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UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-130

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2.04.2018

Historische Noten der UFOlogie aus dem CENAP-Archiv:

April-UFO-Meldungen vor 55 bis vor 20 Jahren: Fliegende Untertassen in der Presse

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Zweifel an "Fliegenden Untertassen" erschüttert kam es via dpa aus London und am 23.April 1952 las man in der Rhein-Neckar-Zeitung: Zwei Offiziere der kanadischen Luftwaffe, die nie an die Erzählungen von den geheimnisvollen "Fliegenden Untertassen" glauben wollten, sahen am Sonntag ein geheimnisvolles "Ding", das nach ihrer Schätzung mit einer Geschwindigkeit von 3000 Kilometern in der Stunde über den Himmel jagte. Einer der Offiziere, Geschwaderkommandeur Haylett, sagte dazu: "Ich habe nie an Fliegende Untertassen geglaubt, aber jetzt bin ich ziemlich sicher, dass irgendetwas auf diesem Planeten vor sich geht, dem wir sehr viel Aufmerksamkeit widmen sollten."

 

Schuß auf Fliegenden Teller prallte zurück meldete am 3.April 1957 AP aus London: Ein Schrotschuß-"Duell" will der Heizer Maurice Waddops aus Wickford mit einem Fliegenden Unterteller bestanden haben. Als er an einem nebeligen Morgen auf Sperberjagd auszog, gewahrte er in 40 Meter Höhe über sich einen kreisrunden, rotierenden Gegenstand, der in der Luft stillstand. Er schoß mit einer Schrotpatrone auf ihn. Mit metallischem Klang prallten die Schrotkörner ab, und einige drangen Waddops in die Brust. [Hört sich ebenfalls wie ein April-Scherz der verspäteten Art an, da von diesem scheinbar dramatischen Vorfall die UFO-Forschung nie mehr etwas hörte.]

 

Major Keyhoe, der Leiter des amerikanischen "Untersuchungsausschusses für Luftphänomene", kündigte eine Anfrage bei der USA-Luftwaffe an, warum sie die Untersuchungsergebnisse über "Fliegende Untertassen" vertuscht und dem Senator Russell verboten habe, von seinen Beobachtungen Fliegender Untertassen der Öffentlichkeit mitzuteilen. (Hanauer Anzeiger vom 4.April 1957)

 

Alarm für britische Radarstationen hieß es lt. dpa aus London und Der Tagesspiegel vom 7.April 1957 berichtete: Für alle Radarstationen der britischen Luftwaffe wurde am Sonnabend Alarm gegeben. Sie wurden vom Luftfahrtministerium aufgefordert zu kontrollieren, ob sie mit ihren Geräten irgendein "nicht identifiziertes oder seltsames Objekt" feststellen könnten. Diese Aufforderung geschah, nachdem eine Radarstation des Bomberkommandos der Royal Air Force in Südwest-Schottland von einem Objekt unbekannter Herkunft berichtet hatte. Zwei Beobachter dieser Station hatten am Donnerstag für längere Zeit einen nicht näher identifizierten Gegenstand auf dem Schirm ihres Radargerätes beobachtet. Der Kommandant der Station erklärte, dies sei auf keinen Fall eine Einbildung gewesen. Die beiden Beobachter seien äußerst erfahrene Leute. Das Luftfahrtministerium sehe die Angelegenheit als "äußerst ernst" an.

 

