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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-261

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26.05.2008

Am Tag nach der UFO-TV-Ausstrahlung von "W wie Wissen" - "

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Wenn am Himmel die Hölle los ist ...", UFOs in der Pirmasenser Zeitung

Montag, der 26.Mai 2008 - The Day After "W wie Wissen" in der ARD. Der Tag nachdem es auch hieß: Schach der öffentlichen ufologischen Verdummung. Erreichte aber nur 0,75 Mio Zuschauer bei einem MA von 6 % - und hierzulande leben mehr als 80 Millionen potenzielle Zeugen. Also nur der Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin in Anbetracht des zu erwarteten turbulenten Sommers. Da muss aus Eigeninteresse ´Gegenfeuer´ gelegt werden, um MASSENAUFKLÄRUNG zu bewirken. Bisher geschah nur tröpfchenweise da und dort dies, aber dies ist schließlich nicht wirklich effektiv. Kurzum: Der große Hammer fehlt einfach! Machen wir uns da nichts vor. Weitaus mehr Bundesbürger kennen die diversen Eisbärchen, als das sie sich etwas unter Himmelslaternen vorstellen können. Sonsts gäbe es ja die riesige Masse an Meldungen in zunehmender Dichte nicht! Ist dies so, oder nicht? Der öffentlich-rechtliche Sender setzte diese Infos noch zusätzlich zur Ausstrahlung ins Netz: http://www.daserste.de/wwiewissen/b... (aber leider nicht den dazu gehörigen Einstiegs-Filmbeitrag in die ARD-Mediathek, was ja reichlich Sinn machen würde!). Hier lesen Sie:

>Von Ufos und Ifos

Sie lieben offensichtlich laue Nächte. Je besser das Grillwetter, desto mehr werden am Himmel gesichtet: Unidentifizierte Flugobjekte. Noch nie wurden so viele über Deutschland gesehen wie in diesem Jahr. Sie leuchten rot oder orange, ziehen langsam und geräuschlos vorbei. Besuch aus dem All?

Ufo-Alarm über Deutschland: Viele Ufos am Himmel, das bedeutet wenig Schlaf für Werner Walter. Denn er betreibt die bundesweite Ufo-Meldestelle in Mannheim. Wer ein Ufo gesichtet hat, landet früher oder später bei ihm. Flugsicherung, Raumfahrtbehörde, auch Sternwarten und Polizeidienststellen verweisen gerne an ihn. Er ist Amateur auf einem Gebiet, auf dem es keine Profis gibt. Anders als in Frankreich oder Großbritannien existiert nämlich in Deutschland keine offizielle Stelle, die sich mit Ufo-Sichtungen beschäftigt. Und so ist Werner Walter der einzige, der die Ufo-Invasion über Deutschland erklären kann.

 

Invasion der Himmelslaternen: Werner Walter klärt die meisten Himmelsichtungen schnell auf: Er macht aus den "Ufos" dann "Ifos" - "identifizierte Flugobjekte". Außerirdisch sind die Lichter nämlich nicht, höchstens ausländisch. Hinter den scheinbaren Ufo-Flotten verbergen sich meist asiatische Himmelslaternen oder kleine Heißluftballons aus Reispapier. Sie wiegen nur wenige hundert Gramm, steigen aber bis zu 500 Meter hoch. In Thailand, wo sie hergestellt werden, sollen sie Unglück und Schmerzen in den Himmel davontragen. In Deutschland sind sie vor allem ein Partygag. Und dieser wird immer beliebter. Himmelslaternen werden dann gerne bei Hochzeiten, Firmenfesten und Grillfeten in den Himmel geschickt.

Verwirrung bei Behörden: Die Mitarbeiter von Behörden sind über den Boom der Himmelslaternen nicht gerade begeistert: Denn die rätselhaften Lichter sorgen für einige Verwirrung am Nachthimmel. In der Nähe von Flugplätzen muss deshalb auch die Deutsche Flugsicherung das Aufsteigen von Himmelslaternen genehmigen. Bei der Ufo-Meldestelle hat Werner Walter schon häufiger Anrufe von Piloten entgegen genommen. Wohin die Himmelslaternen treiben, lässt sich nämlich schlecht vorhersehen und noch schlechter kontrollieren. Manche Ordnungsämter haben den Aufstieg inzwischen verboten - wegen Brandgefahr. Jedoch muss eine bundesweit einheitliche Regelung erst noch erarbeitet werden.

 

Lasershows und die Ufos der Achtziger Jahre: In den 80ern gab es schon einmal einen Ufo-Boom, erinnert sich Werner Walter. Damals waren "Skytracker" die Verursacher, die Laserstrahler der Diskotheken. Auch damals wurde er nachts oft aus dem Schlaf gerissen. Die Ufo-Hotline gibt es nämlich schon seit 1976. Walter hofft seit der Gründung, einmal außerirdische Besucher begrüßen zu können.

 

Ufo-Alarm über Nürnberg: Und 1980 schien eine Chance gekommen: Ein riesiges Ufo wurde über Nürnberg gesichtet. Es schwebte mehrere Tage über der Stadt und löste sogar einen Luftwaffeneinsatz aus. Doch es entpuppte sich als Stratosphären-Forschungsballon. Dieser Ballon sollte eigentlich für französische Wissenschaftler Ozon-Messungen durchführen, aber war auf dem Weg zum Nordpol abhanden gekommen. Keine Enttäuschung, sagt Walter, aber ein Wendepunkt für ihn. Er wurde vom Ufo-Sucher zum "Ifo-Macher". Zu einem Detektiv, der rationale Erklärungen für scheinbar Unerklärliches aufspürt.

 

Lichter über der Ostsee: Die Aufklärung von Himmelsbeobachtungen kann manchmal sehr lange dauern: Walters schwierigster Fall waren die Ufo-Sichtungen von Greifswald im Jahre 1990. Viele hatten die Lichter über der Ostsee gesehen, aber jahrelang hatte niemand eine Erklärung dafür. Von Ufo-Gläubigen wurden die unerklärlichen Lichter deshalb immer wieder als Beweis angeführt, dass die Außerirdischen die Erde besucht hätten. Aber der "Ifo-Macher" Walter ging den unerklärlichen Phänomenen nach. Nach einem Aufruf im NDR 1994 wurde er für seine Hartnäckigkeit belohnt: Viele Zuschauer kannten die seltsamen Lichter: Es waren Leuchtraketen, die der Marine als Übungsziele dienten.

 

Ernüchterung: Die meisten Ufos sind von Menschen verursacht, sagt Walter. Und wenn sie tatsächlich außerirdisch sind, dann verursacht die Natur diese Phänomene: Sternschnuppen, Meteoriten oder hellen Planetenkonstellationen. So eine rationale Erklärung steckt hinter allen Ufos, glaubt Walter. Man muss sie nur kennen. Und bis alle die rationale Erklärung hinter den Lichtern der asiatischen Himmelslaternen kennen und sie so normal geworden sind wie Feuerwerkskörper, wird Walter wohl noch einige Anrufe entgegen nehmen. Manchmal hätte er nicht übel Lust, das Telefon auszuhängen. Aber er tut es nur ganz selten. Denn wenn er den Leuten nicht mehr erklärt, warum ihre Ufos doch nur "Ifos" sind, wer soll es dann tun? Autorin: Christine Buth<

 

An diesem Tag erhielt ich auch das PDF-Dokument eines Artikel aus der ´Pirmasenser Zeitung´ nachgereicht, der bereits am Montag vor einer Woche, am 19.Mai 2008, dort erschienen war:

 

>Wenn am Himmel die Hölle los ist - Werner Walter betreut die größte deutsche Datenbank über Ufo-Sichtungen

von PZ-Korrespondent Jonathan Fasel

 

Mannheim. Die Wahrheit ist irgendwo da draußen - und meist viel banaler als gedacht. Denn der Mannheimer Ufologe WernerWalter kämpft mit viel irdischeren Problemen: mit Party-Lampions und dem eigenen Erfolg. Ein Sorgentelefon für Ufo-Fragen und Poster von "Krieg der Sterne": Werner Walters Büro sieht aus, als ob er jeden Moment auf die erste Landung von Außerirdischen warten würde. Man könnte meinen, Werner Walter ist einer von diesen "Ufo-Spinnern". Doch der Mannheimer ist einer der wenigen deutschen Experten für Himmelsphänomene - und vermutlich der Mann, der die meisten deutschen Ufo-Späher wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat. Fliegende Untertassen sind für den 50-Jährigen wie Kriminalfälle: Was steckt wirklich hinter den Beobachtungen? Meteoriten, Wetterphänomene? Oder doch einfache Scherzartikel? Walters Telefon, das ist die bundesweit erste Adresse für Sichtungen ungewöhnlicher Himmelsphänomene. Seit 1989 können ihn Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit kontaktieren und von bemerkenswerten Himmelsphänomenen berichten. Mit Ordner gefüllte Regale dokumentieren die über 1 400 Fälle, die Walter und seine 25 Kollegen aus ganz Deutschland vom "Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene", kurz CENAP, seit der Gründung Ende der 70er Jahre katalogisiert haben. Die allermeisten davon sind für Werner Walter schnell durchschaut - anhand recht irdischer Erklärungen.

