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Samstag, 19. November 2016 - 21:15 Uhr

UFO-Forschung - Aus dem CENAP-Archiv: UFO-History Teil-50

2.12.2005

(Astronomisch-orientierter) UFO-Vortrag am 9.12. an der Uni Bamberg

"Die große UFO-Bilanz "UFOs - Wunderzeichen am Himmel, wirklich?" 

Seit bald 60 Jahren werden unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) am Himmel über dem Globus gesehen. "Dank" der Mithilfe von Boulevardpresse, Hollywood und so genannten UFOlogen werden diese als "Fliegende Untertassen" aus Kosmostiefen angesehen und es bildete sich ein faszinierender Mythos des Weltraumzeitalters aus. Gerne macht man sich Spässe über die "kleinen grünen Männchen", andererseits wurden manche Spekulativ-Literatur-Autoren mit diesem Thema zu Auflagenmillionären.

Werner Walter (Jahrgang 1957, dem Jahr des Sputnik) ist Mannheimer Einzelhandelskaufmann und Amateur-Astronom, sowie Science Fiction-Fan. Vor bald 30 Jahren gründete er das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) um den "mysteriösen Dingen am Himmel" nachzugehen und um festzustellen, was es mit diesen wunderlichen Zeichen auf sich hat. Er und seine Kollegen gingen in diesen drei Jahrzehnten allein bundesweit 1.000 Eingaben und Meldungen über Beobachtungen angeblicher UFOs nach. In einem internationalen Korrespondentennetz tauscht er sich mit UFO-Nachforschern weltweit aus. Nun wird Walter erstmals eine große Bilanz ziehen und in einem Dia-Vortrag ausschnittsweise die Ergebnisse vorstellen, um zu zeigen was wirklich hinter dem UFO-Rätsel steht - und natürlich auch über seine Erfahrungen am "UFO-Telefon" berichten.

Der Vortrag findet um 19 h im Raum M3/232N an der Universität Bamberg, Markusplatz 3, statt. Weitere Informationen bei den Veranstaltern unter: http://www.bambergerskeptiker.de

Bio: Werner Walter, Jahrgang 1957, gründete 1976 das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP). Er ist auch Gründungsmitglied der GWUP. Anfang der 90er Jahre bot er die "UFO-Hotline" als Meldestelle für Sichtungsberichte von UFOs an. Bekannt aus Fernsehen, Presse und Rundfunk ist er ebenso Autor des Bestseller-Buches "UFOs: Die Wahrheit" (1996). 

Nachsatz: Wer selbst an einer Sternwarte arbeitet oder Zugang zu einer VHS etc hat, kann gerne das Thema hier als Vortragsangebot weiter vermitteln. Die nächsten UFO-Enthüllungsvorträge von dem Februar an der Sternwarte Radebeul bei Dresden sowie im März in Heilbronn statt. 

Auch wenn dieser Bericht über unsere Öffentlichkeitsarbeit von 2005 ist, bieten wir diese Vorträge nach wie vor Sternwarten, Planetarien und VHS an, deren Inhalt über unsere Nachforschungsarbeit und über die einfachen Stimuli welche zu vermeintlichen UFOs führen. Kontakt über diese Webseite 

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4.12.2005

Sonntagmorgen, 2:50 h - Lichterscheinung regt die Bürger aus

Update: ´Leuchtendes Ding flitzte durch den Himmel über der Havel´

"Leuchtendes Ding flitzte durch den Himmel über der Havel"

Sonntagmorgen, 4.Dezember 2005, kurz nach 9 h: Ein Herr aus Berlin ruft an und ist scheinbar noch ganz aufgeregt. Zusammen mit seiner Frau kam er gegen 2:50 h an diesem Morgen aus einer Disco und lief zum Parkplatz an der Havel als "alle rundum plötzlich alle Leute aufschrien". Quer durch den Himmel flitzte "ein leuchtendes weiß-grün-blaues Ding" mit einem "Flammenstrahl". Das sah aus "wie eine durchgehende Marschflugkörper-Lenkwaffe", so die Aussage des Mannes der immer noch unter dem Eindruck seiner Beobachtung stand. Die Beobachtung habe von da aus "5 Sekunden gedauert" und das Ding sei kerzengerade gegen Norden gezogen, "völlig geräuschlos". Wie er auf den Vergleich mit dem "Marschflugkörper" kam, fragte ich ihn und seine Antwort dazu: "Na, es erinnerte mich sofort an die Kriegsbilder von abgeschossenen Raketen auf Kreuzern der amerikanischen Marine im Irak-Krieg, genauso sah es nämlich aus." Und die Erscheinung zog "deutlich abhebend" weit über den Discolichtern dahin, einem "Kranz von einem Dutzend an den Himmel gerichteten und hin- und herschwenkenden dunstigen Lichtflecken." Da bekam ich mal wieder große Äuglein.

Bald darauf schaute ich mal in meinen elektronischen Briefkasten. Und siehe da, um 6:44 h hatte Timo Sch. mir eine Mail unter dem Betreff ´Fliegendes glühendes Objekt in Dessau gesehen´ zu: "Ich fand heute Nacht Ihre eMail über einen MZ-Link, googelte gleich und konnte Sie so ausfindig machen. Ich sah in Dessau heute Nacht, 4.12.05, einen merkwürdigen tieffliegenden Flugkörper als ich ca 2:50 h aus dem Fenster zufällig sah. Das Ding kam südlich und seitlich ziemlich tief an und flog nach Nord bzw. Nordosten (über unser neues Station ´Paulgreifzu´ schätze mal)... Ungelogen schaute ich mindestens 20 Sekunden vieleicht auch länger dem Flugobjekt hinterher bis es nich mehr zusehen war. Er hatte einen langen weisslich bis bläulichen Schweif und sprühte auch seitlich ein paar Funken und er sah aus wie eine überdimensionale Silvesterrakete (Länge ca 20 Meter oder mehr...konnte ich schlecht schätzen). Er flog fast waagerecht an mir vorbei und wollte gar nicht verglühen. Sowas Krasses habe ich noch nie gesehen. Als ob eine ´Rakete´ wie im Film vorbei saust. Vielleicht klärt sich es noch auf, was das war..."

Also ab ins Internet und bei den ´üblichen Verdächtigen´ nachgeschaut. Bei Wetterzentrale.de und beim AKM-Forum war bisher nichhts diesbezüglich aufgelaufen. Doch bei Astronomie.de gab es hierzu schon einen Eintrag unter dem Betreff ´Meteorit über Brandenburg mit -12 Mag ???´ - "Hallo zusammen, wir haben eben aus dem Fenster gesehen und es flog ein grünlicher Meteorit ziemlich langsam von 2:53 - 2:54 (Zeit ntp-synchronisiert) von Osten nach Norden. Höhe ca. 15°. Mein Standort: Brandenburg an der Havel. Das Ding war UNGLAUBLICH hell! Ich habe vorher auch noch nie so deutliche Farben und einen so langen Schweif gesehen. Wir haben nur ca. 15 Sek das Fenster geöffnet, in dieser Zeit waren keinerlei Geräusche (Pfeifen etc.) zu hören. Allerdings hatten wir das Fenster nur kurz geöffnet. Hat das noch jemand gesehen? Viele Grüße, Sirko" Eintrag von 3:03 h. Bei Astroinfo.de gab es ebenso schon Meldungen unter dem Betreff ´Heute Nacht eine Wahnsinns-Entdeckung gemacht!´:

