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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-226

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24.12.2007

Schon wieder MHB-UFOs unterwegs 

23.Dezember 2007. Eigentlich hatte ich gedacht, das a) wegen dem Hochnebel, b) dem eisigen Wetter und c) wegen den unmittelbaren Vorweihnachstagen UFO-Melderuhe ausbrechen sollte. Eigentlich... Spät in der Samstag-Nacht erreichte mich Frau Nadalie Sch. aus Bispingen in Niedersachsen via eMail um 21:29 h abgeschickt mit dem Betreff `Was´n das gewesen?´: "Eigentlich bin ich ja nicht der Typ für SF, aber was´n das gewesen, was ich um 18 h gesehen habe? Ich ging auf die Terrasse, um unsere Weihnachtsbeleuchtung - ein ´Leuchtreh´ und eine bunte Girlande um die Hecke - einzuschalten. Da schaute ich nach Westen hin, als ein Dutzend glimmender orange-rötlicher kleiner ´Lichtkugeln´ über den Nachbarhäusern auftauchen und langsam minutenlang zum Himmel hoch zogen - sah wirklich verrückt aus und trotzdem, ICH HABE DAS WIRKLICH GESEHEN!!! Ich wohne hier seit mehr als 20 Jahren, habe aber soetwas nie gesehen. Ein Grusel kam hinzu, weil da nichts zu hören war. Wirklich: Das ist keine Verarsche und ich stehe jetzt ratlos da, so unglaublich es sich jetzt vielleicht für Sie anhört, umgekehrt würde es sich vielleicht für mich auch anhören. Gibt es neue Feuerwerkskörper, schließlich ist ja in einer Woche Silvester? Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber die Technik geht zu immer weiter." Kurz vor 24 h - zehn Minuten nachdem ich meine Mails aufgerufen hatte und diese Nachricht empfing, rief mich die die Frau an, um nachzufragen, ob ich ihre Mail überhaupt erhalten hatte - und weil sie noch keine Antwort bekam! Sie war ziemlich aufgeregt drauf, anders kann ich es nicht beschreiben.

Das war aber Frau Sch. nicht gewahr. Sie war einfach ´durch den Wind´ und ziemlich ´drauf´, weswegen sie jetzt auch noch anrief und sich deswegen auch entschuldigte! Sie erzählte mir nochmals ihre Sichtung in aller Ausführlichkeit und nichts darin wich von der zufälligen Observation vom MHBs ab, erstaunt nahm sie zur Kenntnis, das es diese Objekte überhaupt gibt, weil sie nie zuvor überhaupt den Begriff hörte und sich dazu etwas vorstellen konnte. Also alles wie immer... Ich fragte sie, wie bei ihr die Wettersituation ist und sie sagte zu meiner Verblüffung: "Fast sternenklar und heute hatten wir fast blauen Himmel, warum?" Ich hätte jetzt eigentlich gedacht, dass da praktisch ganz Deutschland in der Hochnebelsuppe lag...

 

...was offenkundig eine Fehleinschätzung war: Um 10:30 h meldete sich nämlich Ralf H. aus Ersingen im Enzkreis um mal nachzufragen, was bei ihm gegen 20 h am Himmel los war. Er war zu dieser Zeit vom Weihnachtseinkauf aus Pforzheim zurückgekommen und schleppte gerade seine Tüten und Päckchen vom PKW ins Haus. Dabei sah er "fast über unser Haus sieben oder acht rote Leuchtpunkte, alle größer als ein Stern, vorüberfliegen". Wie eine Art ungeordnete Kette sah das aus und jedes Objekt schien außenrum "wirklich zu glühen, richtiges Glühen war das". Auch seine Frau, die gerade rauskam, konnte das mitansehen, da die "Teile ganz gemütlich dahinflogen und irgendwie leicht anstiegen, ganz leicht veränderten sie auch ihre Stellungen untereinander". Trotz etwas Hochnebelfetzen waren diese Lichter ganz gut zu sehen - und zu hören war nichts, "zudem sah das Licht nicht wirklich wie das Rotlicht an Flugzeugen aus, das ist intensiver in der Farbe und dunkler". Nach fünf Minuten oder so gingen dann die Lichter einfach in der Ferne aus. H. überlegte dabei noch, ob er die für seinen Sohn zu Weihnachten bestimmte Digitalvideokamera aus der Verpackung reißen soll, "so toll war das anzusehen, aber dann war´s mir doch zu blöd das Geschenk jetzt schon auszupacken". Er hatte die Schachtel in der Tüte an der Hand! und dachte nach der ´Halbzeit´ der Beobachtung daran. Den ganzen Abend diskutierten die H.´s die Geschichte, spekulierten natürlich über UFOs etc. Nach dem Frühstück suchte der Mann im I-Net nach jemanden, der sich mit "Himmelsphänomenen´ auskennt... Da sein Rechner beim Gespräch mitlief und er sich durchklickte, um schließlich Clips von MHBs zu finden, war er richtig erleichtert und rief sofort nach seiner Frau zum mitgucken. Ende vom Lied: "Ja, das wars; was es auch alles gibt..." Gell!

 

Gegen 13:30 h rief das Ehepaar I. aus Fintel(n) an, weil es am Samstagabend gegen 21 h auf dem Fuß-Weg in ein Restaurant halbhoch am nachtschwarzen Himmel der anderen Strasseneite plötzlich hinter den Häuser gelblich-orangene ´kleine Lichtkugeln´ aufsteigen sah. Im ersten Moment dachten sie an Silvestermaterial, aber "die Lichter blieben ja erhalten, gingen nicht nach ner Sekunde oder so aus". Zudem war alles lautlos. Nach zwei Minuten waren da um die zehn dieser Lichter aufgestiegen und zogen dann "irgendwie in zwei Gruppen, die obere mit vier Lichtern und die andere mit 5 oder 6 gleich danach" weiter in den Himmel. Auch andere Leute auf der Strasse schauten da hoch. Halbhoch oder mehr als halbhoch am Himmel drehten die dann rechts bei und flogen linear geradeaus nach weiteren 2-3 Minuten außer Sicht und wurden immer kleiner. Dann war der Himmel wieder leer, "als sei nichts gewesen". Die I.´s warteten noch eine Zigarettenlänge an Ort und Stelle ab, "ob noch was nachkommt". Kam aber nichts mehr, weswegen sie sich weiter auf den Weg machten und dabei immer mal wieder zurückschauten, "ob doch vielleicht noch..." Am Vormittag riefen sie dann einen gemeinsamen Bekannten an, der gelegentlich ehrenamtlich am Planetarium Hamburg arbeitet, um mit ihm darüber zu sprechen - "weil das war schon zu komisch und wir haben sowas auch noch nie gesehen". Dieser gab den I.´s dann nach einem Rückruf meine Rufnummer...