 

Im Jahre 1996 - der "Ufo-Hype" war gerade mit Filmen wie "Independence Day" auf dem Höhepunkt - schrieb Walter schließlich ein Buch. Sein Buch ist seine Abrechnung mit all der Ufo-Hysterie. Es wurde der letzte große Ufo-Bestseller in Deutschland. "Und es war das Todesurteil für die Ufo-Manie", sagt Walter. Dann lächelt er kurz. "Nach dem Buch war das Thema tot", sagt Walter. Der Ufologe hatte sich seines eigenen Themas beraubt. 2005, knapp zehn Jahre später war er drauf und dran, die CENAP-Hotline einzustellen, alles hinzuschmeißen. Doch Walter machte weiter. Zu seinem Glück und Unglück gleichermaßen. Denn im Frühjahr 2007, der VfB Stuttgart feierte gerade seine Meisterschaft, stand plötzlich das Telefon nicht mehr still. Vor allem am Wochenende und vor Feiertagen war am deutschen Himmel die Hölle los. "Über 600 Anrufe innerhalb eines Jahres", staunt er noch heute. Damit sei Deutschland auf einen Schlag führende Ufo-Nation. Zuerst war Walter irritiert. Dann kam er den vermeintlichen Ufos auf die Schliche: Im vergangenen Frühjahr importierten viele Billig-Shops so genannte Himmelslaternen aus Fernost. Diese sehen ein bisschen aus wie kleine Feuerbälle, die in Formationen am Himmel treiben. Ein gespenstischer Anblick für Unwissende, ein sicherer Knüller auf jeder Grill-Party - und für Walter der pure Horror: "Bei gutemWetter ziehe ich am Wochenende den Telefonstecker, sonst habe ich keine ruhige Minute." Zuletzt meldete sich sogar die Heilbronner Polizei, als sie keine Erklärung für die unheimliche Erscheinung der Himmelslaternen hatte.

 

Die Aufklärungsquote ist hoch. Nur drei Prozent aller Fälle können Walter und seine Kollegen nicht aufklären. "Anfangs wollte ich mit aller Kraft diese Beobachtungen untersuchen", sagt Walter. "Doch dann entdeckte ich den roten Faden dieser Sichtungen: Immer nur eine Person hat das Phänomen beobachten können." Von den Beschreibungen her hätten deutlich mehr Menschen das Ereignis sehen müssen. "Irgendwelche Spinner, die sich etwas zusammenlügen", winkt Walter ab. Aber glaubt Werner Walter denn an außerirdisches Leben? "Sicher", brummt er in seinen Bart. "Aber Glaube und Wissen, das sind zwei verschiedene Dinge."<

....

In meinem elektronischen Briefkasten lag am Vormittag diese Meldung ohne Betreffanzeige an: "Am Wochenende war ich zu Besuch bei einer Freundin in Würzburg, dort haben wir auf dem Balkon gesessen und so gegen 22:00/23:00 Uhr zogen am Himmel zwei Lichtpunkte auf, weder blinkend sondern einfach orange leuchtend. Die zogen einfach gerade den Himmel lang, dann kamen aus der gleichen Richtung drei weitere Punkte, erst ungeordnet, dann haben die so was wie ein Dreieck gebildet, auf ein paar weitere Punkte gewartet und dann sind dir langsam den Himmel lang bis sie nicht mehr zu sehen waren......wir standen da und waren sehr verwirrt, das waren keine Hubschrauber oder was auch immer, es war absolut ruhig...haben Sie da noch andere Berichte??? VG Sven J."

 

Um 11:30 h erreichte mich Hans-Martin S. aus der Nähe von Gummersbach, der sich heute schon gewundert hatte, dass die Zeitungen nichts über die Beobachtung brachten, die "sicherlich viele Leute machten, genauso wie ich, ein Freund von mir und meine Mutter als wir im Garten saßen". Es war am Samstagabend gewesen, so gegen 22:40 h. Plötzlich tauchten da geräuschlos drei rötlich-gelbe, glühende Lichter übereineinander auf, die 2-3 Minuten dahinflogen, wobei sich plötzlich das mittlere Lichtobjekt etwas voranbewegte, sodass das wie eine Art "V" ausschaute. Sie zogen dann weiter und vergingen Richtung Köln außer Sicht. Kaum war das passiert, kamen aber viele einzelne solcher Objekte herbei, "vielleicht um die 50 in den nächsten Minuten". Die Leute standen auf und fingen an nach oben zu winken. Manche der Lichter schienen andere leicht überholen zu wollen, einige standen für Momente ruhig am Himmel bevor sie weiterflogen. Schlußendlich "gaben sie dann Gas und zogen aus dem Stand heraus hoch in die Wolken und gingen dann aus". Herr S. hatte deswegen auch schon den Kölner Flughafen angerufen, "die haben mich aber mit so´n Blödsinn wie ´Luftballons mit dranhängenden Kerzen´ {sic} abgefertigt".

Gegen 15:30 h meldete sich Herr St. aus Leipzig, der am Samstagabend mit seiner Frau im PKW aus der Stadt herausfuhr. Es war etwa 23:50 h, als die beiden einen orangenen Punkt am Himmel ausmachten, der immer größer wurde und auf sie zukam. Wie ein Flugzeug sah dies nicht aus, deswegen hielten sie an und bald flog das Ding geräuschlos wie ein Feuerball über sie hinweg, ohne Funkenflug, ohne Schweif. Und vor allen Dingen lautlos. Da das Ganze in der Nähe einer Gartenanlage passierte, hörten St. und seine Frau Stimmen von Leuten, die sich über das UFO ebenso unterhielten, nach 2-3 Minuten ware es dann zum Horizont hin entschwunden. Dann der kuriose Zufall: Am Sonntag sagte ihr Sohn, das er an diesem Samstag zahlreiche orange-rote Lichter ("eine ganze Armada") durch die Gegend schwebend sah - und diese mit dem Handy auch gefilmt hatte, nur war dies um 22:10 h gewesen. Dies schlug für St. dem Faß den Boden aus! Nun setzte ersich daran und fing an im I-Net zu recherchieren, danach war er überzeugt "ein 20 Meter großes UFOs aus einer anderen Welt gesehen zu haben, was ganz sicher kein Lampion ist" - und lachte dabei auf, "weil Sie das so immer erzählen, aber Sie sind ein negativer Mensch". Er ärgerte sich deutlich, dass es sonst niemand gibt, den man deswegen ansprechen kann und ich riet St. sich einfach deswegen mit der Zeitung in Verbindung zu setzen, zumal er ja noch das Handyvideo von seinem Sohn habe. Aber dies wollte der Mann dann auch wieder nicht..., mir blieb dagegen der Eindruck zurück, dass das ein ´ufologischer´ Mensch war, der jetzt selbst eben aus Zufall heraus mit den MHBs konfrontiert wurde und dies nicht akzeptieren will. Sein Problem, schließlich haben wir Glaubensfreiheit, was aber mit Vernunft nichts zu tun hat. Ich versuchte natürlich auch mal wieder die Sachlage zu erklären, er hat zwar so als wenn er alles wisse und begreife, aber im Detail war klar, dass dem doch nicht so war. Wie auch immer, ich rief alsbald die Zeitung in Leipzig an, wo man aber "noch nie UFO-Meldungen bekommen" habe, was so ja auch nicht stimmt - weil genau ich eine Meldung (sogar eine doppelte Polizistensichtung) vor einer Woche dort vorgetragen hatte.

