Astronomie - Sonnenfinsternis (12.08.2026) über Deutschland – das sollten Sie beachten

3.08.2026

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CENAP Aufnahme von Sonnenfisnternis 1999 in Frankreich bei SoFi-Treffen mit SPICA im Elsass.

Mitte August schiebt sich der Mond vor die Sonne und bedeckt diese über Deutschland zu großen Teilen. Wer das Spektakel verfolgen will, sollte gut vorbereitet sein.

Am 12. August 2026 lässt sich in Deutschland ein seltenes Naturschauspiel beobachten: eine partielle Sonnen]nsternis. Ab etwa 19 Uhr schiebt sich der Mond vor die Sonne und verdeckt diese partiell.

In Freiburg wird die Bedeckung bei rund 90 Prozent liegen, in Berlin bei etwa 85 Prozent. Weil das Ereignis mit dem Sonnenuntergang zusammenfällt, dürfte es vielerorts besonders eindrucksvoll wirken.

So faszinierend der Anblick auch sein mag – ohne Schutz ist er gefährlich. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz hin. Wer ungeschützt in die Sonne blickt, riskiert dauerhafte Schäden an den Augen. Bereits in kürzester Zeit kann die Netzhaut so stark geschädigt werden, dass das Sehvermögen bleibend eingeschränkt

wird oder sogar ganz verloren geht.

Sonnen/nsternis über Deutschland: Blick in die Sonne ist tückisch.

Das Heimtückische daran: Es gibt kein Warnsignal. Netzhautschäden verursachen keinen Schmerz. Wenn eine Beeinträchtigung des Sehvermögens bemerkt wird, ist es bereits zu spät – die Schäden bleiben bestehen und heilen nicht mehr.

Verantwortlich dafür sind das sichtbare Licht und die nahe Infrarotstrahlung, die mit hoher Intensität auf die Netzhaut treffen, wo die für das Sehen nötigen Rezeptoren sitzen.

Als sicherste Methode gilt die indirekte Betrachtung über eine Lochkamera, die das Bild der Sonne auf einen Schirm projiziert. Auch spezielle Schutzbrillen für die Sonnenbeobachtung sind geeignet.

Solche Folien und Filter lassen maximal etwa 0,001 Prozent des Sonnenlichts durch – ein Schutz, der weit über die Wirkung normaler Sonnenbrillen hinausgeht.

Partielle Sonnen/nsternis im August 2026: Worauf Sie bei einer Schutzbrille achten sollten

Eine geeignete Brille ist mit dem CE-Symbol gekennzeichnet und erfüllt die gültige Norm "DIN EN ISO 12312-2:2015". Die Brille sollte zudem über Benutzungs- und Warnhinweise verfügen und unbeschädigt sein: Bei Folienbrillen dürfen keine Kratzer, Löcher oder Risse vorhanden sein, warnt die Behörde. Breite Bügel und ein guter

Sitz am Gesicht helfen, Streustrahlung fernzuhalten.

Besondere Vorsicht gilt bei Ferngläsern, Teleskopen und Kameras.

Diese Geräte bündeln die Sonnenstrahlen zusätzlich und sind daher hochgefährlich. Hier müssen spezielle Filteraufsätze vor der Optik angebracht werden.

Von improvisierten Hilfsmitteln wie rußgeschwärzten Gläsern, schwarzen Filmstreifen oder CDs rät das Bundesamt für

Strahlenschutz dringend ab. Auch normale Sonnenbrillen dürfen nicht verwendet werden.

Quelle: t-online.de

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