Ming-Laternen oder Partyballons genannt. Sie stammen aus Asien und sehen aus wie nach unten geöffnete Papiertüten. Diese erheben sich nach dem Prinzip eines Heißluftballons in die Lüfte: Ein Flamme, die von einer brennbaren Flüssigkeit oder Wachs befeuert wird, erwärmt die Luft unter dem Papier und sorgt für Auftrieb.

Ein Junge starb bereits

Sobald der Brennstoff aufgebraucht ist, schwebt die Papiertüte nach einer Flugzeit von bis zu 20 Minuten wieder auf die Erde zurück - doch wo sie landet, das bestimmen ausschließlich der Wind und das Schicksal. Und das kann ziemlich erbarmungslos zuschlagen: So geht die Feuerwehr davon aus, dass an Pfingsten in Siegen ein Mehrfamilienhaus durch einen Skyballon in Brand gesetzt wurde - ein zehnjähriger Junge starb dabei an einer Rauchvergiftung. Und kürzlich verursachte im südhessischen Dieburg ein Brand einen 250.000 Euro teuren Schaden, nachdem die Himmelslaterne einer Hochzeitsgesellschaft eine Terrassenüberdachung entzündet hatte. Im Internet werden die leuchtenden Partyballons allenthalben angepriesen, ab 79 Cent das Stück: "Himmelslaternen liegen voll im Trend und sind ein absolutes Highlight", heißt es zum Beispiel vollmundig auf einer Internetseite. Ganz nach asiatischer Tradition könnten mit den leuchtenden Papierfliegern Wünsche in den Himmel geschickt werden, wobei das "überwältigende Schauspiel" alle Menschen immer wieder aufs Neue zu beeindrucke.

In Baden-Württemberg ist der Start verboten

Umweltschützer indes sind gar nicht begeistert von den Mini-Heißluftballons. Zwar sei das Papier biologisch abbaubar, versprechen die Hersteller - aber eine unnötige Umweltverschmutzung ist es eben doch. Und wenn das Gestell, an dem das Reispapier aufgespannt ist, nicht aus Bambus, sondern aus Draht ist, dann verrottet das Ganze auch nicht so schnell. Schlimmer noch wiegen indes die Sicherheitsbedenken. Da ist zum einen die Brandgefahr bei der ungewissen Landung. Und zum anderen könnte der Flugverkehr gefährdet werden. Daher ist der Gebrauch der Skyballons streng geregelt - wobei die Vorschriften in den einzelnen Bundesländern allerdings unterschiedlich sind. So ist in Baden-Württemberg zwar der Verkauf der Laternen erlaubt, nicht jedoch ihr Start: Sie gelten nämlich als ungesteuerte Flugkörper mit Eigenantrieb - und die dürfen sich nur mit Erlaubnis des zuständigen Regierungspräsidiums in die Lüfte erheben. Und solch eine Genehmigung wird in aller Regel erst gar nicht erteilt. Wer trotzdem seine Wünsche mit einem der Spielzeug-Heißluftballons in den Himmel schicken will, begeht eine Ordnungswidrigkeit - und die kann teurer werden: Dann drohen bis zu 50.000 Euro Bußgeld. Und wenn es zum Brand kommt, droht eine Anklage wegen vorsätzlicher Brandstiftung - zusätzlich zum Schaden, den dann keine Haftpflichtversicherung übernimmt.<

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+++ To honor 40th anniversery of Apollo mission +++

 

Endlich, Spaceshuttle-Mission STS-127 der ´Endeavour´ ging ab!

Siehe das Liftoff: http://www.youtube.com/watch?v=wCY8... / http://www.youtube.com/watch?v=PXcr... / http://www.youtube.com/watch?v=6a19... / http://www.youtube.com/watch?v=-szp... . Wie immer war ganz schön was an Ort los und ich weiß mal wieder nicht, was schöner ist: die offiziellen NASA-Aufnahmen, oder die privaten Aufnahmen... Über Irland wurde der nächtliche ´Endeavour´-Flyover mit abgetrenntem E.T. gefilmt: http://www.youtube.com/watch?v=I7ET... . Der E.T. allein unterwegs, vom Spaceshuttle aus mit einer Handkamera gefilmt: http://www.youtube.com/watch?v=Lswb... . Dabei sieht der Externe-Tank teilweise selbst schon wie ein Raumschiff von E.T. aus! Wie auch immer, und schon wieder gibt es Probleme mit den Hitzschutzkacheln des Shuttles...

