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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-254

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3.05.2008

Der Mai 2008 ist gekommen - und sein erstes UFO-Wochenende mit Thai-Ballons

Noch in der späten Freitagnacht erreichte mich das Ehepaar K. aus Neuhofen, welches gegen 22 h "8-10 gold-rote Leuchtkörper" vom Balkon aus über dem Ort für 3 Minuten "ohne Ordnung" geräuschlos dahinziehen sah, die dann so nach und nach schnell "verglimmten". Während die Frau erklärte, dass die Erscheinungen für die in dieser Beobachtungszeit "schnell dahinzogen", redete dabei ihr Mann ihr hinein und meinte, "dass das doch langsam war, überleg doch mal wie lange wir die sahen". Und schon war ein Disput zwischen den beiden zu erfahren. Sie konnten sich darauf jetzt nicht einigen. Nochmals zu Erinnerung, die beiden Eheleute waren gemeinsam zur selben Zeit auf dem ´Beobachtungsposten´ und sahen gleichsam ein und das selbe Phänomen, beschrieben es in der optischen Wahrnehmung auch identisch - nur zwecks der Geschwindigkeit gerieten sie sich selbst in die ´Haare´. Und so war sehr schnell das Thema ´Wahrnehmungspsychologie´ in den Mittelpunkt für mich gerückt, obwohl das auslösende Himmelsereignis in seiner Natur - den Parametern entsprechend - selbst kein Geheimnis für mich war. Abgesehen von dem Wort der "gold-roten Leuchtkörper", aber da ist jetzt ja wirklich keine große Differenzierung zu "gelblich-rot" oder "orange-rot" wie in anderen Fällen aus dieser Klasse nicht-erkannter IFOs da. "Blau-rot" oder so habe ich in diesem Zusammenhang auch noch nie gehört, was ja wirklich ein deutlicher Unterschied wäre. Auch hier wurde deutlich, dass die beiden Beobachter weder jemals etwas von Himmelslaternen gehört haben noch sich etwas darunter vorstellen konnten - klar, was man nicht kennt und von was man überhaupt keine Ahnung hat, wenn man es in diesem Umfang sieht, ist eben individuell zutreffend unbekannt - so stimmt es also punktgenau von unidentifizierten fliegenden Objekten zu sprechen, von was sonst?

 

Doch für den wahren Sachverständigen sind es dennoch keine unbekannten Erscheinungen. Ist doch eine ganz einfache Sache und leicht verständlich, da braucht sich jeder normal-denkende Mensch wegen der schlichten Plausibilität auch nichts ´abbrechen´. Nur Ideologen in der UFO-Gemeinde machen sich da alles künstlich komplizierter als es in Wirklichkeit ist - und reden sich da verdreht ´Phänomene´ herbei. Entweder aus Dummheit oder aus Verbohrtheit, was so oder so die ufologische Psychologie aka ufologische Geisteswelt für den normalen Menschen auch nicht gerade akzeptabler macht. Da müsste noch einiges von den UFOlogen selbst nachgeholt werden, um da besser anzukommen.. - was nie geschehen kann, weil dann aus dem UFO-Mythos die Luft raus wäre. Die UFOlogie, so kann man sehen, ist selbst am meisten am Zurechtstricken ihrer Wunschwelt vom UFO-Besuch beteiligt. Wahrhaft eine unheimliche Begegnung... und total vom abergläubigen Menschen in der ´UFO-Kirche´ selbst durch Herbeireden abhängig. Die ist jetzt keine ´weltanschaulich-begründete Diffammierung durch Skeptiker´, sondern es ist einfach so wie es ist. Der ´Real Deal´. Basta.

 

Und schon wurde bei YouTube dieser Clip "UFOs über dem Schwarzwald? Oder doch chinesische Ballons" - http://www.youtube.com/watch?v=zebt... - eingestellt. Bei MyVideo wurden drei Clips in Sachen UFOs in Boenen kurz vor Mitternacht auf Samstag von einem Jugendlichen eingestellt: http://www.myvideo.de/watch/4096027... - http://www.myvideo.de/watch/4096185... - http://www.myvideo.de/watch/4096163... - Infos dazu: "Wir waren spazieren um halb 12 nachts weil wir einen Schlüssel holen mussten. Da sahen wir etwas rotes besser gesagt mehrere die Geräusche kann man glaub ich nicht auf dem Video hören aber es war echt.....und dann verschwanden sie..."

Am Nachmittag erreichte mich Dunja P. aus Lindau, die am späten Freitag drei orange-rote "Leuchten der unbestimmbaren Art" (groß "wie Klickerkugeln") über der Stadt für 5 Minuten oder so dahinziehen sah, die "schräg angesetzt zum Himmel hinaufzogen, um wie kleine Sterne dort zu verschwinden, wie in den Weltraum abziehend". Zunächst nahm sie dies halbwegs "so hin", aber erst im Zuge des heutigen Samstags wurde ihr klar, "wie ungewöhnlich dies eigentlich war und wie dies mich im Nachhinein bewegt".