 

Gegen 16 h meldete sich Kurt Z. aus der Nähe von Oldenburg von der Wohnung bei Freunden nach dem Nachmittagskaffee (und weil die I-Net haben, worüber jene mich ausfindig machten und der Mann sofort mit zugeschaltetem Lautsprecher anrief), "nachdem ich mich jetzt doch überwunden habe, aber gestern Abend..." sah er gegen 19 h vom Parkdeck eines Kaufhauses aus, wo er auf seine Frau im Einkaufsstress am PKW bei Glühwein und Zigarette wartete, wie "vielleicht 15 rote runde Dinger" in einer Art "Vogelflugformation" über der Stadt langsam daherkamen, "vielleicht nur 100-150 Meter rechts neben dem Parkdeck halbhoch vorbeischwebten" und dann in den nächsten paar Minuten einfach weiterflogen, um dann nach und nach, "aber völlig durcheinander nach einem aufglimmen einfach ausgingen". Zu der Zeit war leider niemand außer ihm auf dem Parkdeck, obwohl es noch zu gut 1/3 mit PKWs besetzt war. Zu hören war nichts gewesen und "die roten runden Dinger" waren jeweils für sich vielleicht mehr als doppelt so groß wie der größte Stern am Himmel. Wie Z. extra sagte, hatte er gerade einen halben Becher Glühwein getrunken und war absolut nüchtern. Ich fragte nach, wie er das am Anfang des Gesprächs mit "dem Überwinden" meinte, sich zu melden. Er sagte mir dazu: "Na, wenn man soetwas sieht und dann noch glaubt, fast UFOs gesehen zu haben, überlegt man es sich gleich zwei Mal mit Fremden darüber zu sprechen, aber ich bin jetzt doch zu neugierig...mich lässt das nicht mehr los und meine Frau und die M.´s bei denen wir jetzt sind wollen jetzt auch mehr wissen. Dann war da gestern Abend noch der SF im Fernsehn..." Auch er, die alte Erfahrung, hat noch nie in seinem Leben etwas von MHBs gehört, noch konnte er sich etwas darunter vorstellen...

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Arnsberg im Sauerland - Rätselbild

Roland Gehardt erhielt an diesem Tag folgende eMail von Ulrich W.: "Ich wollte gestern - 22.12.2007 - um ca. 22:00 Uhr Vollmondbilder machen, dabei machte ich folgende Aufnahme. Die roten Lichter könnten von einem Umsetzer auf dem Stimmstamm bei Meschede sein, aber das Grüne rechts ist mir unbekannt. Die Aufnahme wurde in 59821 Arnsberg -Wennigloh auf der Ennert gemacht." Eine nette Linsenspiegelung.

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Und jetzt in die UFO-Realität zurück. Was an diesem 1.Weihnachtsfeiertag sich einstellte, war eigentlich nicht zu fassen. Um 9:15 h bimmelte mich Konrad T. aus Ruhpolting aus den Federn. Ziemlich aufgeregt berichtete er mir, zusammen mit seiner Frau gegen 18 h an ´Heiligabend´ auf dem Weg zu seinen Eltern für die gemeinsame Weihnachtsfeier gewesen zu sein. Da die Parkplätze in der entsprechenden Strasse vor dem Elternhaus aber ziemlich belegt waren, mussten die beiden eine Strasse weiter ihren Wagen parken. Kaum ausgestiegen und die ersten 20 Schritte gegangen sahen die beiden am dunstigen Himmel mit aufgerissenen großen freien Himmelsstellen plötzlich "um die zehn orange-rote Lichter über der Stadt dahinschweben", in einer Art "aufsteigenden Kettenformation". Zu hören war in der stillen Nacht gar nichts! Die Lichterkette und ihre Geräuschlosigkeit "waren unheimlich, und dann noch in dieser Nacht". Nach ca 3 Minuten waren die Lichter außer Sicht im Dunst und in der Ferne verschwunden, "wir glaubten fast eine Halluzination gehabt zu haben, aber das war es garantiert nicht! Nie und nimmer, Herr Walter! Haben Sie schon mal von soetwas gehört?" Ich war baff, nicht wegen der Beobachtung der beiden Leute als solche, sondern wegen dem Zeitpunkt. Wer lässt schon - und warum eigentlich - in DER Weihnachtsnacht MHBs steigen??? Na jene, die quasi "alternative Weihnachtsfeiern" machen, wohl meist jüngere Leute, fiel mir später ein. Santa Claus-Party, klar! Natürlich, wo der Weihnachtsmann rockt kann man auch MHBs aka Asiatische Himmelslaternen steigen lassen. Daran hatte ich zunächst gar nicht gedacht, ach ja bin ja jetzt auch schon 50 Jahre alt und könnte den Sack auf dem Buckel tragen...

 

Hm, jetzt stand ich unter Strom! Und als ich jetzt putzmunter gleich mal meinen elektronischen Briefkasten aufmachte, purzelten mir diese eMails entgegen:

 

Nicole Sch. mit dem Betreff ´Himmelsphänomen am 22.12.07 (eMail abgeschickt um 1:03 h)´: "Am 22.12.07 um 0:30 konnte ich ein unbekanntes Himmelsphänomen in Krefeld, Höhe Nordtangente beobachten. Die Objekte, welche alle ein orange- rotes Licht ausstrahlten, bewegten sich lautlos in einer großen Höhe am wolkenlosen Himmel. Insgesamt schätze ich ihre Anzahl auf ca. 25 Stück. Diese Lichter bewegten sich wie an einer unsichtbaren Perlenkette gezogen am Himmel entlang. Teilweise wurden dabei die Positionen geändert. Nach einer Beobachtungszeit von ca. 10 min. verloschen diese nach und nach von Objekt zu Objekt und waren danach nicht mehr wahrnehmbar. Kann es sein, das es sich hierbei um Bruchstücke eines in der Atmosphäre verglühten Metoriten gehandelt hat?"