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"Blinkender, an- und abschwellender Lichterkörper" bei Bad Segeberg

 

Um kurz vor 12 h erreichte mich Herr T. aus Bad Segeberg. Er war heute Nacht gegen 1 h nach Hause zurückgekehrt und hatte den PKW abgestellt. Als er zur Wohnung lief, blickte er zum Himmel. Da sah er "ein extrem-weißes Licht" hoch am Himmel, welches dann sofort zu Blinken anfing, "na es war eher wie ein an- und abschwellender Lichtkörper, der sogar zeitweise verschwand und sofort heller als alles andere am Himel zurückkehrte". Die 3-4 Minuten nach Hause laufend konnte er das Objekt an der selben Stelle sehen und es verhielt sich immer wieder so wie beschrieben. Dann fiel ihm auf, dass da dünne Wolken in dem Himmelsgebiet waren. Nachdem wir etwas diskutierten, welche Himmelsrichtung dies in etwa wohl war, einigten wir uns in etwa "auf hoch am Osthimmel" und "sofort als einziges Lichtobjekt auffällig" - und da ist eben gerade der Planet Jupiter dominierend, der scheinbar zeitweise durch Wolken verdeckt den ´Blinkeffekt´, wobei das "An- und Abschwellen" auch dadurch - die vorbeiziehenden Wolken - zustandekam. Dies erstaunte den Herrn dann doch..., "weil daran hatte ich gar nicht gedacht". Auch in diesem Fall war es erstaunlich, dass die meiste Zeit dafür drauf ging festzumachen, in welcher Himmelsrichtug in etwa die Erscheinung war - weil der Melder sich "da gar nicht auskannte".

 

UFOs über England..., damit die in der deutschen Himmelslaternen-Debatte ja nicht in Vergessenheit geraten...

 

´UFO spotted in Fylde sky?´ war die Headline in der ´Blackpool Gazette´ ( http://www.blackpoolgazette.co.uk/b... ) hierfür:

 

>The UFOs are back! Sceptics may sneer, but Fleetwood, a known UFO hotspot, has had its latest visitation. And this time there is video evidence to back it up. Strange orange lights were seen racing across the sky at the Larkholme Estate on Monday night and Gavin Billington of Fairway was quick to capture the astonishing footage. "They were like big balls of fire - there was no sound or anything," said Gavin, a chef at Blackpool and The Fylde College. He had been watching television at home with girlfriend Lisa Huxley when he spotted the UFOs hurtling across the sky in a north-easterly direction.

Gavin said: "There were about six of them and they were the height of about three or four houses. It lasted a minute or two and they were moving quite fast. They seemed to be going in a line." From his seafront home he saw the objects pass over The Strand and head towards The Mount. He added: "I have seen loads of things in the sky and wondered ´what´s that?´ but I never reacted to them. As soon as I saw this I jumped out of my chair and started filming because I knew it was something weird. I have no idea what it was. We went through the video and it can´t have been something that was fired - it was moving too slowly. I´ve never seen anything like it in my life."

He went to his mother Jean Billington´s home on Rossall Close and then got a call from Lisa to say another light was overhead. Mrs Billington, who also say the lights, said: "It wasn´t an aircraft. It was an orange ball which hovered and then went off as though it was going in the direction of Morecambe." It has been suggested in the past that such sightings have been Chinese lanterns or improvised lanterns made by youngsters. Mrs Billington added: "It was definitely not a Chinese lantern." {Soso, dabei fehlt noch noch der Aufdruck auf dem Videomaterial, so ´gut´ ist es, um ´keine´ Himmelslaternen gewesen zu sein!}

In 2003 Fleetwood was listed as one of the top 20 places in Britain for unexplained sightings. That year a man from Fleetwood reported seven cigar-shaped objects in the north-western sky and a year later two men spotted strange lights over the golf course. Just before Christmas last year lights were seen above Fleetwood before they shot away in different directions. Ian Martin of the Cosmic Conspiracies website said sightings of orange balls were becoming more frequent. He said: "We are getting four or five sightings a week at the moment. They range from basketball size to the size of a double-decker bus. We are not sure what they are but they are being spotted all over the world. People say they are Chinese lanterns but the formations they are flying in rules that out {ähm, genau dies ist auch ein Punkt FÜR sie - wodurch sich erweist, dass auch der Typ ein Depp ist}."

A spokeswoman for Blackpool Airport said they could shed no light on the mysterious objects. She added: "The only thing in the air at the time was an incoming flight from Palma."