 

Die neuen Sichtungen. Um 22:45 h erreichte mich Raffel W. aus der Nähe von Hamburg, der 5 Minuten zuvor mit seiner Mutter und einem Freund erstaunt um die 20 rote Leuchtobjekte ("wie eine Art glühende Kohle sahen sie aus") 6-7 Minuten lang am sternklaren Himmel geräuschlos als ein "sich bewegendes ungewöhnliches Sternbild" vorbeischweben sah, die dann "mitten im Flug langsam, nach und nach, ausgingen". Er ging sofort ins I-Net um sich umzuschauen, wer für UFOs zuständig ist und rief mich daher sofort an. Ich riet ihm mal unter dem Suchbegriff ´Himmelslaternen´ im Netz zu suchen und kaum eine Minute später erkannte er dadurch - "Ja, das waren solche Teile! Hab ich einfach nicht gewußt, Entschuldigung! Wer denkt schon an sowas, wenn man es nicht kennt..." Ja, genau dies ist der Punkt! So schlicht und einfach ist das "UFO-Problem". Was den meisten "unbekannt" ist und seltsam ausschaut, muss dem echten Fach-Spezialisten bekannt sein, sonst kann er einpacken und sich einen neuen Zeitvertreib suchen, wo er hoffentlich wirklich besser ist und nicht nur vom vorgetäuschten Irritationsfaktor "so-tun-als-wenn" durch schöne Geschichten-Erzählungen für die In-Szene lebt.

 

Bald darauf erreichte mich Carsten I. aus Rehau, der gegen 21:45 h beim Elektro-Grillen auf dem Balkon für seine Familie "etwa 10 Lichter in Rot" zwei oder drei Minuten lang zum Himmel aufsteigen sah, "unheimlich war die Geräuschlosigkeit, dies ist doch nicht normal für Flugkörper, die gar nicht so weit weg und gar nicht mal so hoch gewesen sein können, habe ich einfach so im Blut". Auch in diesem Fall hatte mich I. gerade via I-Net gefunden, weswegen ich ihm ebenso riet den Suchbegriff ´Himmelslaterne´ einzugeben. Kurzum, damit war ebenso die Sache erledigt. Klar. Ist ja auch nicht neu für jene Studenten die hier immer fleissig anbei sind und somit keine echte Überraschung. Und manchen Lesern ist dies wohl genauso wie mir auf den Hammer gehend und nervig. Es fehlt halt an der breiten öffentlichen Massenaufklärung dazu. Derzeiten ist es wie eben Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre, als die Skytracker an den Discos aufkamen, die niemand kannte und zu einem Wust von UFO-Berichten führte. Es dauerte einige Jahre bis die Menschen daran gewöhnt waren und auch erkannten was die angeblichen "UFOs" waren. Damals gab es schon heiße Zeiten für mich am anderen Ende der Telefonleitung, aber dies ist nicht wirklich vergleichbar mit der aktuellen Situation!

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4.05.2008

Mai-UFO-Flap innerhalb der ersten deutschen UFO-Welle geht wie erwartet einfach so weiter - in XXL!