Senator sieht "Fliegende Untertassen" meldete AP aus Philadelphia und die Frankfurter Allgemeine Zeitung druckte es am 8.April 1957: Der Leiter des amerikanischen "Untersuchungsausschusses für Luftphänomene", der ehemalige Major des Marinekorps, Keyhoe, hat in einem Rundfunkinterview erklärt, die amerikanische Luftwaffe habe die Untersuchungsergebnisse über "Fliegende Untertassen" vertuscht und dem demokratischen Senator Richard Russell [der während einer Bahnfahrt auf diplomatischer Geheimmission in der UdSSR glaubte eine Untertasse zum Himmel hochziehen gesehen zu haben, nur der Mission wegen war Russell zum Schweigen verdonnert worden, nicht wegen dem vorgeblichen UFO], der einen dieser geheimnisvollen Flugkörper gesehen habe, verboten, irgendetwas von seinen Beobachtungen an die Öffentlichkeit zu bringen. Keyhoe sagte, er werde die Luftwaffe formell auffordern, 97 Prozent der Berichte über Fliegende Untertassen, die nach der Meinung der offiziellen Stellen restlos aufgeklärt seien, an seine Organisation zu übergeben, da mindestens zwanzig von hundert Fällen noch nicht klargestellt seien. Die Organisation Keyhoes, der unter anderem die Generale Kepner und Wedemeyer sowie Admiral Fahrney angehören, hat sich zum Ziele gesetzt, Berichte über die Sichtung unbekannter Flugobjekte (UFO) zu sammeln [Untersuchungen wären besser gewesen, die fanden tatsächlich nur mangels engagiertem Personal selten statt und die Herren Militärs debattierten hier in ihrem UFO-Freitzeitklub ohne auch nur eine eigene Fall-Überprüfung durchgeführt zu haben]. Außerdem sei der Öffentlichkeit vorenthalten worden, dass Düsenjäger der Luftstreitkräfte auf unbekannte fliegende Objekte gefeuert hatten und dass man auf einem Radarschirm gesehen habe, wie ein Düsenjäger mit einem von ihm verfolgten Flugkörper zusammengestoßen sei [was so nicht stimmt]. Man habe weder von der Maschine noch von dem Piloten jemals wieder etwas gesehen [der Fall geschah über den Großen Seen im Norden der USA].

 

Sie fliegen weiter konnte Der Mittag am 8.April 1957 verkünden: Selbst Leute, die allzu schnell an das Vorhandensein der vielen von der Schulweisheit nicht erträumten Dinge zwischen Himmel und Erde zu glauben geneigt sind, haben in der letzten Zeit allmählich über die spärlichen Meldungen über neue "Fliegende Untertassen" gelächelt. Die "Fliegende Untertasse" war zu einem legitimen Bruder der "Seeschlange von Loch Ness" geworden...und jetzt sieht man, dass sie doch nicht bei Loch Ness in den Fluten versunken ist. jetzt beschäftigt sich, und Millionen von menschen ist ein fürchterlicher Schreck in die Knochen gefahren, die Luftwarnung eines ganzen Landes mit einem Phänomen, das auf ein Haar einer "Fliegenden Untertasse" glich. Plötzlich war ein geheimnisvoller Flugkörper auf dem Radarschirm einer britischen Beobachtungsstelle aufgetaucht, machte eine irrsinnig winklige Fahrt, verschwand, wurde auf dem radarschirm der nächsten Station sichtbar - und suchte endgültig das Weite! "Es kann sich sehr wohl um einen sowjetischen Bomber gehandelt haben!" versuchte wenig später das britische Luftfahrtministerium die geheimnsivolle Angelegenheit sowohl zu entkräften als auch zu verschärfen. "Es kann sich unmöglich um ein Flugzeug gehandelt haben!" versuchten zugleich Beobachter die Angelegenheit zu verschärfen und zu entkräften. "Es kann sich auch um eine harmlose Erscheinung gehandelt haben, die sich vielleicht schon in den nächsten Tagen aufklären wird!" sagte leider niemand. So harmlos ist das zwanzigste Jahrhundert nun einmal nicht!

 

Das Flugobjekt über England, war eine Kurzmeldung der UP gewesen, die am 9.April 1957 auch Der Tagesspiegel aufgriff: Das unbekannte Flugobjekt, das am Wochenende das britische Luftwarnsystem in Alarmzustand versetzt hatte, kann nach britischen Pressemeldungen kein Flugzeug gewesen sein. Das Objekt sei zu groß, zu schnell und zu beweglich gewesen und habe einen Sturzflug von 20.000 Meter auf 3.000 Meter gemacht. [Was an eine anomale Radarausbreitung, also eine physikalisch-technische Ursache denken läßt, ähnliches sollte zu Ostern 1991 wieder über Belgien passieren, was ebenso Behörden und UFOlogie in heftige Spekulationen über UFOs versetzen sollte. Man sieht: Alles kehrt wieder.]

