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Raumfahrt - Rückkehr von ESA Astronaut Alexander Gerst / Horizons Mission

18.12.2018

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19.12. ab 22:45 (alle Zeiten MEZ) Verabschiedung der Crew & Schließen der Luke In der Nacht zum 20.12. 01:45-03:00 Abdocken (~02:40 geplant) Wiedereintritt & Landung 04:45-07:00 (Landung 06:03)

Quelle: DLR

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Es bleibt spannend: heute Abend um 22:25 Uhr sendet live von der . übergibt dann das Kommando der an Oleg von . Morgen Abend geht es mit der Verabschiedung der Crew der Expedition 57 weiter:

Quelle: ESA

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Quelle: DLR

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Update: 19.12.2018

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Update: 20.12.2018

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Alexander Gerst kehrt von der ISS zur Erde zurück

Über sechs Monate war der deutsche Astronaut Alexander Gerst an Bord der "Internationalen Raumstation" (ISS), feierte sogar Premiere als Kommandant. Jetzt hat er wieder Boden unter den Füßen.

Nach fast 200 Tagen im All ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst mit zwei weiteren Raumfahrern wieder sicher auf der Erde gelandet. Seine Sojus-Raumkapsel schlug am Donnerstag gegen 6 Uhr (MEZ) planmäßig in der Steppe von Kasachstan in Zentralasien auf. Das zeigten Livebilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Mit an Bord waren der Russe Sergej Prokopjew und seine US-Kollegin Serena Auñón-Chancellor. Der Rückflug von der ISS dauerte mehr als drei Stunden.

"Es gibt eine Landung. Willkommen zu Hause", twitterte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Zuvor war die Kapsel mit den drei Raumfahrern auf den Nasa-Bildern als winziger Punkt am Himmel zu sehen. Danach schwebte sie an einem Fallschirm hoch über der Wolkendecke – im Hintergrund die Morgensonne. Am Boden über der schneebedeckten Steppe Kasachstans schwebte ein Hubschrauber mit dem Rettungsteam an Bord.

Um 2.40 Uhr (MEZ) hatte die Sojus-Kapsel planmäßig von der ISS abgedockt. Da flog die Raumstation gerade rund 400 Kilometer über dem Südosten der Mongolei. Kurz zuvor hatte es ein kleineres Problem mit einem Kommunikationskabel von Prokopjew gegeben. Das Kontrollzentrum der US-Raumfahrtbehörde Nasa stufte das Problem aber nicht als schwerwiegend ein und auch die drei Astronauten stimmten einem Abflug trotzdem zu. Gerst übernahm einige Kommunikationsaufgaben von seinem russischen Kollegen Prokopjew.

Die Landestelle lag südöstlich der Stadt Scheskasgan. Dort warteten für die Region vergleichsweise milde Temperaturen von etwa minus zehn Grad auf die Raumfahrer. Bei früheren Landungen war es dort deutlich kälter, weshalb zum Beispiel die übliche Fotosession auf ein Minimum verkürzt wurde, um die Besatzung schnell ins Warme zu bringen.

Nach mehreren Monaten im All brauchen die Raumfahrer zunächst Hilfe, um aus der Kapsel zu gelangen. Wegen der Schwerelosigkeit sind die Muskeln erschlafft, und der Körper muss sich erst wieder an die Erdanziehung gewöhnen. Gerst war am 6. Juni zur ISS aufgebrochen. Es war seine zweite Mission auf dem Außenposten der Menschheit.

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Die Sojus-Raumkapsel mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst an Bord, kurz nachdem sie von der "Internationalen Raumstation" (ISS) abgedockt hatte. (Quelle: dpa)

Der 42-Jährige aus dem baden-württembergischen Künzelsau hatte Anfang Oktober als erster Deutscher das Kommando auf der ISS übernommen. Am Dienstag übergab er es an seinen russischen Kollegen Oleg Kononenko. Der Kosmonaut war vor zweieinhalb Wochen mit der US-Astronautin Anne McClain und dem Kanadier David Saint-Jacques auf der ISS angekommen. Sie sollen dort sechs Monate bleiben.