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Noch kurz vor Samstag-Mitternacht meldete sich Peter F. aus Geismar, der gegen 23 h zusammen mit seiner Frau und sechs Freunden zum Ende ihrer Barbecue-Party "mehr als ein halbes Dutzend rötlicher UFOs" für 2 Minuten über ihnen vorbeiziehen sah, geräuschlos. Jedes Objekt war "doppelt so groß wie ein Stern", "dann gingen sie nacheinander binnen einer halben Minute einfach aus." Er rief sofort die Polizei an, welche nachfragte ob es "eine aktuelle Gefährdungslage" gibt, was es natürlich nicht gab und deswegen riet man ihm die ESA in Darmstadt anzurufen, wo er meine Rufnummer bekam... Auch ein Herr J. aus Usingen war gegen 22:20 h UFO-Zeuge geworden, als er für sich um die "15 unheimliche, bedrohliche orange-rote Lichter in einer komischen Sternzeichenformation nach oben hin dahinschweben" sah, was überhaupt nicht zu den üblichen Flugzeugen in der Nacht am Himmel passte. "Ich habe mir fast in die Hosen gemacht, als ich dies sah, so Unglaublich war dies", berichtete er. Lothar M. aus Schifferstadt meldete um 0:30 h von seiner Sichtung gegen 22 h in der Samstagnacht: "Nie hätte ich gedacht mich mit UFOs und so beschäftigen zu müssen, aber als ich nach DSDS auf den Balkon ging {schon wieder so einer!}, um eine Zigarette zu rauchen, zogen da ein Dutzend oder so rote Glühkörper ohne Ton von sich zu geben vorbei." Sie waren halbhoch am Himmel und flogen hintereinander dahin, "sah aus wie ein Aufmarsch am Himmel!" Die Observation dauerte etwa 2-3 Minuten lang, dann gingen die "Lichter untereinander wie Kerzen aus, so war es". Auch ihn führte ich, weil er gerade vor dem Rechner mit I-Netzugang saß und darüber mich auch soeben gefunden hatte, zu ´Himmelslaternen´ hin - und schon war die Sache für uns beide gegessen. Kurz vor 1 h erreichte mich Herr M. aus Schwerte, der gegen 22 h zusammen mit seiner Freudin zunächst 1-2-3 orangerote Lichtpunkte am Himmel erscheinen sah, die etwa 3 Minuten lang geradeaus dahinzogen, um dann von "einem ganzen Schwarm genau der selben Erscheinungen" gefolgt zu werden. Die zudem nach ihrem Durchgang von einem einsamen ´Nachzügler´ verfolgt wurden. Alle verschwanden schlußendlich als immer kleiner-werdende Lichtpunkte zum Horizont hin. Auch in diesem Fall war der Mann aktuell am Rechner gesessen und so riet auch ich ihm das oben bekannte ´Spiel´ und alsbald lachte er auf: "Genau das sind die Dinger, welch ein Wahnsinn! Hätte ich jetzt nicht gedacht..." Keine drei Minuten später meldete sich Olivia K. aus Schwarmstedt, die um 22:30 h ihren Hund ausführte und dabei "um die zehn Leuchtobjekte, mehr oder weniger" über den Häusern für einige Minuten geräuschlos dahinziehen sah, die für sie eindeutig UFOs waren, "weil soetwas noch nie gesehen". Klar. Alsbald zurückgekehrt, erzählte sie ihrem Mann von der Geschichte, der bald darauf den Computer anwarf, um via I-Net mal nachzuschauen, "wer für solche Sachen zuständig ist". Meine Ausführungen zur wahrscheinlichen Erklärung des Geschehens nahm Frau K. erstaunt entgegen. Auch nichts Neues...

Also, so oder so, alles wie immer... - und noch haben wir noch lange nicht den richtigen Sommer! Heavy war das auf jeden Fall schon wieder. Ich kann nur feststellen: Es bedarf weiterhin einer großen öffentlichen Aufklärung zu diesen Himmels-Objekten, die nach wie vor für UFO-Eindrücke nie gekannter Art in der unwissenden Bevölkerung sorgen!

 

In der elektronischen Frühpost fand sich am Morgen gleich diese Nachricht mit dem Betreff ´Feuerball am Himmel´ von Dominik L.: "In der Nacht vom 3.5 auf dem 4.5.2008 haben Freunde und ich einen seltsamen Feuerball am Himmel gesehen. Wir standen in Adendorf am Sportplatz. Adendorf liegt in der Nähe Bonn, ca 20 km entfernt. Ein Feuerwerk kann es nicht gewesen sein. Er flog von Richtung Berkum über Adendorf weiter in Richtung Meckenheim. Er flog gerade in eine Richtung und hat von innen heraus so komisch geglüht. Er hat aber keinen Schweif hinter sich hergezogen. Wir haben es auch auf Video aufgenommen, leider nur in schlechter Qualität von einer Handykamera aus, siehe http://www.myvideo.de/watch/4106995... ."

Ebenso diese eMail mit dem Betreff ´Ungewöhnliche Himmelsbeobachtung 03. - 04. Mai 2008´ von Familie Norbert H.: "In der gestrigen Nacht vom 03. auf 04. Mai 2008 sahen wir vom 7.Stock eines Wohnhauses Seeheim-Jugenheim (Bergstrasse) mehrere Flugobjekte. Beschreibung: Flugtrasse von OST nach WEST, vom Odenwald in Richtung Rheintal. Auf jeden Fall südlich von Pfungstadt und nördlich von Heidelberg. Zum ersten mal nach dem Dunkelwerden, ca 21:15 h 4 Objekte, die gelb-orange leuchteten, leicht flackernd, wie eine Flamme. Keine Geräusche. Geschindigkeit nicht einzuschätzen. Für Heissluftballone zu schnell, für Flugzeuge mit Nachbrenner zu langsam. Wichtig: Eines der Objekte teilte sich und ein Lichtpunkt (Flamme?) flog langsam in einem steilen Bogen auf den Boden. Landete südlich von Seeheim-Jugenheim. Gab keinen Feuerball beim ´Aufschlag´, auch keine Aufregug am Boden (Feuerwehr oder anderes Blaulicht). Um ca 23:00 h identische Erscheinungen - diesmal bis zu 10 Stück. Gleiche Geschwindigkeit, keine Geräusche, gleiche Flugtrasse. Was war das?"