 

Norbert L. mit ´Komische Sachen, an Heiligabend - 20 h - Bad Bergzabern´ (eMail abgeschickt um 1:16 h): "...gingen wir nach dem Festessen gemeisam für eine Zigarette auf die Veranda, als meine Schwiegermutter Käthe E. uns zurief: ´Was ist da oben?´ Ein Schwarm von 7 oder 8 orangene-gelbliche ´Sterne´ (aber etwas größer als solche und ganz intensiv glühend) zog über die Nachbarhäuser geräuschlso dahin. So halbhoch am Himmel würde ich sagen. Die bewegten sich gegen Südwesten schnurschnacks dahin, um sich leicht untereinander bewegend nach 3-4 Minuten immer kleiner werden dahin, wobei mittendrin einfach ein Licht verlosch, weg war. Mein Vater machte noch nen Witz vom Weihnachtsmann auf dem himmlischen Schlitten mit seiner glühenden Rentierschar, der über den Himmel reitet. So richtig Lachen konnen wir aber nicht, weil nach einer Minute nochmals 5 dieser Lichter aus der selben Richtung kamen und sich genauso verhielten und bewegten wie die vorherigen, um ebenso nach 3-4 Minuten zu verschwinden. Jetzt war uns allen klar, dass das nur sowas wie UFOs zu konnten. Insgesamt waren wir 7 Leute auf der Feier und wir hatten alle diese beiden Erscheinungen gesehen; alles Erwachsene, die Hälfte davon schon über 60. Aber sowas hat noch nie jemand von uns gesehen - und für den Rest des Abends war dies das Gesprächsthema. Wahnsinn ist das schon..."

 

Mit dem Betreff ´UFO-Sichtung 24.12.07´ meldete sich ´Pat´ (eMail abgeschickt um 1:36 h): "...folgende Sichtung habe ich am 24.12.07 gemacht. Es fand statt um 19.20-19.27 in der Nähe von Schöttmar/Bielefeld. Ich stand auf dem Balkon um eine Zigarette zu rauchen, als ich eine seltsame Formation am Himmel sah. Und zwar flogen 3 weißlich-orangene Objekte in einer Dreickecksformation am Himmel. Relativ dicht zusammen, deswegen schließe ich Flugzeuge aus. Es waren keine blinkenden Lichter und von der Größe der am Himmel sichbaren Venus. Sie bewegten sich gemeinsam fort, ohne den Abstand zueinander zu verringern/vergrößern. In einiger Entfernung folgte ein weiteres rötlicheres Objekt dieser Formation gleicher Größe. Nach einiger Zeit wurde das Licht eines der Objekte der Dreicksformation schwächer, dann verschwanden die anderen langsam auch. Das letzte Objekt flog noch einige Zeit dahinter und ´dematerialisierte´ sich dann auch. Es war eine stetige Geradeausbewegung, kein Sink- oder Steigflug, keine Kondensstreifen, keine Geräusche. Die Fluhöhe kann ich schwer schätzen, definitiv keine Reiseflughöhe, m.E. auch kein Flugzeug da es nur aus Licht bestand. Auch keine Feuwerwerke o.ä. Ich versuche mal die Höhe zu beschreiben anhand von meiner Position zu den Objekten: Ich stand auf einem Balkon im ersten Stock. 100-150m vor mir ein normales dreistöckiges Haus. Wenn ich vor mein Auge Daumen und Zeigefinger so halte, das der Daumen am Dach des Hauses vor mir zu liegen kommt und den Zeigefinger auf Höhe der Objekte bringe, waren der Abstand Daumen-Zeigefinger schätzungsweise 8-9cm. Viell. kann man anhand dieser Daten die Flughöhe ermitteln. Habe meine Freunde gerufen, die haben es auch gesehen. Und wie so oft keine Kamera außer der Handykamera parat und da konnte man nicht vernünftig mit knipsen. Ich bin selbst sehr differenziert und kritisch solche Sichtungen betreffend aber das war eine sehr außergewöhnliche Beobachtung. Ich arbeite selbst in der Luftfahrt und sehe oft Maschinen fliegen und landen aber das waren definitiv keine Flugzeuge, weil es reines Licht war und nichts blinkte. Auch die Nähe der Objekte zueinander passt nicht auf Flugzeuge und für Jets waren sie zu langsam und zu leise. Keine physikalischen Verbindungen unter den Objekten, da Vollmond, gut zu sehen. Wetterballons unwahrscheinlich."

Um kurz nach 10 h meldete sich Kerstin G. aus Aachen, nachdem sie am Morgen schon alle Zeitungen sich aus ihrer Gegend besorgt hatte (und dabei auf den FOCUS stieß, weswegen sie auch meine Rufnummer ermittelte). Schon die Feiertage über hatte sie Radio und Fernsehen mit den Nachrichtensendungen genau verfolgt, um mehr zu erfahren, was da an Heiligabend am Himmel los war... Doch zu ihrer Sichtung kam nirgends "auch nur ein Sterbenswörtchen, was ja nicht sein kann, weil das doch alle draußen gesehen haben müssen". Kurzum: Gegen 19 h war sie nochmals auf den Balkon rausgegangen, um nach ihren für den Abend eingeladenen Geschwistern zu gucken. Dabei bemerkete sie eine Art "verzerrte Würfel-Fünf-Formation von rötlich-glühenden - lachen Sie jetzt nicht - kleinen ´Weihachtsbaumkugeln´ am Himmel dahinschweben". Die geräuschlosen Objekte - alle vielfach größer als ein Stern aber bei weitem nicht so groß wie der Mond am Himmel - zogen während der nächsten paar Minuten gegen Osten auf dem Mond zu und verloren dabei immer mehr ihre grobe ´Formationsgestalt´, dabei ging eines "wie eine erlöschende Kerze {sic} aus", die anderen vier wurden kleiner und verschwanden wegen eines Hochhauses außer Sicht...