"Hallo bin eben rein, und immer noch baff... Habe bei mir noch mit einem Kumpel kurz draussen gequatscht und auf einmal meint er ´Ohhh, was ist das denn?´ - und ich sah einen Komet/Asteroid etc. BLOSS: Er war sehr nahe an der Erde, ein Riesenschweif mit grünem Licht und Funken neben her wie beim Schweissen... Er ist fast parallel zur Erdoberfläche von einem Ende zum anderen geflogen, quasi von Horizont zu Horizont und ist nicht verglüht. Oder irgendwie aufgelöst. Wie ein Flugzeug quasi, bloss ein par Mal so schnell. Kann jemand eine Erklärung dazu abgeben. Ist etwa ein Meteor in die Erdatmosphäre eingedrungen??? Ich wohne in Senftenberg (60 km nördllich von Dresden) und genau über der Stadt war es in Richtung Nord-Nordwest geflogen. Wahnsinns Schauspiel!!! Kann es immer noch nicht fassen!!!" Eintrag um 3:42 h. Ein anderer Beobachter dazu: "Ihr seit nicht alleine mit eurer Entdeckung. Ca kurz vor 3 h haben wir hier in Dresden (Elbepark) genau das selbe gesehen und auch schon ein paar Analysen angestellt. Bei dem Winkel und der Entfernung (er kann max. 250 Kilometer weg gewesen sein), deutet alles darauf hin das er bei Potsdam runtergekommen sein könnte. Mal sehen ob es morgen dazu was in den Nachrichten gibt... Nach Expertenmeinung bringt so ein Stein ca. 200.000 Euro ein."

Und bald darauf erreichte mich ein Herr S. aus Niedersachen, welcher noch unter dem Eindruck seines Erlebnisses berichtete gegen 2:50 h zusammen mit seiner Frau nach Hause gefahren zu sein, als sie über dem Wald "ein riesengroßes Leuchtobjekt von blau-grüner Farbe" ausmachten, welches mit sehr langen rötlich-orangenem Schweif" von SO nach NW geräuschlos dahinraste. Der Mann trat sofort auf die Bremse, stieg aus und konnte es noch hinter den Bäumen in der Ferne "runterkommen" sehen. Alles in allem war die Erscheinung wohl 10 Sekunden lang gesehen worden. "Sternschnuppen habe ich schon gesehen, aber soetwas noch nie, was war es aber gewesen?"

Martin H.aus der Nähe von Dresden fuhr gerade mit Freunden in drei PKWs von einer Veranstaltung nach Hause über die Landstrasse. Leichter Bodennebel lag über die Strasse, in der sich die Lichtkanäle der Scheinwerfer "wie im Film" nahe dem Waldrand ausbildeten. Plötzlich hielten die beiden Wägen vor ihm an, die Insassen stiegen alle aus und blickten zum Himmel. Da sah dann H. ebenso der Grund für die Aufregung. Über den Bäumen kam die Strasse entlang eine "phänomenale Leuchtkugel horizontal daher, irgendwie langsam - aber doch schnell. Sie war halb so groß wie der Vollmond, nur blau-grün-weiß irgendwie und hatte einen Schweif hinter sich". In zehn Sekunden verschwand die Lichtkugel zum westlichen Horizont hin. Zu hören war gar nichts gewesen, dies lief "in gespenstischer Stille und mit den Füßen im Nebel ab - wie bei ´Akte X´ damals. Unglaublich! Wahnsinn! Aber das war absolut echt." Als sie 30 Minuten später dann zu Hause ankamen, war immer noch die gemachte Erfahrung das Gesprächsthema. H. konnte kaum ruhig schlafen und hatte schon seit 7 h begonnen sich in der Gegend bei Bekannten, Arbeitskollegen und Freunden herumzutelefonieren, ob sie dies ebenso gesehen hatten. Ja, einige Leute waren ebenso Zeuge des Vorfalls gewesen! So versuchte er dies nun Sternwarten zu melden, "doch da ging keiner bisher ran oder es laufen nur Anrufbeantworter". Über´s Internet fand er die Mannheimer Rufnummer... Genauso ging es Herrn Heiko R. aus Treetz, unweit Kiel. Er war in Treetz zusammen mit der freiwilligen Feuerwehr im Feuerwerkshaus bei einer Geburtstagsfeier. Kurz vor 3 h rief jemand laut aus "Was ist denn dass da draußen...?" und deutete zum großen Panormafenster. Sie sahen eine "mächtige Kugel mit Feuerschweif" relativ langsam aus der Ferne herbeikommen. Sie hatten noch zum großen Teil Zeit, die Tür zu öffnen und in den Hof des Geländes zu gelangen - mindestens 2 Dutzend Leute - die gut noch zusehen konnten, wie die Erscheinung gegen NW hin in einer leichten Wolkenbank verschwand. Die grün-blaue Färbung war deutlich auszumachen gewesen. Ob ein Geräusch zu hören war konnte der Berichterstatter nicht sagen, da es einfach "zu laut wegen dem Geschnatter der Leute und unserer Musikanlage war". Noch am Frühstückstisch morgens um 10 h war dieses "Himmels-Phänomen" noch Hauptgesprächsthema gewesen und dabei kam auch heraus, das einer der Mitfeiernden inzwischen von seinem Bruder angerufen worden war, weil er im Nachbardorf genau dies ebenso gesehen hatte. R.: "Man traut sich deswegen nicht die Behörden anzurufen, die halten einem doch für verrückt. Aber wir alle haben es gesehen! Das war einfach Übermächtig! Wahnsinn!"

Zudem meldete sich BILD in Dresden sowie ein Redakteur von einer anderen Zeitung dort, weil bei ihnen ebenso derartige Sichtungsberichte aufgelaufen waren und sie nun "nur mal nachfragen wollten, was da los war"! So verfasste ich eine zusammenfassende PM und gab sie aus. Danach schaute ich mich um, ob es weitere Meldungen im I-Net gab. Tatsächlich, dem war so.

Beim AKM-Forum nun: "Ich habe diese Himmelserscheinung diese Nacht exakt zum gleichen Zeitpunkt über dem Himmel von Chemnitz beobachtet. Bin gerade mit dem Auto von der Arbeit gekommen und musste sehr langsam fahren wegen Glatteis. Plötzlich war dieses helle Licht mit einer Flugbahn von Ost nach West zu sehen. Zuerst dachte ich an eine Sternschnuppe, aber dann fiel mir auf, dass der Vorgang fiel länger dauerte. Außerdem war der Himmel bewölkt, so dass sich das Lichtobjekt hinter den Wolken befand. Vor mir waren noch einige Autofahrer unterwegs, die dieses Licht mit Schweif definitiv auch gesehen haben müssen. Eine so deutliche und lichtstarke Himmelserscheinung habe ich in meinem ganzen Leben (46 Jahre) noch nicht gesehen. Und ich bin mir vollkommen sicher, dass es kein Laserlicht einer Disco oder ähnliches war. Da mich das ganze Geschehen sehr beeindruckt hat, habe ich heute gleich im Internet gesucht und mich extra deswegen in diesem Forum angemeldet. In der Hoffnung, zu erfahren, was diese Erscheinung ausgelöst haben könnte." Ein weiterer Zeuge: "Kann diese Beobachtung bestätigen, denn eine Freundin berichtete mir von einem hellen grell grünen Boliden, welecher sich über den gesamten Himmel zog. Er schoss drüber und sowas habe sie noch nie vorher gesehen und muss einen starken Schweif gezeigt haben. Diese Beobachtung wurde aus Riesa in Nordsachsen gemacht und es waren keinerlei Rauschzustände, Verblendungen oder sonstig andere Möglichkeiten für dieses Phenomen zuständig."

