27.07.2026

Astronomers searching for signs of intelligent extraterrestrial life may have been missing alien signals in a part of the radio spectrum which has gone relatively unexplored recently, according to a new study.
Radio waves are a great way to send messages across the vastness of interstellar space. They are easy to produce, efficient, long-lasting and can pierce through thick cosmic dust and gas.
Looking for tiny signals in a sea of cosmic noise, however, is like looking for an alien needle in a cosmic haystack. So, astronomers used some clever logic to try and narrow the search to a specific range within the radio spectrum.
Known as the “water hole”, astronomers target a specific frequency band between 1.42 and 1.66 GHz. This band sits between the natural emission frequencies of hydrogen and hydroxyl – the components of water.
Scientists have long assumed this relatively quiet part of the spectrum would be a good place to communicate. An advanced civilisation might recognise the significance of the “water hole” and transmit and listen there.
Search for Extraterrestrial Intelligence (SETI) project and others have focused attention on it.
New research being presented at the Royal Astronomical Society's National Astronomy Meeting in Birmingham, UK, however, suggests technologically-advanced civilisations might be broadcasting on different frequencies.
“For decades, SETI searches have concentrated on a relatively small part of the radio spectrum. We wanted to ask what might happen if we looked somewhere very different,” says research leader Louisa Mason who is doing her PhD at the University of Manchester, UK.
Rather than making new observations, Mason used archived observations from the Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) in Chile to carry out the first ever SETI survey using the telescope.
“The millimetre and submillimetre radio bands remain almost completely unexplored for SETI, so this is really about opening up a new area of parameter space to search.”
Mason searched 2 small frequency windows in ALMA's Band 3 observations, which operated at frequencies of 84 to 116GHz, but found no potential alien signatures.
This survey only examined 4 archived ALMA observations. ALMA’s science archive currently stores more than 96,000. And this is just one telescope.
Absence of a signal doesn’t mean intelligent alien life doesn’t exist. And Mason and many others are keen to continue the search.
Mason says the work shows how higher frequency radio telescopes could play an important role in future SETI programs. It also reveals the hidden opportunities within every radio observation which capture not just single targets but include signals from many stars.
Researchers have estimated this “stellar bycatch” using catalogues such as Gaia. Instead, Mason used the Besançon Galactic Model to estimate the full stellar population contained within each observation, including stars too distant, too faint or too difficult to identify reliably in existing catalogues.
Applying this approach to a previous SETI survey of 1,327 telescope targets increased the number of stars included in the search from about 288,000 to more than 6.1 million.
This may provide a more realistic picture of how much of the galaxy has been probed for possible alien signatures, again helping narrow future searches.
“One of the most exciting things about this work is realising that we've surveyed many more stars than initially thought,” Mason says.
“Even a very small observation can contain a huge number and diversity of stars that we might never have intended to study. By combining high-frequency observations with galactic simulations, we can better understand exactly what we've searched and where we should look next.”
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Außerirdische senden womöglich Botschaften, auf die wir nicht achten.
Einer neuen Studie zufolge könnten Astronomen, die nach Anzeichen für intelligentes außerirdisches Leben suchen, Signale in einem Teil des Radiospektrums übersehen haben, der in jüngster Zeit kaum erforscht wurde.
Radiowellen eignen sich hervorragend, um Nachrichten durch die Weiten des interstellaren Raums zu übermitteln. Sie lassen sich leicht erzeugen, sind effizient und langlebig und können dichte Wolken aus kosmischem Staub und Gas durchdringen.
Die Suche nach winzigen Signalen in einem Meer aus kosmischem Rauschen gleicht jedoch der Suche nach einer außerirdischen Nadel in einem kosmischen Heuhaufen. Daher nutzten Astronomen eine geschickte Überlegung, um die Suche auf einen bestimmten Bereich des Radiospektrums einzugrenzen.
Astronomen konzentrieren sich dabei auf ein spezielles Frequenzband zwischen 1,42 und 1,66 GHz, das als „Wasserloch“ (Water Hole) bekannt ist. Dieses Band liegt zwischen den natürlichen Emissionsfrequenzen von Wasserstoff und Hydroxyl – den Bestandteilen von Wasser.
