Blogarchiv
Raumfahrt - JAXA´s Asteroid Explorer Hayabusa-2 bei Asteroid 1999 JU3 -Update-7

16.10.2018

Riskiest landing of Japan's asteroid mission delayed until January

Touchdown of Hayabusa2 mothership has been postponed because of unexpectedly rough terrain.
d41586-018-07055-z-16194406
The Ryugu asteroid's surface is rough, making landing hard.Credit: JAXA

The mothership of the Japanese probe Hayabusa2 will make its first touchdown on the Ryugu asteroid in January, instead of this month as originally planned.

The Japan Aerospace Exploration Agency’s mission team has determined that the asteroid’s surface is rougher than expected and has decided to take more time to plan the landing, according to a statement JAXA published on 14 October.

This part of the mission — which will collect a sample of the asteroid to be brought back to Earth — is the most important, but also the riskiest. Hayabusa2, which also carries several smaller probes, launched in late 2014 and reached Ryugu in June of this year, aiming to return samples of the space rock’s surface to Earth by 2020.

Hayabusa2 is hovering over the space rock at varying altitudes, countering the gentle gravitational attraction with its ion thrusters, as the 1-kilometre-wide Ryugu rotates underneath it once every 7.5 hours. In late September and early October, the spacecraft descended to altitudes of a few tens of metres to deploy three small landers, which have sent back images and data from the surface.

For the sample-collection phase, the project team had been hoping to identify a region at least 100 metres wide that would be relatively boulder-free — meaning without rocks higher than 50 centimetres. Otherwise, higher boulders might strike the main body of the craft as it deploys its 1-metre arm to collect a sample, a JAXA statement says.

But detailed maps of the surface have shown that the best such area is only about 20 metres wide. The agency now wants to make sure that it can hit such a narrow target on the rotating surface.

JAXA says they will be performing a touchdown rehearsal from 14-16 October, lowering the craft to an altitude of about 25 metres — the lowest to date — to test the probe’s altitude measurements at short distances.

“Although the spacecraft can be controlled with a position error of 10 m at an altitude down to 50 m, there remains the question of whether this accuracy can be retained as the spacecraft descends to the surface,” the JAXA statement says. This is what the mission team will try to establish in the next months.

The postponement will not affect the schedule for the sample return, which is still planned for 2020, mission manager Makoto Yoshikawa at JAXA’s Institute of Space and Astronautical Science in Sagamihara told Nature.

Quelle: nature

+++

Viel Geröll, viele Steine, kein Staub: MASCOTs Zickzackkurs über den Asteroiden Ryugu

mascot-pm-uebersicht-xl

  • Den Weg, den MASCOT auf der Oberfläche von Ryugu zurücklegte, konnten die Wissenschaftler nun anhand von der Bildern und Daten der Muttersonde Hayabusa2 sowie des Landers nachvollziehen.
  • Noch nie zuvor in der Geschichte der Raumfahrt wurde ein Körper des Sonnensystems auf diese Art und Weise erforscht.
  • Schwerpunkt(e): Raumfahrt, Exploration

Sechs Minuten freier Fall, sanfter Aufprall auf einem Stein und dann elf Minuten wiederholtes abprallen bis zur ersten Ruhelage. So begann die Reise des Asteroidenlanders MASCOT am frühen Morgen des 3. Oktober 2018 auf Asteroid Ryugu, einem Land voller Überraschungen, Geheimnissen und Herausforderungen. Nach diesem ersten Weg auf dem knapp 900 Meter großen Asteroiden folgten rund 17 Stunden intensiver wissenschaftlicher Erkundung. Hierzu wurde die Landesonde vom MASCOT-Kontrollraum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln in Anwesenheit von Wissenschaftlerteams aus Deutschland, Frankreich und Japan kommandiert und gesteuert. MASCOT übertraf alle Erwartungen und führte seine vier Experimente an mehreren Stellen auf dem Asteroiden aus. Noch nie zuvor in der Geschichte der Raumfahrt wurde ein Körper des Sonnensystems auf diese Art und Weise erforscht. Der Weg, den MASCOT dabei auf der Oberfläche zurücklegte, konnte nun anhand von Bilddaten der japanischen Sonde Hayabusa2 sowie der Bilder und Daten von MASCOT genau nachvollzogen werden.