 

Punkt 11 h: Aus Bochum erreichte mich ein Ehepaar H., nachdem sie mich via I-Net ausfindig machten. Die beiden waren an Heiligabend nach der ´Gans´ nochmals zum Füßevertreten hinaus gegangen. Dabei sahen sie irgendwann zwischen 20 und 20:30 h ("um 21 h waren wir auf jeden Fall wieder in der Stube") hoch am Himmel "um die zehn gelb-rötliche Punkte" dahinziehen; in zwei "Blöcken", der ´Block´ voraus bestand aus 6 Lichtern, der zweite Block - der eine halbe Minute später "nachkam" - nur noch aus "Vieren, die aber mehr hintereinander flogen und bei denen es größere Abstände zueinander gab, der Block vorne war irgendwie kompakter", aber auf jeden Fall aus einzelnen Lichter bestehend. Die ganze Sichtung dauerte "keine fünf Minuten, weil die immer schwächer werdend wegschwebten" und ganz sicher "verloschen, anders kann man es gar nicht sagen", noch während ein Stückchen Himmel eigentlich vor ihnen frei war. Und irgendwie schienen sie auch dabei höher anzusteigen. "Unheimlich war die Ruhe dabei..."

 

Gegen 12 h rief eine Frau M. aus der Nähe von Koblenz an. Sie hatte meine Rufnummer von der dortigen ´Rhein-Zeitung´ erhalten. Sie war am 23.Dezember mit ihrer Tochter aus Koblenz kommend auf der Landstrasse unterwegs nach Hause gewesen, als ihre Tochter gegen 21 h sie auf 7-8 merkwürdiger ´Feuerbälle´ aufmerksam machte, die in einer "Pfeilformation" dahinschwebten - Richtung Mond. Die Frau schaute ebenso verwundert hin und suchte sich eine Parkmöglichkeit, wo sie den nachfolgenden Verkehr nicht behindern würde. Die beiden stiegen aus und schauten dem halbhoch am Himmel sich ereignenden Spektakel zu, dabei löste sich die Formation auf, "eigentlich sahen sie ja wie Heißluftballone wegen der ´Flammenfarbe´ aus - aber auch irgendwie nicht", stieg weiter in den Himmel auf um nach 7 Minuten nach und nach auszugehen. Im Mondlicht sah man dann "dunkle Flecken" an ihrer Stelle. Die Lichter gingen aber nicht mehr an. Da es in der Gegend immer starke Luftverkehrsbewegungen durch das Militär gab, ist Frau M. dies alles in der Dunkelheit gewohnt, "aber das hat damit gar nichts zu tun und die Geräuschlosigkeit war sowieso unheimlich..." Seither hatte die Frau alle Radio- und TV-Nachrichten verfolgt, um zu erfahren, was da los gewesen war. Da nichts kam, holte sie sich die Zeitung heute morgen und auch da war nichts drin. Daraufhin rief sie die Redaktion an, die hatte aber auch nichts dazu vernommen und gab ihr meine Rufnummer...

Gleich nach 15 h: Aus Garmisch-Partenkirchen meldete sich FOCUS-Leser Werner Sch., nachdem er bereits gestern meine Rufnummer über die Auskunft bekam, um zu berichten was er Sonntagabend UND Montagabend vom Stadtrand aus gesehen hatte. Seit Jahren schon führt er seinen Hund immer gegen 18 h nochmals aus, die Strasse rauf und auf der anderen Seite wieder runter, eine Strasse weiter ist der Bahnhof. Von seiner Warte aus, hat er Überblick ins Tal und von da rüber sah er beide Male "im Prinzip die selben Objekte, nur am Sonntag waren es drei und Heiligabend waren es 5 die dahinschwebten, unter mir dahinschwebten und von den Auto-Lichtern, Strassenleuchten und Hauslichtern sich allein schon wegen ihrer Größe und Farbe klar abzeichneten. Sie waren ja eindeutig im Luftraum. Leider von mir weg nach 3-4 Minuten leicht ansteigend verschwindend." Der Mann kennt Rettungs-Hubschrauber wenn die in der Dunkelheit auf die Berge hochfliegen, kommt in der Ski-Saison mehrfach in der Woche vor. Deren Lichter sind grell-weiß und "das eine rote Seitenlicht ist zwar intensiv, aber im Verhältnis zu den Objekten wirklich ´klein´ - zudem machen hier die Hubschrauber in den Bergen einen Höllenlärm", während bei seinen Sichtungen es total ruhig war. Er wollte aber keine "UFOs melden, weil ich denke, dass das diese Partyballons wie in der Zeitschrift beschrieben sind, jetzt nachdem ich das gelesen habe". Er wollte nur nochmals "zur Sicherheit" nachfragen, auch weil er derartige Objekte schon zwei oder drei Mal in den Jahren zuvor gesehen hatte - und zwar immer inmitten und über dem Silvesterfeuerk! Nur damals hatte er keinerlei Ahnung was das war! "...und hätte ich das jetzt nicht gelesen und nicht mit Ihnen gesprochen, wüsste ich es immer noch nicht", bedanke er sich lachend. Ich fragte trotzdem nochmals nach, ob die Silvester-Objekte aus den vergangenen Jahren wirklich identisch in der Erscheinung mit denen von Sonntag- und Montag waren. Sch.: "Ja, nur die jetzt waren irgendwie ein bißchen kleiner und ´glühend´, die damals waren ´dumpf´ - aber das wars auch schon im Unterschied. Vielleicht haben die jetzt andere Brenner?" Durchaus möglich, dass das ehemals die Schorr-MHBs waren und jetzt die Skylaternen mit ihren Ruck-Zuck-Brennern. Auch interessant...

 

Roland Gehardt meldete diese Sichtungseingänge:

 

"Ich kann die unbekannten Flugobjekte bestätigen, die am Heiligabend 2007 gegen 22:30 Uhr am Nachthimmel von Wunstorf/Luthe entlangzogen. Es waren insgesamt 7, die vom Horizont in annähernd gleichen Abständen aufstiegen, eine scharfe Rechtskurve nahmen und sich immer kleiner werdend in die Höhe verabschiedeten. Die Größe der Flugobjekte war auf Grund der Dunkelheit nicht auszumachen, sie bewegten sich sehr schnell und lautlos mit einem orangenem Licht. Wir, insgesamt 5 Erwachsene, haben Vergleichbares noch nicht gesehen und sehnen uns nach einer Erklärung. Gabriele Maria P." - "Patrick T. ,am 24.12.2007 fuhren meine Freundin und ich gerade zu mir, als ich am Himmel eine eigenartige Sternenkonstellation sah. Wie schon gesagt mit genau diesem orange rötlichem Licht. Nach längerem hinschauen bemerkte ich aber das diese Sterne sich bewegen... Flugzeuge würde ich auf jeden Fall ausschließen, und sich bewegen Sterne habe ich auch noch nie gesehn... Auf eine Erklärung würde ich mich freuen."