16:15 h. Doris T. aus Eltville hatte heute auch die Zeitungen durchgemacht und gestern den ganzen Tag alle Radio- und Fernsehnachrichten verfolgt, um mehr zu ihrer Beobachtung von Samstagnacht zu erfahren. Doch nirgends war davon etwas zu erfahren. Sie und ihre Familie sowie die Nachbarn saßen gegen 22:30 h im Garten, weil es den Geburtstag ihre Mannes nachzufeiern gab (hatte am Mittwoch Geburtstag, aber er ist auf Montagearbeit die ganze Woche weg). Da kamen um die zehn rote Leuchtkörper herbei, die dem Tal folgten, sie bewegten sich "nicht langsam, nicht schnell" hintereinander "wie auf Prozession" geräuschlos dahin. Es waren "kleine Leuchtkügelchen" mit einem ganz intensiven Rotlicht. Alle Leute staunten nicht schlecht. Und mitten im Flug, nach keinen zwei Minuten gingen die unregelmäßig untereinander einfach aus. Soetwas haben die T.´s und ihre Nachbarn noch nie gesehen, und "wenn mir jemand sowas erzählen würde, würde ich es nicht glauben, sowas sind doch UFO-Geschichten..." Nun aber waren sie selbst Zufallsbeobachter für eine solche Erscheinung geworden. Heute Nachmitttag hatte sie deswegen herumzutelefonieren beginnen, um mehr zu erfahren und so erhielt sie vom Flughafen Frankfurt meine Nummer...

 

16:30 h. Herr Sch. aus Sögel hatte bereits am 11.Mai gegen 1:45 h bei einem Spaziergang mit seiner Freudin zwei gelb-orangene grelle Lichter voin halber Vollmondgröße 2-3 Minuten lang am Himmel dahinziehen sehen, die gar nicht mal so hoch waren und geräuschlos dahinzogen. Erst waren sie als Duo zusammen unterwegs, dann zogen sie leicht auseinander, blieben aber auf gleichem Kurs - um dann plötzlich mitten am Himmel auszugehen. Diese Beobachtung hatte er damals allen bekannten Leuten erzählt, ihm wusste aber niemand etwas darauf zu sagen. Erst heute sagte ihm ein Arbeitskollege, gestern im Fernsehen eine UFO-Sendung gesehen zu haben, wo jemand sich mit solchen Sachen auskennt. Über die Zuschauerredaktion in München bekam Sch. so meine Rufnummer und rief sofort an.

 

17 h. Herr Sch. aus Langenfeld saß am Samstag gegen 23:15 h mit seiner Frau auf dem Balkon, als in einer groben Zickzack-Formation 9 rot-leuchtende Lichtkörper daherkamen und 1 bis 1 1/2 Minuten geräuschlos dahinschwebten, bevor sie nach oben stiegen und vergingen. Auch die Nachbarn, 4 Personen, auf dem Balkon nebenan sahen dies. Sch machte ein Foto von der Erscheinung, aber die war schon verwackelt aufgenommen worden und so lichtstark waren sie auch nicht. Dann kam ein einzelnes Nachzügler-Objekt der gleichen Art daher und, sodass der 10er-Pack voll war. Sch. hatte die Stadtverwaltung heute angerufen, um nachzufragen, ob dazu was bekannt sei, war es aber nicht. Dann suchte er im I-Net, fand mich und rief gleich an. Auch er konnte kaum glauben, was das für Dinger gewesen sein sollen, aber dann konnte er nach und nach meinen Ausführungen (sind eh immer die selben in solchen Fällen) folgen und als er selbst auf die Idee kam, mal das ´Kodewort´ Himmelslaternen einzugeben und da mal drüber zu gehen, erledigte sich alles sehr schnell. Klar, aller Wahrscheinlichkeit nach waren dies die Dinger. Insbesondere als Sch. sah, dass die Dinger im 10er-Packet billiger angeboten werden, lachte er auf.

 

Kurz darauf lag diese eMail mit dem Betreff ´Lichter am Erfurter Himmel´ von Mirko K. an: "Ich bin am Samstag mit meiner Freundin in Erfurt spazieren gegangen. Das war so zwischen 22 und 23 Uhr. Dann erblickten wir am Himmel 7-8 helle Lichter. Kein blinken, einfach rot orange Lichtpunkte. Sie bewegten sich sehr sehr langsam, wiesen aber keine geordnete Formation auf. Wollte noch ein Bild machen, hatte aber nur mein Handy dabei und die Kamera darin konnte bei der Dunkelheit nichts Vernüftiges ausser Rauschen aufnehmen. Nachdem wir diese entdeckt hatten, leuchteten sie noch ca. 1-2 min und erlöschten/verschwanden dann nach und nach."

 

Aus den Gehardt-Files aktuelles Falleingangsmaterial:

1) "Ich habe am Abend des 10.Mai zwischen 22.30 und 22.45 Uhr mit meiner Familie eine Beobachtung gemacht die wir uns nicht erklären konnten... Wir sahen 3 (es könnten auch mehr gewesen sein) orange-rötliche Lichter in Abständen von ca 5 min die sich von Ost nach West bewegten, die Höhe war ca 60-70° über dem Horizont... Flugzeuge haben wir ausgeschlossen da keine Positionslichter zu sehen und keine Turbinengeräusche hörbar waren... Habe mich schon an die Sternwarte Radeberg gewand ob sie irgentwelche Beobachtungen gemacht haben oder ein paar Infos hätten was es gewesensein könnte... Sie haben keine derartigen Beobachtungen gemacht und sagten nur es könnte sich um Flugzeuge gehandelt haben, was ich aber dementierte... Sateliten wurden auch ausgeschlossen... Daher meine Frage ob Sie evtl eine Idee hätten was es gewesen sein könnte oder ob irgendwo anders solche Beobachtungen gemacht wurden??? Würde mich über eine Antwort freuen... Mit freundlichen Grüßen, Martin"

 

2) Frank P. aus Nordhausen berichtete: "Ich stand mit einem Freund (19 Jahre) und dessen Bekannten (Busfahrer 26 Jahre) auf dem Parkplatz in der Nähe vom Friedhof. Während die beiden sich unterhielten, bemerkte ich ein rötlich-orangenes Licht hinter einer Baumkrone. Dieses Licht hatte die drei bis fünffache Größe der Leuchtstärke des Marses zu diesem Zeitpunkt bzw. Monat. Es befand sich sicherlich schon länger in Bewegung in diese Richtung. Ich sah es halt erst jetzt. Es flog so lange bis es hinter der Baumkrone vor war. Das dauerte vielleicht 1 bis 2 Minuten. Danach hatte ich freie Sicht auf das Objekt. Ich versuchte heraus zu finden was es war. Ein konventionelles Flugzeug konnte es nicht sein, da es viel zu hell dafür war, keine Positionslichter besaß und Positionslichter hat nun mal jedes Flugzeug oder Hubschrauber. Des weiteren war es rötlich- orang, kein Flugzeug leuchtet dauerhaft in diesen Farben. Positionlichter von Flugzeugen blinken. So mit schloss ich einen Hubschrauber auch aus. Auch als es anfing auf der Stelle zu stehen. Ich konnte auch ebenfalls kein Lärm wahrnehmen, der von solchen Fluggeräten durch die Turbinen verursacht wird. Es behielt die Geschwindigkeit bei. Als Vergleich könnte man ein weiter entferntes Linienflugzeug nehmen, dass stetig weiter fliegt. Linienflugzeuge fliegen meist mit einer Geschwindigkeit von ca. 845 km/h. Ich beobachtete es weitere 2 bis drei Minuten im Flug. Dann blieb es stehen und verharrte auf der Stelle. Ich versuchte es mit meinem Handy eventuell zu photographieren. Handy: SIEMENS SXG 75, 2.o Megapixel Kamera, siebenfache digitaler Zoom. Natürlich war das Objekt nur sehr schlecht zu erkennen, als schwachen roter Punkt. Dazu kam noch, dass bei dieser digitalen Vergrößerung das Bild sehr verpixelt war. So dass man das Objekt nur schwer vom Pixelsalat hätte erkennen können. Wir standen immer noch da und unterhielten uns. Als ich mehrmals für einige Sekunden nicht hinsah, bemerkte ich nach erneuten hinschauen, dass das Objekt scheinbar an Lichtintensität verlor. Es wurde letztendlich schwächer und schwächer, bis es ganz verschwunden war. Das Ganze mutete an, als wenn es sich förmlich dematerialisieren würde. Ich hielt den Abend immer wieder mal Ausschau nach dieser merkwürdigen Erscheinung, aber sie tauchte kein einziges Mal mehr auf."