Have you seen strange objects in the sky? Call our newsdesk on (01253) 361865<

 

Der ´The Herts Advertiser´ ( http://www.hertsad.co.uk/content/he... ) hatt diesen Leserbrief heute aufgesetzt:

 

>UFOs identified

SIR - I read the article entitled "Riddle of Town´s UFO Sighting" in your July 9 edition with interest. I too saw the flying objects on June 20, as in fact I had done last Christmas Day, and I am sorry to have to disappoint Neil McKenna and your readers but they are not UFOs. In fact they are "sky lanterns" which are miniature hot air balloons and there are numerous companies who sell them.

You simply remove the sky lantern from its outer sleeve and attach the small gas fuel cell underneath which you then light and release the balloon. They look particularly stunning as they float through the night sky when they are released in large groups and can last up to 20 minutes before they go out and are fully bio-degradeable. LYNDA BARLOW, Harpenden<

 

UFOs in Ost und West - eine weltweite Sucht: Die Botschaften von den Aliens..., überall ist Code Orange-Red angesagt!

 

Zum ID4 war in den USA einiges los, und auch die Sky Laterns waren bekanntlich voll als UFOs oder ´Orange Ball of Light´ (ORBL) im Einsatz (in Frankreich z.B. auch OVNIS oder ´Boules Lumineuse´ genannt) : http://www.youtube.com/watch?v=y4dN... - http://www.youtube.com/watch?v=X18E... / http://www.youtube.com/watch?v=zjol... . Hier als UFOs über Riga: http://www.youtube.com/watch?v=hkWx... .

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Mega-Thema Himmelslaternen, die glühenden Nomaden des Nacht-Himmels...

 

Von den wir ja inzwischen längst wissen, dass diese gerne weltweit UFO-Auslöser sind - und an sich selbst in Wahrheit ganz billig und simpel, obwohl sie am Himmel wirken wie ´Send Me An Angel´ (was man gar nicht auf den Videos wirklich sehen und erleben kann!): http://www.youtube.com/watch?v=knp2... / http://www.youtube.com/watch?v=kOyq... / http://www.youtube.com/watch?v=e5z_... . Sie sind wahrhaft schrill und ganz ´speziell´. Kein Wunder, ja, wenn man sie als UFOs hält - neidlos muss man eingestehen, sie sind besser als das ´Original´ (im SF-Film). Gerade in der Formation bzw Flotte sehen sie unverschämt geil und scharf aus... Wie aus jenen Grenzen jenseits der Outer Limits kommend. ;-) Sie sehen wahrhaft verboten schön am Himmel aus, wenn man sie erstmals in der unerwarteten ´unheimlichen Begegnung´ sieht. Bessere ´UFOs´-Aufnahmen gibts es doch nicht - was allein schon die Problematik an sich ist. Wenn Sie die die schönsten MHB-Aufnahmen alle gesehen haben, die wir hier schon anboten - fällt Ihnen dann besseres ´UFO-Zeugs´ ein? Eben, gibt es nicht. Dies ist doch allein schon dumm genug! Wir können es doch auch nicht ändern...

 

Die ´Ordnungsbehördliche Verordnung zur Verhütung von Gefahren durch unbemannte Fluglaternen {Fluglaternenverordnung}" des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie unter http://landtag/portal/WWW/dokumente... veröffentlicht.

 

´Hessen verbietet Himmelslaternen - In Rheinland-Pfalz weiter erlaubt´ meldete der ´Wiesbadener Kurier´ ( http://www.wiesbadener-kurier.de/na... ) und wir lesen wieder eine Premium-Wirklichkeit nieder:

 

>An Silvester waren die fliegenden Lichter auch in Wiesbaden zu sehen: Vor dem Kurhaus ließen Nachtschwärmer Himmelslaternen aufsteigen. Dabei handelt es sich um bis zu ein Meter hohe Lampions, in denen eine brennbare Paste entzündet wird. Durch die Erwärmung können die Laternen bis zu 400 Meter in die Luft steigen und mehrere Kilometer zurücklegen. Etwa nach einer Viertelstunde sind sie erloschen. Ein Partygag, der gerne für Hochzeiten verwendet wird.

In Hessen kam es jetzt aber zur Katastrophe: Am vergangenen Wochenende entzündeten zwei Himmelslaternen, die von einer Hochzeitsgesellschaft in Dieburg in die Luft gelassen wurden, zwei Häuserdächer. Verletzt wurde niemand. Sachschaden: 250.000 Euro. In Siegen kam an Pfingsten ein zehnjähriger Junge ums Leben, laut Polizei in Folge eines Brandes, ausgelöst durch eine "Ufo-Laterne". Im Raum Berlin brannte an Silvester eine Yacht nieder. Immer wieder kommt es vor, dass Markisen und Dächer in Brand geraten, etwa in Nordrhein-Westfalen.