Beim Astrotreff.de dann dies: "Ich wohne im südlichen Berlin. Die grell-weissgelbe Kugel bewegte sich mit irrsinniger Geschwindigkeit von Süden nach Norden, dabei absolut ´parallel´ zu Erdoberfläche. Ich bezweifle, dass es irgendetwas mit den von der Nasa vorhergesagten Tauriden zu tun hat. Der Schweif war extrem lang und ebenfalls parallel in allen Spektralfarben. Die Höhe ist sehr schwer zu schätzen, aber ich glaube nicht mehr als 3 km. Wenn dem so ist, war die Kugel mindestens in Jumbogrösse und der Schweif mehrere hundert Meter. Im Norden änderte sie nicht die Richtung sondern verschwand komplett, wie mit einem Schalter abgeschalten in der vorher gehaltenen Höhe. Ein kurzer aber herrlicher Anblick wegen seiner extremen Deutlichkeit."

Und bei Astronomie.de eine Hamburger Meldung: "Ich wusste nicht so recht wie ich mich verhalten sollte. Habe erstmal darüber geschlafen und dann euer Forum gefunden. Ich selber bin an Astronomie nicht sonderlich interessiert. Zeit ca.2.50 uhr vom 3 auf 4 Dez. Mein Punkt Hamburg-Wandsbek Einkaufszentrum ´Quarre´ (Hochhaus 5ter Stock) Sichtrichtung Osten. Etwas das gebrannt hat, keine grossen Flammen die herausschlagen eher wie etwas das vor sich hinbrennt. Mein Wohnzimmerfenster und mein Balkon liegt Richtung Osten. Das Teil kam aus Süden bzw. hat sich schräg von mir wegbewegt - Richtung Nordnordost oder Nordost schwer zu sagen (obwohl ich Segler bin). Ich dachte das Teil muss abgestürzt (das war mein erster Gedanke) sein oder aber (und das weiss ich jetzt nicht genau) es ist doch hinter dem Horizont verschwunden. Es beschrieb eine flache Kurve Richtung Boden, auch keine Geräusche gehört, kein Schweif gesehen."

Und bei Astroinfo.de: "Ich komme aus Dresden und habe es auch gesehen. Standort: Wesenstein (dort wo die schlimme Flutkatastrophe 2002 war). Ich hatte auch schon etwas getrunken, aber zuerst vernahm ich ein mehrmaliges kurzes Blitzen am sternenklaren Himmer, bevor ich dieses Ding, genauso wie es schon beschrieben wurde gesehen habe. Es erinnerte zunächst an eine riesige Silvesterrakete oder an eine Leuchtrakete - aber das hörte nicht auf und es sind auch kleine Teile weggebrochen. Die Beobachtungsdauer war etwa 5-10 sec und verschwand dann am Horizont. Die Flugbahn war auch aus SO nach NW und lag in etwa 30° (+- 10°) Höhe. Ein Geräusch konnten wir nicht wahrnehmen da wir (6 Personen) in Autos unterwegs waren - aber jeder hat es gesehen. Das Ding war riesig - wir hatten solchen Schiss das wir an der nächsten Möglichkeit angehalten haben und überlegt haben was das sein könnte. Wir haben dann die Polizei angerufen und haben alles beschrieben - aber die fanden das wohl eher unterhaltsam als informativ und wussten auch nichts damit anzufangen. Mein Freund hat sch heute darum gekümmert und bei sämtlichen Zeitungen angerufen und hat sogar die UFO-Meldezentrale in Mannheim angerufen. Dort wurde ihm gesagt, dass die Nacht Tausende andere schon angerufen haben müssen. Der Mann in Mannheim ist Wissenschaftler und beschäftigt sich schon seit 30 Jahren mit solchen Meteroiden und ähnlichen und sagte das so etwas einmalig sei und wir nie wieder in unserem Leben sehen werden. Er vermutete das es sich um einen äußerst großen Meteroid gehandelt haben muss der Kupferbestandteile hatte. Außerdem bestätigte er, dass es in ganz Deutschland zusehen gewesen war. Soeben habe ich in den Nachrichten gesehen, wie ein Hobbyfilmer in Australien auch so ein Ding gefilmt hat - und das sa genau SO aus !!! In den Nachrichten haben Sie auch gesagt, das dieses Ding in Australien auch runtergegangen sein soll. "

Sowie: "Es freut mich, dass das Objekt ausser mir noch viel mehr Leute gesehen haben. Gegen 2.54 Uhr näherte sich besagtes Objekt aus Richtung SSO. Ich dachte - so hell sind die Scheinwerfer von Flugzeugen nicht. Es war ein weisslich - blauer Feuerball mit einem grünlich bis rötlichen Schweif. Von dem Objekt brachen immer wieder kleine Stücke ab, die wie Funken verglühten. Seine Bahn war schnurgerade und ich konnte es etwa 10-15 Sekunden beobachten, bevor ein großes Gebäude und der Wald die Sicht versperrten. Mein Beobachtungsstandort war in Beelitz (ca 40 km südlich von Berlin). Das Objekt flog östlich vorbei und muss dabei auch über Berlin hinweggeflogen sein. - Mir wollte keiner glauben, was ich gesehen hatte." Und auch: "Ja, auch wir in Berlin-Lichtenrade konnten die außergewöhnliche Erscheinung zufällig beobachten. Ich habe schon sehr viele ´Sternschnuppen´ in meinem Leben gesehen, aber dieses Erlebnis verschlug mir und meiner Frau den Atem. 2:52 war es auf unser Uhr, die Zugrichtung war nach N-NO und verhältnismäßig langsam. Leider versperrten Häuser uns schon nach ca. 3 Sekunden die Sicht auf die weitere Zugbahn. Auffällig war die Konstanz der Leuchtkraft, die sich von dem üblichen Aufblitzen und schnell abschwächenden Lichtstrahl unterschied. Genauso wie von Euch beschrieben empfand man das ausgesendete Licht mehrfarbig, mit hohen Blau- und Grünanteil. So etwas Seltenes und Schönes gesehen zu haben, selbst nur für wenige Sekunden, hat uns mit einem großen Glücksgefühl erfüllt." Oder ebenso: "Ich suchte nach einem Himmelsereignis welches ich heute in der Nacht, um genau zu sein also am 04.12.2005 ca. 2:50 Uhr in Elster bei Wittenberg/Sachsen-Anhalt beoachtet habe. Eigentlich interessiert mich so etwas schon seit meiner Kindheit, also der Sternenhimmel, aber das was ich in dieser Nacht sah entweicht all meinen Vorstellungen. Ich kam von der Arbeit (ich bin DJ) und setzte meinen Kollegen vor seiner Haustür ab. Dabei stand mein Auto in Richtung Ost. Bei unserer Verabschiedung sahen wir beide einen Himmelskörper (um es mal so zu nennen) welcher sich von Süd nach Nord mit konstanter Geschwindigkeit bewegte. Also von rechts nach links. Dieser Flug dauerte vom sichtbar werden bis zum Verschwinden hinter dem Horizont ca. 1,5 Minuten. Ich stelle mir nun die Frage: War es ein Komet?? Oder ein Asteroid?? Oder was?? Dem Anblick nach war es keins von beiden!! Den es hatte keinen Schweif aus verdampften Eis sondern leuchtent orange wie bei einer Silvesterrakete. Die Lichtstärke war fast unheimlich und man dachte das es so nah an einem vorbeiflog als das man es anfassen könnte. Es verlor auch nicht s an Intensität während des ganzen Fluges. Die Größe könnte man mit einem Windrad aus 500 m Entfernung bezeichnen. Es sah schon fast erscheckend aus. Was war das?? Wie auch oben von Euch schon erwähnt hatte ich für einen Moment das Gefühl es wäre eine Mittelstreckenwaffe. Man will nur hoffen das es nicht so war."