 

Die Jagd nach dem Flugkörper X - Großalarm in England - was sagen die Fachleute? So die Überschrift zu einem recht großen Artikel vom 9.April 1957 in Die Welt, geschrieben von Adalbert Bärwolf, Hamburg: Jedesmal, wenn der rotierende Fächer der Spiegelantenne über den phosphorfarbenen Leuchtschirm strich, beobachtete der diensttuende Radartechniker des schotten Luftstützpunktes West Freugh am vergangenen Wochenende für eine kurze Zeitspanne einen flackernden, sich schnell bewegenden weißen Punkt. Der flimmernde Punkt auf der Leuchtröhre bewegte sich zu schnell, als dass es sich um ein konventionelles Flugzeug hätte handeln können. Die Höhe des "nicht zu identifizierenden seltsamen Objektes" wurde auf 20.000 Meter geschätzt. Dann stürzte der zitternde Punkt auf der Leuchtröhre auf 3.000 Meter herab, vollführte zwei schnelle Drehungen und verschwand mit großer Geschwindigkeit aus dem Blickfeld der Radaraugen in Richtung der Insel Man in der Irischen See. Da der Beobachter an dem Radarschirm von West Freugh ein zuverlässiger Techniker der Royal Air Force ist und das geheimnisvolle Objekt zur gleichen Zeit von zwei anderen Stationen des Bomberkommandos in Großbritannien geortet wurde, gab das Luftfahrtministerium Alarm. Die auf den radarschirmen in Schottland beobachtete Erscheinung seltsamer Flugobjekte gehört zu den wenigen Fällen, dass erfahrene Radartechniker mit dem exakten Funkßmeßverfahren der Dezimeterwellen geheimnisvolle Luftfahrzeuge, die sooft als "Fliegende Untertassen" bezeichnet werden, gepeilt haben. Und es muß den Mathematikern an den Radarschirmen unterstellt werden, dass sie weder an interplanetarische Besucher glauben noch [was sicherlich ein Vorurteil ist] unter Einbildungswahn leiden [was ja auch nicht gegeben sein muß]... Die Öffentlichkeit mußte über die Ergebnisse der Ortung in den meisten Fällen im unklaren gelassen werden, weil sonst ein möglicher Feind über den genauen Stand der Radarstationen und über die Reichweite der Geräte unterrichtet worden wäre. Aber gewiße Anzeichen deuten darauf hin, dass diese seltsamen Erscheinungen am Himmel dich unbekannte Flugapparate einer fremden Nation sein können, die einen Aufklärungsauftrag ausüben... Fast zum gleichen Zeitpunkt, da die Radarbeobachter in Schottland ihre "Untertasse" orteten, erklärte der Leiter des amerikanischen Untersuchungsausschusses für Luftphänomene, Keyhoe, am vergangenen Donnerstag, die amerikanische Luftwaffe habe die Untersuchungsergebnisse über Fliegende Untertassen vertuscht und Senator Russel, der einen dieser Flugkörper gesehen habe, verboten, irgend etwas von seinen Beobachtungen an die Öffentlichkeit zu bringen. Außerdem haben nach den Angaben Keyhoes Düsenjäger der Luftstreitkräfte auf unbekannte fliegende Objekte das Feuer eröffnet. Auf dem radarschirm habe man gesehen, wie ein Düsenjäger mit einem von ihm verfolgten Flugkörper zusammengestoßen sei. Es bleibt bis heute ungeklärt, ob die seltsamen Objekte, die wir nun auch im Radarschirm beobachten, wirklich Fliegende Untertasse, also geheime Flugzeugtypen, sind. [?] In seinem dickleibigen Bericht stellte der technische Geheimdienst der amerikanischen Luftwaffe fest: Es ist nicht möglich, tatsächlich nachzuweisen, dass es keine Fliegenden Untertassen gibt.

