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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-278

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Mittwoch, der 16.Juli 2008 - aber zunächst erstmal die Dienstagnacht aufgearbeitet: Um 23:30 h meldeten sich Kerstin und Gero G. aus Montabaur, ziemlich gut drauf: "Sie waren wieder da!" Wer, was war wieder da? Es wurde ein kompliziertes Gespräch, weil die beiden Leute so ´durchgedreht´ waren. Die Essenz (es ist einfach schwierig, wenn zwei Leute in ein Telefon gemeinsam und recht ´aufgeheizt´ reinquatschen, sowas ist auf beiden Seiten reine Nervensache): Bereits in der Samstagnacht hatten die G.´s gegen 23:30 h "10 rot--leuchtende UFOs" 2-3 Minuten in einer "hintereinander-fliegenden Konstellation" geräuschlos dahinziehen sehen - und waren da schon extrem verblüfft. Seither erwarteten sie in den Zeitungen dazu was zu lesen. Was aber nicht der Fall war - und dann waren gegen 22:45 h in dieser Dienstagnacht nochmals 5 von "genau den selben UFOs" 1 1/2 Minuten lang ziemlich weit rechts vom Vollmond entfernt "schon wieder zu sehen". Nur diesmal etwas aufsteigend, bevor "sie ausgingen". Das war offenbar zuviel. Jetzt erst machten sie sich an den Computer, "vorher haben wir gar nicht dran gedacht", um via I-Net mal zu gucken, was da los ist...

 

Kurz vor 24 meldete sich Frau K. aus Schefflenz. Sie hatte etwa eine Stunde zuvor bei ihrer Zigarettenpause auf dem Balkon eine "sehr ungewöhnliche Himmelserscheinung mitten im Mondlicht wie im Film" gemacht. Zwei orangene Lichtkugeln waren da am Vollmond direkt hochgezogen! Diese Lichtkugeln waren selbst 1/3 so groß wie der Vollmond am Himmel selbst! Geräuschlos zogen sie die nächsten Minuten "einfach nur schräg immer kleiner werdend hoch" und verschwanden "kleine Sternlichter einfach im Nichts". Die Frau machte ein paar Handybilder, "aber außer dem verwackelten Mond ist da nichts weiter drauf, und der selbst ist einfach nur heller Lichtmatsch". Was soll man dazu sagen? Und dieses Meldeaufkommen in einer Dienstagnacht ohne irgendeinen ersichtlichen Grund für ´Feierlichkeiten´!? Komisch, eigenartig - aber wer kann schon den Leuten in den Kopf zwecks ihren Motiven gucken, um Himmelslaternen oder Miniatur-Heißluftballons ´einfach so´ fliegen zu lassen? Auf jeden Fall war ich selbst erstaunt. 

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Markdorf: Des Rätsels Lösung kommt aus Fernost´... - war die Überschrift zu einem Beitrag im ´Südkurier´

>Das Rätsel um die in der Nacht zum Sonntag von Giuseppe Alfonso auf Video aufgenommene Lichterscheinung am Himmel über Markdorf ist gelöst. Es handelt sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um so genannte asiatische Himmelslaternen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Sie werden im Internet bereits ab drei Euro angeboten und sind in vielerlei Formen und Größen erhältlich. Offenbar waren derartige Party-Spielzeuge nicht nur in der Nähe von Markdorf in Gebrauch. Denn gestern liefen in der SÜDKURIER-Redaktion die Telefone heiß. Zig Anrufer hatten Lichterscheinungen am nächtlichen Himmel beobachtet und teilten dies auch mit.