...

Zum Tagesgeschehen:

 

Die Tageszeitung ´Der Teckbote´ ( http://www.teckbote-online.de/regio... ) berichtete unter der Schlagzeile "Himmelslaternen auf Siegesflug: Tradition aus Asien wird immer beliebter - Lampions bergen aber auch Risiken" in einer direkt bewundernwerten Eigen-Initiative zur Aufklärung der Leser:

 

>In letzter Zeit werden am Kirchheimer Nachthimmel immer wieder leuchtende Flugobjekte gesichtet, die langsam über die Stadt hinwegschweben. Um UFOs handelt es sich dabei nicht - vielmehr ist in der Teckstadt die asiatische Tradition angekommen, zu besonderen Anlässen sogenannte "Himmelslaternen" steigen zu lassen.

 

Kirchheim. Wer in den vergangenen Wochen in lauen Nächten draußen saß oder durch die Stadt schlenderte, konnte mit ein bisschen Glück ein - bis jetzt noch - ungewohntes Spektakel am Himmel beobachten: Etliche leuchtende Punkte schwebten über die Dächer hinweg. Angesichts dieser Flugobjekte fragte sich so mancher Beobachter erstaunt: "Was ist das denn?" Die Antwort kennt Margot Schieferle. Seit rund vier Wochen verkauft sie in ihrer Buchhandlung in Kirchheim die Flugobjekte, sogenannte "Himmelslaternen". Das sind riesige Papierlampions mit Brenner, die in die Luft steigen, sobald das Brennmaterial angezündet wird. "Man lässt die Himmelslaternen vor allem bei Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern steigen", weiß Margot Schieferle. Allerdings hat sie auch schon eine Kundin gehabt, die anlässlich einer Beerdigung schwebende Lampions gekauft hat - als Symbol für die aufsteigende Seele.

 

Die Tradition der "Skylaternen" kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Dort schicken die Menschen schon lange zu besonderen Anlässen Papierlampions in den Himmel - und mit ihnen Wünsche wie Glück, Zufriedenheit, Reichtum oder Erfolg. Dazu werden diese Wünsche vor dem Start in die Lampions hineingeflüstert oder auf das Papier geschrieben. Angeblich sollen sie in Erfüllung gehen, während alles Unglück mitsamt den Wunschlaternen in der Luft verschwindet. Mittlerweile erfreuen sich die Himmelslaternen auch in Kirchheim großer Beliebtheit. "Die Nachfrage ist gut", bestätigt Margot Schieferle. Während bei Hochzeiten und nächtlichen Flügen vor allem die weiße Ausführung gefragt sei, eigneten sich beispielsweise für Kindergeburtstage am Tag die farbigen Varianten. Rund fünf Minuten hält das Brennmaterial. In dieser Zeit sollen die Laternen bis zu 500 Meter hoch aufsteigen können.

 

Allerdings gibt es auch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, wie Margot Schieferle betont. Auf die Regeln weist auch eine Anleitung ausführlich hin. So darf es beim Start beispielsweise nicht windig sein. Zudem ist es nicht erlaubt, die Lampions in der Nähe von Flugplätzen und Flughäfen einzusetzen. Wer in Kirchheim Skylaternen steigen lässt, muss den Start wegen der relativen Nähe zum Stuttgarter Flughafen ohnehin bei der Deutschen Flugsicherung, Tower Stuttgart, anmelden - ebenso wie Ballonstarts. Mitgeteilt werden sollte, wie viele Laternen wo genau um welche Uhrzeit in die Luft gehen sollen. "Kirchheim ist allerdings so weit vom Flughafen entfernt, dass eine Genehmigung in der Regel unproblematisch ist", heißt es vonseiten der Flugsicherung. In der näheren Umgebung des Airports, etwa auf den Fildern, sind die Himmelslaternen jedoch ganz verboten, weil ihre Lichter die Flugzeuge irritieren könnten.

 

Mit einer gewissen Skepsis beobachten Städte und Gemeinden, dass Himmelslaternen derzeit auf dem Vormarsch sind. Zwar gibt es in Kirchheim kein Verbot, die Lampions steigen zu lassen. Allerdings erteilt das Ordnungsamt bei Anfragen auch keine ausdrückliche Genehmigung. Das hat verschiedenen Gründe: "Wir haben erhebliche Sicherheitsbedenken, zum Beispiel aufgrund der Waldbrandgefahr im Sommer", sagt Marcus Deger, Leiter des Kirchheimer Ordnungsamts. Zudem weise die Stadt stets auf die Müllproblematik hin. Schließlich bestehen die Himmelslaternen nicht nur aus umweltfreundlichem Papier, sondern auch aus einem Drahtring, der nach dem Flug einfach irgendwo auf dem Boden landet. Eben aus diesen Gründen hat die Gemeinde Neuffen bereits untersagt, Skylaternen am Hohenneuffen - etwa bei Hochzeiten - steigen zu lassen. "Rund um den Hohenneuffen ist Landschaftsschutzgebiet", begründet Hauptamtsleiter Jörg Stuhlmüller.

Zudem sei das Brandrisiko im Wald zu hoch. Auf jeden Fall sollten all diejenigen, die Laternen steigen lassen, darauf achten, dass in der Umgebung des Startplatzes keine erhöhte Brandgefahr besteht. Es dürfen also keine Tankstellen, Gastanks und Hochspannungsmasten in der Nähe sein. Auch wenn es im Sommer besonders heiß und trocken ist, sollten Feiernde vorsorglich ganz darauf verzichten, Lampions in den Himmel zu schicken, wie der Kirchheimer Stadtbrandmeister Roland Schultheiß rät. Für besonders heiße, trockene Tage - aber auch andere Gelegenheiten - hat Margot Schieferle auch noch eine Alternative zu den Himmelslaternen zu bieten: Wasserlaternen in Seerosenform.

 

Übrigens: An UFOs scheinen die Bewohner der Teckstadt nicht zu glauben - zumindest ist bei der Kirchheimer Polizei bis jetzt noch kein besorgter Anruf wegen der leuchtenden Flugobjekte am Nachthimmel eingegangen. Die Deutsche Flugsicherung, Tower Stuttgart, nimmt bevorzugt unter der Faxnummer 0711/948-2369, aber auch per Telefon unter 0711/948-4953 Anmeldungen für Himmelslaternen-Starts entgegen.<

 

Gegen 15:15 h rief mich eine junge Frau aus Darmstadt an, welche bereits am 13.Mai, so zwischen 22:30 h und 23 h einen orange-roten Feuerball als klar zu sehenden und auffälligen Leuchtkörper hat lautlos bald 15 Minuten lang in den Himmel aufsteigen sah - mitten in der Stadt, der dann einfach zwischen den Sternen verging. Typisch für den Miniatur-Heißluftballon, dem uralten IFO-Erzeuger aus der ´Schorr´-Werkstatt. ;-) Seither war die Frau immer noch verblüfft von dieser Sichtung, aber erst heute hatte sie CENAP im I-Net ausfindig gemacht und rief daher gleich an.

 

Aus den Gehardt-Files:

"Ich komme aus Wesel und habe am 22.05.2008 um 23:40 Uhr 7-10 rote leuchtende Objekte gesehen mit einem Formationsflug wie Dreiecke geformt. Es sah aus als wenn sie herumspringen würden. Sie waren ebenfalls lautlos und bewegten sich alle in eine Richtung. Unabhängig von uns hat der Bruder eines bei der Show dabeigewesenen auch die Lichter gesehen nur etwa 2-3 Kilometer weiter weg...! Ich sehe schon seit einiger Zeit immer wieder nicht blinkende Flugobjekte die aussehen wie Sterne und hab echt keine Ahnung was ich davon halten soll... Sie haben nicht geblinkt, sondern waren eher wie Feuer in der Luft. Wir haben die Polizei in der Nacht am 22.05.2008 angerufen und die gefragt aber die meinten, das es nur weiterziehende Heissluftballons sind die aus Duisburg kommen und jetzt weiterziehen. Aber warum fliegen die denn nachts um 23 Uh durch die Gegend... Orkan"

 

Im UFO-Forum von Paraportal.de meldete sich jemand mit dem Thema ´UFO-Sichtung?´ und führte aus: "Diese UFO-Sichtung von der ich hier berichte, ist nicht meine, sondern die meiner Eltern. Ich hoffe, hier findet sich jemand der aus der Nähe von Unna {! - haben wir doch schon gehabt} kommt und etwas ähnliches gesehen hat oder vielleicht weiß worum es sich bei den gesichteten Objekten handeln könnte. Die Sichtung war am Samstag (24.05.08) gegen 23:55 Uhr. (Ich war zu dem Zeitpunkt leider nicht anwesend.) Mein Vater meinte, er hätte zufällig aus dem Fenster geguckt und sah diese Objekte als erstes, dann rief er meine Mutter. Sie sagt es wären insgesamt 9 rotleuchtende Objekte gewesen, 6 davon in ´Formation´ (ungefähr wie eine 1) und die weiteren folgten in weiterer Entfernung. Mein Vater hat 2 Fotos gemacht*. Der Himmel war übrigens zu dem Zeitpunkt fast klar und die Ufos haben auch keine Geräusche von sich gegeben. Ich bin der Meinung das um diese Uhrzeit und dann noch am Samstag, das doch mit Sicherheit weitere Leute das gesehen haben müssen!"

