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Science - IN 40 MINUTEN VON MÜNCHEN NACH BERLIN Spatenstich für die erste Hyperloop-Teststrecke in Ottobrunn

1.10.2022

2022-hyperloop-projekt

München – In einer Röhre von München nach Berlin in rund 40 Minuten – das könnte die Hyperloop-Technologie möglich ­machen.

Seit 2015 arbeiten Studenten und Wissenschaftler der Technischen Universität München an der Vision, Mobilität nachhaltig und vor allem deutlich schneller als bisher zu machen. 2020 wurde das Hyperloop-Programm gestartet.

Die Idee: In der Zukunft sollen Passagiere in einer Art Überschall-U-Bahn mit circa 850 km/h in einer geschlossenen Kapsel (für bis zu acht Personen) mit Schallgeschwindigkeit durch ein gigantisches Netz von Röhren rasen.

Heißt: ultraschnell, ohne lästiges Umsteigen und mit geringem Energieverbrauch. Aktuell erreicht die Versuchskapsel bereits ein Tempo von 482 km/h.

Am Freitag war Spatenstich mit Regierungschef Markus Söder (55, CSU) für die Teststrecke in Ottobrunn. Es ist die Erste in Europa. Söder, der das Hyperloop-Projekt mit 3,5 Milliarden Euro vom Freistaat unterstützt, sagt: „Aus Science-Fiction wird Realität. Der Hyperloop ist die Vision einer völlig neuen und emissionsfreien Art der Fortbewegung. Bayern lebt den Spirit von Hightech und Start-ups.“

Gebaut wird nun eine 24 Meter lange Betonröhre, die bis 2025 auf einen Kilometer erweitert werden soll. Darin wird ein Vakuum erzeugt, sodass eine Kapsel dank fehlendem Luftwiderstand sehr schnell von A nach B gleiten kann.

Für noch weniger Reibung soll die Kapsel auch noch magnetisch schweben.

Wissenschaftsminister Markus Blume (47, CSU) stolz: „Die Vision: nachhaltige, ultraschnelle und sichere Fortbewegung. Die Umsetzung: Made in Bavaria.“

2030 soll es dann eine Referenzstrecke in München geben. Denkbar wäre eine Verbindung zwischen Innenstadt, Flughafen und der Messestadt.

Quelle: Bild

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