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28.12.2007

Noch mehr UFO-MHBs: Für Silvester wird schon geübt...

Kurz vor 10 h meldet sich ein Herr J. aus Kiel, Leser der Astronomiezeitschrift ´Sterne & Weltraum´, woher er mich auch aus der September-Ausgabe ´kannte´. Er fragte nach, ob es schon Beobachtungsmeldungen aus Kiel gab, da er am Freitagabend - gegen 20:30 h - sieben "nicht ganz rote Lichter" in breiter Front über sich hinwegziehen sah, als er auf dem Balkon eine Zigarette rauchte. Sie kamen über seinem Haus-Dach herüber und flogen eher langsam in voller Breite direkt vor ihn gegen Süden die nächsten 2-3 Minuten dahin, wurden immer kleiner und waren dann außer Sicht. Zu hören war mal wieder nichts gewesen. J. konnte die Erscheinungen - jede vielleicht doppelt so groß wie der größte Stern am Himmel - keinem Flugzeug zuordnen, obwohl immer wieder auch in der Dunkelheit solche über ihn hinwegfliegen. "Das waren seperate Lichter, jedes für sich und sie flogen auch nicht gerade nebeneinander, sondern ein bisschen versetzt und ungeordnet", führte er aus. In Kiel hatte es eine superklare Nacht gegeben und da die Objekte bei ausgestreckten Händen gut einen halben Meter auseinander flogen, konnte er über ihnen auch mal Sterne sehen, wenn sie "darunter vorbeiflogen oder eher schwebten, was wohl das richtigere Wort ist" - weswegen er auch den sicheren Eindruck hatte, "dass die gar nicht mal so hoch gewesen sein können". Er hätte da garantiert was hören müssen, was aber nicht der Fall war. Auch während des ´Flugs´ veränderten die Lichter leicht ihre Position zueinander, eines rückte mal ´schneller´ vor und ein anderes dann ´weiter rüber´ und so. Und "beim Zweiten von Rechts fiel irgendetwas Glühendes unten runter", sonst aber passierte nichts. Am Gürtel hatte er ein Fotohandy angeschnallt, aber während der Beobachtung kam er leider nicht auf die Idee es zu benutzen - "das kam mir erst einige Minuten später in den Sinn, da war aber natürlich alles zu spät". Der Mann war aufgrund der Sichtung etwas nervös geworden und ging den ganzen Abend immer wieder raus auf dem Balkon, um nachzuschauen, "ob sich nochmal so was tut". Natürlich kamen die Lichter nicht nocheinmal vorbei.

 

Um 15 h meldete sich ein ´Chris´ aus der Nähe von Cottbus, noch ziemlich aufgeregt. Der junge Mann fährt für einen Cottbuser Pizza-Lieferservice eben Pizzas aus, so auch am Freitagabend. Gegen 21 h verließ er gerade die Wohnung eines Kunden und lief zu seinem Wagen zurück. Da über den gegenüberliegenden Häusern erste Raketen hochzischten und explodierten, schaute er dabei zu. Dabei machte er einen allgemeinen Rundumblick und sah gegen Stadtmitte "drei orangene Lichter, mehr Kugeln, halbhoch am Himmel dahinziehen". Im ersten Moment dachte er sich nichts weiter dabei und nahm an, dass das ebenfalls "irgendsowas ist". Als er dann - etwa eine Minute spater - den Wagen aufschloss, waren die Lichter aber immer noch da und waren ein ganzes Stück weitergeflogen. Jetzt merkte der Berichterstatter, dass das "nichts mit normalem Feuerwerk zu tun hat". Da er aber weiter zum nächsten Kunden musste, stieg er ein und fuhr an, wobei die Lichter in der Ferne weiter wegflogen - er konnte sie auch wegen dem Verkehr nicht im Auge behalten: "Da war noch einiges auf den Strassen los.." Auch am Abend sah er da und dort Silvesterraketen und sonstiges Feuerwerk, aber "das hatte alles gar keine Ähnlichkeit mit dem, was ich gesehen habe...das warne ja dauerhaft leuchtende, fliegende Kugeln gewesen und die flogen einfach gerade aus, eben dahin..." Nach Dienstschluß um 1 h ging er in der Firma noch ins I-Net, weil ihn die Sache doch beschäftigte. So fand er über den Suchbegriff ´Lichter in der Nacht´ meine Rufnummer...

 

22:30 h: Klaus F. aus Harsewinkel und seine Frau rufen wie durch den Wind an. Kurz vor 19 h waren sie auf dem Weg zu ihrem Restaurant, wo sie seit Jahren jeden zweiten Samstag Stammgäste sind. Auf dem Weg dorthin geht es durch eine kleine parkähnliche Anlage. Und von dort aus machten sie "halbhoch über den Bäumen ein Geschwader von bald 20 Glimmobjekten in orange-roter Farbe aus, die immer mehr zum Himmel hoch stiegen". Nach 1 Minute war der ´Aufstieg´ beendet und sie flogen alle gemeinsam gegen Westen dahin - um nach weiteren 2 Minuten (spätestens) außer Sicht zu geraten. Die F.´s rannten hinterher, "weil das so total verrückt aussah, vor allen Dingen weil wir nichts hörten". Aber "die waren schneller oder auch, das Gelände war nicht wirklicht dazu geeignet in der Dunkelheit ihnen zu folgen". Da beide gleichzeitig vor Aufregung ins Telefon plapperten, war dem schwer zu folgen und es dauerte etwas (eigentlich eine halbe Stunde) um die beiden Leute auf den Boden herunter zu holen, weil sie eindeutig glaubten "echte UFOs gesehen zu haben, und dann noch in dieser Menge, Wahnsinn! Und wir haben nie daran geglaubt!" Wie etwas mühsam zu erfahren war ging das Paar dann noch ins Restaurant, wo die eine Stunde lang darüber diskutierten, was sie da wohl gesehen haben - "das Abendessen war eigentlich nebensächlich geworden und wir schlangen dies eher nebenbei weg, normaler Weise sind wir da zwischen 2-3 Stunden gemütlich beisammen". Aber schon nach dem Essen und einem Bier zogen die beiden Beobachter wieder ab, gingen nochmals durch den Park, warteten 10 Minuten - aber als nichts passierte, eilten sie nach Hause, um zu besprechen, was jetzt zu tun ist. Dabei kamen sie auf den Gedanken, mal im I-Net zu gucken, ob sich jemand in Deutschland mit UFOs beschäftigt. Dabei stießen sie zunächst auf "merkwürdige Foren", aber wegen der ´Dringlichkeit´ suchen sie weiter und fanden mich, um sofort anzurufen. Auch hier wurde mir klar, eigentlich nicht nur eine UFO-Meldestelle zu betreiben, sondern ebenso auch eine (zeitintensive) Aufklärungs- und Beratungsstelle... - und dazu noch der ehrenamtlichen Art. Was vielleicht allzuschnell vergessen wird