....

Neuer UFO-Sichtungsmelderekord steht unmittelbar bevor

Horror-Meldung für die Mannheimer UFO-Meldestelle wegen guter Geschäfte mit verkauften Himmelslaternen bei ´Chinaballon.de´: ZUR ZEIT LEIDER AUSVERKAUFT!

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Gleich die Horror-Meldung des Tages für uns vorneweg: Chinaballons/Himmelslaternen sind mal wieder bei einem der größten Anbieter im Land ausverkauft (also arg beliebt und gefragt), siehe dazu selbst bei www.chinaballon.de bzw die Meldung der Bestellabteilung dort: ZUR ZEIT LEIDER AUSVERKAUFT!! ( http://www.chinaballon.de/pages/bes... ) Was sagt man atemlos dazu? Und dies schon einen Monat bevor sich die Situation wie vor einem Jahr bei Partyballon.de wegen ´Ausverkauft´ wiederholt und die Firma ein paar Wochen lang nicht mehr liefern konnte - siehe http://cenap.alien.de/cenapnews/zei... . Himmelherrgott, die Dinger gehen offenkundig ab wie sonst frische warme Semmeln und/oder das wahrhaft kühle Blonde in diesem Tagen im Biergarten! Weil Sie und ich wissen ja, was dies bedeutet: Der Händler freut sich zwar über sein bereits gemachtes Geschäft, aber massenhaft der leuchtenden Himmelspest-Objekte liegen jetzt in Deutschlands Haushalten bereit - um alsbald eingesetzt zu werden! Und zwar nicht als modischen China-Mülltüten, sondern für genau den Zwecke, für den sie dienen sollen. Den Leuten ein Licht am Himmel aufgehen zu lassen. Bereits jetzt haben wir um 350 UFO-Meldungen deswegen in den ersten Monaten von 2008 erhalten, angefangen mit etwa 50 Meldungen zur Silvesternacht und mit ebensovielen Meldungen zu Pfingsten als ´Statistik-Spitzen´, wahrhafte ´Hightlights´ der Nightlights (NLs) {das Wortspiel konnte ich mir jetzt nicht verkneifen}! Für einen Außenstehenden, klar, muss sich dies alles so UNGLAUBLICH anhören, trotzdem ist es genau so - und hat sich für uns zum chronischen Albtraum entwickelt. Da kann man es an die Nerven kriegen! Und ohne massive Massenaufklärung, ähnlich so in der Stärke das jeder im Lande weiß wie die deutschen Eisbärchen heißen und aussehen sowie sich entwickeln, wird sich daran auch gar nichts ändern. Was auch? Wie auch? Warum auch? Und dass die Party- und Spassgesellschaft urplötzlich ihr Interesse am Privathimmelszauber verlieren wird, darauf setzen wir doch lieber nicht - da hätten wir sofort verloren.

 

Nachdem ich diese Meldung gesehen haben, machte ich mich doch mal am späten Vormittag auf die Suche, um eine Ahnung zu bekommen, wie es mit diesem Geschäft so ausschaut. Bei www.schwebelaterne.de (erst 2007 gegründet) war ich insgesamt ´nur´ der Besucher 12481 (wer kennt schon den Begriff ´Schwebelaterne´?), aber schon der Besucher Nr.36 an diesem Tag; www.kongming.de wies unglaubliche 1.331.620 Zugriffe {!} auf die Seite aus; www.himmelslaternen.com (gegründet 2006) besitzt leider keinen Zähler - www.partyballon.de, www.gluecksballon.com und www.flammea.ch (alle gegründet 2007) ebenfalls nicht. Unser guter alter ´Bekannter´, www.schorr-aviation-multimedia.de, mit seinen Miniatur-Heißluftballons, bietet leider auch keinen Aufrufszähler. Was bei den eBay-Anbietern in ihren Auktionen bisher so alles lief ist ebenso ein Mysterium (weil ein kommen und gehen), auf jeden Fall aber wurde der dortige Testbericht "Kong Ming die neuen Ufo´s am deutschen Himmel!!!!!!!" über 2000 aufgerufen. Wie auch immer, als ich an diesem Tag dort genauer nachschaute, gab es mehr als 100 Angebote von Wiederverkäufern. Machen Sie sich selbst darauf einen Reim.

 

Und zur Fußball-EM werden jetzt die Fußball-Skylanterns hierzulande angeboten (7 Euro), jetzt sind sie da: http://cgi.ebay.de/Himmelslaterne-F... . Die dahinterstehende Firma bietet auch normale ´Zylinder´ in den Vereinsfarben an. Einfach so wie wir es bereits aus den entsprechenden Videos kennen. Übrigens kann man hier schön ein paar Bilder vom eingebrachten ´Baumkuchen´-Brenner sehen, wie er hier verwendet wird. Wieder andere dieser ´UFOs´ weisen andere Brenner, Wachspads, auf - http://cgi.ebay.de/5x-Skylaterne-Hi... . Dies ist deswegen interessant zu wissen, weil eindeutig inzwischen öfters schnellabbrennende, ´pyrotechnische´ Heizer im Einsatz sind, die zwar nur kurzlebig sind, aber mit der Blitzerhitzung der Luft im Ballon diesen quasi ´hoch- und davonpeitschen´! Das bewirkt eine eigene Drift für diese Himmelslaternen, fast schon wie ein eigener Antrieb - so ein Teil muss ich wohl auch am Abend des 17.Mai 08 gesehen habe. Gut, dafür ist es aber um sie in weniger als einer Zigarettenlänge geschehen. Die aerodynamische perfekte Zylinderform dieser Körper ist auch weitaus besser dafür geeignet als die ´Eier´, ´Ovale´ oder ´Kugeln´. Die Miniaturheißluftballons nach dem ´Schorr-Klassiker´ sind die gemütlichen Lampions am Himmel - brennen dafür aber 20 Minuten nett vor sich hin!

 

Christian Czech als Betreuer der UFO-Datenbank teilte heute im Alien.de-Forum mit: "Neuer Sichtungsrekord steht unmittelbar bevor! ... Ein Blick in die CENAP-UFO-Datenbank zeigt, dass wir nur noch 31 Sichtungen vom Vorjahresrekord entfernt sind. Das Interessante dabei ist, dass wir erst 5 Monate im Jahr 2008 hinter uns haben. So deuten erste Schätzungen darauf hin, dass wir im Jahr 2008 etwa 700 Sichtungsberichte verzeichnen werden können. Schuld an diesem Sichtungsboom sind weiterhin die asiatischen Reispapierlaternen, die oftmals in Massen gestartet werden. Jene zeigen sich am Himmel als flackernde, rot-orange-gelbe Lichtkugeln, die oft in Formation fliegen. Im Sommer rechnet die UFO-Datenbank mit einer Flut von Sichtungsmeldungen. Je besser das Wetter, desto größer ist das Sichtungsaufkommen. Auch wenn in einigen Gebieten das Starten eines MHB bereits verboten ist, so ist mit einem Rückgang der Meldungen nicht zu rechnen. Zum Einen kennt kaum einer die Verbote, zum Anderen macht alles doppelt so viel Spaß, was verboten ist. Deswegen erwartet die UFO-Datenbank keinen Rückgang der Sichtungsmeldungen."