Gerst sollte noch am Donnerstag zurück nach Deutschland fliegen. Um 20.45 Uhr wird er am Flughafen Köln/Bonn erwartet. Danach soll es für ihn zu einer medizinischen Forschungsanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln gehen. Seine Heimatstadt Künzelsau plant für nächsten Sommer eine große Feier zu Ehren Gersts.

Über der ISS-Mission von "Astro-Alex" schien zeitweise kein guter Stern zu stehen. Mitte Oktober gab es beim Start einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS eine Panne. Die beiden Raumfahrer Alexej Owtschinin und Nick Hague überlebten den Fehlstart dank einer Notlandung. Lange war unklar, ob Gerst noch vor Weihnachten zur Erde zurückkehren kann.

Zuvor war an seiner Raumkapsel "Sojus-MS09", mit der er ins All flog und nun auch zurückkehrte, ein kleines Loch entdeckt worden. Erst in der vergangenen Woche hatten zwei Kosmonauten es inspiziert. Das mysteriöse Bohrloch wurde mit einem klebstoffgetränkten Spezialtuch abgedichtet. Der genaue Grund für das Loch ist zwar noch nicht geklärt, aber Gerst bringt wichtige Beweisstücke zur Erde mit. Experten hoffen, damit endlich die Ursache klären zu können.

Abenteuer im All beendet  

 
Abenteuer im All endet: Alexander Gerst kehrt von der ISS zur Erde zurück. Alexander Gerst kurz nach der Landung in Kasachstan: Der deutsche Astronaut ist zurück auf der Erde. (Quelle: Reuters/Shamil Zhumatov)

Alexander Gerst kurz nach der Landung in Kasachstan: Der deutsche Astronaut ist zurück auf der Erde. (Quelle: Shamil Zhumatov/Reuters)

 

Über sechs Monate war der deutsche Astronaut Alexander Gerst an Bord der "Internationalen Raumstation" (ISS), feierte sogar Premiere als Kommandant. Jetzt hat er wieder Boden unter den Füßen.

 
 
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Nach fast 200 Tagen im All ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst mit zwei weiteren Raumfahrern wieder sicher auf der Erde gelandet. Seine Sojus-Raumkapsel schlug am Donnerstag gegen 6 Uhr (MEZ) planmäßig in der Steppe von Kasachstan in Zentralasien auf. Das zeigten Livebilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Mit an Bord waren der Russe Sergej Prokopjew und seine US-Kollegin Serena Auñón-Chancellor. Der Rückflug von der ISS dauerte mehr als drei Stunden.

"Es gibt eine Landung. Willkommen zu Hause", twitterte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Zuvor war die Kapsel mit den drei Raumfahrern auf den Nasa-Bildern als winziger Punkt am Himmel zu sehen. Danach schwebte sie an einem Fallschirm hoch über der Wolkendecke – im Hintergrund die Morgensonne. Am Boden über der schneebedeckten Steppe Kasachstans schwebte ein Hubschrauber mit dem Rettungsteam an Bord.

 

 

Um 2.40 Uhr (MEZ) hatte die Sojus-Kapsel planmäßig von der ISS abgedockt. Da flog die Raumstation gerade rund 400 Kilometer über dem Südosten der Mongolei. Kurz zuvor hatte es ein kleineres Problem mit einem Kommunikationskabel von Prokopjew gegeben. Das Kontrollzentrum der US-Raumfahrtbehörde Nasa stufte das Problem aber nicht als schwerwiegend ein und auch die drei Astronauten stimmten einem Abflug trotzdem zu. Gerst übernahm einige Kommunikationsaufgaben von seinem russischen Kollegen Prokopjew.

 
 

 

 

Die Landestelle lag südöstlich der Stadt Scheskasgan. Dort warteten für die Region vergleichsweise milde Temperaturen von etwa minus zehn Grad auf die Raumfahrer. Bei früheren Landungen war es dort deutlich kälter, weshalb zum Beispiel die übliche Fotosession auf ein Minimum verkürzt wurde, um die Besatzung schnell ins Warme zu bringen.

Nach mehreren Monaten im All brauchen die Raumfahrer zunächst Hilfe, um aus der Kapsel zu gelangen. Wegen der Schwerelosigkeit sind die Muskeln erschlafft, und der Körper muss sich erst wieder an die Erdanziehung gewöhnen. Gerst war am 6. Juni zur ISS aufgebrochen. Es war seine zweite Mission auf dem Außenposten der Menschheit.