 

Interessant dagegen ist eine United Press-Meldung vom 7.April 1957, die in England um das Ereignis kursierte. Hier wurde unter der Schlagzeile Wahrscheinlich russisches Flugzeug - Mysteriöses Objekt von schottischer Radarstation ausgemacht gemeldet, dass das fragliche Objekt, welches auf der abseits gelegenen Radarstation bei Stranrater ausgemacht wurde, mit hoher Wahrscheinlich ein "russisches Aufklärungsflugzeug war, welches Schottland über den Arktischen Kreis erreichte". Diese Aussage machte nämlich inzwischen Wing Commander W.P.Whitworth, Chef der Anlage. Auch das Londoner Luftfahrtministerium wollte diese Erklärung nicht ausschließen.

 

Die Fliegenden Untertassen...waren am 10.April 1957 Ziel eines Kommentars im Tagesspiegel. Die Fliegenden Untertassen sind wieder einmal aus dem Geschirrschrank des Zeitgeschehens geholt und mit Aktualität poliert worden. Ein englischer Radar-Spezialist, dem sicher nichts ferner liegt als Gespensterseherei, hat ein unbekanntes Flugobjekt auf dem Schirm seines Gerätes beobachtet. Ist es ein Wunder, dass den Berliner, der des erdumspannenden Ost-West-Konflikts nicht minder müde ist als die meisten seiner westlichen Zeitgenossen, von den östlichen Untertanen ganz zu schweigen, ein ketzerischer Gedanke beschleicht. Er hofft im stillen, dass es nun nicht etwa ein neues russisches oder amerikanischen Flugmonstrum sei, wobei ihm ein amerikanisches natürlich immer noch lieber wäre, sonder dass wirklich einmal der Mars oder von uns aus auch ein anderer Stern sich in unsere irdischen Zänkereien einmische. Man liest mit wachsendem Unbehagen vom Bestreben der kleinen Nationen unter dem Motto: Jedem seine eigene Wasserstoffbombe, von Raketen und Atomwaffen in der Bundesrepublik, von den wiederholten Versicherungen, dass die H-Bomben-Versuche noch mindestens elfeinhalb Monate ungefährlich seien, wenn sie nicht verstärkt würden, von den wiederholten Gegenbehauptungen, dass schon das Erbgut künftiger Generationen gefährdet sei. Und die beunruhigende Feststellung kaltblütiger Experten, die Menschen hätten auch vor der Dampfmaschine eine panische Angst gehabt, könnte einen vollends zum Platzen bringen. Bei allem atomaren Gleichgewicht kommt man doch allmählich ein wenig aus der seelischen Balance. Und so denkt man unwillkürlich: Wenn doch die Menschen nun einmal ohne einen Erbfeind nicht auskommen, wäre es wirklich besser, wenn er von außen käme. Radar-Horoskop mit dem Mars als kriegerischem Aszendenten? Aber ich fürchte, auch diese hoffnungsvoll stimmende Untertasse wird in Scherben gehen. Irren ist menschlich - selbst am Radarschirm. thes.

 

"Ungewöhnliche Spuren" meldete UP aus Brignoles und am 18.April 1957 hieß es deswegen in der Frankfurter Neuen Presse: Schon das zweitemal innerhalb von zwei Wochen sind wieder die rätselhaften unbekannten Flugobjekte aufgetaucht. Nachdem vor kurzem das gesamte britische Luftwarnungssystem durch das Erscheinen eines unbekanntes Flugobjektes in Alarmzustand versetzt wurde, sind die Flugobjekte diesmal in Südfrankreich erschienen. Die beiden "Fliegenden Untertassen" wurden von zwei Frauen beobachtet. Sie berichteten, wie die Flugobjekte in der Nähe einer Autostrasse bei Brignoles angeblich langsam auf 30 Meter Höhe sanken und dann sogar landeten. Kurz danach seien die Untertassen wieder ohne jeden weiteren Zwischenfall aufgestiegen und mit großer Geschwindigkeit spurlos am Himmel verschwunden. Die Polizei leitete am Dienstag eine Untersuchung des Vorfalls ein und berichtete später, dass sie tatsächlich Beweismaterial entdeckt habe. Unter anderem habe der Erdboden an den Stellen, an denen die Untertassen gelandet sein sollen, "ungewöhnliche Spuren" aufgewiesen. Über die anderen Beweisstücke wahrte die Polizei strenges Stillschweigen. Die Suche nach weiteren Spuren der rätselhaften Flugobjekte wird fortgesetzt.