Auf dem UFO-Meldestelle.blog von Roland Gehardt führte Leser Berthold P. aus Wunstorf aus: "...und zwar ist mir am 24.12.07 um ca. 22.30 Uhr bei einem abendlichen Gassigang etwas Merkwürdiges am Himmel aufgefallen, insgesammt 6 Objekte, erst 2 dann wieder 2 dann 1 dann nochmals 1, wenn ich mich nicht täusche von der Anzahl und Reihenfolge. Diese Objekte kamen von Richtung Süd-West und flogen oder glitten in Richtung Norden, sie sahen aus wie brennende Bälle mit unterschiedlichen Größen. Geräuschlos und meiner Meinung nach auch sehr schnell, das komische war für mich eigendlich das diese Objekte dicht unter den Wolken hervorkamen und nach einigen Minuten auch wieder hinter den Wolken verschwanden. Nun hatte ich in Ihrem Jahresbericht gelesen das es sich um einen Partygag namens Asiatische Himmelslaternen handeln soll."

 

Eine ´Kathi´ hinterher: "Uns ging es am heiligen Abend nicht anders. Wir waren auf dem Nachhauseweg, als wir plötzlich aus der Ferne sehr schnell herannahende orange-rote Lichter sahen. Wir dachten zuerst an herabstürzende Flugzeugteile, dafür flog es aber zu langsam und gerade. Erst war nur eins zu sehen, dann ca. 1 Minute später kam noch eins. Sie blieben dann in nicht allzuhoher Höhe über uns stehen und nach ca. 5 Minuten stiegen die Lichter immer höher, bis sie nicht mehr zu sehen waren. Es waren keinerlei Motorengeräusche zu hören. Es war einfach nur unheimlich und wir hatten alle eine Gänsehaut. Wir dachten erst, wir spinnen, aber es sahen noch mehrere Leute, die so ca. 22.45h unterwegs waren."

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"UFO"-Verbot für die Silvesternacht (und überhaupt)!

Trotzdem gib es weitere diesbezügliche Sichtungen...

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>Meerbusch: Verbot für Fluglaternen

Meerbusch (RP) Die Bezirksregierung Düsseldorf hat für Silvester {!} ein Verbot für Fluglaternen verhängt. Die Raketen {! - da hat einer keine Ahnung gehabt, über was er da schreibt - vielleicht kam der Autor gerade von einer Karnevalsitzung?} werden auch die unter Namen wie "Himmelslaternen", "Wunschballone" oder "Sky-Laternen" verkauft. Sie funktionieren ähnlich wie Heißluftballone und steigen teilweise bis zu 500 Meter hoch, um dann unkontrolliert niederzuschweben. Wer solche Fluglaternen an Silvester aufsteigen lässt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro {!!!} rechnen. Die Bezirksregierung hatte das Verbot verhängt, da sich die Fluglaternen nach dem Start nicht mehr kontrollieren lassen. Die Papier- oder Baumwollkörper brennen rund fünf bis sieben Minuten lang. Sollte eine Fluglaterne beispielsweise durch starken Wind frühzeitig niedersegeln, kann der brennende Flugkörper für umstehende Personen gefährlich sein und schwere Verbrennungen verursachen.<

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>Geldern: Flammenwünsche starten doch, von Tobias Dupke

Tradition in China: Zum Neujahrsfest werden in China viele Papierballons gestartet. Sie haben einen Durchmesser bis zu 70 Zentimetern und sind mitunter 1,40 Meter hoch. Am unteren Ende wird - untergebracht auf einem Drahtgestell - ein wachsgetränkter Ring entzündet, um einen Auftrieb zu erzeugen.

 

Geldern (RP) Trotz eines Aufstiegsverbots für Fluglaternen will der Werbering Geldern an seiner Aktion "Flammende Wünsche" festhalten. Mit einem Trick: Die Papierballons mit Heißluftantrieb werden an einer Kordel in die Lüfte steigen. Die Mitteilung kam gestern kurz nach dem Mittagessen: Die Bezirksregierung Düsseldorf verbietet den Aufstieg von so genannten Fluglaternen. Aus Sicherheitsgründen. Und im ersten Moment dachte Gerd Lange, dass die Aktion "Flammende Wünsche" auf dem Nikolausmarkt am 15.Dezember ausfallen muss. Dabei hatte es sich der Geschäftsführer des Werberings so schön vorgestellt: 50 Papierlaternen sollten wie winzige Heißluftballons um 18 Uhr in den Gelderner Adventshimmel steigen, beschriftet mit Kinderwünschen. Der Werbering hatte bereits alles organisiert: Für die Ballons wurden mehrere Hundert Euro auf den Tisch gelegt.

 

"Wir machen es dennoch": Doch dann kam die Bezirksregierung Düsseldorf dazwischen. "Wir machen es dennoch", erklärt Lange und schiebt schnell hinterher: "Nicht aus Trotz." Denn der Werbering hat seinen ursprünglichen Plan geändert. Die Bezirksregierung spricht im Amtsblatt ein allgemeines Aufstiegsverbot für Wunschballone und Himmelslaternen aus - dafür also, was eigentlich in Geldern geplant war. "Die Brennpasten brennen zwischen fünf und sieben Minuten lang", berichtet Gerd Lange, "die Laternen steigen in dieser Zeit 200 bis 500 Meter hoch." Dafür hätte der Werbering eine Erlaubnis der Luftfahrtbehörde gebraucht. Die braucht er jetzt nicht mehr - zumindest nach Auffassung des Werberings. Denn: "Wir lassen die Ballons juristisch nicht steigen", verrät Gerd Lange. Beim neuen Konzept werden die Ballons nämlich an einer Kordel zehn bis 15 Meter in den Himmel fliegen - und nicht 200 bis 500. "Außerdem ist die Sache damit kontrollierbar", sagt der Geschäftsführer.

