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Raumfahrt - Startvorbereitung für Horizons - die neue ESA Mission von Alexander Gerst -Update-2

19.05.2018

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18 days to launch: leaving Star City for Baikonur. The crew is honored by a special send-off from the first woman who has ever left our planet, the amazing Valentina Vladimirovna Tereshkova.

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Quelle: ESA

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Update: 20.05.2018

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horizons-Mission mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst: Countdown im Bundestag

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horizons - so heißt die nächste Mission des deutschen ESA-Astronauten Dr. Alexander Gerst, der am 6. Juni zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen wird. Die Mission soll neue Horizonte eröffnen, wissenschaftlich wie gesellschaftlich. An Bord betreut der 41-Jährige Geophysiker zusammen mit seiner internationalen Crew mehr als 50 Experimente mit deutscher Beteiligung, aus den unterschiedlichsten Forschungsgebieten und mit Beiträgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern deutscher Universitäten, Forschungseinrichtungen und Firmen.

Zu einem gemeinsamen Info-Lunch luden die Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Deutschen Bundestages (PGLR), das Forum für Luft- und Raumfahrt e.V. (FLR) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 17. Mai Abgeordnete des Bundestages ein, um über die Forschungsschwerpunkte der Mission und über den Nutzen der Raumfahrt für Deutschland zu informieren.

Begrüßt wurden die Gäste vom 1. Stellvertretenden Vorsitzenden der Parlamentsgruppe, MdB Michael Gerdes.: "Alex Gerst hat bereits im Rahmen seiner BlueDot-Mission 2014 bei der Bevölkerung eine unglaubliche Faszination für die bemannte Raumfahrt entfacht und das Interesse an seiner Mission von Jung bis Alt beflügelt. Die astronautische Raumfahrt sorgt eben nicht nur für wissenschaftliche Erkenntnis - sie lädt zum Staunen, Entdecken und Träumen ein. Dass 'Astro Alex' in wenigen Wochen als Kommandant zur ISS zurückkehrt, ist nicht nur für Deutschland besonders erfreulich, sondern trägt auch wesentlich dazu bei, Raumfahrt und ihre Errungenschaften ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken."

Im Anschluss daran gab Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandvorsitzende des DLR, einen Überblick über die Mission. "Mit der Forschung im All werden Grundsteine gelegt für wichtige Anwendungspotentiale zu nachhaltigen Entwicklungen auf der Erde und es hat sich gezeigt, dass Investitionen in die Raumfahrt zur wirtschaftlichen Prosperität einer Nation beitragen". Sie hob hervor, dass die Raumfahrt für viele unterschiedliche Branchen Trendsetter und Vorreiter sei und einen wichtigen Beitrag für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland und die Gesellschaft leiste.

"Raumfahrt und Raumfahrtforschung sind unverzichtbar geworden, sie bieten Lösungen für viele aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen - ob in der Navigation, zum Beispiel mit dem Galileo-System, bei der Digitalisierung und Industrie 4.0, beim Umwelt- und Klimawandel oder bei Energie und Mobilität - Raumfahrt ist gefragt", erläuterte Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement. So adressiert die Forschungsarbeit der Mission horizons aktuelle politische Themen. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür ist CIMON. Ein Astronautenassistenzsystem mit künstlicher Intelligenz - technologisch an der Schwelle des Machbaren und mit hohem Potential für eine effizientere Nutzung zum Beispiel im Pflegebereich. Frau Dr. Judith-Irina Buchheim von der Klinik für Anästhesiologie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, stellte die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des Systems vor.

Abschließend diskutierten die Abgeordneten über die Bedeutung der Schlüsseltechnologie Raumfahrt, den Innovationsmotor "Forschung unter Schwerelosigkeit", den Bedarf an Forschung in den kommenden Jahren sowie über die Investitionen für die Zukunft für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland.


Erläuterung PGLR:
Abgeordnete des Bundestages schließen sich über die Fraktionsgrenzen hinweg zu sogenannten Parlamentarischen Gruppen zusammen, um sich mit einem bestimmten Thema oder Anliegen vertieft zu beschäftigen. Eine davon ist die Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt (PGLR). Sie bietet ein Forum, um sich über Luft- und Raumfahrtthemen auszutauschen.