 Die Sojus-Raumkapsel mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst an Bord, kurz nachdem sie von der Internationalen Raumstation ISS abgedockt hatte. (Quelle: dpa)Die Sojus-Raumkapsel mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst an Bord, kurz nachdem sie von der "Internationalen Raumstation" (ISS) abgedockt hatte. (Quelle: dpa)

Der 42-Jährige aus dem baden-württembergischen Künzelsau hatte Anfang Oktober als erster Deutscher das Kommando auf der ISS übernommen. Am Dienstag übergab er es an seinen russischen Kollegen Oleg Kononenko. Der Kosmonaut war vor zweieinhalb Wochen mit der US-Astronautin Anne McClain und dem Kanadier David Saint-Jacques auf der ISS angekommen. Sie sollen dort sechs Monate bleiben.

Gerst sollte noch am Donnerstag zurück nach Deutschland fliegen. Um 20.45 Uhr wird er am Flughafen Köln/Bonn erwartet. Danach soll es für ihn zu einer medizinischen Forschungsanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln gehen. Seine Heimatstadt Künzelsau plant für nächsten Sommer eine große Feier zu Ehren Gersts.

Über der ISS-Mission von "Astro-Alex" schien zeitweise kein guter Stern zu stehen. Mitte Oktober gab es beim Start einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS eine Panne. Die beiden Raumfahrer Alexej Owtschinin und Nick Hague überlebten den Fehlstart dank einer Notlandung. Lange war unklar, ob Gerst noch vor Weihnachten zur Erde zurückkehren kann.

Zuvor war an seiner Raumkapsel "Sojus-MS09", mit der er ins All flog und nun auch zurückkehrte, ein kleines Loch entdeckt worden. Erst in der vergangenen Woche hatten zwei Kosmonauten es inspiziert. Das mysteriöse Bohrloch wurde mit einem klebstoffgetränkten Spezialtuch abgedichtet. Der genaue Grund für das Loch ist zwar noch nicht geklärt, aber Gerst bringt wichtige Beweisstücke zur Erde mit. Experten hoffen, damit endlich die Ursache klären zu können.

Die aktuelle Crew der ISS: Sergei Prokopjew, Serena Auñón-Chancellorm und Alexander Gerst warten auf Ablösung. (Quelle: imago)

Die ehemalige Crew der ISS ist wieder auf der Erde: Sergei Prokopjew, Serena Auñón-Chancellorm und Alexander Gerst. (Quelle: imago)

Mögliche Komplikationen beim Rückflug wegen des Lochs hatten die Raumfahrtbehörden Roskosmos und Nasa ausgeschlossen. Es befindet sich in einer Art Schleuse der Kapsel, die Raumfahrer zum Koppeln an die ISS und zum Umstieg in die Station nutzen. Dieses Modul wird bei der Rückkehr abgesprengt und verglüht dann in der Atmosphäre.

 

Nach Angaben von Roskosmos ist der nächste bemannte Start zur ISS für den 1. März 2019 geplant.

Nach seiner Rückkehr könnte Gerst Weihnachten bei der Familie feiern. "Ja, er hat an den Feiertagen frei, lediglich Sport und Training zum Zwecke der Regenerierung und Rehabilitation müssen durchgeführt werden", sagte ein Sprecher des Europäischen Astronautenzentrums in Köln der Deutschen Presse-Agentur. Am 27. Dezember gehe es dann weiter mit seinen anderen Tätigkeiten. Dazu zählt etwa die Wiederholung von Experimenten, zu denen in seiner Zeit auf der "Internationalen Raumstation" Daten erhoben wurden.