 

Bei meiner ersten I-Netrundschau des Tages auf den Seiten meiner üblichen Verdächtigen fand ich sofort im Astrotreff.de-Forum diese Meldung von Stefan K. aus Bonn mit dem Betreff ´UFO-Flotte´ von kurz nach 3:30 h eingestellt: "Sommerzeit ist UFO-Zeit; die lauen Nächte laden offenbar verstärkt zum Auflassen von Miniatur-Heißluft-Ballons oder Heliumballons mit angehängten pyrotechnischen Effekten (sog. Stilles Feuerwerk) ein. Zufällig habe ich letzteres gestern kurz vor dem Großfeuerwerk ´Rhein in Flammen´ hier in Bonn beobachten und mit der Digiknipse filmen können.

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http://www.himmelsereignisse.info/satelliten/sonstiges/ufo-flotte.mp4

Ihr könnt Euch das Video als mp4 komprimiert (460 kb, 17s Laufzeit) hier herunterladen: http://www.himmelsereignisse.info/s... . Einen der kleinen Heißluftballons habe ich auch im Angebot - gefilmt in der Neujahrsnacht, von kurz nach dem Start bis zum Verlöschen. Das Video ist allerdings etwas größer (7.8 mb, 81s, mit Ton): http://www.himmelsereignisse.info/s... ."

 

Auch bei Roland Gehardt´s UFO-Meldestelle-Blog gab es schon erste Sichtungsmeldungen für die Samstagnacht: "Konnte heute so gegen 21.50-22.00 Uhr (glaube) 10 von Richtung Westen aufsteigende hell-orange leuchtende Lichter sehen, die nach etwa 2-3 min verschwanden. Ort: Bad Pyrmont, Niedersachsen."

Zum gestrigen Schwarzwald-Video bei YouTube konnte Gehardt vom Filmer selbst erfahren: "Aufgrund meiner Nachforschungen kann ich jetzt mit 100 %iger Sicherheit sagen,daß es sich hierbei um asiatische Glücksballons gehandelt hat. Grund des Aufstiegs von ca. 10 Ballons war die ´Generalprobe´ für eine Hochzeit. Aufstieg: 2.5.08, ca. 23.00 Uhr. Ort: 78132 Hornberg im Schwarzwald. Kann durchaus sein, dass heute am 3.5.08 wieder welche gestartet werden, da die Hochzeitsgesellschaft für heute ein Feuerwerk angekündigt hat. Gruß Daniel..."

 

Gleichsam erhielt er diese Meldung aus Bodenheim: "Sehr geehrte Damen und Herren, eigentlich bin ich ein relativ nüchterner Mensch und glaube nicht wirklich an ´Fliegende Untertassen´. Heute Abend (etwa 21:45 Uhr) habe ich jedoch eine sehr seltsame Erscheinung am Himmel gesehen. Etwa 15 gelblich schimmernde Lichtpunkte wanderten über den Himmel - offensichtlich in Formation. Aus östlicher in westliche Richtung. Ich öffnete das Fenster und stellte fest, dass keinerlei Geräusche, die Flugzeuge normal verursachen, zu hören waren. Schnell kramte ich meine Kamera hervor - die Objekte flogen langsamer als ein gewöhnliches Passagierflugzeug. Ich baute das Stativ auf, um ein Verwackeln zu verhindern und hielt ein Objekt, das als letztes folgte, fest. Das Bild dieses oval erscheinenden Objektes übersende ich Ihnen als Anhang. Ich hoffe, Sie können mir einige Hinweise geben, um welche Objekte es sich gehandelt haben könnte. Torsten J." Zu sehen ist aber nicht viel, aber sehen Sie selbst. ;-)

 

Eine weitere war jene: "Ich bin am 04.05.2008 um 0:30 Uhr mit einem Freund auf seinem Motorrad in Villingen-Schwenningen gefahren. Als wir an der Ampel angehalten haben und in den Himmel geschaut haben, haben wir etwas sehr seltsames gesehen. Es waren neun rötlich leutende Kugeln die sehr gut zu erkennen waren. Sie waren in drei Dreiecken angeordnet und sind ohne ein Geräusch über die Stadt geflogen. Wir sind jetzt beide sehr beunruhigt und wissen nicht was wir denken sollen. Wir haben es unseren Freunden erzählt und keiner von ihnen hat es uns geglaubt. Es würde mich sehr interessieren ob es wirklich eine Art UFO-Gruppe war, oder ob wir nur Hirngespinste hatten, wie es unsere Freunde glauben. Mit freundlichen Grüßen Matthias K."