Eine "Fliegende Untertasse" vor dem Start meldete UP aus Johannesburg, Südafrika, und am 27.April 1957 druckte es die Frankfurter Allgemeine Zeitung: Eine "Fliegende Untertasse", die von einem österreichischen Ingenieur konstruiert worden ist, wird in wenigen Wochen in Johannesburg zu einem Probeflug starten. Das Flugzeug hat eine diskusförmige Tragfläche von drei Meter Durchmesser, in deren Mitte sich wie ein kleiner Buckel das Cockpit erhebt. Unter der Tragfläche sind sind vier Strahltriebwerke montiert. Eines befindet sich in der Mitte, und sein Rückstoß richtet sich senkrecht nach unten. Dieses Triebwerk soll dem Apparat ständigen Auftrieb geben. Die drei anderen Triebwerke sind in regelmäßigen Abständen am Rand der Scheibe und schwenkbar angeordnet. Mit ihnen kann der Flugapparat in jede beliebige Richtung gesteuert werden.

 

Feuerball über Nevada und Utah meldete der Tagesspiegel am 20.April 1962: Reno (UPI). Ein leuchtender "Feuerball" ist in der vergangenen Nacht über den amerikanischen Bundesstatten Nevada und Utah gesichtet worden. Die amerikanische Luftwaffe teilte dazu mit, daß ein "großer Meteorit" in Utah niedergangenen sei und die Stromvervorgung in Provo im Staat Utah dadurch gestört worden sei. Der "Feuerball" wurde von Augenzeugen in Reno in Nevada als fahl leuchtende, leicht grünlich schimmernde Kugel beschrieben, die sich von Westen nach Osten bewegte und hinter den Bergen verschwand. Auch in anderen Teilen des Westens der USA ist die Erscheinung beobachtet worden.

 

Eine sowjetische Antiwelt-Hypothese meldete AP aus Moskau, am 3.April 1967 schrieb so die Frankfurter Rundschau: Der sowjhetische Wissenschaftler Andrej Sacharow, Mitglied der Akademie der Wissenschfaten, hat TASS zufolge eine neue Hypothese über die seit einigen Jahren vieldiskutierte Antimaterie im Universum entwickelt. Sacharow hält es für denkbar, daß vor mehr als zehn Milliarden Jahren ein Anti-Universum existierte, aus dem das heutige Universum erst entstand. Dieses Anti-Universum müßte der Hypothese zufolge ausschließlich aus Antimaterie bestanden und in allen Daseinsformen und -vorgängen ein negatives Spiegelbild des heutigen Universums dargestellt haben. Sacharows Überlegungen stützen sich auf amerikanische Forschungsergebnisse aus dem Jahr 1964. Damals war es in Versuchen gelungen, zu Elementarteilchen auch die entsprechenden Antiteilchen nachzuweisen, wobei jedoch bei der Spaltung eines Atoms die Antiteilchen nicht in derselben Menge wie die Teilchen erzeugt wurden. Sacharow folgert im Gegensatz zu verschiedenen westlichen Wissenschaftlern daraus, daß neben der uns vertrauten Welt aus Materie nicht irgendwo im Universum Welten aus Antimaterie bestehen könnten, sondern daß vor dem heutigen Universum aus Materie einmal ein Universum aus Antimaterie bestanden haben könne, das sich allmählich zu einer superdichten neutralen Masse mit einer Hitze von Milliarden Grad zusammengezogen habe. In dieser Masse seien mehr Teilchen als Antiteilchen entstanden. Sobald aber Materie auf Antimaterie trifft, heben sich beide unter Freiwerdung ungeheurer Energie gegenseitig auf.