"Robotische Spitzentechnologie, eine langfristige Planung in vielen Details und eine intensive internationale Kooperation zwischen den Wissenschaftlern und Ingenieuren der drei Raumfahrtnationen Japan, Frankreich und Deutschland haben diesen Erfolg erst möglich gemacht", sagt Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie über diesen Meilenstein der Erforschung des Sonnensystems. "Wir sind stolz darauf, wie MASCOT seinen Weg auf dem Asteroiden Ryugu über Geröll und Steine gemeistert hat und dabei so viele Daten über die Zusammensetzung zur Erde zurücksenden konnte", freut sich die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund.

MASCOT hat kein Antriebssystem und landete im freien Fall. Sechs Minuten nach dem Abtrennen von Hayabusa2 berührte das Landemodul am Ende einer ballistischen Flugbahn zum ersten Mal den Boden des Asteroiden Ryugu. Auf der Oberfläche bewegte sich MASCOT mit einer Schwungmasse aus Wolfram am Ende eines eingebauten rotierenden Schwungarms fort. So konnte MASCOT auf die "richtige" Seite gedreht werden und sogar Sprünge auf der Asteroidenoberfläche vollführen. Ryugu hat nur ein 66.500stel der Anziehungskraft der Erde, sodass der kleine Schwung hierfür ausreichte: Eine technische Innovation für eine ungewöhnliche Form der Mobilität auf einer Asteroidenoberfläche, die im Rahmen der Mission Hayabusa2 zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt zum Einsatz kam.

Durch einen Steingarten voller kantiger Blöcke und ohne ebene Flächen

Um den Weg von MASCOT über die Oberfläche von Ryugu rekonstruieren zu können, waren die Augen der Kameras an Bord der Muttersonde Hayabusa2 auf den Asteroiden gerichtet. Die Optical Navigation Camera (ONC) hielt den freien Fall von MASCOT in mehreren Bildern fest, sah den Schatten, den das Experimentpaket während der Flugphase auf den Boden warf und identifizierte den ruhenden MASCOT schließlich in mehreren Bildern direkt auf der Oberfläche. Das Muster der unzähligen auf der Oberfläche verteilten Blöcke war auch in Schrägaufnahmen der Kamera MASCAM aus der Landesonde heraus in Richtung des jeweiligen Horizonts zu erkennen. Die Kombination dieser Informationen entschlüsselte den einzigartigen Pfad der Landesonde.

Nach dem ersten Auftreffen prallte MASCOT sanft von einem großen Block ab, berührte noch etwa acht Mal den Boden und fand sich dann in einer zunächst für die Messungen ungünstigen Ruhelage wieder. Nach der Kommandierung und Ausführung eines eigens eingeleiteten Korrektur-Hüpfers kam MASCOT ein zweites Mal zum Stillstand. Die genaue Position dieses zweiten Ortes wird derzeit noch ermittelt. Dort wurden die ausführlichen Messungen über einen Asteroidentag und eine Asteroidennacht hinweg absolviert. Es folgte ein kleiner "Mini Move", um dem Spektrometer MicrOmega noch bessere Bedingungen für die Messung der Zusammensetzung des Asteroidenmaterials zu ermöglichen.