 

Sowie dies von Mohammad A. eingereicht: "Hallo, haben gestern gegen 22.30 über Renningen (Baden-Württ.) mehrere orange hell leuchtende Objekte (ca. 7-9) beobachtet (Sichtrichtung war von Renningen in Richtung Malmsheim). Die Objekte flogen hintereinander mit hoher Geschwindigkeit, stoppten und blieben stehen. Danach wurde ihr Licht schwächer bis es verschwand. Das drittletzte Objekt blieb stehen, ein zweites und drittes kamen hinzu, formierten sich zu einem Dreieck, und blieben so ca. 1 Minute stehen. Die Formation löste sich auf und die Objekte verschwanden am Nachthimmel."

 

Aber er erhielt noch diese Nachrichten: "Gestern, dem 03.05.08 zwischen 23h und 23:10h, machte ich und 2 meiner Familienmitglieder Beobachtungen am Nachthimmel, die sich nicht ohne weiteres zuordnen lassen. Wohnhaft bin ich in Freiburg im Breisgau im Stadtteil Waldsee und erblickte diese ungewöhnlichen Flugobjekte vom Fenster der Westseite. Vom Erscheinungsbild her glichen die Objekte in der Ferne hellen gelb-orangenen Sternen. In hohem Tempo kamen sie vom Südosten herangeflogen, blieben schlagartig in der Luft stehen und drehten sich dann gleichmäßig im Kreis, verschwanden dann in sehr hohem Tempo binnen weniger Sekunden Richtung Westen. Es waren etwa 20 Flugobjekte im Verlaufe der 10min zu sehen, gleichzeitig ca. 10 von ihnen am Himmel. Es waren dabei keinerlei Geräusche zu vernehmen, sodass auszuschließen ist, es könnte sich um gewöhnliche Helikopter handeln. Da sich das ganze Samstagnacht ereignete ist davon auszugehen, dass noch andere Augenzeugen diese Beobachtung teilten. Oliver D." - "Habe gestern in Berlin 7 bis 8 orange-farbene Lichtererscheinungen am Himmel beobachten können. Die genannten Objekte standen alle gleichzeitig und geräuschlos am Firmament. Ich dachte erst der große Wagen leuchtet heute aber besonders hell. Ich entdeckte sie, als ich meinen Balkon betrat. Die Lichter waren überhalb des Daches der Wohnhäuser die sich meinem, gegenüberliegend befinden. Irgendwann stiegen alle, ca.8 Stück, nach oben und schwebten von mir aus gesehen nach rechts davon. Danach kam noch ein einziger Nachzügler, der dann auch nach oben entschwand. Was war das, können Sie mir eine Erklärung geben? Das Ganze ereignete sich in Berlin, am 03.05.2008, um 22.45h. Michaela"

 

Aus Höxter berichtete mir kurz nach 14:30 h Frau Sch. von einer Beobachtung, die sie gegen 23 h in der vorausgegangenen Samstagnacht machte, als sie gerade das Schlafzimmerfenster nach dem Lüften schließen wollte und noch "einfach so einen Blick zum Himmel warf". Dabei zuckte sie zusammen, weil genau in diesem Moment "vielleicht ein Dutzend oder so" glühende Rot-Lichter übers Hausdach kamen und einfach geradeaus in "völliger Unordnung, aber ohne Ton" dashinzogen. Zwei Minuten einfach so geradeaus und die Formation dabei untereinander immer wieder langsam ändernd. Dann stiegen sie alle leicht hoch und vergingen nach 30 Sekunden, "dann war alles vorbei und nichts blieb zurück". Für sie war dies ein unglaublicher Anblick gewesen, "wie im Film". Sie hatte gar keinen Augenblick daran gedacht, ihren Mann im Wohnzimmer zu rufen, erst als es vorbei war... Im Zuge des heutigen Tages hatte sie sich herumtelefoniert und bekam von der Flugsicherung in Frankfurt meine Rufnummer.

 

Gegen 15:30 h erreichte mich die Polizeidirektion Heilbronn. Gegen 23:30 h hatten in der Samstagnacht Bürger in Weinsberg nämlich so um die 20 rot-orangene Lichtobjekte am Himmel geräuschlos schweben gesehen, die wie eine Art "merkwürdiges Sternbild in Bewegung" ausschauten. Ein paar Leute riefen deswegen nach der Polizei, weswegen sich dann die Polizeidirektion Heilbronn in die Ermittlungen einschaltete und sich bei mir zwecks Ratschlag meldete, da ihr die Auskunft von einem Astronomen zwecks einem verglühenden Meteor komisch vorkam. Der ermittelnde Beamte war gänzlich erstaunt von den Himmelslaternen zu hören und durch meine Ausführungen zu erkennen, dass das der wahre Auslöser für den UFO-Alarm über Weinsberg war.