 

Fliegende Untertassen vom Mars? Auch Sowjets nehmen Unbekannte Flugobjekte ernst/"Phänomen existiert" kam es via UPI aus Moskau und am 27.April 1967 meldete die Frankfurter Rundschau: Auch die Sowjets kennen das Phänomen der Fliegenden Untertassen und nehmen es durchaus ernst, wie jtzt aus einem Artikel der Zeitschrift Junge Generation hervorging. Darin erklärte der Astronom Felix Zigel, es gebe zwar noch keine wirklich zufriedenstellende Erklärung der Erscheinungen im Weltraum, doch sei es möglich, daß es sich um Raumfahrzeuge vom Mars handele. Zigel stellt nachdrücklich fest: "Das Phänomen, das als Unbekannte Flugobjekte (UFO) bekannt ist, existiert." Die Erklärung, der der Wissenschaftler noch am ehesten zuneigt, ist, daß "Unbekannte Flugobjekte Fahrzeuge sind die zu Forschungszwecken von anderen Planeten kommen". Dieser "extreme Standpunkt" höre sich höchst unwahrscheinlich an, räumte der Astronom ein, doch sei zu betonen, daß sich die Objekte in einem Tempo und mit einem Beschleunigungsvermögen vorwärtsbewegen, die bisher bei produkten von Erdenbewohnern unmöglich seien und die ein Mensch auch nicht aushalten würde. Die Hypothese werde auch dadurch bekräftigt, daß sich die Zahl der beobachteten Fliegenden Untertassen jedesmal erhöhe, wenn der Mars der Erde näherkomme. Der Wissenschaftler gab zu verstehen, daß sich sowjetische Forscher - ebenso wie die amerikanischen - schon seit längerem mit dem Problem der UFO befassen. So haben im Juni 1965 ein internationales Symposium über atmosphärische Phänomene in Moskau diesen Erscheinungen gegolten. Die "UFO" würden außerdem ständig vom zentralen Observatorium für atmosphärische Phänomene in der sowjetischen Hauptstadt beobachtet. Der sowjetische Wissenschaftler wies Vermutungen zurück, daß die Fliegenden Untertassen nichts weiter als Produkte der Einbildung, optische Täuschungen, geheime neue Raumfahrzeuge der Großmächte oder bisher unbekannte natürliche Phänomene seien.

 

"Mit UFOs geflogen: Ein erster internationaler Kongreß über UFOs wurde im mexikanischen Badeort Acapulco eröffnet. Prominentester Teilnehmer der Tagung über die Fliegenden Untertassen ist Erich von Däniken. Auch der Regierungschef der karibischen Insel Grenada, Eric M.Gairy, wird über seine Erfahrungen mit unbekannten Flugobjekten berichten: Seine Insel ist laut Gairy der am häufigsten von UFOs überflogene Punkt. Einige Kongreßteilnehmer wollen sogar erklären, schon mit UFOs geflogen zu sein. Auch die NASA ist dabei", meldete eine Agentur am 20.April 1977 (Kleine Zeitung). Schon am 22.April gab es einen enttäuschenden Nachschlag: "Keine UFOs? Der Wissenschaftler und Journalist John Keel schockierte die Teilnehmer am UFO-Kongreß in Mexiko. Er erklärte, es gibt keine UFOs, das sind alles Halluzinationen." (AZ Tagblatt für Österreich)

 