Schließlich wurde MASCOT ein letztes Mal in Bewegung gesetzt für einen größeren Sprung. Dort am letzten Ort führte er noch einige Messungen durch, bevor die dritte Nacht anbrach und der Kontakt zu Hayabusa2 abbrach. Das Raumschiff hatte sich aus der Sichtlinie bewegt. Um 21.04 Uhr erreichte das letzte Signal von MASCOT die Muttersonde Hayabusa2. Die Mission war beendet. "Wir rechneten wegen der kalten Nacht damit, dass es weniger als 16 Stunden Batterielaufzeit werden würden", sagt MASCOT-Projektleiterin Dr. Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. "Schließlich konnten wir MASCOT aber sogar bis zum einsetzenden Funkschatten mehr als eine Stunde länger betreiben, ein toller Erfolg." MASCOT und das Landegebiet wurden von den Wissenschaftlern noch während der Mission nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Lewis Carroll (1832 bis 1898) als "Alice‘s Wonderland" getauft.

Tatsächliches Wunderland

Nach der exakten Rekonstruktion und Lokalisierung der Ereignisse sind die Wissenschaftler nun damit beschäftigt, erste Ergebnisse aus den Messdaten und Bildern herauszulesen. "Was wir aus der Distanz gesehen haben, hat uns schon eine Ahnung gegeben, wie es auf der Oberfläche aussehen könnte", berichtet Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung und wissenschaftlicher Leiter der MASCOT-Mission. "Tatsächlich ist es am Boden aber noch viel verrückter, als erwartet. Alles ist von groben Blöcken, und Geröll übersät. Wie kompakt diese Blöcke sind und welche Zusammensetzung sie haben, das wissen wir noch nicht. Vor allem aber: Fast nirgendwo sind größere Ansammlungen feinen Materials zu sehen, und das haben wir gar nicht erwartet. Das müssen wir in den nächsten Wochen noch ganz genau untersuchen, da die kosmische Verwitterung eigentlich feines Material erzeugen müsste", so Jaumann weiter.

"MASCOT hat genau das gebracht, was wir uns an Daten erhofft haben: Eine 'Verlängerung' des Arms der Experimente auf der Raumsonde bis auf den Boden von Ryugu und direkte Messungen vor Ort", sagt Dr. Tra-Mi Ho. Nun gibt es über die ganze Skala von Teleskop-Lichtkurven von der Erde über die Fernerkundung mit Hayabusa2 bis zum mikroskopischen Befund von MASCOT Messdaten. "Das wird für die Charakterisierung dieser Klasse von Asteroiden von enormer Bedeutung sein", unterstreicht Prof. Ralf Jaumann.

Ryugu ist ein sogenannter C-Klasse-Asteroid, ein als kohlenstoffreich eingeschätzter Vertreter der ältesten Körper des viereinhalb Milliarden Jahre alten Sonnensystems: ein "Urbaustein" der Planetenentstehung und in diesem Falle auch einer von 17.000 bekannten erdbahnkreuzenden Asteroiden.

Auf der Erde gibt es einige Meteoriten, die eine Zusammensetzung haben, die auch für Ryugu angenommen wird, beispielsweise gefunden in der Murchison Range/Australien. Dr. Matthias Grott vom DLR-Institut für Planetenforschung und verantwortlich für das Radiometerexperiment MARA ist jedoch skeptisch, ob diese Meteoriten bezüglich ihrer physikalischen Eigenschaften tatsächlich repräsentativ für Ryugu sind: "Meteoriten wie der in Murchison gefundene sind recht massiv. Unsere MARA-Daten deuten allerdings darauf hin, dass wir es auf Ryugu eher mit etwas poröserem Material zu tun haben. Die Untersuchungen stehen erst ganz am Anfang, aber es ist plausibel anzunehmen, dass kleine Bruchstücke von Ryugu den Eintritt in die Erdatmosphäre nicht intakt überstehen würden."

Über die Mission Hayabusa2 und MASCOT

Hayabusa2 ist eine Weltraummission der japanischen Raumfahrtagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) zum erdnahen Asteroiden Ryugu. Der deutsch-französische Lander MASCOT an Bord von Hayabusa2 wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und gebaut in enger Kooperation mit der französischen Raumfahrtagentur CNES (Centre National d'Études Spatiales). Die wissenschaftlichen Experimente an Bord von MASCOT sind Beiträge des DLR, des Institut d'Astrophysique Spatiale und der Technischen Universität Braunschweig. Betrieb und Steuerung des MASCOT-Landers und seiner Experimente erfolgen durch das DLR mit Unterstützung der CNES und in kontinuierlichem Austausch mit der JAXA.