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5.05.2008

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Himmelslaternen in Bayern verboten - Massenaufgebot der Lampions...

UFO-Forscher helfen Polizei - Die neuesten UFO-Sichtungsmeldungen

Montag, der 5.Mai 2008 - der Tag beginnt mit einer Himmelslaternen-Extrem-Meldung, zu den Geistern die ich rief. Die ´Fränkischen Nachrichten´ berichteten unter der Schlagzeile "Genüsse für Gaumen, Ohr und Auge - Becksteiner Winzerfest: Von Mittwoch bis Sonntag war im Weinort viel geboten / Himmelslaternen und Fackeln setzten Lichtzeichen" ( http://www.fnweb.de/regionales/laud... ) von einem verblüffenden Ereignis:

 

>...Die Wahl einer Becksteiner Weinkönigin, das 1. Becksteiner Oldtimertreffen sowie der Start hunderter Himmelslaternen stellten neue und besondere Highlights im Programm dar. ...Besonders viele Attraktionen bot der Samstag: ... Für Stimmung waren an diesem Abend die "Impfinger Musikanten" zuständig. In den frühen Nachtstunden boten die Veranstalter eine ganz außergewöhnliche Attraktion: Fackelwanderer zogen durch die Weinberge, und vor der Halle durften die Festbesucher eigenhändig große Himmelslaternen steigen lassen. Über 800 Leuchtkörper stiegen auf. Sie setzten zusammen mit den Fackeln eindrucksvolle Lichtzeichen über dem Weinort und begeisterten die Menschen...<

 

Da hüpft doch der ´Bocksbeutel´..., auch weil vielleicht dies den Franken nicht geläufig war, was ich hier jetzt vom 4.März 08 als Pressemitteilung des Landratsamtes Cham nachreiche, in der es klare Aussagen ohne viele Wenn und Aber gibt, die zu keinerlei absurden Mutmaßungen und neoliberalen Verwaschungs-Effekt-Interpretationen führen können und ein klares Wort - wie den Menschen aufs Maul geschaut - beinhalen:

 

>Himmelslaternen in Bayern verboten

 

Das Landratsamt warnt vor einem neuen Party-Gag. Im Internet werden kleine Heißluftballone unter verschiedenen Bezeichnungen angeboten (Himmelslaterne, Skyballon, Skylaterne, Fluglaterne und ähnliche Namen), die offensichtlich zunehmend auch in den Landkreis verkauft werden. Bei einer "Himmelslaterne" handelt es sich um eine Art Lampion, der aus Papier besteht und der an der Öffnung durch ein Drahtgestell aufgespannt wird. Mit Hilfe eines Brennkörpers an der Öffnung entzündet man ein Feuer, das den Ballon von innen beleuchtet, die Luft im Ballon erhitzt und ihn aufsteigen lässt. In der Nacht wird der Ballon so über weite Strecken sichtbar; er kann bis in eine Höhe von mehreren hundert Metern aufsteigen.

 

Das Landratsamt weist darauf hin, dass es nach der (bayerischen) Verordnung über die Verhütung von Bränden unter Bußgeldandrohung verboten ist, solche Ballone aufsteigen zu lassen. Das Risiko, einen Brand auszulösen, ist sehr groß, wenn diese Papier-Ballone auf ihrem Flug in Brand geraten und brennend - möglicherweise noch über einem Wald - herabstürzen. Auch derzeit schon sind die Wälder so trocken, dass eine erhebliche Brandgefahr besteht. Denjenigen, der einen solchen Ballon steigen lässt, trifft auch die volle Haftung für eventuell verursachte Schäden.<

Nach: http://www.landkreis-cham.de/presse...

 

Was am Dienstag in der ´Heilbronner Stimme´ zu lesen sein würde, konnte man bereits unter http://www.stimme.de/nachrichten/he... am späteren Montagnachmittag nachlesen:

2008-hn-rg-thai-laternenverbot-a

2008-hn-rg-thai-laternenverbot-aa

 

 

 

Außerdem gab es noch UFO-Sichtungs-Meldeeingänge:

 