Erforschung der UFOs verschlingt Milliarden - US-Experte bestreitet Existenz der Flugobjekte meldete dpa und am 20.April 1977 hieß es in der Frankfurter Rundschau so: Der Ministerpräsident der Karibischen Insel Grenada, Eric M.Gairy, hat die Bildung einer Sonderstelle der Vereinten Nationen zur Untersuchung des Phänomens der "unbekannten Flugobjekte" (UFOs) gefordert. Auf dem gegenwärtig im mexikanischen Badeort Acapulco tagenden "Ersten internationalen Kongreß über das UFO-Problem" erklärte Gairy, die Existenz der geheimnisvollen Flugkörper sei "unbestreitbar". Es gehe jetzt nur darum, ihre Herkunft zu klären. Der amerikanische Wissenschaftler Walter H.Andrus [er ist kein Wissenschaftler, sondern ehemals Verkaufsmanager bei der Firma Motorola gewesen] betonte vor den rund 500 Delegierten aus den USA, Lateinamerika und Europa, daß die Regierung in Washington bisher "über zwei Milliarden Dollar" (mehr als 4,8 Milliarden Mark) ausgegeben habe [wenn es zwei Millionen Dollar waren, kann das schon eher hinkommen, die genannte Zahl ist aber auf jeden Fall eine totale und völlig unbegründete Übertreibung], um das UFO-Phänomen klären zu lassen. "Das beweist das große Interesse der Regierung an dieser Problematik", sagte er. Andrus beschuldigte die US-Regierung, alle bisher gewonnen Informationen über unbekannte Flugobjekte "systematisch zurückzuhalten". Mit Schweigen nahm die Konferenz den Vortrag des amerikanischen Experten William H.Spaulding auf, der erklärte, nach 13jährigem Studium des Phänomens der UFOs sei er zu dem Schluß gekommen, daß diese nicht existieren.

 

Farmersfrau bekam Besuch aus dem Weltall hieß es am 27.April 1977 nach einer dpa-Meldung aus London in den Düsseldorfer Nachrichten: Pauline Coombs aus Dale in Wales mag nachts nicht mehr ihr Haus verlassen, denn sie wird von UFOs belästigt, ganz zu schweigen von einem Erlebnis mit einem Monstrum aus dem Weltall. Die 31jährige Farmersfrau, Mutter von 5 Kindern, hat bisher einen orangefarbenen Feuerball am Himmel gesichtet, wurde in ihrem Auto bei einer Geschwindigkeit bis zu 130 Stundenkilometern von einem fußballähnlichen Feuerball gejagt und schließlich von einem Ungeheuer durch das Wohnzimmerfenster beobachtet. Frau Coombs und ihr Mann Billy sahen gerade fern, als da außerirdische Wesen auftauchte. "Es war silbern und glühte. Ich sagte nichts zu Billy, damit er mich nicht auslachte", berichtete Pauline Coombs. Mehr als eine Stunde habe das Ungeheuer -2,40 Meter groß und 90 cm breit- dort gestanden, bis es auch von ihrem Mann bemerkt worden sei. Das Paar rief die Polizei an, aber als zwei Beamte erschienen, war der Besuch verschwunden. Nun warten die Eheleute auf die Rückkehr des unheimlichen Gastes, um ihn zu fotografieren. Frau Coombs meint, es wäre besser gewesen, er hätte gesagt, "er sei vom Mars oder Pluto und hätte mit uns gesprochen, als nur dazustehen und zu starren. Das war das eigentlich Erschreckende."

 