Das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen entwickelte federführend zusammen mit CNES den Lander und testete ihn. Das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik in Braunschweig war für die stabile Struktur des Landers zuständig. Das DLR Robotik und Mechatronik Zentrum in Oberpfaffenhofen entwickelte den Schwungarm, der MASCOT auf dem Asteroiden hüpfen lässt, und passt dessen Bewegungen mithilfe der neuesten Messungen von Hayabusa2 an die Eigenschaften von Ryugu an. Das DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin steuerte die Kamera MASCAM und das Radiometer MARA bei. Überwacht und betrieben wird der Asteroidenlander aus dem MASCOT-Kontrollzentrum im Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) am DLR-Standort Köln.

Zeitpunkt (MESZ) Ereignis
MASCOTs 17 Stunden und 7 Minuten auf Ryugu
03:57:21 MASCOT wird in einer Höhe von 51 Metern über Ryugu von einem Bolzen hinter einer Abstoßplatte aus seiner Ladebucht in der Raumsonde Hayabusa2 mit  ca. 4 Zentimetern pro Sekunde geschoben und schwebt antriebslos und ohne Kontrolle der Bodenstationen auf Ryugu zu.
04:03 Nach ca. 6 Minuten hat MASCOT mit einem etwa 3-4 Meter großen Steinblock einen ersten Bodenkontakt mit Ryugu. Die Optical Navigation Camera (ONC) von Hayabusa2 hält den Ablauf in hochauflösenden Bildern fest. Gleichzeitig nimmt die DLR-Kamera MASCAM den Asteroiden während des Abstiegs in 20 Bilder auf. Das festgelegte Landegebiet MA9 (= "Alice’s Wunderland") wird genau getroffen und befindet sich etwa bei 300 Grad östlicher Länge und 30 Grad südlicher Breite.
um ca. 04:34 am 1. Standort Nach weiteren ca. 31 Minuten und mehreren Bodenkontakten hat MASCOT seine erste Ruheposition erreicht. Auf dem Asteroiden herrscht an der Landestelle Tag und die Surface Messungen starten.
ca. 06:30 Im DLR-Kontrollzentrum in Köln wird erkannt, dass MASCOT auf dem Rücken liegt und so seine geplanten Experimente nicht durchführen kann. Alle Systeme und Experimente arbeiten wie vorgesehen.
ca. 09:20 Von der Erde wird außerplanmäßig ein Kommando an Hayabusa2 und von dort zu MASCOT gesendet, den Schwungarm zu aktivieren, um den Lander in seine für die Experimente vorgesehene Position zu drehen. Die Laufzeit zur etwa 300 Millionen Kilometer entfernten Mission beträgt ungefähr 18 Minuten für die einfache Strecke.
ca. 09:52 MASCOT hat seinen ersten Tag-und-Nacht-Zyklus hinter sich. Der zweite Tag auf Ryugu beginnt.
um ca. 10:30 am 2. Standort Das Manöver hat das gewünschte Ergebnis gebracht. MASCOT liegt in der richtigen Lage, ist nun einsatzfähig und beginnt automatisch wieder seine vier Experimente durchzuführen.
ca. 12:51 Die zweite Tageslichtphase auf Ryugu geht langsam zu Ende und MASCOT rotiert mit Ryugu in seine zweite Nacht.
ca. 17:28 Für MASCOT beginnt der dritte Tag auf Ryugu.
um ca. 18:29 am 3. Standort MASCOT führt erfolgreich einen "Mini-Move" aus. Dieses Manöver wurde vom Operationsteam in Köln kommandiert, um die Lage der Sensoren der Experimente zu optimieren. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen erfolgen.
um ca. 20:04 am 4. Standort Der letzte Sprung wurde an MASCOT kommandiert und der Lander begibt sich in die "End of Life"-Phase. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen werden durchgeführt.
21:04 Es naht das Ende des dritten Tages für MASCOT auf Ryugu. Inzwischen sind mehr als 16 Stunden vergangen - die erwartete maximale Laufzeit der Batterie in MASCOT. Entgegen der Berechnungen liefert die Batterie immer noch etwas Strom bevor der Kontakt mit MASCOT durch den Eintritt eines Funkschattens und die bevorstehende Nacht abbricht. Statt 16 Stunden konnten die Experimente 17 Stunden und 7 Minuten lang arbeiten.