Wetterzentrale.de, hier eine Userin aus dem mittlere Erzgebirge: "Wäre es möglich, dass diese Kugel auch über Sachsen sichtbar war? Mir berichtete heute Nachmittag jemand von einer derartigen Sichtung letzte Nacht. Genaue Uhrzeit ist nicht bekannt, aber es war gegen 2:00/3:00Uhr. Allerdings kam die Person von einer Weihnachtsfeier und war nicht ganz nüchtern. Deshalb hat er im Nachhinein auch selber an seiner Beobachtung gezweifelt. Von der Richtung her, glaubt er zu wissen, dass besagtes Ding aus südlicher Richtung gen NW zu sehen war." Ein Teilnehmer aus der gleichen Region: "Und auch meine Mutter hat mir heute von diesem Ereignis erzählt, welches sie selber beobachten konnte. Ich habe deshalb mal im Internet gesucht und siehe da es gibt noch mehr die soetwas gesehen haben!"

Grüner Feuerball über Perth, Australien (siehe Bild hier): Tatsächlich zeigten mindestens am Sonntagabend die Fernsehsender Sat1 ("18:30"), RTL II ("News"), Pro7 ("Newstime") und NTV beeindruckende Aufnahmen vom Samstagabend von einer zerbrechenden und mit Lichtausstößen versehenen grünen Feuerballerscheinung! Verrückter Zufall zu dem was hierzulande schon mehrfach in den vorausgehenden Wochen massenhaft wahrgenommen wurde - aber so gut wie nicht berichtet. Wie die ABC-News berichteten, war die Erscheinung dort über einen weiten Raum hinweg gegen 21 h gesehen worden und genauso wie hier in Deutschland schon den ganzen November über sorgte dieses Geschehen für große Aufregung. Zeugin Helen Bignell wird zitiert: "All of a sudden the sky lit up, it was a bright as daylight it was quite unbelievable." Wer dies alles versäumte kann sich das Video hier anschauen: http://www.abc.net.au/news/newsitem...

Auch bei der Lüdenscheider GEP gingen zwei Meldungen diesbezüglich ein:

1) "Was war das für ein Schauspiel am Berliner Himmel? Gegen 3:00 Uhr am 04.12.2005 bewegte sich eine ´Sternschnuppe´ waagerecht am Himmel von Süden nach Norden und war für mind. 15-20 sek innerhalb meines Sichtbereiches auf freiem Feld. Danach verschwand sie am Horizont. Sogar mein Hund, den ich gerade ausführte, schaute zum Himmel hinauf. Hinter dem flackernden Leuchtkörper zog sich ein sehr langer grünlich leuchtender Schweif hinterher. Haben das auch noch andere gesehen? Das war unglaublich!!" Meldung per E-Mail.

2) "2:45 Uhr. Eine ältere Dame beobachtete von 29553 Bienenbüttel aus, einen riesigen hell leuchtenden Schweif, der aus südöstlicher Richtung ´ganz langsam und waagerecht´ kam und dann in nördlicher Richtung verschwand." Meldung per Telefon, Ruf-Nr. über Polizei vermittelt.

Die ´Sächsische Zeitung´ am Montag, den 5.Dezember 05, dann als Tagesthema auf der Titelseite wie Jens Lorek schon morgens um 5 h feststellte da er zum Kiosk eilte um die Zeitungen zu checken ( http://www.sz-online.de/nachrichten... ):

>Giga-Schnuppe über Sachsen

Von Stefan Rössel

Sternenhimmel. Ein echtes Ufo versetzte eine ganze Reihe von Nachtschwärmern mit großer Helligkeit in Erstaunen. Sie nennen sich „Madraque“, das heißt Fels in der Brandung. Am Sonnabend spielten sie bei der Geisinger Rocknacht auf. Bei der Rückfahrt nach Dresden – es war Sonntag früh kurz vor drei Uhr – erschraken sie vor einer Himmelserscheinung. „Es war vielleicht halb so groß wie ein Mond, sehr hell und leuchtete grünlich“, beschrieb Bandleader Martin Haynert das Bild. „Nein, wir waren nicht betrunken und hatten keine Drogen genommen“, versichert er. Ein weiteres Mitglied der Gruppe habe es von dem vorausfahrenden Auto in Weesenstein genauso gesehen und gleich angehalten, berichtete Haynert gestern am Telefon und hörte sich dabei immer noch etwas ehrfürchtig an.

Sie waren auch nicht die Einzigen, die das Himmelsereignis beobachteten. Aus Chemnitz meldete sich ein „Ebersdorfer“ bei einem Internet-Forum des Arbeitskreises Meteore. Gegen 2.50 Uhr will er bei der Heimfahrt von der Arbeit ein helles Lichtobjekt von Ost nach West fliegend hinter den Wolken gesehen haben. Es habe viel länger gedauert als eine Sternschnuppe. Werner Walter berichtet von zwei weiteren Meldungen aus Brandenburg und einer aus Niedersachsen. Der Hobby-Astronom sammelt solche Nachrichten in seinem Mannheimer Centralen Erforschungszentrum außergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap). Auch er zeigt sich beeindruckt von den Beobachtungen. „Es dürfte sich um einen Meteoriten gehandelt haben“ (1), stellt er nüchtern fest. Aber die Sternschnuppe sei vielleicht 15 Sekunden sichtbar gewesen – so lange und mit solcher Größe und Helligkeit komme das ganz selten vor: „Es muss ja so deutlich wie in einem Akte-X-Film gewesen sein.“

Der „Feuerballbolide“ müsse nach den Beschreibungen relativ flach in die Atmosphäre gedrungen sein und recht große Masse mitgebracht haben, schätzt Walter. Vermutlich sei er dann über Niedersachsen oder weiter westlich verglüht. Aber er wünscht sich zunächst weitere Hinweise, um vor allem die Flugbahn genauer rekonstruieren zu können. Einen Namen hatte die Giga-Schnuppe gestern noch nicht. Erst ab morgen bis zum 19.Dezember erwarten die Astronomen übrigens einen ganzen Schauer von Sternschnuppen. Die Geminiden kommen wieder. Dieser Schwarm bringt bis zu hundert Kometenblitze pro Stunde.<

(1) = Ist natürlich Unfug, da es sich um einen Meteor handelte, von einem ´Durchkommer´ war ja nie die Rede.

Die anderen Blätter, auch BILD-Dresden, brachten dazu aber nichts. Doch was gab es zwecks dem Feuerball in Old Germany inzwischen an News? Bei Astroinfo.de meldete sich ein User:

"Guten Morgen alle zusammen,

das in den Nachrichten von Australien habe ich auch gesehen. Es ärgert mich nur das die Fernsehsender mehr über das Ausland berichten, obwohl eigentlich das selbe Schauspiel über unseren eigenen Köpfen stattfindet. Es muß doch auch von irgend einer Sternwarte oder so wahr genommen wurden sein. Oder anders gesagt, es gibt mir zu denken, warum wird das von Deutschland nicht in den Medien gebracht?? Hat man etwas zu verheimlichen?? Ich frage einfach mal nach!! - So das habe ich verschickt !