 

Kollege Jochen Ickinger lakonisch dazu: "He, dann kannste ja dein rotes Jacket gegen ein rot-weiß gestreiftes austauschen." Und dann warf er einen Blick in die Zukunft: "...und so wurde aus der ehemaligen UFO-Meldestelle die MHB-Meldestelle." (Eintrag zu CENAP in der ´Wikipedia´ im Jahre 2015) Ich wusste nicht, ob ich jetzt deswegen lachen oder weinen sollte, weil dies doch schon auf den Punkt gebrachte, was zum unerwarteten Kernproblem geworden ist...

 

Als eMail lag so diese Meldung mit dem Betreff ´27.5.2008-23.20 Uhr Helles Objekt´ von Horst L. an: "Ich habe gestern Nacht (27.5.2008 - 23.20) in meinem Hof in Edingen-Neckarhausen am nächtlichen Himmel einen hell leuchtenden Punkt beobachtet, der sich viel schneller als ein Flugzeug in östlicher Richtung bewegte. Nach etwa 10 Sekunden Beobachtungszeit wurde er für eine Sekunde sehr hell, nahm dann die alte Helligkeit wieder an und verschwand hinter den Dächern. Der Himmel war leicht dunstig, aber man konnte trotzdem die Blinklichter der verschiedenen hoch fliegenden Reiseflugzeuge, meist in südlicher Richtung, gut sehen. Haben Sie eine Ahnung, was das war?" Meine Vermutung ließ sich unter Calsky schnell checken und siehe da, ein Iridium-Flare passte ins Bild. Die zweite Meldung in wenigen Tagen, die auf einen Iridium-Satelliten zurückging, auch selten diese Melde-Dichte aufgrund dieses IFOs, was ja eher seltener Anlaß für UFO-Nachfragen ist.

>UFO-Alarm in Plattling war Heiratsantrag

Ein ungewöhnlicher Heiratsantrag hat gestern Abend in Plattling für ziemliche Aufregung gesorgt. Bei der Polizei gingen unzählige Anrufe besorgter Bürger ein, die angaben, im Bereich Pielweichs UFOs gesehen zu haben. Die Ursache für das Phänomen war schnell gefunden. Ein 28-jähriger Mann hatte seiner Freundin auf der Staustufe einen Heiratsantrag gemacht und dazu 50 sogenannte anzündbare Papierballons in die Luft steigen lassen. Im Abendhimmel wirkten die glühenden Ballons dann wie unbekannte Flugobjekte.<

Nach: http://www.unserradio.net/ndb_aktue...

 

Diese Meldung schnappte ich zufällig kurz vor 14 h im I-Net auf - und plötzlich kam dies auch über dpa sowie ap (alsbald sprangen afp und ddp auf diesen Zug auf, also all jene, die meiner längst ausgegebenen PM bisher keinerlei Beachtung schenkten) und eine Reihe von Meldungen zu dieser Geschichte baute sich aus verschiedenen ´Abnehmer-Quellen´ auf:

So bei ´Spiegel-Online´ ( http://www.spiegel.de/panorama/0,15... ): >Liebespaar löst UFO-Alarm aus - Intergalaktische Beziehung: Ein aufwendiger Heiratsantrag hat im niederbayerischen Plattling die Behörden in Atem gehalten. Besorgte Bürger wollten unbekannte Flugobjekte und seltsame Erscheinungen gesichtet haben. Straubing - Die Polizei indes, so teilten die Beamten am Donnerstag mit, stieß nicht auf Außerirdische, sondern auf ein verliebtes Paar: Ein 29-Jähriger machte seiner Freundin einen Heiratsantrag und hatte 50 leuchtende Mini-Heißluftballons aufsteigen lassen. Da die angeblichen UFOs harmlos waren und die Angebetete Ja sagte, wünschten die Beamten dem Paar alles Gute und ließen die Liebenden wieder alleine. Die Hochzeit soll nach Polizeiangaben im Herbst oder Frühjahr stattfinden. jdl/AP<

 

Oder hier bei N24 ( http://www.n24.de/news/newsitem_941... ): >Lichter in der Nacht ...Liebespaar löst UFO-Alarm aus - Ein junger Mann mit Hang zur Romantik hat in Bayern ein gehöriges Schlamassel verursacht. Eigentlich wollte er seiner Liebsten nur einen Heiratsantrag machen - dann kamen Außerirdische ins Spiel...< - Das Oberpfalznetz ( http://www.oberpfalznetz.de/nachric... ): >Heiratsantrag löst UFO-Alarm in Niederbayern aus - Plattling/Straubing (dpa/lby). Mit einem ungewöhnlichen Heiratsantrag hat ein 29-Jähriger im niederbayerischen Plattling UFO-Alarm ausgelöst. Mehrere besorgte Bürger hatten in der Nacht zum Donnerstag bei der Polizei angerufen, weil sie unbekannte Flugobjekte am Sternenhimmel gesehen hatten...<

>Verstärkt Leuchtballons zu erwarten: Auch die Ufo-Meldestelle erwartet einen EM-Boom

Eine wahre Flut von Anrufen erwartet die Mannheimer Ufo-Meldestelle zur Fußball-Europameisterschaft. Grund seien bestimmte Scherzartikel, die in den vergangenen Monaten verstärkt für Ufo-Alarm gesorgt hätten, sagte der Hobby-Astronom Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) am Donnerstag in Mannheim.

dpa MANNHEIM. Die orange-rot glühenden Leuchterscheinungen bestünden aus Reispapier und einem Brenner und ersetzten zunehmend Silvester-Raketen. Sie seien seit Pfingsten 2007 zur "glühenden Himmelspest" geworden. Nach Angaben des 50-Jährigen gingen bei dem Meldetelefon in den ersten Monaten dieses Jahres bereits mehr als 300 Ufo-Meldungen ein, allein 50 davon zu Pfingsten. Auslöser seien jedoch weder "Aliensonden" noch "geheime Militärflugkörper" gewesen, sondern die fliegenden Scherzartikel. Nach Walters Angaben hatte es 2007 mit mehr als 400 Meldungen in Deutschland bereits einen Rekord gegeben. "Normal sind vielleicht 40 bis 70 Meldungen in einem Jahr", sagte er.<

 

Nach: http://www.handelsblatt.com/News/Sp...

 

Doch diese Meldung ging in/wegen der Nachricht zuvor einfach unter, verpuffte weitgehendst. Auch wenn ich inzwischen sah, was der ´Tagesspiegel´ ( http://www.tagesspiegel.de/sport/;a... ) am Freitag in seinen Sportseiten (!) melden wird: "Ufos und Zecken inklusive... Inklusion und Exklusion sind die großen Schlagworte der Soziologie, um zu beschreiben, wer an was teilhaben kann und wer von was ausgeschlossen ist. Der Erfolg großer Fußballturniere ist auch damit zu erklären, dass sich jeder irgendwie inkludiert fühlen kann. So auch Hobby-Astronom Werner Walter. Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa von gestern erwarten Walter und die Mannheimer Ufo-Meldestelle zur Fußball-Europameisterschaft eine wahre Flut von Anrufen. Grund seien Leuchtballons aus Reispapier, die in den vergangenen Monaten inflationär den Luftraum bevölkern..." UFOs als Sportmeldung, auch mal was (fast) Neues. Dafür sprangen die Liebes-Leuchtballons als UFO-News der Associated Press in die weite Welt hinein! "Quirky marriage proposal triggers UFO alert" meldete so der ´Boston Herald´ ( http://www.bostonherald.com/news/na... ):

 

>BERLIN - Police say a young man´s creative marriage proposal triggered reports of unidentified flying objects from worried Germans. Bavarian police say several people called late Wednesday evening to alert them to what they thought were UFOs and unusual lights drifting across the sky above the sleepy town of Plattling. They say a police patrol set off to investigate -- but was disappointed in its quest for unusual visitors. A police statement Thursday said officers found a 29-year-old man who had just proposed to his 27-year-old girlfriend. He had accompanied his proposal by sending up 50 paper lanterns that glowed in the night. Police say his girlfriend said "yes."<

 

