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Astronomie - Geminiden sorgen für Sternschnuppen-Spektakel

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7.12.2015

Alle Jahre wieder regnen die Geminiden auf die Erde nieder: Der Meteorschauer soll diesmal besonders spektakulär ausfallen. Bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde können diese Woche in Hessen beobachtet werden - wenn das Wetter mitspielt.
Zahlreiche Sternschnuppen zeigen sich in den nächsten Tagen am Himmel. Es ist der besonders starke Strom der Geminiden, der sich jedes Jahr bis etwa 17. Dezember bemerkbar macht. Der Höhepunkt wird in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember erwartet. Stündlich könnten dann bis zu 120 Meteore über den Himmel huschen.
"Die Geminiden sind momentan eigentlich der ergiebigste Strom der Sternschnuppen", sagte Sirko Molau von der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz in Heppenheim (Bergstraße). Sie dürften mit bloßem Auge gut zu sehen sein, sofern das Wetter mitspielt. Das Licht des Mondes stört dieses Mal nicht. "Er ist nur eine kleine Sichel."
Ob das Wetter mitspielt, steht allerdings noch in den Sternen. Eine seriöse Aussage über einen möglichen klaren Himmel lässt sich eine Woche im Voraus noch nicht treffen. Nach Informationen der hr-Wetterredaktion werden aber zumindest die eher milden Temperaturen noch eine Weile andauern.
Quelle: hessenschau
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Update: 13.12.2015
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Besonders ergiebig sollten die Geminiden während des fast einen Tag dauernden Maximums sein.
Das Maximum für 2015 sollte
von 2.30 Uhr MEZ in der Nacht von So/Mo 13. auf 14. Dezember 2015
bis etwa Mitternacht in der Nacht von Mo/Di 14. auf 15. Dezember 2015 dauern.
Gemeinsame Beobachtung/Zählung und Fotografie auf der Sternwarte Gahberg sind geplant
am Montag, 14. Dezember 2015 in den frühen Morgenstunden und bis Mitternacht in der Nacht von Montag auf Dienstag.
Die Geminiden sind relativ langsame Sternschnuppen die mit nur ca. 35 km/sec in die Erdatmosphäre eintreten. Der Meteorstrom ist auch sehr ergiebig und durchaus den Fallraten der Perseiden im August zu vergleichen.
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Einer der ersten Geminiden wurde in England Gestern gesichtet:
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Quelle: MeteorUK
 
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