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Quelle: NASA, Roscosmos, ESA

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  • Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist nach 197 Tagen im All gesund zur Erde zurückgekehrt.
  • Die Sojus-Kapsel landete planmäßig um 6.02 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) in der Steppe Kasachstans.
  • Alexander Gerst war am 3. Oktober der erste deutsche und zweite europäische Kommandant auf der ISS geworden und hat während seiner Mission an rund 200 Experimenten gearbeitet.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Exploration

Alexander Gerst ist nach 197 Tagen im All und 195 an Bord der Internationalen Raumstation ISS in den Morgenstunden des 20. Dezember 2018 gesund zur Erde zurückgekehrt: Die Sojus MS-09 landete planmäßig um 6.02 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) nahe Karaganda in der Steppe Kasachstans. Um 2.40 Uhr MEZ hatte das Raumschiff mit dem deutschen ESA-Astronauten sowie der NASA-Astronautin Serena Aunon-Chancellor und dem russischen Kosmonauten Sergey Prokopjev die Raumstation verlassen, knapp dreieinhalb Stunden später hatte die Crew der ISS-Expedition 57 wieder festen Boden unter den Füßen.

"Wir freuen uns sehr, dass Alexander Gerst gesund zur Erde zurückgekehrt ist und seine Mission horizons so erfolgreich verlaufen ist. Wir freuen uns auch, als DLR einen wichtigen Teil der Mission vorbereitet und in den letzten sechs Monaten hautnah mit umgesetzt zu haben - 40 der 65 europäischen Experimente stammen aus Deutschland und mit dem Columbus-Kontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen und dem raumfahrtmedizinischen Zentrum :envihab an unserem Standort in Köln sind wir Teil des Mission-Teams am Boden und haben Alexander Gerst nach Kräften unterstützt", sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Erfolgreiche Forschung im All

Nach "Blue Dot" 2014 war Alexander Gerst am 6. Juni 2018 vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur (Kasachstan) zu seiner zweiten Reise ins All aufgebrochen. Gerst hat dabei an rund 200 Experimentengearbeitet (Blue Dot: etwa 160), davon 65 ESA-Experimente, von denen wiederum 41 aus Deutschland oder mit deutscher Beteiligung liefen. "Es war eine sehr intensive, aber auch sehr erfolgreiche Mission", zieht Volker Schmid, horizons-Missionsleiter im DLR, eine erste Bilanz: "Alexander konnte alle geplanten Experimente und Arbeiten seiner Mission erledigen, nur der Start des Photobioreaktors hat sich auf März 2019 verschoben. Zudem waren einige Premieren dabei wie der erste Einsatz von CIMON in Schwerelosigkeit, des in Deutschland gebauten und entwickelten robotischen Assistenzsystems, das mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist, und der Einsatz des Fluoreszenzmikroskops FLUMIAS, das erstmals live die Biochemie in Zellkulturen im All sichtbar machte".

Erster deutscher Kommandant auf der ISS

Darüber hinaus ist Gerst am 3. Oktober der erste deutsche und zweite europäische Kommandant auf der ISS geworden und hatte nach dem Sojus-Startabbruch am 11. Oktober die besondere Aufgabe, mit einer verkleinerten Crew an Bord (drei statt sechs Astronauten) zwei Monate lang - bis zur Ankunft der aktuellen ISS-Crew (Expedition 58) am 3. Dezember 2018 - alle Aufgaben zu bewältigen. Wie schon 2014 versorgte Alexander Gerst die Menschen auf der Erde regelmäßig mit teils wunderschönen, teils erschreckenden Bildern der Erde aus 400 Kilometern Höhe, die uns einmal mehr zeigen, wie einzigartig, aber auch verletzlich unser "Raumschiff" ist und dass Klimawandel und Raubbau an Natur und Umwelt bereits tiefe Spuren hinterlassen haben. Mit insgesamt zwölf so genannten ARISS-Calls mit Schulen und einem Dutzend "Live-Calls" für Medien, Politik und interessierte Öffentlichkeit in Deutschland war es Gerst auch vor diesem Hintergrund ein starkes Anliegen, insbesondere Kinder und Jugendliche für die Raumfahrt und wissenschaftlich-technische Fragen zu interessieren und uns allen bewusst zu machen, dass unsere Zukunft auf dem blauen Planeten in unseren eigenen Händen liegt.

