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UFO-Forschung - Sommerloch-Ufos

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Das ist die passende Überschrift für die nachfolgende Geschichte, welche in den sozialen Netzwerken ihren Beginn und in der regionalen Presse schließlich landete. In der heutigen Zeit werden Fotos zu Mysterien welche früher in der analogen Foto-Zeit erst gar nicht entwickelt wurden oder der Foto-Abzug gleich in den Papiereimer wanderte. Seit der Digital-Kamera und Handy-Zeit werden alle Fotos gemacht, welche man sich früher beim 36-Bild-Film erst einmal überlegt hätte, wenn die Sonne von Vorne scheint oder man durch Glasscheiben fotografiert. Das ist in der Digital-Zeit egal und wenn dann Linsenspiegelungen und Reflexionen auf den Aufnahmen auftauchen ist die Verwunderung groß. Die Fotos mit Artefakten aller Art werden "Experten" vorgelegt welche sich keinen Reim darauf machen können und schon wird aus einer belanglosen Reflexion die schönste "Sommerloch-Geschichte":

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Angefangen hatte es mit der nachfolgenden Aufnahme aus Luxemburg:

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Wieweit es nur ein Ausschnitt von einer Originalaufnahme ist sei dahin gestellt, das Motiv ohne Reflexion ein Schuß in die Hecke, warum auch immer...

Grauer Himmel und von der Sonne angestrahlte Hecke welche den Farbkontrast zum Himmel hervorhebt aber auch zeigt, die Aufnahme schräg nach Oben erfolgte und sich in der Kameralinse sich das Sonnenlicht reflektierte. In Luxemburg sah man darin selbst ein Meteor bis hin zu einem Satelliten-Antriebsdüsen-Effekt (wohlgemerkt durch dichte Wolkendecke).

Diese Aufnahme kam dann über die Grenze zum Trierer Volksfreund welcher nachfolgende Story brachte:

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volksfreund-ac

volksfreund-ad

volksfreund-ae

volksfreund-af

Soweit der Text von Trierer Volksfreund, schaut man sich nun das Bild von Arzfeld an stellt man schnell zwei Reflexionen fest welche durch Spiegelungen in einer Fensterscheibe entstehen:

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Bei der Bildbearbeitung und Ausschnittvergrößerung im Detail werden die Reflexionen noch offensichtlicher. Denn selbst wenn es dieses "Himmelsphänomen" über Minuten gegeben hätte, wäre das Hausdach von linken Lichtphänomen ausgeleuchtet worden.

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Bei Kontrastverstärkung der Aufnahme erkennt man neben dem Himmelsphänomen hellere "Fleckenbildung" welche nicht durch Wolken sondern von der Glasscheibe verursacht durch welche fotografiert wurde.

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Eine weitere schwächere Spiegelung taucht links neben dem "vermeintlichen Flugkörper" auf und zeigt auf eine Reflexion durch Beleuchtung innerhalb und hinter der Glassscheibe und nicht in den Wolken.

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Noch mehr wird die Spiegelung bei der unteren linken Stelle ersichtlich, welche rechte Winkel erscheinen lässt. Das Alles hätten findigere Redakteure selbst herausfinden können. So aber musste ein Kommentar von außerhalb der Redaktion erfolgen:

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Damit kann ein weiteres Kapitel von Sommerloch-Ufos geschlossen werden!

CENAP-Mannheim/Michelstadt

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