Wissenschaftler gehen schon lange davon aus, dass dieser relativ ruhige Teil des Spektrums ein geeigneter Ort für die Kommunikation wäre. Eine hochentwickelte Zivilisation könnte die Bedeutung des „Wasserlochs“ erkennen und dort sowohl Signale senden als auch empfangen.
Sowohl das SETI-Projekt (Search for Extraterrestrial Intelligence) als auch andere Initiativen haben ihre Aufmerksamkeit auf diesen Bereich gerichtet.
Neue Forschungsergebnisse, die auf dem „National Astronomy Meeting“ der Royal Astronomical Society in Birmingham (Großbritannien) vorgestellt werden, deuten jedoch darauf hin, dass technologisch hochentwickelte Zivilisationen möglicherweise auf anderen Frequenzen senden könnten.
„Jahrzehntelang haben sich SETI-Suchaktionen auf einen relativ kleinen Teil des Radiospektrums konzentriert. Wir wollten untersuchen, was passieren würde, wenn wir an einem ganz anderen Ort suchen würden“, sagt die Forschungsleiterin Louisa Mason, die an der University of Manchester (Großbritannien) promoviert.
Anstatt neue Beobachtungen durchzuführen, nutzte Mason archivierte Daten des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) in Chile, um die erste SETI-Durchmusterung mit diesem Teleskop vorzunehmen.
„Die Millimeter- und Submillimeter-Radiobänder sind im Hinblick auf SETI noch so gut wie unerforscht; es geht also wirklich darum, einen neuen Bereich des Parameterraums für die Suche zu erschließen.“
Mason untersuchte zwei kleine Frequenzfenster in den Beobachtungen des ALMA-Bands 3 (Frequenzbereich 84 bis 116 GHz), fand jedoch keine potenziellen Signaturen außerirdischen Ursprungs.
Diese Untersuchung umfasste lediglich vier archivierte ALMA-Beobachtungen. Das wissenschaftliche Archiv von ALMA enthält derzeit mehr als 96.000 Datensätze. Und dabei handelt es sich nur um ein einziges Teleskop. Das Ausbleiben eines Signals bedeutet nicht, dass es kein intelligentes außerirdisches Leben gibt. Mason und viele andere sind entschlossen, die Suche fortzusetzen.
Mason erklärt, die Arbeit zeige, welch wichtige Rolle Radioteleskope für höhere Frequenzen in künftigen SETI-Programmen spielen könnten. Sie offenbare zudem die verborgenen Möglichkeiten jeder Radiobeobachtung, bei der nicht nur einzelne Ziele erfasst, sondern auch Signale von zahlreichen Sternen eingefangen werden.
Bisher schätzten Forscher diesen „stellaren Beifang“ mithilfe von Katalogen wie Gaia ab. Mason hingegen nutzte das Besançon-Galaxienmodell, um die gesamte Sternpopulation zu ermitteln, die in jeder Beobachtung enthalten ist – einschließlich jener Sterne, die zu weit entfernt oder zu lichtschwach sind oder sich in bestehenden Katalogen nur schwer eindeutig identifizieren lassen.
Durch die Anwendung dieses Ansatzes auf eine frühere SETI-Durchmusterung von 1.327 Teleskopzielen erhöhte sich die Zahl der in die Suche einbezogenen Sterne von rund 288.000 auf mehr als 6,1 Millionen.
Dies könnte ein realistischeres Bild davon vermitteln, welcher Teil der Galaxie bereits nach möglichen Signalen außerirdischer Zivilisationen abgesucht wurde, und so dazu beitragen, künftige Suchaktionen gezielter auszurichten.
„Einer der spannendsten Aspekte dieser Arbeit ist die Erkenntnis, dass wir weitaus mehr Sterne untersucht haben als ursprünglich angenommen“, sagt Mason.
„Selbst eine sehr kleine Beobachtung kann eine enorme Anzahl und Vielfalt an Sternen enthalten, die wir womöglich gar nicht gezielt untersuchen wollten. Durch die Kombination von Hochfrequenzbeobachtungen mit galaktischen Simulationen können wir besser verstehen, welche Bereiche wir bereits abgesucht haben und wo wir als Nächstes suchen sollten.“
Quelle: CONNECTSCI