So hat Freddy Rey von Wallhausen aus drei, später vier große Lichtpunkte über Überlingen gesichtet. Freddy Rey wusste gleich, worum es sich dabei handelt. Hatte er sie doch im vergangenen September als Gag bei einer Hochzeit kennen gelernt. Auch Ulrich Kirchhauser aus Bad Dürrheim sah sich bei Einbruch der Dämmerung mit einer derartigen Erscheinung konfrontiert. Als passionierter Vogelbeobachter hatte er ein Fernglas zur Hand, und konnte sogar Details an den in 100 bis 200 Metern Höhe Richtung Norden fliegenden Objekten erkennen. Hubert Heigle aus Markdorf hat ebenfalls fliegende und leuchtende Objekte am Himmel gesehen. Allerdings von einem Schiff aus und das schon vor einer Woche. Markgot Wegmann aus Stockach war die Erste, die den SÜDKURIER auf die Himmelslaternen als Ursache der Beobachtungen aufmerksam machte. Ihre Tochter Daniela feierte am Samstagabend ihre Hochzeit mit Andre Richter im "Aachtalstüble" und ließ 25 der fliegenden Riesenlampions steigen. Die, so vermutet Margot Wegmann, könnten bis nach Markdorf geflogen sein. Das wäre theoretisch möglich, aber die Windrichtung spricht dagegen. Viel größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass an diesem Abend im Verbreitungsgebiet des SÜDKURIER etliche Veranstaltungen mit dem leuchtenden Partygag gefeiert wurden {!).

Nicht nur in unserem Verbreitungsgebiet: Werner Walter vom "Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene" in Mannheim verfügt über jede Menge Erfahrungen mit der "glühenden Himmelspest". Am vergangenen Wochenende verzeichnete er mehr als ein Dutzend Meldungen aus dem ganzen Land. Unter anderem erfuhr er von einem Paar, das am Samstag acht Leuchtkörper am Himmel sah, "die wildeste aller Spekulationen": Neben echten Ufos könnten es amerikanische Interkontinentalraketen im Angriff auf den Irak gewesen sein. "Allein im ersten Halbjahr 2008", so der Mann am Ufo-Meldetelefon, "gab es deswegen 600 Mal Alarm". Das seien so viele Meldungen wie im gesamten Jahr 2007. Deutschland sei dennoch keine Alien-Nation geworden.

Diese Himmelslaternen sind in Asien schon lange bekannt und sollen vor 2000 Jahren vom chinesischen Militärführer Kong Ming entwickelt worden sein. Da sie weithin sichtbar waren, dienten sie der Kommunikation. Die Leuchtobjekte wurden bald für zivile Zwecke eingesetzt und fanden bei besonderen Anlässen Verwendung als Glücksbringer. Neuerdings sind sie in Deutschland beliebtes Party-Spielzeug, das aufgrund der Brandgefahr allerdings Tücken birgt.

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2008-welt

>Roswell in New Mexico ist nicht gerade das Zentrum des Universums - es sei denn, man glaubt an Ufos. 1947 kam hier nämlich ein Ballon herunter, mit dem die US-Army in den oberen Schichten der Atmosphäre versuchte, die Radioaktivität von sowjetischen Atomexplosionen zu messen - aber pssst! Das ist ein gut gehütetes Geheimnis. Die offizielle Version lautet, dass 1947 hier ein Ufo vom Himmel hoch in den Wüstensand krachte, und dieser Umstand beschert der Stadt Roswell eine ganz wunderbare, eine unbezahlbare Publicity.

Es gibt nicht viel zu tun in diesem 50 000-Seelen-Kaff, wenn man nicht an fliegende Tassen im All glaubt. Dies ist altes Navajo- und Apachenland. Bemerkenswert ist an New Mexico ferner, dass in seinem Norden Los Alamos liegt, das Labor in der Wüste, wo gegen Ende des Zweiten Weltkrieges die letzten Schrauben an den zwei Bomben festgezogen wurden, die Hiroschima und Nagasaki zerstörten.

Ansonsten hat sich hier nicht viel Geschichte zugetragen. Man kann am Bezirksgericht vorbeischlendern, einem Betonbau, der so aussieht wie ein indianischer Pueblo, und im Restaurant "El Toro Bravo" einkehren. Dieses Restaurant zum mutigen Stier sieht so aus wie jeder amerikanische Diner, nur hängen an der Wand knallbunte Plakate mit Stierkampfszenen, und der Service ist beinahe so langsam wie in Berlin. Das Essen allerdings ist fantastisch: krachende Tacos, pfeffrige Bohnen, zartes Rindfleisch, frische Guacamole und Chilisauce, bei der sich vor Schmerz und Vergnügen die Fußnägel kringeln.