Wie das Leben so spielt: Schon um 7:30 h meldete sich ein Journalist der ´Süddeutschen Zeitung´, der gegen Mitternacht über dem Münchener Osten 12-15 "pillenartige, gelb-orange Lichter wie am Schnürchen" geräuschlos und nicht allzu hoch am sternklaren Himmel 2 Minuten lang dahinziehen sah. Sie waren ziemlich hell und auffällig, einige Minuten später kam noch ein Nachzügler nach. Alle Objekte schienen "wie zu verglühen" während sie in den Himmel anstiegen. Für den Beobachter war dies eine ziemlich aufregende Sache gewesen, da er soetwas noch nicht gesehen hat. Er hatte inzwischen deswegen mit der Polizei gesprochen, aber jene hatte noch keine weiteren Meldungen dazu erhalten noch hatte sie Erkenntnisse dazu. Deswegen rief er hier an, um zu erfahren, ob es weitere Sichtungsmeldungen dazu schon gäbe, "weil ich habe mich doch nicht geirrt, ich habe es doch deutlich gesehen und das müssen auch andere gesehen haben!" Ich erklärte ihm, was er da wohl gesehen hat und er wirkte leicht zerknirscht, "weil dass dann doch so wie in Plattlingen ist". Genau! ´Plattlingen´ ist seit einem Jahr überall und so geht es auch weiter! Obwohl es natürlich interessant zu beobachten sein wird, ob sich dies vielverbreitete Meldung auch so in der Öffentlichkeit setzt, um andere Beobachter daraus etwas lernen zu lassen - auch wenn bei der Berichterstattung es natürlich an selbsterklärendem Bildmaterial zur Anschauung mangelte (nur der britische ´Daily Express´ war clever und stellte seinem Bericht gleich ein ´UFO´-Flotten-Bild mit bei, super!). Aber immerhin diesen Hoffnungsschimmer kann man, auch ich, haben. Ganz klar war die Plattlinger Geschichte von weitaus mehr Menschen erfasst worden, als die ´W wie Wissen´-Sendung der ARD, was daran erinnern lässt, dass ja noch der UFO-´Tigerenten-Club´ ansteht! Aber das aktuelle Beispiel mit dem Journalisten der ´Süddeutschen´ zeigt dummer Weise in eine andere Richtung...- das künstliche ´UFO´-Spekakel am Nachthimmel wird ohne massive bebilderte illustre Aufklärung, durch die großen Medien auf einen Schlag breit und überall angesetzt, kein Ende finden. Wie auch? Das UFO-Schauen als ´Public Viewing´ der speziellen Art wird also weitergehen.

Orange-rote UFO-Kugeln...

Aus den Gehardt-Files kam erstaunlicher Weise {?} eine Parallel-Sichtung zu meinem morgendlichen Anrufer von der ´Süddeutschen´, staunen Sie mit was Katja S. berichtete:

 

"Gestern (29.05, gegen 12 in der Nacht) haben ich und eine Freundin das gleiche in München gesehen. Insgesamt war etwa 20 Kugeln... Erst mal haben wir ein Kugel vom Balkon gesehen, der langsam sich bewegte. Wir haben erst gedach, dass es von irgendwelchem Flügzeug ist, aber er hat nicht geblinckt. Die Grösse ist schwierig zu sagen, ungefähr 5-6mal grösse als ein Stern, aber viel näher. Die Farbe war röttlich, so wie Feuer. Gleich sind eine Gruppe von solchen Kugeln in die gleich Richtung geflogen. Auch nicht so schnell, aber nicht alle mit einer Geschwindigkeit. Dann sind manche Kugeln verschwinden, und die andere einfach weiter weg geflogen. In ein paar minuten sind noch welche einzeln vorbei geflogen, ich glaube in die Richtung Süd."

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31.05.2008

Um kurz vor 23:45 h meldete sich Herr A. aus Gütersloh, der gegen 22:15 h bis zu 40 orange-rote fliegende Glühobjekte als "brennende Lichter" minutenlang durch den Himmel ziehen sah, der zu dieser Zeit an Ort fast wieder sternklar war, nachdem vorher noch Unwetter an Ort vorherrschte und es halbe ´Weltuntergangsstimmung´ mit Hagelschlag etc gab. Die Leute nutzen bei ihren Partys einfach alle positiven Wetterlagen aus, um dann die ´Lücken´ auszunutzen, ihre Dinger steigen zu lassen. Kurz nach Mitternacht meldete sich Karsten K. aus Nordenham, der gegen 22:30 h zusammen mit seiner Frau etwa 10-12 ungewöhnliche Lichter in Gestalt "eines merkwürdigen, fliegenden Sternbildes in intensiver roter Farbe" zwei Minuten lang geräuschlos dahinziehen sah, welches dann in den Himmel hochstieg und gleich drauf "komplett ausging".

 

Toller Weise wurde in Niedersachsen diese Aufnahme von zumindest einer "Roten Leuchtkugel am Himmel" bei YouTube eingestellt: http://www.youtube.com/watch?v=fk_3... . Endlich mal ordentliches Filmmaterial - von einem nett dahinziehenden Miniaturheißluftballon. Aber für mich hieß es jetzt ein Ende zu finden, da um 6:30 h die Nacht für mich zu Ende sein würde, um den ´Tigerenten-Club´ anzusehen (ich hatte natürlich bis 15 h und der Wiederholung auf dem ´Kinderkanal´ abwarten können..., hätte...), also das Telefon mal wieder auszuhängen...

 

Der Samstag, der in der Nacht u.U. zusätzliches IFO-Potenzial wegen einem echten Raumfahrzeug mitbringen könnte was zu einer spektakulären Sicht führt - jedenfalls wenn die Raumfähre ´Discovery´ planmäßig ins All startet, um am Montag an die ISS anzudocken, wo es ja dringliche Klo-Probleme gibt, Sie wissen ja Bescheid. Läuft die Startmission für STS-124 entsprechend der Planungen, dann wird ab 23.21 Uhr der Shuttle über Mitteleuropa zu sehen, begleitet vom grossen Treibstofftank namens ´E.T.´. Bereits nach der ersten Atlantikquerung fliegt der Shuttle ab 23.21 Uhr über Mitteleuropa hinweg. Dieser Vorbeiflug ist bis zum Schatteneintritt um 23.24 von blossem Auge zu sehen, wenn auch nur relativ nahe am West- bis Nordwest-Horizont. Der helle Space Shuttle wird vom grossen Treibstofftank begleitet. Dieser ist weniger hell und zeigt wahrscheinlich eine periodische Variation der Helligkeit, weil sich der Tank dreht. Der Tank wird wenige Minuten später in den Indischen Ozean stürzen. Und dann kommt noch ein weiteres IFO ins Spiel: Ein paar Minuten früher wird das Ziel der Mission, die Raumstation ISS, am Himmel sichtbar sein: Von 23.10 Uhr bis 23.16 Uhr MESZ bewegt sie sich aus westlicher Richtung gegen Osten. Die ISS wird im Vergleich zum Space Shuttle deutlich heller erscheinen, obwohl der Shuttle dann erst halb so hoch fliegt wie die Raumstation. Siehe: http://news.astronomie.info/ai.php/... . Und schon habe ich wieder weiche Knie bekommen.

 

Gegen 11:30 h meldete sich Hakan A. aus der Nähe von Bielefeld, weil er und seine Familie gegen 23 h zunächst 1 orangefarbenes Lichtobjekt daherkommen sah, welches alsbald von einem identischen Gebilde begleitet wurde und auch wegen seiner Geräuschlosigkeit seltsam wirkte. Gespenstisch schaute dies schon etwas vor dem teilweisen Himmelshintergrund mit fernem Wetterleuchten am Horizont wegen der abgezogenen Gewitter aus. Was müssen dies für Bilder gewesen sein? Aber dann kamen 20-30 dieser Lichter auf einem Schwung daher und zogen auch minutenlanmg dahin, um dann auszugehen. Dann rief A. die Polizei an, aber die nahm ihn nicht ernst und missverstand den Anruf gründlich, ging davon aus, dass er eben die Lichter den abgezogenen Gewittern meinte. Man riet ihm so, "die Stadtwerke anzurufen, damit die die Lichter am Himmel ausschalten..."

Erinnern Sie sich noch daran, was ich gestern sagte: Plattlingen ist überall - nur die Reaktionen der Polizei sind unterschiedlich darauf. Im tiefen Bayern rücken die ´Grünen´ aus, im Ruhrpott machen die Witze wenn es um UFOs geht.