Gegen 13 h meldete sich Renate R. aus Bodenwerder, die sich wunderte, das über nicht nur ihre Beobachtung von "seltsamen Lichtern am Himmel" gegen 23 h in der Samstagnacht nichts in den Zeitungen stand. Sie war an diesem Abend mit einigen Freunden in einer Gaststätte in der Stadt gewesen und war mit ihrem Freund zum Rauchen vor die Türe gegangen. Schon nach kaum dem ersten Zug kam bei den Leuten vor der Türe Unruhe auf, weil da "so um die zehn Lichter" am Himmel hintereinander her zogen, einfach lautlos gerade aus, um nach 1 1/2 Minuten außer Sicht über der Stadt zu verschwinden. Sofort ging das Wort "von den UFOs" um, weil die Lichter alle tiefrot glühten und nichts zu hören war. R. war sich sicher, dass diese Lichterkette schließlich über die ganze Stadt gezogen sein muss und deswegen war sie sich wieder sicher, dass dazu heute was in der Zeitung stehen würde. War aber nicht der Fall. Im Geschäft nutzte sie den I-Netzugang ihres Rechners, fand mich da und rief in ihrer Mittagspause mich sofort an...

 

Georg T. aus Freising meldete sich gegen 15:30 h. Weil er am frühen Sonntagabend noch eine Fahradtour mit seiner Frau "raus nach Weihenstephan" gemacht hatte. Gegen 22:30 befanden sie sich auf dem Rückweg und wollten noch in einem Biergarten kurz "etwas Zischen gehen, erstmals in diesem Jahr". Kurz zuvor sahen sie aber noch drei "orangene Kugeln" durch den Himmel genau in jene Richtung (Weihenstephan) ziehen, aus der sie gerade herbeigeradelt waren. Halbmondgroß würde T. diese langsam in nicht ganz perfekter Dreiecksgestalt dahinziehenden "leicht pulsierenden" Lichter (nicht ganz perfekte Kugeln, eher wie ´gequetsche Eier´) einschätzen. Er und seine Frau stiegen sofort ab und schauten den Lichtern nach, sie befanden sich in absolut ruhiger Gegend und konnten gar nichts hören. Mehr als halbhoch am Himmel zogen diese Dreiergruppe dahin, zog sich aber dabei immer mehr auseinander, sodass diese einfach hintereinander dahinflogen. In dem Moment kam ein Rollerfahrer auch schon aus Richtung "Biergarten" daher und rief ihnen lachend zu, "den UFOs nachzufahren". Die T.´s stiegen so wieder auf und setzten ihren Weg zur Kneipe fort, Zwei Minuten später kamen sie auch an und merkten, "dass über die UFOs alle sprachen". Wenn auch amüsiert, das Wort von "durchgegangenen Lichtballons des THW" oder sowas ging aber ebenso um. Vom Rollerfahrer war nichts mehr zu vernehmen gewesen, was jetzt aber auch nicht wundern darf, weil der Biergarten um 23 h schloß und die T.´s sowieso nur eine Halbe "zischten" und dann wieder heimfuhren. Außerdem war´s inzwischen doch schon frisch geworden.

 

Der 43jährige Herr Sch. (ehemaliger NVA-Jägerpilot) aus Halberstadt meldete sich am späteren Nachmittag, weil er am 30.April 08 zusammen mit seinem Vater vom Garten aus gegen 21:30 h ein geräuschloses gelblich-oranges Lichtobjekt "größer als jeder Stern" unterhalb der leichten und niedrigen Wolkendecke dahinziehen sah, bis es nach 1 1/2 Minuten außer Sicht verschwand. Sch. konnte noch ein Fernglas für die letzten paar Sekunden der Observation herbeiholen und es darauf einstellen, "was aber nicht mehr erbrachte, da war es wohl schon zu weit weg". Er meinte ein Flugzeuglicht zu sehen und schätzte die Objektgeschwindigkeit auf 800 km/h ein, einfach so aufgrund dessen, was er an Flugzeugen in seiner Gegend und aus seiner Fliegererfahrung heraus kennt. Komisch kam ihm aber selbst vor, dass die ganze Beobachtung a) geräuschlos verlief und b) unter den Wolken. Aber er kannte selbst seinen Irrtum, nachdem ich ihm den MHB in seinen wirklichen Dimensionen vorstellte. Für Sch. war es daher ganz klar, dass er sich wegen dem bisher für ihn unbekannten MHB "in allen Dimensionen total verschätze" und jetzt wieder alles stimmig wurde.

 

Via eMail erreichte mich aus Konstanz dies durch Alaxandra G.: "My boyfriend and I live in Konstanz (german/swiss border) and saw 12 flying objects on friday night at 10.30 p.m.  We were scared - they were each as bright as a star and globe like - didn´t look like planes, hovering above hte lake.  Do you know if there was any military activity there?  Attached is a photo {totales Schwarzbild, schwarz wie sprichwörtlich die Nacht} i took on my digital camera - which is really bad - got to get a new camera.  When the flash went off suddenly all objects disapeared in an instance."

