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Luftfahrt - Metro Skyways will fliegendes Auto entwickeln

23.04.2017

Senkrechtstarter mit WasserstoffantriebMetro Skyways will fliegendes Auto entwickeln

Das Tochterunternehmen Metro Skyways Ltd. von Urban Aeronautics beginnt mit der Entwicklung eines senkrechtstartenden Autos für vier Passagiere.

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Mit einer Kapazität für vier Passagiere, keinen freiliegenden Rotoren und keinen Batterien an Board entspricht das geplante Design des fliegenden Autos der Größe nach einem Kompaktwagen.

Angetrieben wird der ursprüngliche Entwurf mit herkömmlichen Kerosin. Nach Angaben von Metro Skyways Ltd. soll die Möglichkeit bestehen, den Senkrechtstarter, welcher den Namen CityHawk trägt, mit Wasserstoff zu betreiben. Je nach kommerzieller Machbarkeit wird entweder flüssiger oder auf 700 bar komprimierter Wasserstoff verwendet. Der Wasserstoff soll ein herkömmliches Turbinentriebwerk antreiben. Dieses revolutionäre Antriebskonzept ist hinsichtlich der FAA/EASA Zertifizierung der kritischste Punkt.

Das Rotorkonzept basiert auf der Fancraft-Technologie von Urban Aeronautics.  Der CityHawk wird zunächst von einem Menschen gesteuert. Für die Zukunft sollen das Flugkontrollsystem und das Flugmanagementsystem aber autonom arbeiten. Die Automatisierung ist von dem israelischen Unternehmen Tactical Robots entwickelt worden und wird derzeit in deren bereits autonom fliegenden Prototypen namens Cormorant getestet. Der CityHawk entspricht in Größe und Form dem Cormorant.

Im Notfall einer kritischen Flugsituation ist der CityHawk mit einem Notfallschirm-System ausgestattet, das das Fluggerät kontrolliert auf den Boden zurückbringt.

Für die Entwicklung des CityHawks gibt Metro Skyways Ltd. einen Zeitraum von fünf Jahren an. Derzeit führt Urban Aeronautics aber noch Gespräche mit potentiellen Geldgebern für das CityHawk-Projekt.

Quelle:FLUG REVUE

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