>Hallo und Guten Morgen,

Ich spreche im Namen vieler deutscher Bürger die am 4.12.2005 2:50 Uhr am östlichen Himmel ein Flugobjekt (Meteorit ??) gesehen haben. Wir sind uns aber sicher das es nicht der von Australien ist !! Wissen die Kollegen von den Medien nichts darüber?? Es muß doch irgend eine Sternwarte oder ähnliches etwas davon mit bekommen haben. Oder war es etwas was die Bürger Deutschlands nicht wissen sollen ? Mit freundlichen Grüßen, Tino Tiesler. Siehe auch: http://astronomie.info/forum/viewto... <"

Ein weiterer Zeuge berichtete dort: "Also ich habe das Objekt auch gesehen, war gerade im Auto unterwegs auf der B188 von Stendal nach Rathenow. Das Objekt kam aus Richtung Süd-Ost und flog Richtung Nord-West. Da ich ziemlich auf einer Höhe mit Berlin war und es am Horizont verschwunden ist, müßte es wenn dann ziemlich weit nördlich von Berlin runter gekommen sein." Und dann gab es noch eine Meldung: "Hallo, der Vollständigkeit halber möchte ich berichten, dass ich diese Feuerkugel auch beobachtet habe. Ort: Teltow (Südlich von Berlin und östlich von Potsdam). Ich hatte von Samstag zu Sonntag Nachtdienst und habe so kurz vor 3 Uhr von SW nach NO ungefähr Südöstlich im Winkel von 50 bis 60 Grad diese sehr beeindruckende Erscheinung an mir vorbei ziehen sehen. Die Feuerkugel hatte einen sehr langen Schweif und während der ca 10 sekündigen Sichtung konnte ich keine Veränderung der Leuchtintensität beobachten. (Leuchtintensität ca. 5 mal so hell wie eine Silvesterrakete) Geräusche konnte ich nicht warnehmen, da ich in einem Gebäude war. Ich hoffte am Sonntag etwas darüber in den Nachrichten zu sehen, UND: Bei RTL 2 haben sie genau solch eine Feuerkugel gezeigt. NUR war diese in Australien gesichtet worden. Da mich diese Beobachtung noch bis heute beschäftigt (So etwas sieht man ja wirklich nicht alle Tage) habe ich nun diese Forum hier gefunden und freue mich, dass ich nicht alleine mit meinen Eindrücken da stehe. Es grüßt Daniel aus Teltow

@ Werner Walter: DER Werner Walter, den man gelegendlich in UFO-Reportagen gesehen hat? Ich hab mich auch mal intensiv mit dem Thema UFO´s auseinander gesetzt. War lange der Meinung, dass es Beweise gibt. Und sorry: Ich dachte von Ihnen immer: Wie kann man nur so skeptisch sein. Auch ich stehe diesem Thema heute skeptisch gegenüber, da die möglichen Video- oder Fotobeweise zu 99 Prozent wirklich alle andere als Beweise waren oder anders erklärt werden konnten oder wirklich schlechte Fakes waren. Aber man sieht halt oft das, was man sehen will! Ich wünsche weiterhin viel Glück bei Ihrer aufklärerischen Arbeit." Tja, da war ich aber auch perplex.

Und weiter: "Morgen Leute, als ich am Samstag mit nem Kumpel nach Hause fuhr, sahen wir einen glühenden Körper ca max 1000 m über NN mit gelb-orangenem Kern und neongrünem Schweif (ca 10m lang), es war nachts um genau 02:56 Uhr Ortszeit in östliche Richtung fliegend/verbrennend. Genaue Ortslage: 39249 Barby [dort wo sich die Flüsse Elbe und Saale kreuzen !!!) müsste auf der Karte gut zu finden sein. Zum Glück hab ich dies auch nicht allein gesehen sonst hätte mir das eh keiner geglaubt!! War schon nen kurioses/tolles/einzigartiges Erlebnis!!" - "Auch ich habe Sonntagfrüh gegen 2.50 Uhr diesen Feuerball gesehen. Total irre! War wirklich wie im Kino. Riesig... - die Flugrichtung war von Süden in nördlicher Richtung. Die Flugbahn war horizontal und wir konnten den Feuerball ca 20s beobachten...ungewöhnlich lang leuchtend orangerot mit gelblich-grünem Schweif... Ich wohne in Schwerin und würde gern wissen, ob noch mehr Leute in Mecklenburg etwas beobachtet haben... Ich habe das ganze in der Stadt beobachtet und hatte schon das Gefühl, das der Feuerball jeden Moment in das nächststehende Hochhaus rast...." - "Hallo. Noch eine weitere Beobachtungsbestätigung von mir. Habe das Objekt zur bekannten Zeit direkt über dem Dresdner Himmel gesehen. Dauer: ca 15 sek., beobachtete Flugrichtung: vom südöstlichen Horizont bis zum nordwestl. Horizont. Die Bahn verlief nicht über den Zenit, der war weiter östlich. Ich kann den höchsten Punkt am Himmel nur auf ca. 30-40° schätzen. Achso und grün war das Objekt nicht von Anfang an. Es wurde erst ab ca einem Viertel der Flugbahn grün und kurz vor dem Verschwinden über dem Horizont wieder weiß. Dazwischen hat es ein wenig geflackert. Wie lang der Schweif war, kann ich leider nicht mehr sagen. Ansonsten sehr beeindruckendes Erlebnis."

Ein anderer Teilnehmer übte auch Medienkritik: "Aber es macht mich auch stutzig das dazu nix in den Medien zu sehen war." Darauf die Reaktion eines anderen Users: "Was mich aber viel mehr beunruhigt ist das es von anderen Medien sowie von der DLR noch immer kein Statement gegeben hat. Es wurde noch nicht mal auf E-mails geantwortet."

Auch bei Wetterzentrale.de gab es noch Nachschläge: "Wohne im NO von Leipzig. Kann die Beobachtung nur bestätigen. Gestern Nacht kurz vor drei sah ich am Himmel ein grünleuchtendens Ding mit Feuerschweif entlangfliegen. Bewegte sich verdammt schnell, gehört habe ich nichts. Flog östlich Richtung Nord an meinem Standort vorbei. Sah echt krass aus!" Sowie: "Hallo Werner, einen Feuerball kann ich nicht direkt bestätigen, aber kurz vor 3.00 Uhr gab es ein Schimmern (aus Richtung WSW). Die Ursache dessen kann ich aber nicht bestätigen! Standort: Ahrensfelde (NO v. Berlin)." Und: "War zu der Zeit (Sonntag kurz vor 3 Uhr) wach und hab´s gesehen (in Berlin). Der Feuerball war tatsächlich weiß-grünlich und sehr hell. Ich konnte ihn für mehrere Sekunden verfolgen, bis er hinter einer Wolkenbank verschwand. Etwas ähnliches hatte ich nie zuvor gesehen. Muss schon ein ganz ordentlicher Brocken gewesen sein! Zugbahn war etwa SSW nach NNO."