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Die ´Financial Times´ Deutschland und die UFOs berichten an diesem Freitag...

unter der Überschrift "Mehr Licht!" in dem Artikel von Jarka Kubsova dies ( http://www.ftd.de/lifestyle/outofof... ):

 

>In der Ufo-Meldezentrale in Mannheim steht das Telefon nicht mehr still: Noch nie wurden in Deutschland so viele unbekannte Flugobjekte gesichtet. Dabei ist die Erklärung für die geheimnisvollen Lichter ganz irdisch. Voller Sorge beobachtet Hobbyastronom Werner Walter den Himmel. Die Sicht ist klar, die Nächte werden milder. "Das ist das Grausen, meine Nerven sind jetzt schon runter!", sagt er. "Ich werde bis Montag das Telefon aushängen, fertig." Walters Telefon ist die UFO-Hotline des Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP), das er seit 30 Jahren in Mannheim betreibt. Keine amtliche Stelle, aber Sternwarten und die Deutsche Flugsicherung verweisen gerne an sie, wenn mal wieder aufgeregte Anrufer unbekannte Flugobjekte melden. Und diese Anrufe nehmen dramatisch zu. Noch nie hat es in Deutschland so viele Sichtungen gegeben. Höchstens 70 Mal läutete Walters Telefon früher pro Jahr, vor lauter Langeweile dachte er schon ans Aufhören. Doch dann wollte die Bimmelei nicht mehr verstummen. Die ersten aufgeregten Anrufe häuften sich an den Pfingstfeiertagen 2007, bis Ende des Jahres waren es mehr als 400. Dieses Jahr rechnet Walter mit mindestens 800 Anrufen. "Es sind immer die gleichen Parameter, die die Menschen melden", sagt Walter: Orangerote Lichter, die in Formationen geräuschlos über den Himmel gleiten und einen unheimlichen Lichtschein verbreiten. Alien-Sonden müssten das sein oder irdische Geheimwaffen, hört Walter dann oft von seinen Anrufern.

 

Renner auf Grillpartys und Hochzeiten - Es werden immer mehr: Geheimnisvolle Lichter an Deutschlands Himmel

 

Fast durchwegs handelt es sich tatsächlich um sogenannte asiatische Himmelslaternen. Die Reispapierballons werden mit einer Kerze gen Himmel geschickt und sind seit einem Jahr der Renner auf Grillpartys und Hochzeiten. "Die Laternen schließen sich, wie von einer intelligenten Macht gesteuert, zu Formationen zusammen", sagt Walter. "Die Leute ahnen nicht, was sie damit anrichten." Je mehr Feste im Freien gefeiert werden, desto öfter läutet die UFO-Hotline. "Wer die Laternen nicht kennt, kann sich nicht erklären, was das ist." Jeder zweite Anrufer sei erfüllt von Angst und Schrecken. Eine Laternenflotte, die direkt auf das Fenster einer Hochhauswohnung zuzusteuern schien, trieb eine Hamburgerin gar unter den Wohnzimmertisch. Über eine Stunde versteckte sie sich dort mit ihrem Handy, bis sie sich zur Hotline durchtelefoniert hatte.

 

Die Laternenmeldungen haben Walters Leben zwar betriebsamer gemacht, aber nicht aufregender. "Mir ist immer noch langweilig", sagt er. Dass es irgendwo da draußen Leben gibt, glaubt er zwar immer noch, aber die Hoffnung auf einen Besuch außerirdischen Lebens in einer Fliegenden Untertasse hat er aufgegeben. Sichtungen, die nicht auf die Laternen zurückgehen, kann er in der Regel schnell klären. Meistens handele es sich um sogenannte Feuer-Boliden. Im Grunde Sternschnuppen, nur sehr viel größer. "Es gibt jede Menge Müll im Universum", sagt Walter. Und der komme in letzter Zeit immer öfter runter. Früher wurden die Feuerbälle, die mal bunt, mal grün-gelb leuchten, bloß alle paar Jahre beobachtet. Heute seien es schon mal ein bis zwei in einem halben Jahr. Häufig würden sie von Pendlern gesehen, die in der Morgendämmerung unterwegs sind. "Das ist wie ein himmlischer Lotto-Sechser", sagt Walter. "Ich hab mir selbst schon Tausende Stunden den Hintern auf dem Acker abgefroren, aber habe bisher nur einen gesehen."

 

Walter hat die Hoffnung, dass sich das Laternenproblem bald lösen wird. Anfang der 90er war er in einer ähnlichen Situation. Damals machten Großraumdiskotheken mit riesigen Schweinwerfern auf sich aufmerksam, deren Strahlen am nächtlichen Himmel kreisten. "Heutzutage ruft deswegen keiner mehr an", sagt Walter, "aber es hat fast fünf Jahre gedauert, bis die Leute gelernt haben, was das ist."<

Quelle: CENAP-Archiv

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