Dem Land Hessen reicht es jetzt: Wie Innenminister Volker Bouffier (CDU) erklärt, dürfen Himmelslaternen im gesamten Bundesland nicht mehr verwendet werden." Aufgrund der Bauweise geht von den Laternen eine nicht unerhebliche Brandgefahr aus", sagt der Minister das bestätigen auch Experten der Feuerwehr im Gespräch mit dieser Zeitung. Laut Bouffier besteht keine Möglichkeit mehr, die Flugrichtung zu kontrollieren. Gerade in der Nähe von Häusern und Wäldern könne es gefährlich werden. Wer gegen den Erlass verstößt, muss bis zu 5.000 Euro zahlen. Damit zieht Hessen nun mit Ländern wie NRW, Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg gleich. Dort, wo es noch erlaubt ist, bedarf es einer Genehmigung der Deutschen Flugsicherung, das gilt auch für Ballon-Aktionen.

In Rheinland-Pfalz ist kein Verbot der Himmelslaternen geplant. Zum einen gebe keine Häufung von Fällen, in denen die Laternen Schaden angerichtet hätten, berichtet der Sprecher des Innenministerium, Eric Schaefer. Zum anderen bieten sowohl Brand- und Katastrophenschutzgesetz wie Polizeirecht keine Handhabe. Allerdings haben Kommunen in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, "brennende Ufos" zu untersagen: "Wir erlauben die Himmelslaternen nicht" betont Ralf Peterhanwahr, Sprecher der Stadt Mainz. Die Begründung ist ähnlich wie in Hessen: Wer eine solche Laterne aufsteigen lasse, habe es nicht mehr im Griff, was damit passiere. Gerade nach der Katastrophe von Dieburg seien viele Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz sensibilisiert, so der Sprecher: "Das zieht Kreise."

Wiesbaden begrüßt das landesweite Verbot die Himmelslaternen seien einfach zu gefährlich, weiß Siggi Schneider, Sprecher der Stadt. Zwischenfälle gab es in Wiesbaden mit Himmelslaternen jedoch noch nicht. "Allerdings löste eine Himmelslaterne vor zwei Jahren am Schloss Freudenberg UFO-Alarm aus", schmunzelt Schneider.<

 

Am Nachmittag kam dann von dpa eine Meldung in Umlauf, die man wahrhaft ALLEN ans Herz legen kann:

 

>Auch wegen Versicherung: Luftballon statt Himmelslaterne

Bei Hochzeiten oder anderen Festen sollten Veranstalter und Gäste besser keine Himmelslaternen steigen lassen. Dazu rät der Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Beliebt bei Hochzeiten, aber nicht ungefährlich. Aufgrund der Brandgefahr sind Himmelslaternen in einigen Bundesländern mittlerweile verboten. In der Vergangenheit hatten die Fluglampions immer wieder Brände verursacht. "Nehmen Sie besser einen Luftballon - auch aus versicherungsrechtlichen Gründen", sagte die BdV-Vorsitzende Lilo Blunck. Denn zum einen seien die Fluglaternen in einigen Bundesländern bereits verboten - "und dann greift auch keine Versicherung".

Zum anderen ist es nach Einschätzung von Blunck unklar, ob die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die die Grundlage für Versicherungsverträge bilden, einen solchen Fall abdecken oder nicht. "In den Allgemeinen Bedingungen steht ein Passus, der besagt, dass Flugkörper, die mit Treibmittel in die Luft gehen, nicht in der Haftpflicht mitversichert sind", erklärte Blunck. Es lasse sich zwar trefflich streiten, ob die Laternen mit einem "Treibmittel" funktionieren. Konflikte seien in dieser Frage aber programmiert.

Die Himmelslaternen aus dünnem Papier, die von Samstag (18. Juli) an nach Bayern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt auch in Nordrhein-Westfalen verboten sind, funktionieren je nach Fabrikat unterschiedlich: Kerzen oder andere Brennstoffe erwärmen die Luft, so dass die Laterne aufsteigt. Jedes Unternehmen könne zwar von den Allgemeinen Bedingungen auch abweichen und seine Klauseln anders gestalten. "Im Zweifel wäre ich aber als Besitzer des Reetdach-Hauses auch nicht begeistert, wenn es in Flammen steht." Daher empfehle die Verbraucherorganisation aus versicherungsrechtlicher Sicht: "So hübsch die Lampions auch sind: Lassen Sie vorsichtshalber einen Ballon steigen."<

Nach: ´Dorstener Zeitung´, http://www.dorstenerzeitung.de/nach...

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UFOs über Old Germany...