Was man in Roswell außerdem noch tun kann: "The Twilight Zone" im Science-Fiction-Kanal anschauen. Jeder Amerikaner in den besten Jahren kann sich aus seiner Kindheit an diese Fernsehserie erinnern. Sie ist vielleicht das beste, was linksliberale Kulturmenschen in den USA geschaffen haben: kleine moralische Erzählungen in Schwarz und Weiß, die als Weltraumabenteuer und Gruselstories daherkommen. Häufig spielen die Episoden im provinziellen Amerika, so eine der berühmtesten Episoden: "Die Monster kommen in die Ahornstraße". Dort wird vorgeführt, wie ganz normale Menschen in einer ganz normalen Vorortsiedlung sich, als der Strom ausfällt, aus Angst vor Außerirdischen in einen rasenden Mob verwandeln - die einzigen, die sich darüber freuen, sind natürlich die Außerirdischen. Man braucht keinen großen Vorrat an Subtilität, um dies als Kommentar zur Kommunistenfurcht der Fünfzigerjahre zu begreifen (immerhin wird in "The Twilight Zone" aber nicht geleugnet, dass es wirklich Kommunisten gab). Am Schluss sind es allerdings nicht die moralischen Merksätze, die diese altertümliche Serie zu einem Genuss machen. Dem Europäer wird hier vor allem das Mysterium der US-Provinz erklärt: Oberflächlich betrachtet ist sie ziemlich unheimlich, in Wahrheit aber ist alles ganz harmlos. Sogar in Roswell, New Mexico.<

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Im Mondschein, erst "rote Dinger, dann dunkle Dinger"...

Etwa um 10 h meldete Petrie I. aus Oberkochen, wie er in der vergangenen Dienstagnacht gegen 23 h gerade nach Hause kam und dabei am Himmel 2 x 2 "grell-rote" Lichtkörper horizontal dahinziehen sah, "immer zwei nahe beieinander und dann nochmals zwei, ebenso nahe beieinander aber ein ganzes Stück hintennach" für insgesamt etwa 3 oder 4 Minuten, lautlos. Dann waren sie vergangen und im Mondlicht sah es so aus, als wenn an ihrer Stelle "schwarze Dinger" weiterziehen, genauso "schnell" wie hell vorher, "die haben einfach ihr Licht ausgemacht, oder was auch immer". Genau dies war das total Verrückte für I. an der Situation: "Erst waren es rote Dinger, dann dunkle Dinger!" Die "Dunkelkörper" hatte er selbst noch eine halbe Minute in Sicht, dann war es aber am Himmel selbst zu dunkel.

Herr B. aus einem kleinen Dorf 10 km vor Gera meldete sich um 17 h, weil er zusammen mit seiner Frau ebenfalls am gestrigen Dienstag {schon wieder*) um 21:45 h für 2-3 Minuten ein geräuschloses gelbliches ´Flimmerobjekt´ mit irgendwie ´halbtransparenten´ und dunkleren Teilen nach oben hin gesehen hatte, was quer über den Himmel zog - und dann einfach weg war.

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Ein Muster welches immer und immer wieder auftritt. Die größte innere oder auch nach außen ausgedrückte Aufregung der Menschen als ehrliche Zeugen einer für sie selbst überzeugenden Wahrnehmung betreffs einer UFO-Sichtung ist keinerlei Garantie dafür, dass das UFO dann auch wirklich "außerirdischer Besuch" oder sonst etwas exotisches darstellt. Es ist einfach nur eine großartige Wahrnehmung von fast überwältigender Art***.Dies ist die Lehre daraus.:

columbia-on-june-29th-2008

https://www.youtube.com/watch?v=Q1RbSKQ0clw

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2008-mhb-aufregung

https://www.youtube.com/watch?v=LobyvO3xlJQ

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2008-gross-umstadt-mhbs

https://www.youtube.com/watch?v=bZ7PsIw_K1Y

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Paradox: Hierzulande gibt es wegen den selben Sichtungsinhalten (= nicht-erkannte Himmelslaternen durch die UFO-Melder) zwar keine UFO-Mythos-Förderungen durch die Presse, wenn auch die Aufklärungsarbeit dort von Anfang an eher suboptimal in Anbetracht der Größenordnung (darum geht es ja!) war, trotzdem gibt es die megastarke UFO-Meldewelle mangels der fehlenden Aufklärungs-Power. Und diese ist einfach nicht da, sonst wäre die UFO-Ballon-Himmelslaternen-Meldewelle doch schon durch, weil ´Deutschland´ über die Dinger Bescheid weiß! Sie tobt doch schon seit mehr als 1 1/4 Jahren und steigert sich gar noch mächtig - unglaubliche 600 Meldungen für 2007 aufgrund dieser Dinger, im ersten Halbjahr 2008 allein schon diese Quantität. Ist doch für alle offensichtlich und kein Geheimnis, wenn man sich darum müht es zu sehen wie es ist - was aber damit zu tun hat, es überhaupt wissen zu wollen... Also eine konfliktreiche Situation, weil sie naturgemäß von den Alien-UFO-Träumereien wegführt. Damit verbunden ist das alte Erkenntnis- und Wirklichkeitsverständnis-Problem in der ganzen UFOlogie als seelisches Grundphänomen (welches UFOlogen gerne im stillen Kämmerlein verstecken und mit pseudostarken Worten überdecken, sich extra-stark fühlend durch die Propaganda der UFOlogie-Promoter mit ihrer für ihre Kunden ausgerichteten ´Marschmusik´). Und Sie wissen, ich versuche ja auch alles, um durch öffentliche Aufklärungsarbeit die UFO-Meldungen deswegen zu reduzieren, einfach aus Eigeninteresse. Aber weil die Medien da nicht so richtig in der Breite mitmachen wollen (weil sie es so nicht sehen bzw da die UFOs eh nur ein lustiges Thema wegen seiner ufologischen Vergangenheit für sie sind, es deswegen auch nicht begreifen können) ist dies eine extrem mühsame Angelegenheit in Angesicht der Dimensionen, um die es hier schließlich geht.

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Siehe hier in Sachen Flyover:

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B-2 Flyover: https://www.youtube.com/watch?v=Dhyn-z6W_ac

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Endeavour STS-113 launched on November 23. This clip was filmed from the official JFK visitor launch viewing area.:

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Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=zQCLEjjLyQU

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Spectacular view from N. Cocoa Beach, FL as shuttle lights up the night sky, the ocean, and the previously dark city. 12/09/06

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Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=AcML3FlOiRc

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Neue Party-Trend-Artikel am Horizont der UFO-Stimulis?

Roland Gehardt fand den PR-Mitteilung "Praktische Ballongas-Sets ohne Pfand für jede Fußball-Party, Hochzeit und jede andere Feier - Ab sofort sind neue und leichte Ballongas-Sets im Versandhandel ohne Pfand und umständliche Rücksendung erhältlich" vom Anbieter Karton23.de - einfach um weitere Stille Feuerwerke in Gang zu setzen, siehe dazu auch http://www.pr-inside.com/de/ab-sofo... um zu sehen, um was es sich da handelt. Der Ballsonset soll "als Ergänzung" dienen, wenn "Skylaternen, also die so genannten Glückslaternen, das Event und die Party verschönern". Natürlich liegen dem Ballonset Wunderkerzen bei... Klasse, da können also die ursprünglichen Stillen Feuerwerke (= heliumgefüllte Luftballone mit angehängten Wunderkerzen oder viel besser LED-Blinkies!) gleich mit dem neuen Stillen Feuerwerk durch die Himmelslaternen gemixt und zudem nochmals extrem aufgepeppt werden. Was für eine Idee...! Oh Backe.

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´UFO´ von der ISS aus gefilmt? Aber hören Sie auch der unaufgeregten Moderatorin dabei zu, die das einfach in Zusammenhang mit den Arbeiten an der Raumstation sieht:

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http://www.youtube.com/watch?v=38C5... . Tut mir leid, ihr UFOlogen..., aber die Dinge sind viel einfacher als ihr es euch zusammendichtet, um den UFO-Thrill zu erfahren.

Quelle: CENAP-Archiv

 

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