mascot-pm-bild100-xl

mascot-pm-bild101-xl

mascot-pm-bild103neu-xl

mascot-pm-bild105-xl

Quelle: DLR

---

Update: 24.10.2018

.

 

[TD1-R3] Today we begin our descent for the 3rd touchdown rehearsal! Goal is to confirm the accuracy of navigation control at low altitude via: ・Altitude measurement & spacecraft control by LRF (Laser Range Finder). ・If OK, Target Marker (TM) separation. ・Tracking of TM.

dqqkktow4aedxnz

dqqkkfjw4amtvel

dqqkkclxgaemmah

Quelle: JAXA

---

Update: 25.10.2018

.

[TD1-R3] Today we begin our descent for the 3rd touchdown rehearsal! Goal is to confirm the accuracy of navigation control at low altitude via: ・Altitude measurement & spacecraft control by LRF (Laser Range Finder). ・If OK, Target Marker (TM) separation. ・Tracking of TM.

+++

TD1-R3] October 25 at 12:40 JST: Communication with the high-gain antenna (HGA) has resumed & telemetry on the status of the spacecraft is confirmed. The spacecraft is normal. The target marker is confirmed to be separated. The spacecraft is now at an altitude of more than 1200m

+++

[TD1-R3] Real-time delivery of the navigation images has ended —thank you for following! This image was taken on 10/25 at 14:15 JST received at the end of delivery. Due to the camera settings, it is darker than during descent, so we added an image with adjusted brightness.

dqvz2gqv4aalvvd

dqvz2jkvyaaonr0

Quelle: JAXA

---

Update: 26.10.2018

.

Navigation Images from the TD1-R3
operation (Real time delivery)

hayabusa-h

+++

One month of results from the
Hayabusa2 laser altimeter.

Approximately one month has passed since the laser altimeter (LIDAR) onboard Hayabusa2 measured the distance to asteroid Ryugu for the first time. The figure below shows the analysis of the data acquired during this period, with each point showing where the laser reflected from the surface of Ryugu. Normally, the attitude of the spacecraft is controlled so that that the laser altimeter faces the equator. But during this operation, the attitude was changed to move along the asteroid’s axis of rotation; this is an “attitude scan” that has been performed twice so far. In the vicinity of the poles, there are currently fewer data points, but you can see the global shape of Ryugu.

In order to construct this shape, the orbit of the spacecraft must be accurately predicted. The accuracy is currently several hundred meters. That the position of a spacecraft 300 million km away from Earth can be determined to within hundreds of meters is impressive, but this error is still too big to describe the shape of the 900m diameter Ryugu [*]. We are therefore improving the trajectory of the spacecraft using the distance measurement data from the laser altimeter. The improved orbital data of the spacecraft also aids the other equipment teams on Hayabusa2 and is being used to select the best landing site.

Koji Matsumoto (NAOJ)

[*] To create the figure below from the LIDAR data, we used the shape model of Ryugu to guide the three-dimensional structure.

fig1-13

(Image credit: National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ), JAXA, Chiba Institute of Technology, University of Aizu, Nihon University, Osaka University).