Via eMail erfuhr ich so von Felix R.: "Bin gerade durch eine Tageszeitung auf Sie aufmerksam geworden. Wir haben am Sonntagmorgen exakt dasselbe wie bereits berichtet beobachtet. Wir fuhren von der A9 Ausfahrt Beelitz-Heilstätten nach Beelitz und direkt vor der Herrmann-von-Ziehten-Kaserne sahen wir dann den äußerst hellen Schweif vollkommen klar und ohne Wolken. Es dauerte ca. 10 sec. Leider konnten wir die Kamera nicht rechtzeitig herausholen." Michal B.: "Es muss ziemlich genau zwischen 2.48 und 2.50 h gewesen sein, als ich zuerst im Augenwinkel eine helle Erscheinung durchs Fenster am Nachthimmel sah. Ich bin gleich aufgesprungen und konnte die Flugbahn noch ca. 5 Sekunden verfolgen, bis sie aus meinem Blickfeld, bedingt durch das Fenster, verschwand. Ich wohne im Zentrum von Leipzig. Der gerade Blick aus meinem Fenster ist ziemlich genau bei 110°. Für mich machte es den Eindruck, dass die Flugbahn fast waagerecht am Horizont und von rechts nach links (von ca. 190° nach 10°) war. Der Meteorit leuchtete kräftig, in meinem Augen türkis und flackerte leicht wie ein Feuerwerk. Angaben zur Geschwindigkeit gestalten sich schwierig. Viel zu schnell für ein Flugzeug allerdings auch nicht so ein kurzer schneller Lichtblitz wie man es von Sternschnuppen kennt."

Schon morgens um 9 h erreichte mich eine BILD-Leserin aus Zittau, eine ältliche Dame. Sie nahm den Zeitungsartihel über einen "Lichtblitz" als Zeichen der ´Endzeit´, und diesen Feuerball als "Das letzte Zeichen für den Untergang der Welt!". Sie wollte mir dies nun sagen und frage mich, ob ich bereit sei mit ihr für die Menschheit ein Gebet anzustimmen, "da es nicht mehr lange dauern werde bis wir alle untergehen". Ich brachte sie von dem Tripp leider nicht herunter und alle Beschwörungen, dass dies eigentlich nur ein ordinäres Naturereignis ohne irgendwelche innere Bedeutung im religiösen Sinne ist halfen nicht. Jenseits dessen: Überrascht war ich dann noch, das die BILD doch einen Artikel gebracht hatte während Lorek in seiner Ausgabe nichts auffand (wie sich am Abend herausstellte, hatte er ihn einfach nur ´übersehen´ (1)). Ein Blick um 10 h in die Fernseh-Videotextseiten und bei Google-News erbrachte keinerlei Hinweis - weder auf die deutschen Ereignisse von Sonntagfrüh noch zum Feuerball von Australien am Samstagabend. NTV und N24 brachten in den Nachrichten nach wie vor den Australien-Clip. Auch die Vox-Nachrichten waren um 18 h mit dabei.

(1) = Dies war der Artikel mit seiner reisserischen Headline:

>Blitz am Himmel/Alien-Alarm in Senftenberg! Senftenberger in Angst: Fegten Aliens über die Stadt? Was war da los letzte Nacht? Ein greller Blitz schoß durch den Nachthimmel über Senftenberg - die Einwohner in Angst und Schrecken: "Ist da etwa ein Ufo unterwegs?" Ein Ehepaar rief sofort bei der Meldestelle für Himmelsphänomene in Mannheim an: "Gegen 2.50 Uhr sahen wir eine Lichtgestalt hell glühend über uns. Ein Funkenschlager mit Flammenschweif in weiß und blau." Das Phänomen wurde von einem Dutzend Zeugen auch in Brandenburg und Niedersachsen beobachtet. Waren das Außerirdische? Werner Walter (48) von der Mannheimer Ufo-Stelle vermutet: "Es könnte auch eine Megasternschnuppe sein", so der Amateur-Astronom. Eine äußerst seltene Erscheinung. Er sucht Fotos. Kontakt unter 0621/701370.<

Weitere telefonische Meldungen erreichten mich, hauptsächlich aus dem Leserkreis der beiden Zeitungen mit dem aktuellen Artikel zum deutschen Geschehen. Beispiele von etwa 30 Anrufen an diesem Montag. Eine Dame aus Wismar war gerade auf dem Weg zum Bad, als sie am Fenster diesen grün-weißen Lichtball sah von dem sie zunächst dachte es sei der Scheinwerfer eines Polizeihubschraubers, sie wunderte sich nur über die Geräuschlosigkeit und Schnelligkeit. Sie hatte noch Zeit genug um die Vorhänge wegzuziehen, das Fenster zu öffnen und dem horizontal zum Nordhimmel hinfliegenden Objekt durchs geöffnete Fenster herausschauend nachzusehen. Dabei war dann auch der Schweif auszumachen gewesen. "Das glaubt mir niemand!", dachte sie und erst durch die BILD fand sie sich ermutigt dies mir weiterzugeben, "sonst hätte ich dies nie gemacht, da halten einem die Leute doch für blöd. Ich habe das heute Morgen gerade meinem Mann erzählt, der hat aber nur gelächelt. Jetzt lese ich dies aber in der Zeitung, das zeig ich ihm heute Abend aber!" Frau W. aus Taucha: "Ich sah die ballgroße Kugel, ganz farbig, auch vorbeifliegen. Das war 7-8 Sekunden lang. Kaum zu Glauben, man ist ja in unseren Tagen auf vieles gefasst, aber sowas - ich habe gleich an UFO gedacht!" Auch ein Herr aus Grötlitz (?), der zu jener Zeit gerade "an der Tanke" war und mit drei Freunden plauderte als sie tankten, sah mit seinen Begleitern "eine hell-grüne Kugel" über dem Wald herbeikommen und geradeaus zum Horizont verschwinden. Auch hier muss die Dauer schon etwas länger gewesen sein, da der Mann während der Beobachtung, den Tankvorgang beendete, den Tankdeckel noch zuschraubte und den ´Rüssel´ einhängte. Danach "machten wir uns Witze über ein UFO, weil - was soll es sonst gewesen sein?" Nachgefragt warum sie Witze über ein UFO machten, obwohl sie doch ein unidentifiziertes Flugobjekt soeben selbst gesehen hatten kam die spontane Antwort: "Na UFOs gibt es doch nicht, ist doch was für Spinner, die sind wir aber nicht! Ich dachte noch heute morgen beim Frühstück darüber nach, dass das ja irgendwas gewesen sein muss. Nur kenn ich es eben nicht. Jetzt habe ich die SZ gelesen und die Sache ist klar, was es nicht alles gibt! Wäre ich nie darauf gekommen." Dies finde ich sehr be- und nachdenkenswert betreffs auch den angeblich "echten" UFOs (und natürlich auch zur Psychologie von UFO-Zeugen allgemein!).