Quelle: DLR

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Update: 30.05.2018

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The Expedition 57 crew will be led by Germany’s Alexander Gerst (seated, center). He will become only the second European to lead the station. His crewmates include (from left) Serena Auñón-Chancellor, Alexei Ovchinin, Nick Hague and Sergei Prokopiev. Photo Credit: NASA, via Joachim Becker/SpaceFacts.de

When Gerst, Prokopiev and Auñón-Chancellor return to Earth in December, command of the ISS will pass to Ovchinin, who will lead Expedition 58 as a two-man crew for about a week—marking the first time since the beginning of Expedition 22 in December 2009 that the station’s crew has been temporarily reduced to such a low number—ahead of the arrival of Soyuz MS-11 and Russian cosmonaut Oleg Kononenko, Canada’s David Saint-Jacques and U.S. astronaut Anne McClain on the 20th. Soyuz MS-12 is slated to launch on 5 April 2019, carrying two new crew members uphill in a relatively rare “direct handover” operation and temporarily boosting Expedition 58 to seven-strong. Ten days later, MS-10 will return Ovchinin and Hague back to Earth, after 186 days in space. Kononenko will then take command of Expedition 59, through his own crew’s return home on 8 July, wrapping up 200 days in orbit.

Until recently, it was expected—though formally unannounced—that ISS veteran Shannon Walker would fly aboard MS-12, alongside Russian cosmonauts Oleg Skripochka and Andrei Babkin. Walker had initially been assigned in March 2017 as dedicated backup to Joe Acaba, when he was inserted onto the MS-06 crew at short notice. Last October, the Multilateral Crew Operations Panel (MCOP) approved Walker’s assignment to MS-12. However, earlier in 2018, it became clear that both Babkin and Walker had been removed from MS-12 and, last week, NASA announced that “rookie” astronaut Christina Hammock-Koch would join Skripochka on this crew. According to NASA, Walker’s current role is Chief of the Assigned Crew Branch within the Astronaut Office.

“Humbled, awed and excited to be back training again with our partners in Russia,” Hammock-Koch tweeted last week. “Reminders of their incredible achievements in space keep the motivation and perspective real!” With a third seat now vacant on MS-12, Mr. Navias told AmericaSpace that there are “no plans” for an additional U.S. crew member to fly aboard the mission.

Quelle: AS

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Update: 3.06.2018

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Nur noch 3 Tage bis zum Start für ESA Astronaut Alexander Gerst und Horizons-Mission

Dass es nur noch 3 Tage bis zum Start sind, erkennt man u.A. auch an kleinen Details... ;) (alter Astronautentrick, Klötze unterm Fußende des Bettes, so gewöhnt sich mein Körper schon vor dem Flug an den Flüssigkeitstransfer in die oberen Extremitäten)

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Quelle: ESA

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Update: 4.06.2018

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Experimente unter Kontrolle

Columbus-Kontrollzentrum für die Mission von Alexander Gerst vorbereitet

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  • Das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) plant und überwacht die Arbeiten im europäischen Columbus Forschungslabor auf der ISS.
  • Etwa 100 Wissenschaftler und Ingenieure in Oberpfaffenhofen haben die Arbeiten im Columbus-Labor während der Horizons Mission erfolgreich vorbereitet.
  • Das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist ein zentraler europäische Link zur ISS.
  • Schwerpunkt(e): Raumfahrt, Horizons Mission

Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS führen im Columbus-Forschungslabor zahlreiche Experimente für Forscher weltweit durch. Zuständig für die Planung und Durchführung der Experimente ist das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Seit über einem Jahr koordinieren und planen hier etwa 100 Wissenschaftler und Ingenieure, damit Alexander Gerst auf seiner Weltraum Mission Horizons ab dem 6. Juni 2018 alle geplanten Experimente durchführen kann.

Europas Link zur Raumstation

Seit das europäische Columbus-Labor vor gut zehn Jahren auf der ISS seinen Betrieb aufgenommen hat, wird es vom Col-CC in Oberpfaffenhofen gesteuert. Gemeinsam mit den anderen europäischen Nutzerzentren werden die Astronauten von hier aus bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten unterstützt. Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für den Bereich Raumfahrt, zur Arbeit des Col-CC: "Das Columbus-Kontrollzentrum hat sich als zentraler europäischer Link zur Raumstation etabliert und begleitet derzeit sehr viele parallel laufende Forschungsprojekte im All. Ein Team von über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Oberpfaffenhofen sorgt rund um die Uhr für Komfort und Sicherheit der Astronauten. Auch bei der bevorstehenden Mission von Alexander Gerst kommt das Knowhow des DLR im Col-CC zum Einsatz und wird ein Garant für den Erfolg des Fluges sein."