Ankommen im :envihab in Köln

Nach seiner Landung am 20. Dezember 2018 zieht es Alexander Gerst schnellstmöglich in die Heimat: Ein Spezialflugzeug der NASA bringt ihn mit Zwischenstopp in Norwegen zum Köln-Bonner Flughafen. Nach seiner Landung dort gegen 20.45 Uhr geht es für den 42-Jährigen auf direktem Wege ins raumfahrtmedizinische Forschungszentrum :envihab beim DLR in Köln, wo er die nächsten Tage gemeinsam von DLR und Europäischem Astronautenzentrum (EAC) betreut wird. "Das :envihab bietet ideale Bedingungen, um sich von den körperlichen Strapazen eines langen Weltraumaufenthalts zu erholen. Hier werden die Astronauten von einem eingespielten, hochspezialisierten Team betreut, das über die notwendigen Labore und modernste medizinische Anlagen verfügt", betont Prof. Jens Jordan, Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Bereits vier europäische Astronauten haben sich hier in den ersten Wochen nach ihrem Allaufenthalt unter der Aufsicht von Raumfahrtmedizinern wieder an die Bedingungen auf der Erde angepasst, so auch Alexander Gerst nach seinem ersten Flug 2014.

Das Ärzte- und Wissenschaftler-Team wird Gerst - mit Ausnahme der Weihnachtsfeiertage, so es sein Zustand zulässt - die kommenden zwei Wochen rund um die Uhr betreuen und Untersuchungen im Auftrag der ESA, NASA und anderen Weltraumagenturen durchführen. Unter anderem prüfen die Wissenschaftler anhand von Blut- und Speichelproben, wie sich sein Immunsystem durch den Aufenthalt im All verändert hat. Um die Auswirkungen auf die Muskelfunktionstätigkeit zu untersuchen, werden außerdem Tonus, Elastizität und Steifigkeit der Muskeln gemessen. Viele medizinische Tests wie zum Beispiel MRT-Messungen, EKG, Fitness-Tests und Augenuntersuchungen wurden bereits vor und während der Mission durchgeführt. Mit exakt den gleichen Messgeräten wie im All werden sie nun auf der Erde fortgesetzt und liefern den Forschern Daten, mit denen sie die Veränderungen durch den ISS-Aufenthalt erfassen können.

Betreuung aus dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum

Über 3000-mal umrundete Alexander Gerst die Erde während seiner horizons-Mission. Wenn er oder seine Astronautenkollegen in dieser Zeit im europäischen Forschungslabor Columbus an Experimenten arbeiteten, standen sie in engem Austausch mit dem Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen. Marius Bach war als Flugdirektor für die Planung und den richtigen Ablauf der Experimente verantwortlich. "Wir freuen uns, dass Alex so viele deutsche und auch internationale Experimente erfolgreich durchführen konnte. Insgesamt hat er fast alle 100 Stunden Experimentzeit für den europäischen Teil seiner Mission abarbeiten können."


Mit einem Team von 50 Mitarbeitern sorgte das Col-CC rund um die Uhr dafür, dass die Astronauten im Columbus-Labor die richtigen Bedingungen vorfanden. Jeden Dienstag haben Marius Bach und seine Kollegen direkt mit dem Astronauten die Arbeiten im Columbus-Forschungslabor abgesprochen. Neben einer effizienten Planung mussten Bach und nach dem routinemäßigen Wechsel ab Mitte September auch seine Nachfolgerin Laura Zanardini dafür sorgen, dass der Astronaut seine Kräfte richtig einteilen konnte: "Alex ist dafür bekannt, dass er sehr sorgfältig arbeitet, deshalb wurde er von der ESA und auch der NASA oft für komplexe Aufgaben angefragt. Unsere Aufgabe war es immer wieder sicherzustellen, dass er in den Tagen danach auch seine Ruhephasen bekommt und einhält."

Quelle: DLR

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Horizons mission timelapse – highlights
Quelle: ESA
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Quelle: Roscosmos
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Ankunft von Alexander Gerst in Köln:
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Quelle: DLR
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Alexander Gerst wird von DLR und ESA-Kollegen und Kolleginnen am envihab begrüßt. !
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Quelle: DLR
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Update: 21.12.2018
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Just hours after returning from his Horizons mission on board the International Space Station, ESA astronaut Alexander Gerst gives a short interview at the German Aerospace Centre’s :envihab facility in Cologne, Germany.

Alexander returned to Earth alongside crew mates Serena Auñón-Chancellor and Sergei Prokopyev on 20 December 2018 in the same Soyuz MS-09 spacecraft that flew them to the Station on 6 June 2018.