 

Überhaupt stehe die Sicherheit bei der Aktion an oberster Stelle, betont Gerd Lange: "Wir lassen die Ballons nur bei Windstille starten. Außerdem sind die Wunschlaternen aus feuerfestem Material."<

 

Seltsam, warum ging eigentlich das Flugverbot für diese Pseudo-UFOs dann nicht durch NRW und war dort Thema in allen Nachrichten? Scheinbar war das Freiflugverbot speziell nur für die eine Veranstaltung auf dem Niklausmarkt in Geldern ausgestellt und die aktuellste Meldung GENERELL ein MHB-Freiflugverbot für die Silvesternacht in NRW. Nur, wer soll darauf reagieren, wenn man dies nur bei RP-Online lesen und daher darum wissen kann??? Seit Samstag ist doch Feuerwerk in allen Medien großes Thema - insbesondere auch wegen der bunten Bilder im TV. Doch auch da war dazu gar kein Sterbenswörtchen zu erfahren. Ein VERBOT was nicht publik gemacht wird und die Öffentlichtkeit nicht erreicht - toll und voll ´wirksam´! Und wie reagierten Handel/Vertrieb? Da schaute ich auch mal nach. Bei Partyballon.de aus Meerbusch-Lank {! - siehe oben} war es ´klar´, vom 21.12.07 bis 6.1.08 gibts Betriebsruhe. Die verkaufen also zwischen den Jahren nichts, aber da es es sich bei den MHBs nicht um ein schnell-verderbliches Produkt wie z.B. Kopfsalat handelt...jeder hat doch sein Pseudo-UFO-Lager schon gefüllt. Auf der Homepage des Anbieters, der wohl durch die Bezirksregierung Düsseldorf am meisten betroffen sein sollte, gibt es auch keinerlei Hinweis auf das Silvesternachtflugverbot.

 

Bei den Lüdenscheider GEP-Kollegen gab es weitere Sichtungsmeldungen für Heiligabend: " 24.12.2007, 18:31 MEZ, 97475 Zeil am Main. Über einen Zeitraum von 20 bis 30 Minuten insgesamt sieben hell-orange leuchtende Objekte in zwei Dreiergruppen und ein einzelnes, die sich in nördliche Richtung mit hoher Geschwindigkeit entfernten und vom Zeugen fotografiert wurden." Bei den Kollegen gab es aber noch eine Fallmeldung aus Dresden-Dölschen zu Heiligabend:

 

>Leider erwarte ich keine Aufklärung {warum eigentlicht nicht?}, aber die Beobachtung am 24.12.2007 gegen 20,00 Uhr in SW-Richtung bewegt mich doch. Ich hatte nur ca. 1 min. Zeit erst 2 gelbe Punkte zu beobachten, die ungewöhnliche schnelle Flugbewegungen durchführten. Nachdem sie verschwunden waren, erfolgte ein dritter Anflug des gleichen Objektes. Für mich war unnormal, daß es sehr gelb am Nachthimmel glänzte. Es konnte also auch kein Fluggerät im herkömmlichen Sinne sein, da auch keine Positionslampen zu erkennen waren. Die Entfernung/Höhe war sehr hoch und die Fluggeschwindigkeit groß. Eventuell könnte ich es mir mit Sateliten erklären, die in großer Höhe fliegen und von der Sonne angestrahlt werden. Aber da spricht die Geschwindigkeit und Flugbewegung dagegen. Das dritte Flugobjekt habe ich durch den Feldstecher beobachten können, aber auch nicht mehr erkennen können. Für mich war es unnormal. Mich würde interessieren, ob noch mehr Menschen diese Beobachtung gemacht haben. Der Flughafen Klotzsche ist in unserer Nähe.

Ergänzende Angaben: Zu ergänzen wäre, daß die Flugobjekte goldgelb und etwas größer als ein Stern glänzten. Also sehr auffällig am Himmel waren. Es war ein reiner Zufall, daß ich die Sicht aus meinem Dachfenster hatte. Es kann auch keine Täuschung durch Glas gewesen sein, da ich sofort das Fenster aufgerissen habe. Für mich war es schon beeindruckend, da die Objekte in sehr großer Höhe geflogen sein müssen und trotzdem erkennbar waren.Sie kamen aus dem Süden und flogen einen Bogen in Richtung nach Südwesten. Ich habe noch einmal den Kompass bemüht. Die Flugbetrachtung war ungefähr eine Minute.<

 

Und noch einen Falleingang: 21.12.2007, 22:30 MEZ, 74592 Kirchberg an der Jagst. Zeugen beobachteten in nördlicher Richtung ein "Sternbild" aus 4 - 5 Sternen und zwei sehr große gelbe Punkte, "die sich recht schnell umeinander im Kreis drehten. Das Sternbild verschwand. Die beiden "Flugkörper" wurden danach ziemlich schnell kleiner."

Am Abend setzte in Österreich ´Der Standard´ ( http://derstandard.at/?url=/?id=316... ) diesen Artikel aufgrund einer APA-Meldung noch auf:

 

>UFOs aus Reispapier

Bei unseren deutschen Nachbarn haben sich 2007 die Sichtungsmeldungen gehäuft: Ein Ufologe weiß auch, warum

 

Heilbronn/Wien - Was unterscheidet uns von unseren deutschen Nachbarn? Auf jeden Fall die Beflissenheit, Unbekannte Flugobjekte am Himmel zu erspähen und zu melden. Das kann man beim Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) in Heilbronn. 2007 war gar ein Rekordjahr an Sichtungen in Deutschland: Seit Pfingsten gab es laut CENAP-Mitarbeiter Roland Gehardt knapp 450 UFO-Meldungen. Aus Österreich dagegen erreichten das Zentrum nur vereinzelte Berichte, etwa aus Salzburg oder aus Leoben.