Nebenbei: Fast die Hälfte der Anrufer bezogen sich selbst ganz automatisch auf den "Australien-Feuerball", den sie im TV gesehen hatten - und durchweg alle (!) sagten, dass das genau sowas war wie sie es auch gesehen hattenb. Nur ein Umstand war anders: Während eindeutig der Australien-Bolide im Winkel herabkam - war hier der horizontale Flug die Differenz. Auch war ein Auseinanderbrechen hier aktuell nicht gegeben. Fünf Anrufer meldeten sich auch jenseits der Dresdener Presse und hatten eigentlich erwartet in ihren Medien hierzu etwas zu erfahren, was sie am Sonntagmorgen gesehen hatten. Nur war dem nicht so und so suchten sie sich entweder telefonisch oder via Internet durch. So ein Taxifahrer aus Ratzeburg, der gerade von einer Tour zurückkam "und über die Felder fahren musste". Dabei schoß "direkt über mir eine grün-blau-weiße Lichtkugel, halb so groß wie ein Vollmond" mit ungeheurer Geschwindigkeit plötzlich ins Sichtfeld "und schnurgerade vor die die Strasse lang". Sofort stand er auf den Eisen und bremste scharf vor Schreck ab. Er schnallte sich los und stieg aus, gerade als er richtig stand, war das "Ding mit dem Schweif" auch "ganz hinten weg". Zu hören war in der ländlichen Einsamkeit kein Mucks. "Ich glaubte schon zu spinnen, da sowas ja nicht normal ist. Hätte nie gedacht mal sowas wie ein UFO zu sehen", so der Taxler. Als er später an seinen Wartestand in der Stand war unterhielt er sich mit Kollegen dort darüber, wovon einer dieses "Teil" ebenso kurz vor 3 h gesehen hatte, "aber glaubte einer Augenirritaton zu unterliegen". Sie wollten nun gemeinsam zur Polizei, "Revier ist gerade 300 Meter die Strasse von unserem Stand hoch", um dies zu berichten, aber ein Kollege riet davon ab, "weil sowas immer einen Nachgeschmack hinterlässt". Dies entmutige dann den Anrufer und seinen Kollegen den Weg zu gehen.

Gegen 13 h schaute ich nochmals über die TV-Kanäle - und nun war auf der ARD-VT, S.160, die australische Geschichte mit der Headline "Meteorit verglüht über Australien" vertreten. Auch andere Sender hatten in ihrem VT den Fall aufgegriffen - RTL, S.130: "Meteorit rast über Australien"; Pro7, S.131: "Lichtshow aus dem All" und der MDR ausgerechnet aus Dresden (wo an diesem Tag die Titelgeschichte mit dem Sonntagmorgenfeuerball war!) auf S.133: "Meteorit verursache spektakuläre Lichtshow über Australien". Dies war dann besonders bitter, insbesondere weil vom Film gar nichts erwähnt wird und nur eine Zeugin berichtet: "Ich schaute nach oben und sah einen silbern glänzenden Ball mit einem rötlich-grünen Schweif, es sah aus wie ein Feuerwerk." War es die ´Exotic´ Australiens auf der anderen Seite des Globus um dies jetzt aufzusetzen und die Vermeidung des durchaus als Vergleichsereignis vor der eigenen Haustüre unter den Teppich zu kehren, oder einfach nur mediale Willkür? Wie ich später feststellte, war ausgerechnet gegen 12 h an diesem Tag eine Art Agentur-´Wettrennen´ eingetreten, um den australischen Fall aufzugreifen. Und zwar von genau jenen Agenturen, die ich 24 Stunden zuvor schon mit zwei seperaten PMs zum Geschehen hierzulande bedacht hatte! Doch kein Wort dazu, so als gäbe es in Deutschland den Vorfall von Sonntagfrüh gar nicht! Irre Situation, nicht wahr? Mindestens genauso verrückt wie die REUTERS-Meldung zu den Tauriden-Massensichtungen hierzulande in alle Welt hinaus während die Deutschen gar nichts davon mitbekamen. Logisch erklären kann man dies alles nicht, gar nicht. Ich nenne es mal "Medien-Irrsinn". Natürlich wurde die australische Geschichte nun von etlichen Zeitungen bereits in ihren Internetangeboten aufgegriffen und am nächsten Tag würde es dann in den Blättern stehen. Mit einer Art "Themenmüdigkeit" (wie ich heimlich für mich glaubte) kann dies also nichts zu tun haben!

Meim AKM-Forum gab es am Abend dann diese Meldung: "Meteor über Reinbek bei Hamburg - auch ich habe am Sonntag früh, ca. 2.55 Uhr das Objekt am Himmel beobachten können und sogar mit meiner Videokamera filmen können. Das Objekt war, wie schon von anderen beschrieben, eine helle leuchtende Kugel, die einen Schweif hinter sich herzog, die, wie bei einer Wunderkerze, Funken sprühte. Das Objekt erschien mir sehr groß und war sehr Erdnah. Es verglühte während ich es filmte." Parallel meldete sich der Zeuge bei mir via eMail um genau dies nochmals zu verkünden. Ich bat darum mir die Aufnahme zur Verfügung zu stellen. Da wurde es also nochmals spannend, was dabei rum kam. Alsbald erhielt ich als mpeg-Datei den Clip mit den ergänzenden Infos: "Auch ich habe versucht mit den Medien per E-Mail und Telefon Kontakt aufzunehmen. Zumal ich das Objekt auch noch gefilmt habe. Ich schrieb an das ZDF, Pro7 und RTL. Genau wie Du es beschrieben hast, keine Sau interessiert sich dafür. Allerdings muß ich zugeben, das heute eine E-Mail von Pro7/Nachrichten zurückgesandt wurde, daß meine E-Mail an die Nachrichtenredaktion weitergeleitet wurde und sofern man sich für dieses Thema interessiere, eineReporterteam sich melden würde. Habe noch am Sonntag versucht mit der Sternwarte in Hamburg Kontakt aufzunehmen, jedoch ohne Erfolg, keiner arbeitete. Schrieb jedoch auch eine E-Mail. Diese wurde auch beantwortet. Ohne großes Hallo und danke für die Info sondern es wurde lediglich der Link zu diesem Forum beigefügt. Also Du siehst, auch ich dachte mir: Das kann doch eigendlich nicht wahr sein, ein solches Ereignis sei eigentlich ein Paar Worte wert."

Am späteren Abend ´platzte´ zusätzlich mein elektronischer Briefkasten! Genau 47 eMails waren von Lesern der ´Sächsischen Zeitung´ und BILD-Dresden aufgelaufen um zum Vorfall eigene Beobachtungsberichte einzubringen. Super-Staun. Ein paar Muster:

>Nach Informationen über die Berichterstattung in der ´Sächsischen Zeitung´ zu dem Thema Flugobjekt mit zur Erde paralleler Flugbahn können wir noch unsere Beobachtung hinzufügen: Wir waren auf der A14 in Richtung Dresden unterwegs, nachträglich haben wir die Zeit mit ca. 3:00 ermittelt, als wir vom fahrenden Auto (etwa bei Tempo 120 km/h) aus die Beobachtung gemacht haben: Schätzungsweise aus Südwest in Richtung Nordost flog ein lt. meiner Freundin (ich musste das Fahrzeug auf der Fahrbahn halten!) "fußballgroßes" Objekt vor uns bis über uns hinweg. Die Flugbahn haben wir so grob an Hand unserer eigenen Fahrtrichtung ermittelt, die wohl im rechten Winkel dazu verlief. Kurz darauf passierten wir den Tower des Flughafens Halle-Leipzig, sodass wir der Auffassung waren, dass es dort auf den Radaren aufgetaucht sein muss. Wir glaubten, dass es nicht weit von dort eingeschlagen sein muss, also in absehbarer Entfernung nördlich des Flughafentowers. Wir dachten zuerst an eine Leuchtrakete. Mein Farbeindruck war "abbrennendes Magnesium", sehr hell bläulich weiß leuchtend also. Mit freundlichen Grüßen, Markus B., Mannheim<