 

"Mein Sohn hat anfangen zu weinen, wir dachten an einen Angriff..." - Um 17 h erreichte mich Frau K. aus Rosdorf bei Göttingen, nachdem sie keine Ruhe fand und bei einer Nachbarin Gelegenheit bekam, im Internet zu rechercheren. Was war geschehen? Gegen 21:30 h stand sie zusammen mit ihrem kleinen Sohn auf der Strasse und unterhielt sich mit einer Nachbarin. Da kamen plötzlich "so 20 - 25 -30 orangene-rote, glühende Lichtobjekte geräuschlos daher und bildeten eine Art riesigen Kreis am Himmel". Die beiden Frauen waren höchst erstaunt und verwundert über die Erscheinung, "weil die so unheimlich glühten, so viele waren und dann absolut geräuschlos - unglaublich". Etwas ängstlich zogen sie sich dann in den Hauseingang zurück und beobachteten das Geschehen bald 15 Minuten lang! Alsbald begannen sie zu spekulieren was das war und sprachen "von einem Angriff, durch wen auch immer...nur passierte eben nichts...aber es sah wie im SF-Film aus". Ihr Sohn begann daher auch zu weinen, über das was sich die beiden Frau unterhielten und selbst deswegen vielleicht "etwas hysterisch" wurden. Sie waren alle froh, als dann die Lichter so nach und nach einfach ausgingen. Natürlich war diese Beobachtung dann auch noch am Abend das große Gespräch und so leicht einschlafen konnte Frau K. dann auch nicht mehr. Noch heute bewegte sie und ihr Sohn die Geschichte so arg, dass sie am Nachmittag nochmals zur Nachbarin rübergingen, um dies mit ihr zu besprechen. Auch sie war noch immer seh angetan davon und man war sich sicher, "dass das war total Verrücktes war". K. fragte dann ihre Nachbarin, ob sie sich mal an deren Rechner mit I-Net-Zugang setzen dürfte, um in der Sache mal nachzurecherchieren...

 

Auch Roland Gehardt erhielt zur vergangenen Nacht eine Meldung: "Auch wir haben am 30.05.2008 gegen 23:20 Uhr in Schwalbach von unserem Balkon aus in Richtung Süd-Westen 6 orangene-Lichter geräuschlos wie entlang eines Lineals etwa drei Minuten lang vorbeisegeln gesehen. Wie in einer Formation eines spitzen Winkels sind diese orangenen Lichter südwestlich in Richtung Höchst am Himmel immer kleiner geworden und schließlich verschwunden. Sehr komisch!!! Peter S."

 

Das UFO von Worms

Die ´Wormser Zeitung´ ließ sich eine Woche Zeit, um ihre Meldung ins Reine zu bringen ( http://www.main-rheiner.de/region/o... ), so lange ließ die seit Sonntag informierte Redaktion ihre Leser zappeln:

 

>Statt Ufo nur heiße Luft

"Das Wormser UFO ist derzeit in ganz Deutschland das UFO-Nummer Eins und solche Objekte werden immer wieder auftauchen." So beginnt Roland Gerhardt vom "Centralen Erforschungsnetz Außergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap)" in Mannheim seine Zuschrift, die er der WZ zum Thema "Ufo über der Nikolaus-Ehlen-Siedlung" zusandte. Es handle sich bei dem Licht, das Leser Manfred Buchholz gesehen hatte, "um eine so genannte Thai- oder Himmelslaterne". Dies sind unterschiedlich große und farbige Miniaturheißluftballons, "zur Zeit der Renner beim Partyvolk". Beim Cenap-Meldetelefon gingen in den ersten Monaten dieses Jahres bereits mehr als 300 UFO-Meldungen ein, Auslöser seien jedoch weder "Aliensonden" noch "geheime Militärflugkörper" gewesen, sondern die "fliegenden Scherzartikel". 2007 hatte es mit mehr als 400 Meldungen in Deutschland bereits einen Rekord gegeben. "Normal sind vielleicht 40 bis 70 Meldungen in einem Jahr", sagte Gerhardt. Wer weiteres wissen will, kann zum Thema weiter schauen auf der Page www.ufo-meldestelle.de<

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Kasperle-Theater in Sachen Untertassen-Mythos: ´Peeping Tom´-"Alien" gefilmt...

8861-0 

Mal wieder eine langweilige "Best Evidence"-Nachricht, aufgebracht durch zwei eigenartige Typen die sich gesucht und gefunden haben, wie die Faust aufs Auge. Seit ein paar Tagen geht in der Szene die Nachricht um, wonach ein Jeff Peckham (schwer Exologie angehaucht und auch "UFO Ambassador" genannt) aus Denver Filmmaterial von einen ´Spanner-Alien´ (guckt des Nachts einfach so durchs Fenster) durch einen Kontaktler namens Stan Romanek* aus Nebraska erhalten habe, dieses jetzt veröffentliche wollte, um eine ´Kommission für extraterrestrische Angelegenheiten" einzuberufen. Siehe dazu die Homepage: http://www.extracampaign.org/Home_P... . Gähn, kindisch-naiv dazu. Ich kann solches Zeugs einfach nicht mehr hören, weil viel zu oft schon vernommen und dann einfach nur Schwachsinn geboten wird... Dann war es soweit: Siehe so auch die amerikanischen Fox-Nachrichten - http://www.youtube.com/watch?v=oAUn... / http://www.youtube.com/watch?v=7HkD... - oder die ABC-News - http://www.abcnews.go.com/US/story?... / http://www.youtube.com/watch?v=jLAy...- sowie NBC - http://www.youtube.com/watch?v=iJMf... .

 

*= Stan Romanek selbst behauptet, seit Dezember 2000 immer wieder von Außerirdischen aufgesucht und entführt zu werden und habe diese "Kontakte" durch unzählige Foto- und Videoaufnahmn dokumentiert. Auf der Homepage "StanRomanek.com" wird der Fall als "der am besten dokumentierte Kontakt-Fall mit Außerirdischen" bezeichnet. Klar, nichts Neues. Unterstützung findet er durch einen Dr.Alejandro Rojas, der aber selbst wieder kein nüchterner und distanzierter Fallbetrachter ist, wie der TV-Sender KKTV aus Colorado in seinen Nachrichten unter http://www.kktv.com/news/headlines/... ausführt: >Rojas is friends with Romanek and is also part of the Mutual UFO Network, an organization that gathers data and investigates UFO sightings. "Our data shows that there is aircraft out there that has technology beyond human capabilities, the government knows about it but they aren´t showing it," Rojas said.< Was ja alles mit dem aktuellen Fall nichts zu tun hat, aber die ´Leitlinie´ aufzeigt, unter welcher die Leute denken und sich davon auch verführen lassen. Was auch im I-Net zu entsprechenden Reaktionen führte, siehe: http://www.youtube.com/watch?v=nIbL... .

 

Schau mal nach bei YouTube. Eigentlich gibt es hiernach zwei "Alien am Fenster"-Szenen, einmal der wasserköpfige ´Dickschädel´ hier: http://www.youtube.com/watch?v=d4Bf... *. Und dies soll nun dieser augenzwinkernde/blinzelnde Grey-Kopf - http://www.youtube.com/watch?v=qJtr... / http://www.youtube.com/watch?v=LkVH... , worauf es schon ´Parodien´ gibt: http://www.youtube.com/watch?v=gM62... / http://www.youtube.com/watch?v=7J-n... / http://www.youtube.com/watch?v=h1Gt... / http://www.youtube.com/watch?v=B_K3... / http://www.youtube.com/watch?v=bj9o... / http://www.youtube.com/watch?v=J0WF... . Was mal wieder zeigt, wie schnell die Szene reagiert! Viel schlimmer: Dies zeigt auch, wie die Welt darüber lacht und es zeigt auch auf, wie komisch man im Kopf sein muss, solches Material heute noch in Umlauf zu bringen.

 

*= Auf CNN nahm sich auch Larry King in seiner Talkshow dem Thema in einem Block (´Space Alien Caught On Tape?´) an, was wir an diesem Vormittag ab 11 h sehen konnten. Siehe dazu: http://www.youtube.com/watch?v=xYn4... . Hierbei kam heraus, das tatsächlich bisher nur dieses Bild aus dem Film von Romanek bekannt ist. Der blinzende Grey ist durch Mathew Baxter von der ´Rocky Mountains Paranormal Society´ mittels einer Puppe erzeugt worden, um aufgrund des Romanek-Videos zu zeigen, wie leicht man eigentlich soetwas nachmachen kann. Baxter nennt den Film von Romanek so auch einen Hoax mittels ebenfalls einer Puppe.

 

Auch ´Bad Astronomy´ hat sich der Geschichte unter http://www.badastronomy.com/bablog/...angenommen.&am

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