 

Kurz nach 11 h meldete sich aus Hahn/b.Aachen ein junger Mann, der gegen 23 h mit seiner Freundin am Mittwochabend im dortigen Park flanieren waren. Plötzlich sahen sie ausschnittsweise für 20-30 Sekunden über den Bäumen des Parks zwei "gelb-orange Lichtkugeln" lautlos und langsam ohne Schweif dahinziehen. Leider verloren sie wegen den Bäumen die weitere Sicht darauf, waren sich aber sicher, dass dies keine Flugzeuge oder Hubschrauber waren. Es sah ganz merkwürdig aus, "weil es wie von innen heraus brennend wirkte"...

 

Gegen 13 h meldete sich Kornelia M., die gestern am späten Nachmittag am See von Langen (quasi vor der ´Haustüre´ der DFS!)/b.Frankfurt mit ihrer Freudin zum ´sonnenbaden´ auslag und mit später hinzugekommen und verababrededen Freuden später an Ort Party in den Abend hinein machte. Am späteren Abend, es war so gegen 22:30 h, waren "pötzlich drei merkwürdige Lichtobjekte am gegenüberliegenden Ufer" aufgestiegen - und in den nächsten paar Minuten lautlos Richtung Frankfurt davongezogen. Zuerst waren sie "mondgroß" und wurden ja weiter sie in den Himmel stiegen und sich entfernten schnell kleiner. Und dann, - folgten "nochmals 5 Stück von denen genauso" nach. Das Gerede von "Feuer-Ballonen" ging am Strandufer unter den Leuten um. Kornelia M. hielt dies "zumindest genauso wie UFOs für merkwürdig", aber wolle sich doch mal erkundigen, was da am Himmel los ist...

 

Ich muss eingestehen durch diese Nachrichten irritiert gewesen zu sein, sobald nachdem gerade die Himmelslaternen durch die Medien gingen, rufen sie schon wieder Stimmung als UFOs hervor? Wie auch immer, die Sachlage war eindeutig in den beiden Fällen. Soweit also zu einer selbstgerechten und -verträumten Schlagzeile, die ich heute schmunzelnd wegen der dahinterstehenden schlichten Naivität wie unter ´UFO-Brüdern des Fantastischen´ las:

 

"Das wars mit den Party-Himmelslaternen!".

 

Gegen etwa 15:30 h meldete sich ein Herr aus Waldshut, der zusammen mit seiner Freundin in der Mitwoch- auf Donnerstagnacht mit dem Motorboot nahe Waldshut auf dem Rhein unterwegs war, als sie gegen 0:45 h für etwa 3 Minuten quer über den Himmel gegen Südosten hin ein "helles, weißliches Lichtobjekt" hinbewegen sahen, welches lautlos sich dahinbewegte und wegen einigen Schleierwolken dann auch "aufblitze". An SO-Himmel stand dabei auch "ein sehr heller Stern, aber der bewegte sich ja nicht dahin" (Planet Jupiter). Ansonsten kenne er ja auch die ISS von früheren Beobachtungen zusammen mit dem Space Shuttle her, "aber das war es auch nicht". NUR, von wegen "das war es auch nicht". Genau um diesen Zeit zog im Bereich Walshut die ISS mit -3.1mag als auffälliges Objekt 3 Minuten quer über den Himmel gegen etwa Südosten dahin... Tatsächlich kann die Blinkerwirkung durch die darunterliegenden Schleierwolken entstehen, wenn auf ihrer Bahn die ISS halt mal für den Augenblick verdeckt wird. Mich erinnerte dies auch wegen dem Zeitpunkt sofort an den gestern berichteten Fall Bad Segeberg, wo der Jupiter auch durch Wolken "auf- und abschwellte"! In Bozen wurde heute morgen auch der Jupiter teilweise total defokussiert aufgenommen: http://www.youtube.com/watch?v=5jXO... .

 

Was lernen wir wieder daraus (es wiederholt sich alles)? Um die ´richtige´ unheimliche Begegnungs-Wirkung rauszuholen, gehört auch auch die Kamera bzw Optik des verwendeten Instrument wie ein Handy schön defokusiert...