+++

Sampler horn imaged by the Small
Monitor Camera

Onboard Hayabusa2 is a Small Monitor Camera (CAM-H, also called the Small Monitor Camera Head), which was funded by contributions from the public (Figure 1).

fig1-14

We used this camera to capture a picture of the sampler horn on August 14. This is shown in Figure 2

fig2-10

  • Figure 2: The sampler horn on Hayabusa2 captured with the Small Monitor Camera on August 14, 2018. Image credit: JAXA.

From this photograph, we can perform a visual inspection of the sampler horn and confirm it is sound after Hayabusa2 has arrived at Ryugu. It will soon by time for the sampler horn’s role!

In connection with the sampler horn, we also tested a laser device called the LRF-S2 in April this year. LRF-S2 is designed to measure the distance to the tip of the sampler horn. During touchdown, the sampler horn will compress as it touches the surface of Ryugu. When the distance measurement from LRF-S2 changes or the laser from LRF-S2 deviates from its target at the base of the sampler horn, bullets will be fired to stir up the surface material for collection. This makes the LRF-S2 an important device for successful sample collection. The photograph captured during this test is shown in Figure 3.

fig3-7

  • Figure 3: Test photograph of the sampler horn taken by the Small Monitor Camera (CAM-H) on April 16, 2018. The shiny part in the red circle is the target plate of the sampler horn which is irritated with the LRF-S2 laser. If the laser misses this plate, touchdown is in process and bullets will fire to stir up surface material. Image credit: JAXA.

You can see the LRF-S2 laser beam is properly hitting the tip of the sampler horn, and is ready for touchdown operations.

Incidentally, this next image in Figure 4 is the sampler horn captured by CAM-H on December 5, 2014 (two days after the launch of Hayabusa2).

fig4-5

  • Figure 4: The sampler horn imaged by the Small Monitor Camera (CAM-H) on December 5, 2014. Image credit: JAXA.

Figure 4 is the sampler horn three years and nine months ago, but everything looks the same as in Figures 2 and 3. The color of the sampler horn tip only appears to be different in Figures 2 and 3 due to the Sun’s light.

We would like to thank everyone who made a donation for this camera!

+++

The highest resolution image of Ryugu
(resolution update : the highest resolution
image to date)

The second touchdown rehearsal (TD1-R1-A) was performed from October 14 to 16. On October 15, just before 22:44 JST when the spacecraft reached a new low altitude of 22.3m, we successfully photographed the surface of Ryugu using the Optical Navigation Camera – Telescopic (ONC-T). This is the highest resolution image to date (Figure 1).

fig1-1-1 

  • Figure 1: The surface of Ryugu photographed on October 15 at 22:40 JST using the Optical Navigation Camera – Telescopic (ONC-T). The altitude here is about 42m.
    (Image credit※: JAXA, University of Tokyo, Kochi University, Rikkyo University, Nagoya University, Chiba Institute of Technology, Meiji University, University of Aizu, AIST)

The image resolution is about 4.6mm/pixel. This is the highest resolution image that Hayabusa2 has taken so far and even small rocks with a diameter of 2 – 3cm are clearly visible. The maximum resolution of AMICA –the camera at the time of the first Hayabusa mission— was 6 mm/pixel, so even its resolution has now been exceeded. As the image captured of the asteroid surface from the spacecraft, it will be one of the highest resolution to be taken of Ryugu (MINERVA-II1 and MASCOT which landed on the surface, have captured even higher resolution images).

A feature from the image is the lack of regolith (sandy substance). This was suspected to be true from the images obtained so far, but it is more clearly seen in this high resolution photograph. There is also a collection of pebbles with different colors, which may be evidence that the surface material of Ryugu is mixed.

It is a landmark for the mission that such high resolution images were captured by the spacecraft before landing. Such a detailed image that can be used to visually recognize anything above about 1cm in size is extremely useful in analyzing the surface photographs returned from the MINERVA-II1 rovers and MASCOT lander and also for understanding the microanalysis from the sample once it is returned to Earth.