Fotos bezeugen außergewöhnliche Meldung: UFO-Geschwader über dem Capitol von Washington - Veröffentlichung vom CIA zunächst verboten - Amerikanischer Luftwaffenmajor kam auf "Schwarze Liste" hieß es am 28.April 1977 in Huters Neue Weltschau Nr.18 für 1977 in roten Lettern einer fetten Schlagzeile. Der weitere Text: "Wie erst jetzt der Öffentlichkeit bekanntgegeben wurde, gab es schon vor einiger Zeit eine aufsehenerregende UFO-Beobachtung über der amerikanischen Hauptstadt. Major Colman S.VonKeviczky, Direktor des Intercontinental UFO Glactic Spacecraft-Research and Analytic Network (ICUFON), berichtete darüber: "16 Unidentifizierte Flugobjekte flogen im Formatiosnflug über den Regierungssitz in Washington. Sie bewegten sich sehr schnell von West nach Ost. Viele Augenzeugen bestätigten diese Beobachtung, aber das Interessante daran ist, daß es von diesem spektakulären Ereignis sogar zwei Fotos gibt." Major Colman S.VonKeviczky bestätigt uns: "Es ist absolut sicher, daß diese Aufnahmen authentisch sind. Es waren ideale Bedingungen für den Fotografen. Die Wetterbedingungen waren gut wie selten. In der Wettervorhersage für Washington heißt es für diesen Tag: ´Klar mit vereinzelten Wolken - Sicht 10 bis 15 Meilen.´" Die Fotos des Beobachters wurden später von Colman VonKeviczky und Karl L.Veit, zwei der qualifiziertesen Wissenschaftler der UFOlogie, analysiert. Das Ergebnis dieser Untersuchung ergab, daß die Objekte in einer Höhe zwischen 700 und 1000 m flogen. Die technische Auswertung der Fotos ergab weiter, daß die Raumschiffe keine Leitflächen hatten. Mächtige Lichtbündel, die von den Fahrzeugen ausgingen, deuteten auf den Antrieb dieser UFOs hin. Dieser Typ eines Raumfahrzeugs wurde vor- und auch hinterher nicht mehr beobachtet. Es war mit keinem anderen Objekt der UFO-Forschung zu vergleichen. Die Aufklärung -und vor allem die Veröffentlichung- wurde erst jetzt möglich, nachdem der neue Präsident, Jimmy Carter, entsprechende Anweisung an den CIA gegeben hat. Obwohl VonKeviczky unwiderlegbare Beweise liefern konnte, wurden er und acht weitere UFO-Forscher damals auf die "schwarze Liste" gesetzt. Für den CIA war er ein "Sicherheitsrisiko". Es ist ihm bis heute unerklärlich, warum die amerikanische Öffentlichkeit von derartigen Beobachtungen nichts erfahren sollte.

Wenn ein so qualifizierter Wissenschaftler sogar seine Karriere bei der US Air Force aufs Spiel setzte, so muß man voraussetzen, daß er von dem Wert seiner wissenschaftlichen Arbeit fest überzeugt ist. Colman VonKeviczky: "Ich werde so lange Beweise bringen, bis man mir und meinen Mitarbeitern auch in höchsten Regierungskreisen Glauben schenkt!"

 

Abgedruckt wurde das inzwischen gut-bekannte Capitol-Foto. Der Autor des Artikels hat sich nicht durch Namensnennung identifiziert. Dies hat auch seinen Grund, den die esoterischen Leser aber nicht erfuhren, weswegen das entsprechende Foto noch heute als Beweis für die 1952er UFO-Welle in Washington, DC kursiert. Dabei ist das allermeiste in dem Artikel purer Quatsch! Zunächst riskierte VonKeviczky keinen Job bei der USAF, weil er dort gar nicht beschäftigt war und als Privatmann in seiner Ein-Mann-Armee namens ICUFON seine "Forschungen" betrieb. Zudem hat Jimmy Carter oder gar der CIA mit dem Bildmaterial gar nichts zu tun, da die Bilder auf einer Wiesbadener Sonntagstagung der DUIST-Freunde von einer unbekannten Besucher-Person der Fam.Veit übergeben wurde, wie Klaus Webner bezeugen kann. Zudem ist der Artikel eine große Lüge, da ausgerechnet VonKeviczky es war, der in einer Analyse die sogenannten UFOs als Linsenspiegelungen der Straßen-Lampen vor dem Kapitol identifizierte! Mit derartigen irreführenden und gefälschten Berichten wurde das Publikum genarrt und in die Irre geführt, was die Gewahrwerdung und das Verständnis für das UFO-Phänomen betrifft.

Quelle: CENAP-Archiv

 

 

 

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