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18.07.2009

Der ´Wiesbadener Kurier´ ( http://www.wiesbadener-kurier.de/re... ) setzte heute die Schlagzeile "Schluss mit bengalischem Zauber: FLUGVERBOT - Die beliebten Himmelslaternen dürfen nicht mehr steigen / ´Gefahr durch unkontrollierte Feuer´" zu diesem etwas durcheinander geratenemBericht auf:

 

>"UFO-Alarm" im März 2006: Aufgeregte Anrufer berichteten der Polizei, dass sie am Himmel über Wiesbaden unbekannte Flugobjekte gesichtet hätten, die sich langsam durch die Nacht bewegten. Ergebnis: ein Hubschraubereinsatz der Polizei, Ratlosigkeit bei Flugsicherung, Wetterwarte und der Darmstädter Weltraumagentur ESA. Die Recherche der Ordnungshüter ergab, dass vom Freudenberger Schlosspark aus ein so genanntes "Stilles Feuerwerk" gestartet worden war, 42 mit Gas befüllte und mit blinkenden Leuchtdioden ausgestattete Ballons, die eine "Hommage an die Sterne" sein sollten. Seither veranstaltet Schlossherr Matthias Schenk nur noch mit der Feuerwehr abgesprochene oder gleich unproblematische bengalische Erlebnisse.

Populäres Partyspektakel

Was zunächst für helle Aufregung sorgte, wurde binnen Kurzem zum populären Spektakel bei Freiluftveranstaltungen, Hochzeiten und Partys. Am Kurhaus stiegen zu Silvester nach dem offiziellen Feuerwerk die hübschen bunten Lampions in den Himmel. Beim "Rhein im Feuerzauber" wurden sie gerade wieder malerisch aus den Weinbergen gestartet. "Schon im vergangenen Jahr waren die Himmelslaternen total nachgefragt", berichtet auch Bernd Reisemann von "Deko-Behrendt". Er hat die Sky-Lampions aber nicht mehr im Angebot. "Weil sie so gefährlich sind, haben wir sie nicht mehr nachbestellt". Das war bereits vor dem offiziellen Verbot. Auch im Kundendienstcenter des Pressehauses in der Langgasse, wo die pittoresken Laternen für 3,95 Euro ein Renner waren, gibt es jetzt keine neuen Order mehr.

Dass in Dieburg zwei Dachstühle ausbrannten, Feuer in der historischen Weimarer Innenstadt ausbrach, in Siegen gar ein Kind in einem von einer asiatischen Fluglaterne verursachten Brand ums Leben kam, hat nun auch in Hessen und in Nordrhein-Westfalen zum Flugverbot für die kleinen Heißluftballons geführt. Für die Berufsfeuerwehr ein längst fälliger Schritt, wie aus der Wiesbadener Einsatzzentrale zu hören ist. "Man kann nicht einfach unkontrolliert Feuer in die Luft setzen", meint dazu Lagedienstler Gerhard Wann.

Flug-Aktionen anmelden

Und Einsatzdienstleiter Harald Müller ist zwar kein nennenswerter Alarm der Sky-Lampions wegen in Wiesbaden bekannt, aber er weiß um die potenzielle Gefahr. Schon vor dem ministeriellen Erlass sei schon mal bei höchster Waldbrand-Gefahrenstufe ein ausdrückliches Skylaternen-Verbot für ein Betriebsfest im Wald ausgesprochen worden. "Wir hätten es am liebsten, wenn alle Flug-Aktionen angemeldet würden, auch beispielsweise bei einem Massenanstieg von Luftballons", sagt Axel Raab von der Deutschen Flugsicherung in Langen. Wiesbaden und Mainz befinden sich "voll in der Kontrollzone," so Raab, "und die geht in Wiesbaden bis zum Boden". Ein brennendes Objekt könne nämlich durchaus von Triebwerken eingesaugt werden und stelle somit eine Gefahrenquelle da. "Wir haben sehr viele Anfragen, bis zu 100 am Tag", berichtet Raab weiter. Die Anträge, die online gestellt werden können, würden geprüft, die meisten übrigens genehmigt.<

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19.07.2009

Gehardt-Files..

1) Zunächst der ´ID4´ in Deutschland, also zum 4.Juli 09. "...Habe vom 04.07.-05.07.2009 mit Freunden etwas beobachtet. Ein UFO, leuchtender roter Feuerball, am Horizont aufgetaucht, relativ schnell, mit der Geschwindigkeit eines Flugzeuges über uns hinweggeflogen, dann auf einem Punkt geblieben und immer kleiner geworden und verschwunden denke von uns weggeflogen Richtung Weltall oder so... Ich denke ein Wetterballon war es nicht, zu schnell. Ein Flugzeug hat doch so Warnblinkleuchten und verschwindet dann noch langsam kleiner werdent. Vielleicht ein Shuttle oder so, wollt fragen ob was bekannt ist? Oder ne Rakete oder so?? Hab dies aus der Nähe von Köln beobachtet, Fühlinger See... MfG, Samuel P."