Durchgetaktete Tage

Astronauten auf der ISS haben einen durchgetakteten Stundenplan. Marius Bach, Flugdirektor im Col-CC und sein Team sind dafür verantwortlich, dass jede Minute bestmöglich genutzt wird: "Unsere Aufgabe ist, es die knappen Ressourcen im All optimal einzuplanen und gleichzeitig einen machbaren Stundenplan für die Astronauten zu gestalten. Es ist wie ein Puzzlespiel, neben der effizienten Arbeitsaufteilung achten wir darauf, dass die Astronauten an normalen Tagen eine gemeinsame Pause zum Mittagessen haben." Insgesamt über 100 Stunden hat das Team den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst für Experimente im Columbus Labor eingeplant, er wird dabei unter anderem Tierwanderungen weltweit beobachten oder die Eigenschaft von Metallschmelzen in der Schwerelosigkeit analysieren. Bereits seit einem Jahr arbeitet das Team am Col-CC gemeinsam mit anderen Nutzerzentren weltweit an den optimalen Ablaufplänen für den deutschen Raumfahrer auf der ISS. Bach freut sich auf die Zusammenarbeit mit Alexander Gerst: "Es ist schon etwas Besonderes einen deutschen Astronauten zu betreuen. Zudem kenne ich Gerst bereits aus seiner ersten Mission und weiß, dass er sehr professionell arbeitet und ein guter Teamplayer ist."

Enger Kontakt zwischen Col-CC und der ISS

Die täglichen Abläufe besprechen die Kontrollzentren weltweit jeden Morgen und Abend mit den Astronauten an Bord der ISS. Darüber hinaus sprechen sich Bach und sein Team gesondert mit dem Alexander Gerst ab: "15 Minuten in der Woche sprechen wir vom Col-CC aus alleine mit Gerst, um die Experimente und Prozeduren im Columbus-Labor abzustimmen." Zudem kann das Col-CC die ISS-Astronauten jeder Zeit per E-Mail oder über Sprechfunk erreichen. Als Flugdirektor ist Bach umgekehrt rund um die Uhr auf dem Handy für Gerst erreichbar. An Urlaub denkt der Ingenieur erst ab Oktober wieder, wenn er das Amt des leitenden Flugdirektors routinemäßig an seinen Nachfolger übergegeben hat.

Flexibel, trotz engem Zeitplan

Die Astronauten und das Planungsteam des Col-CC wissen im Vorfeld relativ genau, wie viel Zeit sie für die einzelnen Experimente einplanen müssen. Alle Prozeduren und Handgriffe werden auf der Erde geprobt, die Zeit, die die Astronauten dafür brauchen, wird mehrmals gestoppt. "In seltenen Fällen läuft ein Experiment anders ab, als ursprünglich geplant und wir brauchen mehr Zeit. In diesem Fall wird mit den Astronauten besprochen und mit den internationalen Partnern verhandelt, ob sie etwas nach hinten verschieben können." Extra Arbeitszeiten für Raumfahrer werden dabei sehr genau abgewogen, in der Regel arbeiten sie sechseinhalb Stunden und absolvieren ein zweieinhalbstündiges Fitnessprogramm. Der Rest ist Frei- und Schlafenszeit. "Astronauten müssen sich auf der ISS wohlfühlen und dafür brauchen sie ihre Regenerationszeiten."

Das europäische Forschungslabor Columbus

Columbus ist knapp 6,9 Meter lang und hat einen Durchmesser von 4,4 Meter. Die Startmasse betrug 10,3 Tonnen - die maximale Masse der Nutzlastschränke ist 9 Tonnen. Bis zu drei Astronauten können gleichzeitig hier arbeiten. In die zylindrische Form sind standardisierte Nutzlastschränke eingepasst - sogenannte Racks - in welche die Laborausrüstungen und technischen Systeme eingebaut sind. Das unter deutscher Führung entwickelte Labor wurde am 11. Februar 2008 dauerhaft an die ISS montiert und in Betrieb genommen. Hiermit haben sich die Forschungsmöglichkeiten auf der ISS deutlich erweitert.

Das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) in Oberpfaffenhofen

Das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) ist im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen untergebracht. Von hier aus betreuen etwa 100 Wissenschaftler und Ingenieure die europäischen Aktivitäten auf der Internationalen Raumstation ISS. Mit der Steuerung und Kontrolle des Weltraumlabors Columbus unterstützt das Col-CC gemeinsam mit den europäischen Kontroll- und Nutzerzentren die Astronauten bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten. Vom Col-CC aus werden auch die Lebenserhaltungssysteme wie Luftversorgung, Strom und Kühlung rund um die Uhr überwacht und gesteuert. Eine weitere Hauptaufgabe ist die Bereitstellung und der Betrieb des europäischen Bodenkommunikationsnetzes.