>Es war in der Nacht zum 4.12.05 circa zehn vor drei. Rechts neben oder über uns flog etwas uns Unbekanntes. Erst dachten wir, es sei eine Sternschnuppe, aber es war zu hell, hatte einen zu langen Schweif und war zu lange, also ungefähr 15 Sekunden (wie auch im Artikel stand) zu sehen. Dann verschwandt es aber hinter den Bäumen, also weiß ich nicht, ob es noch länger zu sehen war. Der Schweif hatte alle möglichen Farben, aber auffällig war das Grün am Anfang des Schweifs. Als es nicht mehr neben sondern vor uns war, sah das wirkliche Objekt für mich wie ein Stern aus (mit fünf Zacken). Es war aber viel größer und heller. Da das Etwas so nah schien, war es sicherlich schon in die Erdatmosphäre eingedrungen. Es flog fast waagerecht zum Erdboden Richtung Norden und machte keine Geräusche. Nastasia H. aus Riesa.<

>Sehr geehrter Herr Werner Walter, in der heutigen Tagespresse von Sachsen, der ´Sächsischen Zeitung´, las ich einen Beitrag zum nächtlichen Ereignis am Sternenhimmel am 04.12.2005. Ich habe dieses Naturschauspiel beobachtet und möchte Ihnen gern meine Eindrücke & Wahrnehmungen wiedergeben. Ich befand mich mit meinem Freund auf dem Nachhauseweg von Falkenberg nach Bad Liebenwerda (alles südliches Land Brandenburg), zwischen den Ortschaften Bönitz und Lausitz bemerkte ich um 2:52 Uhr (Anzeige im Auto-sicherlich nicht genaue MEZ), einen hellen Blitz, kurz darauf sahen wir dann dieses faszinierende Naturschauspiel - den Flug eines gigantischen Himmelskörpers, in der Flugrichtung von rechts oben des Himmels nach links fliegend und das sehr flach in der Wahrnehmung "über dem Erdboden". Ich hielt das Auto sofort an und da die Strasse sehr glatt war, war ich auch nur mit ca 40 km pro Std. unterwegs. Die genaue Himmelsrichtung kann ich leider nicht beschreiben, bin aber von der Orientierung her der Meinung von West nach Ost könnte die Flugrichtung gewesen sein. Laut Atlas für meine Wohnregion könnten diesen Angaben stimmen. Ausgesehen hat das Phänomen wie ein größerer Fußball, 2/3 linksseitig waren für meine Wahrnehmung schwarz/graufarben, das andere Drittel rechtsseitig rotglühend und dann kam dieser gigantische Schweif, ähnlich wie bei einer größeren Sternschnuppe; allerdings viel breiter und länger.

Gedauert hat dieses Ereignis ca. 15-20 sec., dann war´s vorbei. Wir beide haben im Auto gesessen mit ner Mega-Gänsehaut am ganzen Körper und mit nen sicherlich sehr erstaunten Gesichtsausdruck. Wir mußten uns erstmal gegenseitig kneifen, man kanns sicher nicht wiedergeben, wenn man es nicht selbst gesehen hat. Ich hatte gestern morgen schon mit dem Gedanken gespielt, diese Beschreibung jemanden mitzuteilen, allerdings waren auch die Hintergedanken da man könnte belächelt werden. Vielleicht sind Ihnen ein paar Anhaltspunkte aus meiner Beschreibung bei Ihrer "Spurensuche" hilfreich. Viel Erfolg bei Ihren weiteren Recherchen wünscht: Andrea B. aus Bad Liebenwerda.<

Dienstag, 6.12.05. Etwa 15 Leute riefen mich noch den Tag über betreffs dem Himmelsereignis an, 20 eMails erreichten mich. Ich gab nochmals eine PM aus, auch ob dem inzwischen bekanntgewordenen Video ("Riesensternschnuppe verblüffte zahlreiche Zufallsbeobachter am frühen Sonntagmorgen - Seltene Videoaufnahme gelang bei Hamburg") - doch...niemand interessierte es mal wieder. Totale Sperre. Für mich jedoch war dies Himmelsgeschehen ob der öffentlichen Reaktion nur noch vergleichbar mit dem Süddeutschland-Feuerball vom 6.April 2002. Damals eine Medien-Event, jetzt aber - genauso wie bei den November-Tauriden - ging dies den "Mächtigen" in den Medien am Popo vorbei. Seltsam. Zeugen haben dies ja selbst schon ausgedrückt. Damit macht man aber UFO-Gerüchte und -Legenden auf! Und genau diese leben ja über die Medien. Mir geht es nur um Aufklärung, da diese vor Desorientierung im Kopf schützt. Da ist es quasi ´Balsam´ auf die Seele wenn man öffentlichen Zuspruch wie jene eMail von Wolfgang Sch. erhält: "Haben gestern in der SZ den Artikel über die Giga-Schnuppe über Sachsen gelesen und möchten Ihnen gern mitteilen, dass auch wir in Bad Gottleuba die Sternschnuppe beobachten konnten. Das heißt, wir konnten uns zunächst nicht erklären, was da unser Schlafzimmer hell erleuchtete. Es war kurz vor drei Uhr, am Sonntag, und zunächst dachte man an ein Feuerwerk oder eine Leuchtrakete. Aber um diese Zeit? Die Erklärung fanden wir dann Montagmorgen in der Zeitung." Ohne Erklärung kommen naturgemäß Ideen über UFOs auf. Insgesamt 6 solcher Mails als ´Danksagung´ kamen rein.

Bemerkenswert in diesem gesamten Problemfeld ist eindeutig auch der Anruf eines Herrn aus Elmshorn. Jener war früh am morgen aufgestanden und holte sich am Kiosk alle Zeitungen des Tages aus der Region. Er hatte schon am Vortag Radio gehört und alle TV-Nachrichten angeschaut. Grund: Zu erfahren was er selbst um 2:50 h am frühen Sonntagmorgen vom Balkon aus gesehen hatte und seiner Ansicht nach "alle gesehen haben MÜSSEN, die zu der Zeit auf der Strasse waren". Genau dies, was hier abgehandelt wird. Der Mangel an einer Berichterstattung dazu regte ihn dermaßen auf, dass er in die städtische Bibliothek fuhr um am dortigen "Computer mit dem Internet" sich weiter schlau zu machen, weil er es einfach wissen wollte. Irgendwie kam er so dann auf mich und wetterte wütend "über die Totschweigemedien" los. Natürlich informierte ich ihn über den Hintergrund des Ereignisses. Und er war verblüfft, weil er sich jetzt erinnerte, dass da was über "sowas über Australien" in der Zeitung stand, sogar mit Bild dazu. Verblüffend (?) - eine Dame aus Pirna berichtete mir später am Tage quasi die selbe Geschichte, wobei sie in dem Fall bei einer Freundin das Internet nutzte. Ein Zeuge aus Braunschweig sah ebenso "etwas Unheimliches" zur bekannten Zeit. Aber seine beschreibende Ausführung war "es sah aus, als wenn man einer Rakete in den A... guckt" nur absolut geräuschlos. Er hatte tatsächlich den Eindruck, als "wenn eine komische Rakete" da oben quer über den Himmel fliegt. Auch wenn kein "Dampfschweif" zurückblieb, "zudem war es komisch grünlich". Musste mich zusammenreißen und war froh als das Gespräch beendet war, um dann loszubrüllen weil er dies so trocken und wie aus dem Leben rüberbrachte... Zuvor hatte ich ihn natürlich aufgeklärt, wo er auch erstaunt war: "An soetwas hätte ich nie gedacht..."

Quelle: CENAP-Archiv

 


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