 

2) "Ich wohne ihn Oberhausen (NRW). Gestern abend {4.7.09} so gegen 23.30 Uhr stand ich mit meinem Freund auf dem Balkon. Wir unterhielten uns und plötzlich sah ich über ihn einen gelb-roten Lichtball der von Osten nach Westen flog. Ich kenne von hier aus die Richtung zum Düsseldorfer Flughafen und genau in diese Richtung flog es. Erst dachte ich, es wäre ein Flugzeug, dann aber dachte ich, ne kann nicht, es macht keine Geräusche, es blinkt nicht. Es flog in direkter Linie dorthin, lautlos, zügig, bis nur noch ein weißer Punkt zu sehen war, der dann ganz verschwand. Ich war total aufgebracht. Fragte andauern, was das gewesen sein könnte. Es ließ mir keine Ruhe. WAS WAR DAS????"

 

3) "...Habe am in der Nacht zum 7.6.09, 5 leuchtende Objekte am Nachthimmel beobachtet, sie sahen aus wie Sterne, bewegten sich jedoch von West nach Ost, mit gleichbleibenden Abstand und Geschwindigkeit in einen leichten Bogen über den Nachthimmel. Die Objecte zogen in einer Konstanten geschwindigkeit. eines der Objecte leuchtete Mal heller mal dunkler. Die Objekte habe ich aus den Blickfeld verloren als mir ein Wohnblock die Sicht versperrte. Ich befinde mich in Gronau/Westf, nahe der Innenstadt."

 

4) 11.7.09. "...ich habe am Himmel 2 Lichter gesehen. Beide erschienen viel größer als ein Stern - auch viel größer als das Licht eines Flugzeuges. Das eine Licht bewegte sich nicht am Himmel, das andere wanderte erst sehr schnell von ca. Süd Richtung Nord, blieb aber am Ende stehen. Beide Lichter verschwanden nach ca. 4 min. Erst das stille Objekt und ca. 1 min. später das bewegende. Beide Lichter waren gelb-rötlich (etwas mehr rot) und strahlten wie super riesige Sterne. Heute scheint der Himmel hier aber generell interessant zu sein. In der Richtung sieht man einige wenige kleine Wolken (sonst wolkenfrei), die etwas ungewöhnich hell .. zu hell erscheinen.. vermutlich durch den Mond. Der ist aber nicht zu sehen. Wie auch immer.. eine Erklärung für das Phänomen wäre schon sehr interessant. Habe das ganze auch kurz auf Videokamera aufgezeichnet. Allerdings sind eben nur Punkte zu erkennen - nicht so wie ich es real gesehen habe. Aber auch die Bewegung ist etwas zu sehen. Gruß M., aus Thalmassing bei Regensburg."

 

5) Auch 11.7.09: "...ich wohne in Höhenkirchen bei München und habe grad (23:55) von meinem Bett aus durch das Schlafzimmerfenster drei ziehmlich helle orange Lichtpunkte beobachtet die in gerader Linie von Nordwesten nach Südosten in gleichmässiger Geschwindigkeit und gleichem Abstand unter der Wolkendecke entlanggezogen sind. Ich habe schon sehr grosse Sternschnuppen und diese komischen Laternen und Satelliten gesehen aber das hat mir gar nicht danach ausgesehen. Sie waren sehr hell, haben ein bisschen gefunkelt aber nicht geblinkt. Es machte wirklich den Eindruck dass sie zusammengehören. Ich glaube nicht an UFOs und bin auch nicht leicht hysterisch, aber irgendwie ist mir jetzt ganz unheimlich... Vielleicht könnte sich ja jemand die Mühe machen und identifizieren was das war was ich gesehen habe, das wäre wahnsinnig nett. Dankeschön im Voraus, Johanna F."

 

6) Und Abwechslung etwas im UFO-Meldealltag tut dann auch gut: "Ich wohne in Darmstadt (Westteil). Gestern Abend, Mi.15.07.09, gegen 23:15 habe ich vom Küchenfenster ein Leuchtobjekt beobachtet, daß sich von West nach Ost bewegte. Kein Linienflugzeug oder ähnliches (keine blinkende Lichter & kein erkennbarer Motor- oder Turbinlärm/vielleicht Windflugzeug oder eine Luftballonkonstruktion). Die Lichtform (scheinbar Kugel) blieb die gleiche und die Geschwindigkeit wäre etwa einer Propellermaschine. Das Licht ging schwächer, bis es verschwand. Nach zwanzig Minuten habe ich den Himmel in der Richtung wieder beobachtet und sah diesmal Südost ein periodisch leuchtendes Objekt (könnte um das gleiche Objekt handeln, aber kann ich nicht mit Sicherheit sagen). Ich bin sogar auf dem Dach gestiegen um einen besseren Blick zu verschaffen. Diesmal schien das Lichtobjekt wie ein Stern positioniert zu sein. Ich habe sogar die Polizei angerufen und gefragt ob eine Beobachtungsstelle existiert und ob man sich dort informieren kann. Natürlich die Antwort war ´Schauen Sie morgen in der Darmstädter Echo´. Bevor ich schlafen ging, gegen 01:30, habe ich aus Neugier noch mal vom Treppenhaus dieses Objekt beobachtet. Es hat  sich ein paar Grade südlich ausgewandert und das Licht blieb konstant ohne Unterbrechungen. MfG Triantafillos D." - Bewertung: Objekt 1 war die ISS, die ab 23.11 Uhr sichbar war und Objekt 2 war der Jupiter.