Quelle: DLR

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Fotos: Alexander Gerst

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Quelle: DLR

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FOLLOW THE LAUNCH AND DOCKING OF ESA ASTRONAUT ALEXANDER GERST

ESA astronaut Alexander Gerst will be launched into space on 6 June at 11:12 GMT (13:12 CEST) alongside Roscosmos commander Sergei Prokopyev and NASA astronaut Serena Auñón-Chancellor. Watch the launch and docking live with commentary by ESA astronaut Matthias Maurer.

The trio will blast off from Baikonur cosmodrome, Kazakhstan and will arrive at the International Space Station two days later, marking the start of Alexander’s Horizons mission.

After 34 orbits of Earth, ESA astronaut Alexander Gerst will arrive at the International Space Station on 8 June at 13:07 GMT (15:07 CEST). His Soyuz spacecraft will dock with the Station's Rassvet module. The hatch will open about two hours later, marking the start of the Horizons mission. This will be Alexander’s second spaceflight. He will also be the second ESA astronaut to take over command of the International Space Station. The Horizons science programme is packed with European research: over 50 experiments will deliver benefits to people on Earth as well as prepare for future space exploration.

6 June 2018

Launch broadcast starts 10:15 GMT 12:15 CEST
Liftoff 11:12 GMT 13:12 CEST

 

8 June 2018

Docking coverage starts 12:15 GMT 14:15 CEST
Docking 13:07 GMT 15:07 CEST
Hatch opening coverage starts 14:30 GMT 16:30 CEST
Hatch opening  15:05 GMT 17:05 CEST

Quelle: ESA

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Update: 5.06.2018

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Rollout to the launch pad of the Soyuz rocket with the Soyuz MS-09 spacecraft

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Rollout to the launch pad of the Soyuz rocket with the Soyuz MS-09 spacecraft inside, 4 June 2018. The spacecraft will launch ESA astronaut Alexander Gerst into space alongside NASA astronaut Serena Auñón-Chancellor and Roscosmos commander Sergei Prokopyev from the Baikonur cosmodrome in Kazakhstan on 6 June.

The 50-m tall Soyuz rocket will propell the astronauts to their cruising speed of around 28 800 km/h. Within 10 minutes of rising from the pad, the trio will travel over 1640 km and gain 210 km altitude. Every second for nine minutes after liftoff, the Soyuz spacecraft accelerates 50 km/h on average.

The rocket is rolled to the launch pad on a train and the astronauts are not allowed to see this part of the launch preparation – it is considered bad luck.

This will be Alexander’s second spaceflight, called Horizons. He will also be the second ESA astronaut to take over command of the International Space Station. The Horizons science programme is packed with European research: over 50 experiments will deliver benefits to people on Earth as well as prepare for future space exploration.

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There is both a science and a tradition to spaceflight.

All space farers journeying  aboard the Russian Soyuz spacecraft perform a series of traditions following in the footsteps of the first man in space, Yuri Gagarin.

Starting from their arrival at Baikonur about two weeks before launch, Soyuz astronauts rehearse their launch, inspect their spacecraft, and complete a series of traditions in honour of Gagarin.

Today ESA astronaut Alexander Gerst and fellow Expedition 56/57  cosmonaut Sergei Prokopev and NASA astronaut Serena Auñón-Chancellor completed their tree-planting ceremony.

Behind the hotel buildings, leading to banks of the Syr Darya River, there is an avenue of trees. A tree is planted here by each person who has flown from the Baikonur cosmodrome into space.

Crews walk in this avenue, now expanded into a park, and plant their own trees.

As Alexander has already flown before in 2014, he did not plant a new tree. The backup crew observed but did not plant their own trees. They will do so when it is their turn to fly.

Afterwards, the crews paused to take this photo next to a model Soyuz rocket located at the end of Cosmonauts Alley.  

The actual Soyuz launcher, with the Soyuz spacecraft inside, is rolled to the launchpad on a special railway carriage exactly 48 hours before launch, at 7:00 local time in Kazakhstan.

The primary crew will not see the roll-out of the Soyuz rocket on the launchpad, as this is considered bad luck.

With just a little over a week to go before the 6 June launch, Alexander and his colleagues will participate in more traditions such visiting the Cosmodrome museum, watching the film White Sun of the Desert, and more traditions on the actual launch date such as a blessing by a Russian orthodox priest. 

Quelle: ESA

 

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