The trio’s landing in the Kazakh steppe marked the successful conclusion of over six months in space during which Alexander conducted over 60 European experiments, became the second ever European commander of the International Space Station, welcomed six resupply vehicles, installed the first commercial facility for research in the Columbus laboratory, delivered an important message on climate change for leaders at the COP24 climate change conference, captured real-time footage of a Soyuz launch abort and much, much more.

Horizons was Alexander’s second mission to the International Space Station – the first was Blue Dot in 2014. He has now spent 363 full non-consecutive days in space (he returned home on his 364th day).

Now back in Cologne, Alexander will take his time to readapt to Earth’s gravity supported by ESA’s team of space medicine experts. He will also continue to provide ground-based data for researchers to support experiments performed in space.

Horizons mission timelapse – highlights

Die Höhepunkte der Mission wurden mit einer umfangreichen Auswahl an von Alexander Gerst gemachten Aufnahmen, die auf Flickr angesehen und heruntergeladen werden können, hervorragend dokumentiert.

Auf YouTube steht Videomaterial von seinem Aufenthalt im All zur Verfügung, auf dem Horizons-Blogwerden regelmäßig aktuelle Informationen zu der Mission eingestellt.

Captions and subtitles are available (automatically generated by YouTube) - select your language using the YouTube player controls.
A non-YouTube version is available using the 'download' and 'source' buttons below.

Die Pressekonferenz im EAC am 22. Dezember beginnt um 11.15 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Sie kann auch online mitverfolgt werden.  

Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Englisch abgehalten, das Programm gestaltet sich wie folgt:

  • Ankunft:                      ab 10.00 Uhr
  • Pressekonferenz:         11.15 bis 12.15 Uhr
  • Ende:                         13.00 Uhr

 

Direkt im Anschluss an diese Veranstaltung gibt es begrenzte Möglichkeiten für Interviews mit ESA-Generaldirektor Jan Wörner und EAC-Leiter Frank De Winne (Leiter ISS-Betrieb und Astronautenteam). Es wird darauf hingewiesen, dass aus operationellen Gründen keine Einzelinterviews mit Alexander Gerst möglich sind.

 
Quelle: ESA
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Update: 22.12.2018
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Pressekonferenz im EAC am 22. Dezember beginnt um 11.15 Uhr
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Quelle: ESA
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Quelle: ESA
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Update: 23.12.2018
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German astronaut Alexander Gerst delights in 'smelling the grass' back on Earth

Astro Alex, back on terra firma after nearly six months in space, stressed the importance of protecting our planet for future generations. And as for re-entry, wind and weather feel great after so long in zero gravity.

 

German astronaut Alexander Gerst brought one central message back from the International Space Station (ISS): the appreciation for our common planet and the need to work together across continents, nations and borders to protect our fragile environment.

Gerst spoke at a press conference at the European Astronaut Centre (EAC) in Cologne on Saturday after having returned from the ISS two days earlier along with his colleagues, Sergey Prokopyev of Russia and Serena Aunon-Chancellor of the US.

"Astro Alex," as he is known on Twitter, said that his return made clear to him how many sensations humans can only enjoy on Earth: the feeling of the wind that greeted him in the snow-covered desert of Kazakhstan, the rain that hit his face when leaving the plane in Cologne, or the smell of the forest while doing his first exercises to recover after more than half a year in zero gravity. "Even smelling the grass shows us what a special and important place Earth is for us humans," he stressed. 

Space exploration: Not just done by astronauts 

Gerst pointed out that the work of the astronauts and cosmonauts aboard the ISS is often the most visible aspect of space exploration, but is in reality a tiny fraction of a huge collective international effort that makes such research possible. "Without all the planners, instructors, the people at ground control and the thousands of those who have built the modules of the ISS, all of this would not be possible," he said. "It is always the result of the cooperation of a large team. No single country would have been in the position to build such a space station." 

The future of the ISS and beyond 

Johann-Dietrich Wörner, director general of the European Space Agency, recalled that the ISS came about as the "the fusion of two ideas: peace and freedom," because "Peace" was the name of the former Russian space station "Mir" while "freedom

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