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20.07.2009

UFOs´ und IFOs Nr.1 zugleich - DIE Wunderlichkeiten des Himmels schlichthin

 

An diesem Vormittag lag die eMail ´UFOs?´ von Nico B. an: "Gestern abend 19.07.09 um ca. 22uhr 45 standen meine Frau und unsere Nachbarn auf unserer Terasse um ein Feuerwerk in Glücksburg zu sehen. Wir wohnen auf der anderen Seite der Flensburger Förde, also in Dänemark. Kurz bevor es in Glücksburg losging flog eine relativ grosse, orange leuchtende Kugel unterhalb der Wolkendecke über unsere Köpfe. Dieses Phänomen wiederholte sich noch 2 weitere Male und stellte das schon längst aktivierte Feuerwerk komplett in den Schatten. Wir hatten uns gefragt ob wir die einzigen sind die das sehen konnten. Ihr wisst sicherlich genau wo man da am besten nachfragt. Wir würden uns sehr freuen wenn wir wüssten was das war.  Mit freundlichen Grüssen aus Dänemark, Nico, Maren und Nachbarn...und wir waren zu viert, 28, 44, 52 und 72 Jahre alt, haben die Dinger mit dem Fernglas beobachtet."

 

Gegen 16 h meldete sich Frau Sp. aus einem Bückeburg, die gestern Nacht gegen 23:30 h gerade auf dem Hauseweg mit ihrem Hundchen war, als sie über den Bäumen um etwa "10-12 orange-gelbe Lichtergestalten wie Patronenhülsen, so von der Gestalt her" minutenlang lautlos dahinziehen sah, "fliegen ist dafür zu viel gesagt". Sie waren eigentlich jedes größer als der größte Stern "und sie waren eindeutig wie platt untenrum" und zogen in keiner geordneten Formation dahin. "Es sah eher auch wie ein wilder Sternballen am Himmel dahingleitend, wie viele Sterne auf einem Haufen - nur viel viel intensiver und jedes für sich viel größer". Frau Sp. blieb einfach an Ort und Stelle wie angewurzelt stehen, "weil ich so berührt war" und schaute sich das Schauspiel am Himmel an. Dann verschwanden die "Lichtgestalten" in der Ferne hinter Bäumen, "und es schien so, als würden sie in diesem Augenblick auch wie zu verglimmen anfangen". Die Lautlosigkeit "passte ja geradezu dazu". Es hätte sie ganz gewundert, "wenn da was zu hören gewesen wäre". Auf die Idee Flugzeuge/Hubschrauber zu sehen, war sie noch gar nicht gekommen, "weil dies sowieso was ganz anders war - nur was?" In ihren 61 Jahren hatte sie soetwas noch nie gesehen.

 

Gegen 19 h meldete sich Heinz M. aus Berlin-Prenzlauer Berg, der gegen Mitternacht zuvor gerade einen lautlosen "orangenen Feuerball" durch den leicht-bewölkten Himmel, "klar unterhalb der Wolken" dahin- und hochziehen sah. Es sah verrückter Weise eigentlich fast irgendwie so aus, wie ein "brennendes Flugzeug", nur ohne Rauch, Explosionen und Schweif, aber "eindeutig irgendwie brennend" - und hochsteigend, statt herunterfallen. Außerdem war von einem Flugzeugunglück immer noch nichts in den Nachrichten. Es passte auch nicht zu seinen bisherigen Erfahrungen wie mit Meteore oder der MIR "damals noch". Eigentlich müssen das Ding alle Leute gesehen haben, die auf der Strasse waren ("hier ist schließlich Berlin-Innenstadt!"), "es war unübersehbar am Himmel zu sehen, und noch unter den Wolken"...

Quelle: CENAP-Archiv

 

 

 

 

 

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