 

Eine Erklärung: Soviel stehe aber fest: "Wir können uns nicht vorstellen, dass es eine UFO-Grenze zwischen Österreich und Deutschland gibt", so Gerhardt. Das verstärkte Sichtungs-Phänomen dürfte - unter anderem - auf spezielle Laternen - sogenannte Himmels- oder Thai-Laternen - zurückzuführen sein, die seit der Tsunami-Katastrophe in Asien auch in Deutschland verkauft würden und laut Gerhardt "für wenig Geld fantastische Bilder an den nächtlichen Himmel zaubern". Laut Angaben des Importeurs seien allein 2007 fast eine halbe Million dieser kleinen Heißluftballons verkauft worden. Sie fliegen, je nach Ausführung bis zu 500 Meter hoch und bis zu 30 Minuten lang. Besonders beliebt sind diese Flugobjekte auf Hochzeiten oder anderen Familienfesten.

 

Keine "UFO-Grenze": Nun stellen sich die UFO-Forscher die Frage, ob es dieses relativ neue Phänomen auch in Österreich gibt. Gehardt: "Wir können uns nicht vorstellen, dass es eine UFO-Grenze zwischen Österreich und Deutschland gibt."

 

UFOs aus Reispapier: Gerade um die Weihnachtszeit gebe es auffällig viele Berichte aus dem Alpen und Voralpenland. So wurden in Garmisch-Partenkirchen, Kempten oder Ruhpolding ganze Flotten diese Heißluftballons mit UFO-Effekt beobachtet. Die UFO-Forscher rechnen vor allem zum Jahreswechsel mit weiteren unbekannten Flugobjekten aus Reispapier. (APA/red)

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Am späten Abend des 28.12. erreichte mich die eMai ´Himmelslichter (Sternenformation}´ von Jennifer Sch. aus wer weiß wo: "Guten Abend! Ich wollte mich gerade mal schlau machen über diese merkkwürdigen Lichter am Himmel. Meine Mutter und ich haben an Heiligabend auch so eins gesehen jedoch war dies viel größer am Himmel zu sehen. Unser Vater wollte dies kaum glauben und dennoch berichten Freunde, dass sie dasselbe heute abend auch gesehen haben. Wir diskutierten darüber doch fanden keine Erklärung. Jetzt grübeln wir immer noch was es wohl sein könnte." Da dies ziemlich ´telegrammartig´ ausfiel, bat ich um qweitere Angaben und Detailinformationen. Gegen Mittag dieses Tages erhielt ich eine Rückmeldung dazu: "Naja, ich glaube ich hab es selber herausgefunden: Es sind die Partylichter... Diese komischen Dinger aus China!" Da hat sich also ein Melder seine Sichtungen inzwischen selbst erklären gekonnt, auch selten.

Aus Rosbach dagegen meldete sich Peter M. zur Mittagsstunde, nachdem er mich im I-Net-Archiv seiner Zeitung ausfindig machen konnte als er dort in Sachen "UFOs" unter diesem Stichwort mal nachschaute. Kurzum: Am Samstagabend hatte er mit Freunden schon mal "herumgeballert". Dabei sahen sie irgendwann zwischen 20 und 21 h verblüfft "bald ein Dutzend große rote Punkte, die intensiv strahlten" über sich zwei Minuten lang hinwegziehen und dann außer Sicht verschwinden. Sie waren dauerhaft, blinkten nicht und von ihrem kleinen ´Feuerwerk-Testlauf´ eindeutig zu unterscheiden, M. nahm daher auch gar nicht an, dass das was mit "unseren Knallern und Raketen" zu tun hat, ein Kumpel hatte eine Pistole "mit Leuchtkugeln in Rot, aber das ist zwar nahe dran in der Farbe und Helligkeit der roten Punkte gewesen, doch nicht gleich". Zudem flogen die großen Punkte linear-horizontal am Himmel fast schon in einer Kette dahin, während die Leuchtkugeln aus der Pistole nur sekundenlang zu sehen sind und nach steilem Flug wieder schräg runterkommen. Erst machten die drei Freunde sich noch einen Scherz: "Da hat aber einer was erfunden, ist schon geil..." Dann aber kamen sie auf UFOs, wenn ebenso auch lustig gemeint. Danach gingen sie in eine Gaststätte, wo die Beobachtung weitgehend das Gespräch unter ihnen den restlichen Abend bestimmte..., allein schon "weil das mit Flugzeugen und so gar nichts zu tun hatte." Die Überraschung war mit meinen Ausführungen bei M. groß und er war danach auch etwas frustriert - aber aus einem Grund, an den Sie jetzt vielleicht nicht denken: "Geil, was es alles gibt, die Dinger würde ich auch liebend gerne morgen Nacht hochsteigen lassen, aber die kriege ich bis dahin nicht mehr! Sch...!" Gefragt danach, warum jetzt der Frust, antwortete M.: "Na, das wäre doch die Alternative! Böller und Raketen hat doch jeder, aber sowas... - da staunen die Leute!" Ja - und ohne skeptische Zweifelei, das hat was und ist wohl auch das Motiv für viele gewesen, die die Asia-Balloons bereits fliegen ließen.

 

Kurz vor 15 h meldete sich eine Frau T. aus Emmendingen, nachdem sie CENAP gerade im I-Net fand. Sie und ihre Familie hatten am Samstagabend, gegen 22 h, Freunde besucht, um später auf den Geburtstag eines Freundes Punkt 24 h anzustoßen. Auf dem Weg dorthin beobachteten sie "einen ganzen Schwarm" von hellroten Lichtpunkten zunächst wie feststehend so halbhoch über den Häusern. Es sah aus wie "die in der Luft eingefrorenen Fragmente einer explodierten Feuerwerksrakete, nur die Teile waren etwas größer". Als sie weitermarschierten, kam langsam Bewegung "in die leuchtenden Teile und sie flogen geradeaus weiter - ganz gemächlich". Da und dort waren zwar auch Krachergeräusche zu hören, aber die waren eindeutig irgendwo am Boden und ausgerechnet von dort am Himmel kam keinerlei Geräusch. Verrückt war das eigenständige "Dauerglühen" dort oben der Lichter und wie sie sich langsam dahinbewegten, leider von den vier Leuten weg, um nach etwa 3 Minuten dann in der Ferne zu entschwinden, wobei es auch Positionsveränderungen der Lichter untereinander gab. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Das Wort von UFOs ging schnell um und auch bei der Geburtstagsparty bei ihren Freunden war das noch laufend im Gespräch. Tatsächlich hatten die T.´s dazu auch ein paar Silvesterraketen mitgebracht um sie dann Punkt Mitternacht vom Balkon der Freunde abzufeuern, "womit uns klar wurde, dass das was wir sahen, damit nichts zu tun hat..."

Quelle: CENAP-Archiv

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