Note: the image area in Figure 1 is shown in the yellow box.

fig2-11 

  • Figure 2: Surface of Ryugu photographed by the ONC-W1 at an altitude of about 49m. The image was captured on October 15, 2018 at 22:39 JST. The yellow square indicates the image area in Figure 1.
    (Image credit※: JAXA, University of Tokyo, Kochi University, Rikkyo University, Nagoya University, Chiba Institute of Technology, Meiji University, University of Aizu, AIST)

 

Hayabusa2 project
2018.10.26

+++

Sequential images captured during
Ryugu approach operation

During the second touchdown rehearsal (TD1-R1-A), we captured a sequential set of images as the spacecraft reached the point of lowest altitude and then began to rise (Figure 1). The spacecraft reached the lowest altitude of 22.3m above the surface of Ryugu on October 15, 2018 at 22:44 JST.


  • [open in another window] (mp4, 3.5MB) (Animated GIF, 38MB) Figure 1: Sequential images of Ryugu captured by the Optical Navigation Camera – Wide angle (ONC-W1). The images were taken on October 15, 2018 between 22:45 ~ 22:53 JST. The altitude of the spacecraft when the first image was taken is about 240m, the lowest altitude image is at about 47m at 22:45 JST and the altitude in the final image is about 370m.
    (Image credit ※: JAXA, University of Tokyo, Kochi University, Rikkyo University, Nagoya University, Chiba Institute of Technology, Meiji University, University of Aizu, AIST.)

The most promising candidate site for touchdown is L08-B and is also captured in these images (Figure 2). As you can see in Figure 2 and Figure 1, there are not any large boulders in L08-B, but there is a big cliff-like boulder in the upper right of Figure 2 so care is still needed.

fig2-1-1

  • Figure 2: Image of the surface of Ryugu captured with the ONC-W1 at an altitude of about 47m. The image was taken on October 15, 2018 at 22:45 JST. The red circle indicates the candidate point for touchdown, L08-B.
    (Image credit ※: JAXA, University of Tokyo, Kochi University, Rikkyo University, Nagoya University, Chiba Institute of Technology, Meiji University, University of Aizu, AIST.)

In the future, these images obtained during the rehearsals will be analyzed in more detail to aim for a safe touchdown.

Note

If you enlarge the shadow of the probe shown in Figure 2, you will see the following figure. The gap between the panels of the solar paddle is easily visible, as is the shape of the spacecraft and the two star trackers.

fig3-1-1

  • Figure 3: Enlargement of the shadow of the spacecraft.
    (Image credit ※: JAXA, University of Tokyo, Kochi University, Rikkyo University, Nagoya University, Chiba Institute of Technology, Meiji University, University of Aizu, AIST.)

 

Hayabusa2 project
2018.10.26

Quelle: JAXA, University of Tokyo & collaborators

---

Update: 4.11.2018

.

Operation Status:

★ Hayabusa2 status (the week of 2018.10.22) ★

Making maximum use of the data obtained during TD1-R1-A, the TD1-R3 operation ran from October 23 - 25. This was a rehearsal that covered the operation sequence until the point just before touchdown. The spacecraft descended to the same region at TD1-R1-A using the LRF (Laser Range Finder); a short-range laser sensors with four beams that measures the distance to the asteroid surface. Using this measurement, the spacecraft automatically kept the altitude constant and hovered above Ryugu, and then dropped a TM (Target Marker). The spacecraft was able to recognise the image of the TM when lit by the FLA strobe light (FLAsh lamp), moving to just above the TM position and continuing to hover. Finally the spacecraft ascended. This result was a huge success! Everyone is feeling relieved as we move into next year.

2018.10.30. F.T.

+++

Small Monitor Camera captures
‘cool’ images!

During the operation for Touchdown 1 Rehearsal 3 (TD1-R3), we attempted to capture images using CAM-H (small monitor camera) as the spacecraft approached the surface of Ryugu. CAM-H was manufactured and installed on Hayabusa2 by donations received from the general public and it is attached near the lower edge of the side of the spacecraft. The camera can photograph the tip of the sampler horn, but it can also capture the surrounding area and background. Figure 1 shows the images taken with CAM-H during TD1-R3.

cam-h-td1r3-movie-v2

  • Figure 1: Images taken with the small monitor camera (CAM-H) during the Touchdown 1 Rehearsal 3 operation (TD1-R3). One image was captured every second from immediately after the spacecraft began to ascend (altitude 21m) on October 25, 2018 at 11:47 JST. The spacecraft was rising at about 52cm/s.
    (Image credit: JAXA)

In Figure 1, the camera has captured the sampler horn with the surface of Ryugu receding in the background where the shadow of the spacecraft can be clearly seen. CAM-H is ready for the touchdown operation!

 

Comments from the Project Members

■ Hirotaka Sawada, responsible for CAM-H:
We were able to take a really good image!
While the image data was being sent from the spacecraft to the ground, my heart was pounding as I wondered what kind of image was on its way and I was very happy to see the image of the horn in the direction of Ryugu. In the connected images collected every second, you can feel the spacecraft rise. I hope that everyone who supported us will be pleased as well. As the person in charge of both the sampler and CAM-H, this was a good rehearsal for the actual touchdown.

■ Yuichi Tsuda, Project Manager:
The real pleasure of CAM-H is that it is possible to shoot at this dynamical angle as Hayabusa2 moves away from Ryugu. This camera was realized by everyone’s support and has added great appeal to the technology and science of the exploration of Ryugu. I would like to thank everyone who donated once again and I think we will use this camera more and more in future operations.

■ Makoto Yoshikawa, Mission Manager:
I never thought we could take images with CAM-H that appear as if we ourselves are flying over Ryugu at low altitude. The pictures look as if they are taken flying somewhere above the desert, but these are actually over a small asteroid 300 million km away. Thank you very much to everyone who supported installing such a camera.

 


※ Cooperation: Kimura lab., Tokyo University of Science
(The technology for CAM-H is the result of previous collaborative research between JAXA and the Tokyo University of Science.)

Hayabusa2 project
2018.10.30

Quelle: JAXA

---

Update: 13.11.2018

.

★ Hayabusa2 status (the week of 2018.10.29) ★

Our second “BOX-C” operation began on 10/27, immediately after returning to the 20km altitude home position from the “TD1-R3” operation. This time was a special operation in two steps; BOX-C1 where the spacecraft descended to an altitude of about 5.1km and BOX-C2, with descent to about 2.2 km. Arrival at BOX-C1 occurred as scheduled on 10/30 and we completed observations using the laser altimeter and optical cameras. We arrived at BOX-C2 on 11/1 with the objective of photographing the TM (Target Marker) that was successfully dropped during TD1-R3, and to accurately identify its position. The spacecraft descended over the sub-solar point where the spacecraft, Sun and TM on the surface of Ryugu all line up. The spacecraft captured an image at an altitude of about 2.5km with the Optical Navigation Camera - Telescopic (ONC-T), and then withdrew after descending to an altitude of about 2.2 km. The result was a huge success! The retroreflective material of the TM reflected sunlight and made the TM glow in the image. This is another step forward for the TD1 operation at the beginning of next year. The spacecraft then slowly rose to save fuel and returned to the home position on 11/5.

2018.11.6 Y.T.2

+++

★ Hayabusa2 status (the week of 2018.11.05) ★

After completing important operations such as TD1-R3 and BOX-C2, the spacecraft returned to the home position at an altitude of 20km. This week, we performed a health check for the optical navigation cameras (ONC), the thermal infrared imager (TIR) and the near infrared spectrometer (NIRS3). Although we normally image Ryugu, for these tests we changed the spacecraft attitude to intentionally remove the asteroid from the field of view and image deep space (a so-called ‘dark observation’). Observing dark deep space allows us to investigate the level of noise in the observation equipment. This will be the third dark observation after arriving at Ryugu.

2018.11.13 N. S.

Quelle: JAXA

 

551 Views